» »

Low Carb (wenig Kohlenhydrate) das richtige für mich/uns?

b~med


Hmmm ...

... dieser ganze Theoretische Über- und Unterbau täuscht darüber hinweg, dass der Körper nicht sooo streng zwischen Tag und Nacht unterscheidet und die Verdauungsvorgänge sich einfach mit dem beschäftigen, was da von oben angeliefert wird.

Nicht umsonst hinterlassen die Nahrungsmittel schon im Mund einen Eindruck, sauer, süß, fettig, voll, würzig etc. damit wird der "Kelleretage" angezeigt, was da wohl demnächst kommt.

Nachts wird nicht sooo viel verdaut wie am Tage, es geht langsamer, das ist eingeplant.

Insulin- Über oder Unterproduktion, Ketose und so weiter, der Körper lässt sich nicht überlisten, er stellt sich drauf ein oder er wird fett :-o

Und jeder kennt das, wenn der Körper der Meinung ist, da muss noch was verdaut werden, dann rumpelt es im Bauch, und man kann nicht schlafen und steht wieder auf ]:D


Ich selbst bin "Herzhaft" und esse zur Zeit nur 2 mal täglich:

morgens Speck und Spiegelei, auf Roggenbrot mit Butter, dazu ein Gläschen Zitronensaft und ggf. eine Portion Roggenflocken mit Sahne :-q .

Zwischendurch gibt es nur Äpfel, ziemlich saure.

Abends eine große Mahlzeit, Fleisch, Gemüse, Beilagen ... oft koche ich erst um 21 oder 22 Uhr.

Bei mir ist es viel wichtiger, WAS ich koche und esse, als die Zeit zu der ich das tue. (Und bei Normalgewicht mit Tendenz zum Idealgewicht brauche ich mich nicht zu verstecken)

(Heute werde ich sündigen, Käsekuchen gab es schon, und gleich werde ich Flammkuchen zubereiten ... meiner Tochter zuliebe ... der Boden ist Weißmehl und Öl, also "Süß", dafür werde ich an Belag, Zwiebeln, Bauchspeck und Creme Fraiche nicht sparen ... muss doch mit dem "Herzhaften Anteil" über 50% kommen ]:D )

DQo'rkas-T[abita


Ich muss dich enttäuschen, Muttrmilch ist tatsächlich ihrer normalen Zusammensetzung süsslich UND fett! Babys sollen zunehmen, passt. :)z

Ja, es ist interessant, vor allem wie viele verschiedene Erfahrungen so gemacht werden.

Weiß du – wenn du mit den Einteilungen so wunderbar zurechtkommst – ich gönn es dir wirklich. Ist doch schön, so einen klaren Weg gefunden zu haben für sich selbst. Und ich leugne nicht, dass deine Hinweise manchem vielleicht auf die Sprünge helfen können, sich durch den Dschungel der Diätvorschriften hindurchzufinden.

Liebe Grüße zurück. :-)

Dqork^as-Txabita


P.S. Streich das Wort "sündigen" aus dem Wortschaft für Ernährung. ;-)

D4orkaTs-Tabxita


Ich nenn sowas wie du hier beschreibst jetzt immer "was besonders Gutes". ]:D

M#arl%eentxje


Richtig, eigentlich egal ob Tag oder Nacht, die Schlafenszeit spielt eine Rolle in der insulinfreien Zeit, weil da keine Kohlenhydrate gegessen werden. Ob sich das Wachstumshormon, das im Schlaf Körperfett abbaut, auch wie Melatonin durch heruntergelassene Jalousien, d.h. Dunkelheit Nacht vortäusche lässt, weiss ich nicht, aber ist durchaus möglich.

Ich glaube nicht, dass die Verdauung schläft wenn der Mensch schläft, im Gegenteil. Säuglinge werden nach dem Bäuerchen schlafen gelegt, genau genommen tun die nix anders als essen, bäuerchen machen und schlafen. das kann doch nur gesund sein, wenn das gegessene richtig und gut verdaut wird.

Kinder werden doch auch noch nach dem Mittagessen zum Schlafen gelegt, Kranke kriegen ihre Mittagsruhe, ihren Schlaf nach dem essen.

Hunde kriegen Magendrehung, wenn sie gleich nach dem Essen, mit dem noch unverdauten Essen laufen müssen, was leider viele Hunde machen müssen, weil mensch denkt, dass man mit vollem Magen besonders anstrengend arbeiten muss.

Wie sagst Du, hör auf Deinen Körper – da müsstest Du doch auch hören dass er nach dem Essen sagt, leg Dich hin, damit ich in Ruhe meine Arbeit tun kann. :-D

Bei mir ist es auch egal was ich wann esse, ich esse so wenig Kohlenhydrate dass ich auch unter tags Glukagon im Blut habe, ausserdem wird das Fett meiner Nahrung in Ketone umgewandelt statt ins Depot zu wandern. Aber die Menschen, die meinen nur massig Kohlenhydrate und dann noch über den ganzen Tag verteilt, würden sie fit halten, die haben, wenn sie mittags das letzte mal Kohlenhydrate essen und abends sättigendes Eiweiss, einen guten Schlaf weil satt, genug Eiweiss das zur Umwandlung von Fett in Glukose erforderlich ist und, bei Mittagessen um 13 Uhr sicher ab 18 Uhr schon kein Insulin mehr im Blut und der Fettabbau beginnt, wird auch von einem Schweineschnitzel mit Salat oder Gemüsen nicht unterbrochen, sondern erst am nächsten Morgen, wenn das Nutellabrot verzehrt wird.

Aber funktionieren tut SiS auch nur so lange, so lange man sich an die vorgegebenen Essensvorschläge hält, genau abgemessene Kohlenhydrate, wenig Fett, Tagesmenge um 1500 Kcal mit ca 50% KH-Anteil und vorgeschriebenen Sport. Wer anders isst oder weniger Sport macht, nimmt auch dann über Nacht nicht ab. Es ist keine Ernährungsform bei der man lernt sich selbst zu ernähren, seine Mahlzeit selbst zusammenzustellen und schwups, hat man bei selbst kreiertem Mittagessen die doppelte Menge Kohlenhydrate auf dem Teller und schon klappt es nicht mehr.

Muss jeder selbst wissen.

Das mit dem Typ kann ich nicht ganz nachvollziehen, jetzt vom Ursprung her.

Die Mutation Mensch kannte kein Feuer, keinen Kochtopf, keine Ölmühle, keine Getreidemühle. Hat sich von Pilzen, Wurzeln, "Gräsern" Feld-und Baumfrüchten ernährt, von rohem Fisch und rohem Fleisch, Honig kann auch schon dabei gewesen sein, das waren dann die ganz harten Männer, die unter Einsatz ihres Lebens den Bienen den Honig geklaut hatten ;-D Milch kann wohl nnicht dabei gewesen sein, Ziege im Laufen melken ? , ne, denke dass sie eher Honig als Milch hatten.

Oder wär das jetzt alles "süss" ??? Ist Mensch erst auch herzhaft geworden, nachdem er "in die Natur" eingegriffen hat ???

b5mmed


Ja, Muttermilch ist am Anfang süß und fett ... aber irgendwann muss sich etwas ändern, entweder bei der Mutter oder bei den Kindern oder bei beiden, jedenfalls passt es dann für Typverschiedenheit nicht mehr.

Mittlerweile traue ich mich sogar mal nach vergangenen Stillgewohnheiten zu fragen ... und bisher passte die Erklärung immer dann, wenn es zu Problemen kam.

Ja, mir helfen diese Einteilungen sehr, man kann zwar wenig präventiv machen, weil die Leute (wie auch hier), das erstmal ablehnen. Aber oft lassen sich so Probleme erklären.

Und aus meiner Sicht ist es das Wichtiste, einer "stillwütigen" Mutter zu erklären, dass das brustverweigernde Kind nicht ihre Schuld ist. Du solltest mal sehen, wie erleichternd das sein kann wenn man merkt, dass es andere Ursachen gibt, und man beruhigt zur Flasche greifen kann ... :-D


Eine alte Weisheit sagt: "Nach dem Essen sollst Du ruh'n oder 1.000 Schritte tun".

Ruhen müssen "Süße", wenn sie auch nur etwas mehr als unbedingt nötig gegessen haben (und wer hält sich schon an 5 oder 6 kleine Mahlzeiten ...), da nimmt man gerne mal mehr.

Bewegung beim Verdauen müssen die "Herzhaften" denn sie nehmen freiwillig eher schwerer verdauliche Speisen, scharf gebraten und reichlich tierische Fette zu sich.


Ich finde die technische Erklärungen der Verdauung hoch interessant.

Ich sortiere das in meine Typen ein

- Wenig Kohlehydrate, dafür angemessen Fett = Herzhaft

- SIS, dosierte Kohlehydrate, wenig Fett = Süß

Und wenn man jetzt noch die Details sortieren und ordnen würde, dann käme man mit Low-Carb, High-Carb, Atkins, SIS etc. noch besser zu recht ;-D


Die Typen gibt es auch bei Katzen und bei Pferden. Es gibt Katzen, die lieben Sahne (Herzhaft), und andere Katzen bekommen davon "Dünnn" (also Süß). Bei Pferden genauso, es gibt welche, die bekommen von Hafer Koliken (Herzhaft), andere fressen ihn mit Wonne (Süß).

Von daher muss es die Typen in der Natur schon viel länger geben ... noch bevor sich der Mensch evolutionär abspaltete. Die Typen beinhalten noch viele andere Unterschiede, die hier im Moment keine Rolle spielen, woran man sie aber auch noch unterscheiden könnte.


Das Thema Nahrungsmittel ist sehr vielschichtig und interessant, ich habe es öfter geschrieben,

Süß = Kohlehydrate leichtverdaulich, Früchte Süß, Eiweißreich, Ungesättigtes Fett.

Herzhaft = gesättigtes Fett, weniger Eiweiß, saure Früchte

Ich habe keine Ahnung wie das vor 10.000 Jahren ausgesehen hat und wie das mit der Verdauung war.

Tatsache ist allerdings, dass auch in unseren Breiten erstmal Roggen verarbeitet wurde (Herzhaft). Als dann Weizen aufkam, hat das zuerst viele Menschen das Leben gekostet, dann aber wurde es ein Erfolg, weil es so schnell wächst und leichter zu verarbeiten ist.


Mich hat anfangs auch brennend interessiert, warum und wieso das so ist. Leider kann das niemand erklären.

Ich habe mich damit abgefunden, da die Einteilungen und Beobachtungen fast immer stimmen.

Ist ja das Gleiche bei der Homöopathie, kein Mensch weiß, wie das funktioniert, dass mit reiner Glucose, die nur noch verdünntes Nichts enthält, irgendwas geheilt werden kann, aber mittlerweile zahlt es sogar die Kasse :-o ;-D

DiorkNas-Tarbitxa


Wie die Steinzeitler lebten, weiß man ja heute recht genau. Es waren Omnivoren, also Allesfresser, wie die allerersten in etwa erhaltenen Gebisse zeigten: Fleisch, auch rohes, konnte so verzehrt werden (Eckzähne sind heute noch rudimentäre Reißzähne), Pflanzen aller Art, Früchte (Nüsse), Pilze, Gräser, Insekten – daraus bestand die erste Nahrung. Also sicherlich eiweiß- und fettreich. Das Gehirn funktionierte damals ganz ohne extra Kohlenhydrate. ;-D

Das war dann wohl eher die Richtung "herzhaft". Die Früchte – auch vergorene ]:D – waren nicht annähernd so süß wie heute.

Die übermäßige Betonung des Süßen, leicht Verdaulichen, wozu ich auch Weizen rechne, ist tatsächlich anerzogen.

SKonTija


Ist ja das Gleiche bei der Homöopathie, kein Mensch weiß, wie das funktioniert, dass mit reiner Glucose, die nur noch verdünntes Nichts enthält, irgendwas geheilt werden kann, aber mittlerweile zahlt es sogar die Kasse

Vielleicht hängt das damit zusammen dass Wissenschaftler herausgefunden haben, dass ein Mensch noch auf Histamin reagiert, selbst wenn in einem Gefäss, Flüssigkeit oder sonsstwas, in dem mal Histamin drin war, das mal mit Histamin in Berührung kam, mit der Flüssigkeit, dem Gegenstand in Berührung kommt (vielleicht dumm geschrieben grad) Und wenn Allergiker, deren Immunsystem auf "nichts mehr nachweisbar" reagiert mit anaphylakt.Schock, warum soll dann das Immunsystem auf "nicht mehr nachweisbar das mal dagewesen" eines homöopathischen Mittels reagieren ?

Getreideallergiker, braucht sein eigenes Geschirr, seinen eigenen Schrank, seine eigene Spülschüssel ...

Das Gehirn funktionierte damals ganz ohne extra Kohlenhydrate. ;-D

Das Gehirn funktioniert heute auch noch ganz ohne Kohlenhydrate, nur besser als mit.

Die übermäßige Betonung des Süßen, leicht Verdaulichen, wozu ich auch Weizen rechne, ist tatsächlich anerzogen.

Ja, alles was der Mensch durch seine Findigkeit, Feuer, kochen, züchten, essbar gemacht hat, ist anerzogen und nur, weil es nicht unmittelbar zum Tod führt, muss es nicht genau so ungesund sein.

Der Mensch isst übrigens heute noch rohes Fleisch – Roastbeef, Tartar, Mett.

Ich habe mal gelesen, dass nicht der Hund sich beim Menschen angesiedelt hat, weils beim Menschen essen gab sondern umgekehrt, der Mensch sei dem Hund gefolgt und hat deren Beute, die Reste, gegessen. Hund soll nämlich wesentlich älter sein als Mensch.

b med


Die übermäßige Betonung des Süßen, leicht Verdaulichen, wozu ich auch Weizen rechne, ist tatsächlich anerzogen.

Nein ich glaube nicht, dass es anerzogen ist.

Es gibt bloß Individuen, die erstaunlich GUT mit dieser Nahrungsänderung zurecht kommen.

Wie wir alle wissen, geht die Natur beim Fortpflanzungsvorgang teilweise sehr verschwenderisch mit Ressourcen um (Spermien, Pollen, Samen, Anzahl der Nachkommen), üblicherweise überlebt nur ein Bruchteil der ganzen Brut.

Wenn man jetzt davon ausgeht, dass "besser angepasste Brut" eher überlebt, und wenn es mal angenommen eine Aufteilung 50/50 zwischen Süß/Herzhaft gab, dann haben wohl früher eher die "Herzhaften" überlebt. Mit der Zeit und der Umstellung der Nahrung hatten auch die "Süßen" Babys eine Chance ;-)

Allerdings ist diese Einteilung offensichtlich NICHT vererbt, sondern entscheidet sich zur oder kurz nach der Geburt, so dass IMMER ausreichend vielfältige Nachkommen vorhanden sind ohne auf die Vererbung achten zu müssen. Dann gibt es immer ein paar von jeder Sorte, und auf jeden Fall welche von denen für die gerade die Nahrungs- oder Umweltbedingungen günstig sind, auch wenn sie sich plötzlich geändert haben sollten.

Ich finde es total spannend wie sich plötzlich Sachen erklären, die sonst im Durchschnitt der Statistik verschwinden.

Wenn man z. B. den Hormonspiegel der Menschen statistisch betrachtet, so gibt es messbare monatliche Schwankungen. Wenn man jetzt nicht beachtet, dass es Frauen mit einem monatlich stark variierendem Zyklus gibt, und vernachlässigt, dass Männer fast garkeinen Zyklus haben, dann käme man zu einem technisch korrekten aber völlig abstrusen Durchschnitt für alle :-o

Trennt man aber Frauen und Männer, machen die Ergebnisse plötzlich Sinn. :)z


Auch die diversen Diäten und Nahrungsempfehlungen werden ja getestet ... da man aber leider die Süß/Herzhaft Bipolarität der Menschen nicht kennt oder nicht berücksichtigt, kommt ein "Wurscht"-Durchschnitt für alle dabei raus, einer, mit dem Niemand so richtig glücklich ist.

Würde man diese Aufteilung berücksichtigen, würden bestimmte Zusammen hänge deutlich, aber leider traut sich niemand, diese einfache Aufteilung mal vorzunehmen ... ":/

DTorkYas-^Ta8bixta


Vielleicht hängt das damit zusammen dass Wissenschaftler herausgefunden haben, dass ein Mensch noch auf Histamin reagiert, selbst wenn in einem Gefäss, Flüssigkeit oder sonsstwas, in dem mal Histamin drin war, das mal mit Histamin in Berührung kam, mit der Flüssigkeit, dem Gegenstand in Berührung kommt (vielleicht dumm geschrieben grad) Und wenn Allergiker, deren Immunsystem auf "nichts mehr nachweisbar" reagiert mit anaphylakt.Schock, warum soll dann das Immunsystem auf "nicht mehr nachweisbar das mal dagewesen" eines homöopathischen Mittels reagieren ?

Ich glaube auch, das Schlüsselwort ist hier "Information", und diese kommt auch über andere Kanäle als unseren Verstand zu uns. Zum Beispiel übers Unterbewusstsein oder sogar über das "kollektive Unbewusste". Es existiert auch die These von einem "Pool des abrufbaren Wissens", aber das geht ins Metaphysische, und viele Menschen wehren so etwas gleich ab.

b}med


Ich tendiere eher zu "Super-Placebo" ... aber das sprengt den Faden hier. ]:D

Wollte damit nur darauf hinweisen, dass auch andere "nicht bewiesene" Erfahrungen Einzug in unser alltägliches Leben gefunden habe ... und so sehe ich das bei Süß/Herzhaft auch.

Für den Anfang reicht es doch, zu wissen DASS es funktioniert, und wie man sich danach richtet. ("wie" es funktioniert, ist erstmal Nebensache ;-) )

S|onixja


Es gibt bloß Individuen, die erstaunlich GUT mit dieser Nahrungsänderung zurecht kommen.

Na ja, anpassung mag ja sein, aber wer ist denn wirklich angepasst ? Nur mal wieder das Getreide genommen mit seinem extrem hohen Anteil an Omega 6.

Natürlich stirbt nicht jeder dran, aber es beeinträchtigt bei jedem die Fliesseigenschaft des Blutes, es fördert bei jedem der die Idee eines Tumors in sich trägt, das Wachstum dieses Tumors, er erhöht bei jedem Menschen die Entzündungsfähigkeit usw. und was man alles noch rausfindet. das heisst wirklich anpassen kann sich keiner, nur gegensteuern.

dass auch andere "nicht bewiesene" Erfahrungen Einzug in unser alltägliches Leben gefunden habe

Wenn es nur das erwiesene geben würde, wäre unsere Wissenschaft ja wohl am Ende. Also lassen wir denen doch lieber noch was zum erforschen.

bnmed


dass auch andere "nicht bewiesene" Erfahrungen Einzug in unser alltägliches Leben gefunden haben

Wenn es nur das erwiesene geben würde, wäre unsere Wissenschaft ja wohl am Ende. Also lassen wir denen doch lieber noch was zum erforschen.

Ich bin sehr dafür, sich mit diesen "anderen" Themen ausgiebig zu beschäftigen.

Zuerst sollte sichergestellt werden, DASS etwas funktioniert oder dass es was macht. Dabei sollte die Wissenschaft interessiert und angespornt sein, das zu beweisen oder zu falsifizieren.

(Danach können sich gerne noch ein paar Leute um das warum kümmern ...)

Leider bewegt sich die aktuell forschende Wissenschaft auf streng vorgegebenen Pfaden, für "Unvorhergesehenes" oder "Überraschendes" ist da erstmal kein Platz ... leider.

Na ja, anpassung mag ja sein, aber wer ist denn wirklich angepasst ? Nur mal wieder das Getreide genommen mit seinem extrem hohen Anteil an Omega 6.

Nun, die Aufteilung nach Süß/Herzhaft kümmert sich um die Getreidesorten. Es gibt "schneller umsetzbares Getreide" (Weizen, Hafer) und "langsam umsetzendes Getreide" (Roggen, Mais). Und die "Grasvorläufer" zu den heutige Getreiden gibt es ja schon lange, also war das wohl auch schon vor vielen Generationen und auch bei Tieren relevant.

Natürlich stirbt nicht jeder dran, aber es beeinträchtigt bei jedem die Fliesseigenschaft des Blutes, es fördert bei jedem der die Idee eines Tumors in sich trägt, das Wachstum dieses Tumors, er erhöht bei jedem Menschen die Entzündungsfähigkeit usw. und was man alles noch rausfindet. das heisst wirklich anpassen kann sich keiner, nur gegensteuern.

Dabei scheint es nicht um die Auswirkungen von einzelnen Bestandteilen auf Krankheitsherde zu gehen, sondern um die Auswirkungen auf Verdaulicheit und alltäglichen Stoffwechsel, es bekommt einfach besser, die Verdauung klappt reibungslos, man fühlt sich besser, hält sein Gewicht, und so weiter.

Und anpassen kann man sich nicht, man IST entweder Herzhaft oder Süß, uind damit ist festgelegt, was einem am bekömmlichsten ist.

Zur Uniersalität des Lebens gehört wohl, dass man sich umgewöhnen kann. Also man kommt auch mit "nicht optimalen" Situationen zurecht. Klar kann sich ein Herzhafter sein Leben lang nach "Süß" ernähren, aber er wird dann wohl nicht in Gesundheit und Wohlbefinden alt werden ... gleiches gilt für den Süßen, der sich nur nach "Herzhaft" ernährt.

Auch wenn es wohl nicht sooo prickelnd ist, können so Nahrungsengpässe oder Änderungen des Lebensraumes aufgefangen werden, man überlebt noch ein Weilchen, bis man sich fortgepflanzt, und die "Brut" einigermaßen aus dem Gröbsten raus ist ... und dann sind hoffentlich wieder genügend Kids dabei, die mit der JETZT gebotenen Nahrung gut zurecht kommen ... bis sich wieder was ändert.


In unserer heutigen Zeit gibt es auch "Nahrungsänderungen", denn von Zeit zu Zeit werden geänderte Ernährungsweisheiten und Richtlinien in die Welt gesetzt.

Nach dem Krieg hat man sich die Finger nach Butter, fettem Käse und fettem Fleisch geleckt, schmächtige Kinder wurden damit aufgepäppelt ... (Herzhaft, wie jeder jetzt erkennt!). Pech bloß für das arme "Süße" Kind, es wird nicht recht gedeihen, und keiner weiß warum.

Dann wurde plötzlich alles umgestellt ... fettarm, Pflanzenfett, ungesättigte Fette, Eiweißreich, Haferflocken, es gibt Zucker im Überfluss, magere Milch ("Süß", wie man erkennt) ... und das zum Leitwesen der "Herzhaften".

Hinter den Kulissen geht man wieder weg von der "Verteufelung" von Fett und Bevorzugung von Margarine und Kohlehydraten. Low-Carb ist ein Ausfluss davon (aber nicht immer konsequent).

Es zeigt sich, dass die allgemeinen Hinweise auch im Durchschnitt NICHT zu einer wesentlichen Gesundung der Bevölkerung beitragen, es gibt eher mehr Übergewicht und Beschwerden durch "Fehlernährung". (Die allgemeine Lebensverlängerung geht meiner Ansicht nach fast ausschließlich auf Hygiene und bakterizide Medikamente ...)

Wenn man die Einteilung Süß/Herzhaft berücksichtigen würde, käme man der Individualität der Leute viel näher als man denkt, und damit dem individuellen Wohlbefinden.

Bin gespannt, ob irgendwann die pauschale Ablehnung (kann nicht sein) einem gepflegten Ausprobieren weicht ]:D

MSarleaentxje


Leider bewegt sich die aktuell forschende Wissenschaft auf streng vorgegebenen Pfaden, für "Unvorhergesehenes" oder "Überraschendes" ist da erstmal kein Platz ... leider.

War das nicht schon immer so ? Was ich nicht kenn das gibt es nicht Da muss immer erst einer kommen der weiss dass es mehr gibt als er weiss und nach dem "mehr" sucht.

Nun, die Aufteilung nach Süß/Herzhaft kümmert sich um die Getreidesorten. Es gibt "schneller umsetzbares Getreide" (Weizen, Hafer) und "langsam umsetzendes Getreide" (Roggen, Mais). Und die "Grasvorläufer" zu den heutige Getreiden gibt es ja schon lange, also war das wohl auch schon vor vielen Generationen und auch bei Tieren relevant.

Tiere, das sind die, die der liebe gott mit einem Kropf ausgestattet hat, die sich von Körnern ernähren können. Der Mensch kann das erst, seit dem er kochen kann – was jetzt nicht heisst, dass mit der Entwicklung des Kochtopfs auch das Korn als Nahrung genommen wurde. Es gibt ja auch die These, dass es Langeweile war, man hatte Ziegen domestiziert, Dattelpalmen und Gemüsegärten, da entdeckte oder entwickelte wer auch immer etwas aus Getreide und der gegarte Getreideklumpen wurde als unintressant weggeworfen, es regnete, der Getreideklumpen lag in einer Pfütze und gärte und das war geil ;-D Ab da bekam jeder sein täglich Brot, legte es in Wasser, liess es gären und löschte seinen Durst damit.

Dabei scheint es nicht um die Auswirkungen von einzelnen Bestandteilen auf Krankheitsherde zu gehen, sondern um die Auswirkungen auf Verdaulicheit und alltäglichen Stoffwechsel, es bekommt einfach besser, die Verdauung klappt reibungslos, man fühlt sich besser, hält sein Gewicht, und so weiter.

Soll das heissen, ich mach das jetzt mal an O6 fest, dass nicht die Menge an O6 in der Nahrung die Menge O6 im Körper ausmacht sondern dass eine Scheibe Brot bei einem X O6 liefert und beim andern Y O6 ??

Auch wenn es wohl nicht sooo prickelnd ist, können so Nahrungsengpässe oder Änderungen des Lebensraumes aufgefangen werden, man überlebt noch ein Weilchen, bis man sich fortgepflanzt, und die "Brut" einigermaßen aus dem Gröbsten raus ist ... und dann sind hoffentlich wieder genügend Kids dabei, die mit der JETZT gebotenen Nahrung gut zurecht kommen ... bis sich wieder was ändert.

Im Prinzip gar nicht so schlecht, damit würde man der Überbevölkerung Herr werden.

In unserer heutigen Zeit gibt es auch "Nahrungsänderungen", denn von Zeit zu Zeit werden geänderte Ernährungsweisheiten und Richtlinien in die Welt gesetzt.

Wenn's Getreide knapp wird, wird man feststelle, dass Getreide ungesund ist, dann wird die Norm für Kartoffeln so geändert, dass auch die kleine Kartoffel Handelsklasse I ist und Kartoffeln haben auf einmal sonstwelche gesunden Sachen....

Die Nahrungsempfehlungen sind politisch – gesund ist, was gesund sein soll.

Dann wurde plötzlich alles umgestellt ... fettarm, Pflanzenfett, ungesättigte Fette, Eiweißreich, Haferflocken,

Das USamerikanische Landwirtschaftsministerium hatte nach dem Krieg die Richtlinien zur Ernährung rausgegeben und von da aus wurden diese Richtlinien verbreitet, ich glaube 50 Länder richten sich danach. Und was alle tun und was schon lang getan wird, ist richtig.

(Die allgemeine Lebensverlängerung geht meiner Ansicht nach fast ausschließlich auf Hygiene und bakterizide Medikamente ...)

Ja, und dass wir seit 70 Jahren keinen Krieg mehr hatten. Unsere Großeltern, Urgroßelter wären bei unserer Ernährung früh gestorben. Aber da sollte man dann mal berücksichtigen, was wir heute mehr und anders essen : mageres Fleisch von gemästeten (Getreide) Tieren essen wir, vorm Krieg war's der Schweinebauch, Backen, Schwarte, Schmalz, die fetten Sachen, die sich die Masse leisten konnte. Brot war nebenbei auch ein Luxusartikel, da musste man nicht nur das Korn bezahlen, auch den Müller und den Bäcker. Kostenlos gab's auf der Wiese Grünzeugs, als Suppe, als Gemüse. Früher war der Reiche dick undder arme dünn, heute ist es eher umgekehrt.

Das lag aber auch daran, dass die Menschen früher nicht so viel Freizeit hatten, dass sie nicht das ganze Jahr über alles einkaufen konnten sondern Obst und Gemüse gleich nach der Ernte einkochen mussten und dass der Vorrat dann auf 1 Jahre, bis zur nächsten Ernte, aufgeteilt werden musste. Der Keller war voll mit Lebensmitteln und keiner kam auf die Idee, so lange zu essen bis nix mehr da ist.

die Auswirkungen auf Verdaulicheit und alltäglichen Stoffwechsel, es bekommt einfach besser, die Verdauung klappt reibungslos,

Wenn man die Einteilung Süß/Herzhaft berücksichtigen würde, käme man der Individualität der Leute viel näher als man denkt, und damit dem individuellen Wohlbefinden.

Das erinnert mich an Edward Bach, der hatte festgestellt, dass Menschen 7 verschiedene Darmbakterien haben und jeder Mensch mit gleichen Bakterien hat die gleichen Krankheiten und gleiche Charaktere – ein Magenkranker Choleriker braucht andere Medikamente als ein magenkranker Melancholiker. Und er war der Meinung, über die Änderung des Extrem-Charakters in einen ausgeglichenen Typen die Darmbakterien in den Griff zu kriegen und eine dauerhafte Gesundung herbeizuführen. Mit so skurillen Ideen kam er natürlich an dem Krankenhaus, in dem er arbeitete nicht weiter. Ob das mit den Darmbakterien funktioniert, weiss ich nicht, aber gewisse Eigenheiten lassen sich mit Bachblüten schon abstellen.

d/s9


Ich hab jetzt den restlichen Faden nicht gelesen, da sehr umfangreich, aber möchte dem ersteller doch gern meine Low-Carb erfahrung mitgeben.

Hatte eine modifizierte Lowcarb Diät (max. 60g carbs per tag) über 5 Monate unter 3x per Woche Krafttraining + alle Wege per Fahrrad zurückgelegt.

Bin 188 groß btw.

Monat 0 (start der Diät)

86 Kilo bei 18% Körperfettanteil

Cholesterin:

LDL ('böses'): 130mg/dl

HDL ('gutes'): 50mg/dl

Monat 2,5

82 Kilo bei 14%Körperfett

Cholesterin:

LDL: 120mg/dl

HDL: 65mg/dl

Monat 5

79 Kilogramm bei 10(!)% Körperfettanteil

Cholesterin:

LDL: 100mg/dl

HDL: 85mg/dl

Kraftwerte haben sich während der Diätphase gesteigert nach anfänglich starkem Einknicken.

Leistungsknick war anfangs stark, war später allerdings garnichtmehr; ganz im gegenteil, es stellte sich ein seltsamer dauernd-energie-steady state ein den ich bei Carb-reicher Diät nicht hab.

Weiterer Vorteil: Kein einknicken (kein insulin-peak) nach dem Essen.

Hab also durchwegs positive Erfahrungen gemacht.

Fazit: Anfangsphase sehr hart; ~2 Wochen

Sobald sich alles eingependelt hat sehr guter erfolg bei sehr gutem Lebensgefühl (soviel energie!); weiters ein deutlicher Lipoproteinshift in Richtung HDL, was ich auch als sehr positiven Nebeneffekt bezeichnen würde. :)z

Falls noch Fragen sind mich gerne anschreiben :)

Viel Spaß

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH