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Low Carb (wenig Kohlenhydrate) das richtige für mich/uns?

b mexd


Süß / Herzhaft

So habe ich das noch nie betrachtet, ist aber durchaus schlüssig.

Aber wie bei allem, wird es dann auch was in der Mitte geben, welche, die sowohl als auch sind – vielleicht der süss-saure Typ .

Zumindest würde ich mich generell weder süss noch herzhaft einstufen.

Soweit ich weiß, und nach der vorliegenden Erfahrung, hat jeder Mensch seinen Typ, allerdings hat nicht jeder Mensch das Körpergefühl für das typenrichtige bzw. gegen das typenfalsche.

Es gibt Leute die sind da traumwandlerisch sicher.

Andere, und auch ich selbst, und viele andere, können das selbst nicht fühlen bzw. nicht zuordnen.

Von daher scheinst Du auch so jemand zu sein.

Man kann seinen Typ ermitteln lassen, oder man probiert mal selbst.

Streng ein paar Monate die süße oder herzhafte Richtung einhalten.

DANN wird der Körper signalisieren, wie es ihm geht.

Wenn man das "falsche" gewählt hat, ist man auf der "sicheren" Seite, denn der Körper signalisiert drastischer, wenn ihm was NICHT GEFÄLLT (denn wenn er nur das bekommt, dann kann er das zuordnen). Das hält man dann noch einen Monat durch ... und wenn man dann umstellt (radikal) müsste sich wieder ein Gefühl einstellen, und zwar Erleichterung und Wohlbefinden.

Andersrum, also ohne Reaktion oder nur mit "es geht gut" muss man noch etwas länger durchhalten (oder mal umschwenken )

Ich erliege auch hin und wieder einer "süßen" Versuchung (als Herzhafter), das Ergebnis kommt.

Von daher, Mischtyp eher nicht ... nur jemand, der es leider nicht selbst fühlen kann ...

lg.

D.orvkYas-Tafbita


So viele Menschen es gibt, so viele unterschiedliche Antworten kannst du auf die Eingangsfrage erwarten. ;-) Im Grunde kann dir das aber niemand beantworten, denn der Mensch reagiert sehr individuell.

Mein Tipp: Was widerspricht denn einem persönlichen Versuch und der Feststellung, ob bzw. wie es DIR bekommt?

Und man stirbt nicht gleich und man schädigt sich auch nicht unwiderruflich durch solch einen Test. Ein paar Wochen einer bestimmten Ernährung sind erst mal genau das: Ein paar Wochen anders essen. Und dann weiß man selbst Bescheid, aus erster Hand.

Übrigens habe ich mir sagen lassen, dass gerade low carb eine Zeit der Umstellung erfordert; ein paar Wochen wären also das Mindeste, um es genau zu wissen.

b8med


So viele Menschen es gibt, so viele unterschiedliche Antworten kannst du auf die Eingangsfrage erwarten. ;-) Im Grunde kann dir das aber niemand beantworten, denn der Mensch reagiert sehr individuell.

nein, das stimmt so nicht. Es gibt nicht unendlich viele Meinungen dazu.

Mein Eindruck aus den verschiedenen Fäden zu diesem Thema:

Es gibt eher drei grundlegend verschieden Antworten

- ja, bekommt mir gut

- nein, komme damit nicht klar

- eher unentschieden

wobei ich die prinzipielle Einstellung gegenüber Diäten oder Ernährungsplänen jetzt nicht weiter unterteile.

Und das passt zu meinen Erfahrungen mit "Süß" bzw. "Herzhaft" (und "noch" Unentschieden)

D:orkast-Tabi ta


Es gibt nicht unendlich viele Meinungen dazu.

Mein Eindruck aus den verschiedenen Fäden zu diesem Thema:

Es gibt eher drei grundlegend verschieden Antworten

- ja, bekommt mir gut

- nein, komme damit nicht klar

- eher unentschieden

Nein, das stimmt so aber auch nicht, jedenfalls nicht so, wie ich es meinte:

Es gibt tausend Diäten, wir wissen, dazu low carb, high carb, fettarm, fettarm und carb zählen, fettreich und carb zählen, Glyx, die glykämische Last beachten und, und, und. Überall schwören Leute drauf!

Also bleibt kaum etwas andres übrig, als für sich das Richtige herauszufinden.

bFmed


das stimmt so aber auch nicht

nein, natürlich stimmt das SOOOO aber auch nicht.

Es gibt tausend Diäten, wir wissen, dazu low carb, high carb, fettarm, fettarm und carb zählen, fettreich und carb zählen, Glyx, die glykämische Last beachten und, und, und. Überall schwören Leute drauf!

Also bleibt kaum etwas andres übrig, als für sich das Richtige herauszufinden.

Wenn das wirklich so ist oder so wäre, dann wären alle Empfehlungen totaler Quatsch, den wenn ich alles selbst rausfinden muss, brauche ich KEINE Empfehlung

Es gibt zur Zeit zwei Meinungen, die akzeptiert werden:

- es gibt jede Menge allgemeingültige Empfehlungen, denen man mal folgen sollte

- alle Menschen sind total individuell und müssen eine für sich passende Empfehlung finden

Beide ist FALSCH!

Mir ist schon sehr lange aufgefallen, dass ca. 50% der Empfehlungen so "grausam" sind, dass sie für mich überhaupt nicht in Frage kommen. Bei den anderen 50% käme mir zumindest in die Sinn, mal zu probieren.

Wenn man die Empfehlungen mal durchleuchtet, dann kann man erkennen, von wem die entwickelt wurden, entweder war es ein Süßer Typ, ein Herzhafter Typ. (Und manche wurden von Leuten "zusammengeschwurbelt", die nicht wissen was sie sind)

Was mir auffällt, wenn ich von "nur" zwei verschiedenen Typen ausgehe, dass es da auch wieder zwei Arten gibt, damit umzugehen:

- die einen sagen: Ja, jetzt fällt es mir auf, ich könnte der und der Typ sein

- die anderen sagen: nein, kann und darf es nicht geben

Aber beide hätten EINE Empfehlung für ALLE erstmal kommentarlos akzeptiert (so wie es in Film, Funk, Fernsehen und Apotheken- und Frauenzeitungen gemacht wird)

Natürlich gibt es in der Range Süß/Herzhaft Abstufungen, wie unterschiedliche Körper darauf reagieren, wenn man sich nur abgestuft daran hält.

Aber auch da gibt es einen "Gewöhungseffekt", je mehr man sich streng nach "seinem Typ" ernährt, umso heftiger ist die Reaktion auf das "typenfremde".

Ich war glücklich, als ich herausfand, welcher Typ ich war, und mich an Empfehlungen halten konnte, die wirklich funktionieren (leider bzw. zum Glück sind sie ganz anders als die üblichen platten Empfehlungen, und entsprechen weitgehend dem, was ich als Kind gerne gegessen hätte, und von dem leider zu wenig auf der Speisekarte stand)

Nochmal kurz die Liste von oben durchgegangen (und aufgeteilt):

- low Carb ist für "Herzhafte Typen"

- high Carb ist für "Süße Typen"

- fettarm ist für Süß

- fettarm und carb ist (extrem) Süß

- Atkins (Fett) ist ziemlich Herzhaft (bis auf die süße Ananas)

- fettreich und carb ist FALSCH (Meine Meinung: Gewichtszunahme garantiert!)

Thema Gewichtszunahme:

Ich bin überzeugt, davon, dass viele Gewichts- und Figurprobleme aus der "falschen" Ernährungsweise begründet sind. Wer sich "typgerecht" ernährt, kann garnicht soo viel essen, dass er "Fett" wird.

(Oha, merke jetzt verdauungstechnisch die Folge von den 2 Stücken Käsekuchen, die ich vor 1/4 Stunde verdrückt habe ... ist ja eher nix für Herzhafte)

lg.

D;orjkas--Ta'bxita


– low Carb ist für "Herzhafte Typen"

- high Carb ist für "Süße Typen"

- fettarm ist für Süß

- fettarm und carb ist (extrem) Süß

- Atkins (Fett) ist ziemlich Herzhaft (bis auf die süße Ananas)

- fettreich und carb ist FALSCH (Meine Meinung: Gewichtszunahme garantiert!)

Entschuldige, aber auch das ist nur deine Meinung, auch kein Gesetz, und tausend andere sagen dir für sich was anderes. Viele sind genau so fest überzeugt: von SiS, von BCM, WW usw.

Wir reden aneinander vorbei.

b4mexd


:-q :p>

Entschuldige, aber auch das ist nur deine Meinung, auch kein Gesetz, und tausend andere sagen dir für sich was anderes

nein, das ist nicht nur meine Meinung, das hat jemand anderes rausgefunden, ausprobiert, und publiziert ... bis Mitte der 1960er Jahre wurde sogar das Essen in bestimmte Kliniken und Kinderferienheimen nach dem Prinzip zusammengestellt.

Wenn Du gelesen hast, wie ich Süß und Herzhaft beschrieben habe, und wenn Du weißt, was Carb oder Low Carb bedeuten, dann müsste sich ein Zusammenhang erschließen. :=o ":/

Es sieht so aus, als würden sich fast alle Diäten in das Schema einsortieren lassen, und somit werden auch nicht tausende andere Meinungen auftreten, sondern mehrheitlich eher diese:

- ja, jetzt fällt es mir auf, das könnte Süß oder Herzhaft sein

- nein, ich merke da nix

- nein, kann und darf nicht sein

Ich stelle das hier öffentlich rein, weil mich die Erfahrungen von anderen Leuten interessieren, die das völlig frei und unbedarft reflektieren können und wollen.

Und gerade wenn jemand fragt: "Ist Low Carb was für mich" gibt es genau drei FALSCHE Antworten:

- ja, ist was für Dich und jeden

- nein, ist eigentlich nicht gut

- musst Du selbst probieren

Wenn ich seinen Typ kenne, kann ich ihm genau sagen:

- Du bist Herzhaft, probiere es mit Low Carb und beachte dies und das

- Du bist Süß, lass es sein, es macht Dich schlapp und "krank"

Im vorderen Teil dieses Themas hat es von anderen Usern schon genaue Statements gegeben, an denen man deren Typ erahnen könnte ... ;-D

Und für den Fragesteller lautet der Tip, kriege Deinen Typ raus, und dann weißt Du, was Du essen sollst :-q :p>

DNorkhas-T%abrita


Noch mal deutlicher, wie ich es oben meinte. Natürlich kann man auf die Frage hin etwas empfehlen, aber es muss für den anderen noch lange nicht das Richtige sein, was man selbst gut findet.

Es gibt auch bei low carb verschiedene Richtungen, die sich alle ziemlich unterscheiden. Wer z. B. Logi gut findet und verträgt, würde Atkins eventuell ganz gegenteilig erleben bzw. vertragen, wer mit Schlank im Schlaf zurechtkommt und abnimmt, würde es weiterempfehlen, andere nehmen damit nicht ab.

Denn

a) reagieren wir verschieden, nicht jeder Stoffwechsel arbeitet gleich.

b) nützt uns die Theorie nichts, z. B. kann es durchaus auch "herzhaft UND süß" geben, um bei deinen Regeln zu bleiben.

c) habe ich deshalb empfohlen, sich etwas herauszusuchen, von dem man denkt, dass es für einen selbst passt und dann einfach ein paar Wochen lang so zu leben; dann spätestens weiß man, ob man das für sich Passende gefunden hat.

Es gibt also auch keine low carb-Regel, die für alle passt, Versuch macht kluch. ;-)

blmed


Natürlich kann man auf die Frage hin etwas empfehlen, aber es muss für den anderen noch lange nicht das Richtige sein, was man selbst gut findet.

Ok, wenn man über keine weiteren Erkenntnisse verfügt, dann ist vielleicht die Empfehlung dessen, was einem gefällt oder gut tut ein erster Ansatz.

Da ich aber davon ausgehe, dass es was mit Typen zu tun hat, kann ich auf der Basis nicht empfehlen was mir gut tut, sondern, was, nach den Erkenntnissen, wohl gut tun würde. Ist auf jeden Fall besser.

Logi vs. Atkins und andere Diäten

Man müsste sich mal mit den Diäten auseinander setzen. Je "typenreiner" eine Diät ist, umso besser oder schlechter passt sie zu einer anderen. Diäten, die typengemischt sind, wirken sowieso am schlechtesten, und passen natürlich nicht zu den "reinen".

Denn

a) reagieren wir verschieden, nicht jeder Stoffwechsel arbeitet gleich.

b) nützt uns die Theorie nichts, z. B. kann es durchaus auch "herzhaft UND süß" geben, um bei deinen Regeln zu bleiben.

c) habe ich deshalb empfohlen, sich etwas herauszusuchen, von dem man denkt, dass es für einen selbst passt und dann einfach ein paar Wochen lang so zu leben; dann spätestens weiß man, ob man das für sich Passende gefunden hat.

Annahme a) ist eine "Egal" Annahme, sie stimmt immer, hilft aber nicht weiter. %-|

Klar reagieren wir verschieden (ich sage primär Süß/Herzhaft), und klar, nicht alle Stoffwechsel arbeiten gleich (ich sage nur: Süß/Herzhaft)

Wenn man diese bipolare Annahme trifft, wird man feststellen, dass, auf Basis dieser Einteilung, die Stoffwechsel ähnlicher arbeiten, als man gedacht hatte :-o :-)

Und damit der Ansatz, "wir sind alle Anders" doch noch zu seinem Recht kommt, gibt es wohl auch in den Abteilungen Süß/Herzhaft Abstufungen, was z.B. Fleisch und Eiweißkonsum angeht, selbst Vegetarier oder "Fleischfr***er" würde ich dort unterbringen :)_

(Die verschiedenen Low-Carb-Regeln kenne ich leider nicht, es wäre aber spannend die mal auf weitere Zusammenhänge mit der Detaillierung von "Süß" zu prüfen ;-D)

b) es ist keine Theorie, sondern wird in der Praxis angewendet, oft erst, wenn alles mögliche probiert wurde ... leider öffentlich nicht sichtbar (weil die meisten Leute, die es wissen, keine Lust haben, gegen die üblichen Ansagen zu argumentieren ...

... und "gemischt" ist bisher noch nicht beobachtet worden :|N

c) da stimme ich zu, egal auf welcher Grundlage man eine Richtung ausgesucht hat, man sollte es ein paar Monate ausprobieren (es wird nicht schaden!) :)^


wärest Du bereit Süß vs. Herzhaft an Dir auszuprobieren *:)

lg.

D(orkaPs-Tabixta


(Die verschiedenen Low-Carb-Regeln kenne ich leider nicht, es wäre aber spannend die mal auf weitere Zusammenhänge mit der Detaillierung von "Süß" zu prüfen )

Nun, ich kenne sie und habe einiges auch bereits ausprobiert an mir selbst. ;-D Daher erübrigt sich deine letzte Frage, denke ich.

Von daher weiß ich auch dass die Regel "süß" bzw. "herzhaft" nicht durchgängig stimmt, ob überwiegend, weiß ich nicht.

Gerade Schlank im Schlaf schreibt aber z. B. vor: morgens süß, mittags herzhafte Mischkost mit süßem Nachtisch (erlaubt) und abends nur herzhaft/Eiweiß. Da damit ja wohl viele bestens zurechtkommen und abnehmen – wie kann das sein, wenn deine Regeln so maßgeblich sind?

b0mexd


habe Low Carb ausprobiert

ok, prima, von daher schätzt Du dich als "Süß" ein (würde ich selbst bei Gelegenheit mal versuchen, für Dich zu verifzieren ;-) )

Gerade Schlank im Schlaf schreibt aber z. B. vor: morgens süß, mittags herzhafte Mischkost mit süßem Nachtisch (erlaubt) und abends nur herzhaft/Eiweiß. Da damit ja wohl viele bestens zurechtkommen und abnehmen – wie kann das sein, wenn deine Regeln so maßgeblich sind?

Nun, Schlank im Schlaf ist so einer Sache.

Dass "im Schlaf" an sich keiner dauerhaft abnimmt, weiß jeder.

Dass wir von Abends bis morgens ca. 1 - 2 KG abnehmen weiß auch jeder (wir verlieren Wasser ... nix anderes)

Das Geheimnis von solchen Diäten sind die Regeln, die Einschränkung, auf ein bestimmte Nahrungsmittel. Zum einen kann man "einseitig" garnicht so viel essen, dass es zu viel ist, zum anderen reduziert allein diese Einteilung bzw. die Kontrolle, dass weniger "überflüssiges" gegessen oder genascht wird.

morgens süß, mittags herzhafte Mischkost mit süßem Nachtisch (erlaubt) und abends nur herzhaft/Eiweiß

Die Begriffe Süß/Herzhaft, so wie ich sie verwende habe ich weiter oben beschrieben. Das stimmt nicht immer mit landläufigen Definitionen überein.

So wie Du es schreibst klingt es eher nach meinem "Süß", morgens süß (ist klar), mittags "herzhafte" Mischkost (mein Herzhaft ist nicht Salzig oder eine Zubereitung, sondern bezieht sich auf die Speisenauswahl ... wäre also zu prüfen), Nachtisch "süß" (ist klar!) abends herzhaft/Eiweiß (klingt wieder nach Zubereitungsherzaft, und eiweißlastig ist süß, wenn wenig tierisches Fett dabei ist)

Von daher klingt auch Schlank im Schlaf, so wie Du es beschreibst ... nach SÜSS

(scheint Dir aber irgendwie zu gefallen ;-) )

D~orkas"-Taxbita


Weiß gar nicht, ob mir "süß" gefällt ... ich mag auch sehr gern Herzhaftes, geboren bin ich mit der Neigung "herzhaft"; das weiß ich, weil ich schon als Baby gern fettes (!) Fleisch und Würste aß. Glück gehabt, dass ich dabei nicht dick wurde. ]:D

Aber angeblich kommen wir ja alle mit der Neigung "süß" zur Welt: Muttermilch soll süßlich schmecken, und Babys sind darauf "geeicht"; deshalb sollen so viele auf Süßes abfahren. Das glaube ich aber nicht, ich glaube, dass "süß" anerzogen ist bzw, Gewohnheit werden kann.

Mir gehts so – und deshalb diskutiere ich deine Thesen auch – dass ich generell von "Typeneinteilungen" nicht so begeistert bin. Ich kann dich aber insofern verstehen, dass diese manches leichter verständlich machen können.

MHarl>eenxtje


Es gibt auch bei low carb verschiedene Richtungen, die sich alle ziemlich unterscheiden. Wer z. B. Logi gut findet und verträgt, würde Atkins eventuell ganz gegenteilig erleben bzw. vertragen, wer mit Schlank im Schlaf zurechtkommt und abnimmt, würde es weiterempfehlen, andere nehmen damit nicht ab.

Schlank im Schlaf ist nicht wirklich eine low carb Ernährung sondern zielt durch Genuss von Eiweiss am Abend auf eine "insulinfreie" Nachtzeit, so dass sich sowohl Glukagon als auch das Wachstumshormon entfalten und Fett abbauen können. Ganz nebenbei lernt die Bauchspeicheldrüse wieder, dass sie nicht nur Insulin, sondern auch Glukagon produzieren kann.

Bei SiS ist viel Sport in der Kohlenhydratmenge einkalkuliert. Würde man die Kohlenhydrate die da nach Rezept gegessen werden, über den ganzen Tag verteilen, und nicht für Glykogenabbau durch Sport sorgen, würde bei der Kohlenhydratmenge zunehmen und die Bauchspeicheldrüse den ganzen Tag und die halbe Nacht auf Insulinprodukzion halten.

Logi, ich hatte damit angefangen wurde aber nur noch dicker . Ist lt Beschreiung ja auch nicht zur Gewichtsabnahme gedacht sondern nur als gesunde Ernährung.

Ausserdem hatte mich damals ganz empfindlich gestört, dass Worm seine urspüngliche Ernährungspyramide, die fast atkinsgleich war, den Essgewohnheiten der Deutschen angapasst hatte. Getreide bekam einen besseren Stellenwert, süsse, stark kohlenhydrathaltige Obstsorten kamen als erlaubt dazu- Worm ist eben mehr Geschäftsmann als Gesundheitsfanatiker.

Atkins ist keine Low Carb sondern ketogene Ernährung. geht gezielt von Ofenheizung in jedem Zimmer auf Ölzentralheizung zu. Ein toller Nebeneffekt der Ketose ist, dass ich seit dem keine Ginkgo Tabletten mehr brauche, ich bin nicht mehr unkonzentriert.

reagieren wir verschieden, nicht jeder Stoffwechsel arbeitet gleich.

Das liegt aber nicht am Stoffwechselprinzip selbst sondern an dem, was er verstoffwechseln muss.

Wenn man Flüssigkeit zum Kochen bringt, verdampft Wasser – chemische Reaktion.

das ist immer gleich. Was unterschiedlich ist, ist, was im Topf zurückbleibt, ist abhängig, welche Flüssigkeit man reingetan hat, vielleicht sogar eine, die den "Motor" kaputt macht, dann hat man einen kaputten Stoffwechsel, das ist aber durch äusserliche Einwirkung passiert.

Dass "im Schlaf" an sich keiner dauerhaft abnimmt, weiß jeder.

Doch, man kann über Nacht dauerhaft abnehmen. Wer schläft, sündigt nicht ;-D

Insulin hat die Aufgabe, Glukose aus dem Blut zu schaffen, damit das Blut nicht überzuckert wird. Glukagon hat die Aufgabe, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen, damit das Blut nicht unterzuckert wird. Die Bauchspeicheldrüse stellt entweder Insulin oder Glukagon (Fatburner) her, beides geht nicht (ein gut ausgeklügeltes System) Insulin wird so lange hergestellt, so lange Kohlenhydrate im Magen/Darm zur Verarbeitung liegen. Insulin hat eine Halbwertzeit von 5 Minuten, baut sich also schnell ab. Vollkornbrot hat eine Verdauungsdauer von 4-6 Stunden, Bratkartoffeln liegen auch so um den Dreh rum. Wenn Du jetzt das Bauernfrühstück abends um 21 Uhr isst und noch ein Bier dazu,, oder das Vollkornbrot mit Marmelade dann hast Du bis nachts 2-3 Uhr Insulinproduktion kriegste sofort eine hohe Insulinspritze durch Bier oder Marmelade. Erst danach fängt die Glukagonproduktion an, die aus Körperfett Glukose macht. Das geht so bis zum Frühstück, bis zum ersten Kohlenhydrat. Über Nacht wird der Fettabbau noch vom Wachstumshormon verstärkt (gilt aber nur für Menschen die nicht mehr im Wachstum sind).

Wer nicht 5 kleine Poritonen am Tag isst sondern nur Frühstück und Abendessen, wer also mehr als 5 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten lässt, der nimmt auch tagsüber ab. Nur ist es einfacher, die Schlafenszeit auszunutzen, da wird man nicht durch Schokoladenwerbung abgelenkt ;-D

Deswegen, weil man morgens mit ausreichend Energie ausgestattet ist, damit man hinterm Hasen her laufen, ihn fangen kann, ist es ja auch Blödsinn, zu sagen, dass man morgens zwingend essen muss um die Energie für den Tag zu kriegen. Das Glykogen aus den Muskeln wird ausschliesslich über Muskelkontraktion abgebaut, also im Schlaf ist da kein Energieverlust, Das einzige was das , dann auch noch kohlenhydratreiche Frühstück macht ist, den fatburner Glukagon nach Hause zu schicken und dafür den Dickmacher Insulin zu holen, der die über Nacht nicht geleerten Glykogenspeicher auffüllen will, da aber keinen Platz mehr findet und gleich die ganzen KH die man isst in Körperfett verwandelt.

D+orka-s-Tabitxa


Ja, ich weiß, dass SiS nicht wirklich zu low carb gehört; es wird aber vielfach so gesehen; und es arbeitet ja immerhin abends damit.

Wenn ich all diese "feststehenden Wahrheiten" lese, die auch SiS sehr vollmundig behauptet, z. B. die seit Generationen gepflegte Ansicht, dass man ein "ordentliches Frühstück braucht", damit "die Kraft da ist" vehement aufgreift – dann kann ich nur den Kopf schütteln.

Denn: Ich WEISS z. B., dass es auch etliche Menschen gibt, die GAR KEIN Frühstück brauchen, die davon das Kotzen kriegen würden, die sich trotzdem lange dazu gezwungen haben, morgens etwas zu essen, es nun nicht mehr tun und dennoch alle Leistung erbringen, die sie brauchen.

Und SiS mit "immer viel Sport verbunden"? Auch da kann ich mich nur wundern, denn ein paar, die ich kenne und die SiS betreiben, betätigen sich überhaupt nicht sportlich und nehmen trotzdem ganz gut ab: Weil sie unter ihrem Kalorien-Limit bleiben.

Noch ein anderes – sorry – SiS-Märchen: Zudem essen sie morgens zwar Brötchen, aber gerade mal zwei mit gekratztem Aufstrich, nicht die immer wieder angeführten fünf mit reichlich Nutella. DIE können sich nur die erlauben, die ein sehr hohes Ausgangsgewicht haben, denn die nehmen auch noch mit 2500 Kalorien noch ab.

Ich erwähne das, um zu zeigen, dass alle Grundsätze eben nicht immer so und längst nicht für alle stimmen müssen. Ernährungsregeln begegne ich deshalb grundsätzlich mit Skepsis; auch seitdem sich viel von dem, was wir früher noch in der Schule als Gesetz lernten, längst als Quatsch herausgestellt hat.

Sorry, soll jetzt niemandes Überzeugung und Glauben ankratzen, aber auch da darf man ja verschiedener Ansicht sein, nicht wahr?

b3mexd


Weiß gar nicht, ob mir "süß" gefällt ... ich mag auch sehr gern Herzhaftes, geboren bin ich mit der Neigung "herzhaft"; das weiß ich, weil ich schon als Baby gern fettes (!) Fleisch und Würste aß. Glück gehabt, dass ich dabei nicht dick wurde. ]:D

Aber angeblich kommen wir ja alle mit der Neigung "süß" zur Welt: Muttermilch soll süßlich schmecken, und Babys sind darauf "geeicht"; deshalb sollen so viele auf Süßes abfahren. Das glaube ich aber nicht, ich glaube, dass "süß" anerzogen ist bzw, Gewohnheit werden kann.

Mir gehts so – und deshalb diskutiere ich deine Thesen auch – dass ich generell von "Typeneinteilungen" nicht so begeistert bin. Ich kann dich aber insofern verstehen, dass diese manches leichter verständlich machen können.

wäre tatsächlich mal auf Deinen "echten Typ" gespannt ...

Nein, wir kommen NICHT mit der Eigenschaft Süß auf die Welt, es ist nicht vererbt, sondern entscheidet sich irgendwann kurz nach der Geburt.

Ob Muttermilch süß ist, weiß ich nicht.

Ich habe gelesen, dass die Muttermilch der ersten Woche (Kolostrum) eine "typneutrale" Milch ist (denn der Mutterkörper weiß noch nicht, was das Kind für ein Typ wird). Also erstmal Durchschnittskost für alle ;-D

In der zweite Woche fängt die Mutter an, Milch "ihres Types" zu prodzieren ... und die ist dann entweder süßer und dünner, oder fetter (zumindest tendenziell).

Jedes Kind kommt mit seiner Milch besonders gut zu recht, das Süße Kind braucht oft und nicht sooo viel auf einmal, das Herzhafte Kinde braucht eine große Portion, dafür nicht sooo oft.

Problematisch wird es, wenn Mutter und Kind verschiedene Typen sind ... dann gibt es Brustverweigerung, Tränen, Geschrei, Bauchweh, grünen Stuhl etc. Abhilfe schafft es, wenn die Mutter (zu ihrem eigenen Leidwesen) auf die Ernährung des Kindes umstellt ... aber irgendwann muss man dann früher zufüttern als bei Typengleicheit ... aus dieser Sicht erklären sich fast alle Stillprobleme ... und auch bei einem meiner Kinder griffen wir irgendwann gefrustet zur Flasche ... heute wissen wir, es wäre sowieso nicht gegangen ...

Ja süß kann man anerziehen, es ist eine reine Mengen- und Gewöhnungssache, und dann werden die Herzhafte Kids dick :-o (passiert aber auch Süßen Kids, wenn sie zuuuu fett/Herzhaft ernährt werden)

Ich finde es toll und spannend darüber zu diskutieren (bis auf totales NEIN).

Ich kann verstehen, dass man "nicht eingeteilt werden will", wollte ich auch nicht, aber in den letzten 6 Jahren (seit ich das kenne) haben sich bisher völlig unstrukturierte Dinge ganz einfach (zuuu einfach??) erklärt ...

Danke für die Offenheit und

liebe Grüße

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