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Wie kann ich weniger Geld für's Essen ausgeben?

iRsabelSlch~enx600 hat die Diskussion gestartet


Ich bin am Ende. Fix und fertig mit meinen Nerven.

Mein Freund und ich wohnen zu zweit in einer Wohnung (einer Stadt), wo die Miete sehr teuer ist.

Ich bin Azubi und habe nicht das große Einkommen. Er hat ein normales Einkommen.

Momentan sind wir beide Zuhause (er krank seit 2 Monaten und wohl noch länger, ich fange erst an).

Es geht ums Essen!!!!!!

Ich bin nicht der große Fleischfresser und abends würde mir normalerweise oder mittags halt auch was kaltes genügen. Obst, Joghurt, Brot.

Er hingegen möchte zweimal warm essen – da er mittags immer in Reha ist, muss ich natürlich einkaufen gehen. Dabei gehe ich immer schon in den Lidl. Ich kaufe dann meist 500 g Hack und 500 g Pute. Das sind dann schon 6,50€. Dann halt noch was man dazu braucht.

Ich esse nur Vollkornnudeln. Salat kaufe ich auch meistens und dann ist man schnell bei 20€ – was höchstens zwei Tage hält (wir trinken nur Wasser) und ich esse nur den Joghurt von Milbona LIDL der auch günstig ist. Aber dennoch kommen wir ca auf 500€ allein für ESSEN! Ich werde verrückt. Und ich muss meistens zahlen. Ich kriege noch Unterhalt von meiner Mutter und Kindergeld, aber dennoch könnte ich mir besseres vorstellen, als am Ende des Monats immer pleite zu sein. Ich habe dann gerade mal 830€ im Monat und muss 400€ Miete und ja Lebensmittel zahlen. Und Benzin. Das geht nicht.

Aber mache ich, machen wir etwas falsch? Ich fände es schön, wenn meinem Freund mittags mal Pestonudeln oder Tomatennudeln.. genügen würden.

Ich werde dann angemotzt "Ich will Fleisch!". Ihm scheints scheinbar egal zu sein. Er verdient mehr als doppelt so viel wie ich. Zahlt aber auch doppelt so viel Miete. Ihn kümmert es nicht wirklich. – Ich habe aber eigentlich auch keine Lust, ständig einkaufen zu gehen.

Wir kochen schon: Riderroulade, Hähnchengeschnetzeltes Züricher Art, Curryhuhn, etliche panierte Hähnchenfilets, Bolognese, Hackbällchen, Wiener Würstchen, ab und zu gibts mal Bratkartoffeln mit Ei, Fisch mit Spinat etc.

Ich kann mich auch nicht mit den Maggibeuteln anfreunden, aber selbst da braucht man ja Fleisch.

Habt ihr Tipps? Was können wir verändern?

Dankeschön...

Antworten
fZräuleisnt fla.uschig


Ihr müsst drüber sprechen. Erklär ihm nochmal eure Einkommensverhältnisse und dass du da nicht täglich für ihn Fleisch mitkaufen kannst. Das wird er verstehen.

Vielleicht macht ihr Anfang des Monats eine Haushaltskasse – da legt jeder X Euro rein (er mehr als du, da er ja teurer isst) und davon werden dann die Einkäufe bezahlt.

CZaravmela


Und wenn er meckert, soll er konstruktive Vorschläge bringe und/oder selbst einkaufen und kochen. Zeit genug hat er ja sicher wenn er aktuell nicht arbeitet.

H/appy YBanaQna


Ich finde dein Freund könnte ein Großteil der anfallenden Kosten übernehmen. Wenn er ständig was warmes und deftiges zum Mittag braucht soll er zum Imbis gehen oder selbst in den Laden. Immerhin scheinst du ja seine Gelüste zu finanzieren obwohl du es weder essen magst noch es dir leisten kannst. Und nur weil dein Freund krank ist kann er dich nicht alles selbst machen lassen. Er soll helfen so weit es möglich ist.

Grundsätzlich würdeich bei eurer Konstellation euch empfehlendas jeder nur das bezahlt was er auch isst. Dir bleibt ja sonst nicht mal Geld üer um ab und anmal ne neue Hose zu kaufen oder so.

K.a_mik,az&i081x5


Er verdient mehr als doppelt so viel wie ich. Zahlt aber auch doppelt so viel Miete.

Ich habe dann gerade mal 830€ im Monat und muss 400€ Miete und ja Lebensmittel zahlen.

Aber dennoch kommen wir ca auf 500€ allein für ESSEN!

Habt ihr mal zusammengerechnet, wer wieviel Ausgaben und Einkommen hat? So liest es sich, als würden seine Ausgaben bezüglich eurer Wohnung auf ca. 800€ laufen und deine Ausgaben (inklusive Nahrungsmittel) auf ca. 900€. Angesichts eurer unterschiedlichen Einkommensverhältnisse kann es das ja nicht sein!

Red mit ihm, rechnet eure Ausgaben auseinander bzw. zusammen und teilt eure Kosten fair.

Wenn er bockt, würde ich an deiner Stelle kein Fleisch mehr kaufen oder 1-2x die Woche.

b>erutNasxe23


Vielleicht kannst du deinem Freund klarmachen, dass es sehr ungesund ist, derartige Mengen an Fleisch zu essen. Klär ihn auch mal darüber auf, wie dieses Fleisch produziert wird (da gibts appetitliche Bilder und Videos im Netz). Es wäre doch besser, an ein paar Tagen vegetarisch zu essen und dafür hochwertiges und leckeres Biofleisch an anderen Tagen zu essen.

So oder so werdet ihr beide nicht drum rum kommen, kochen zu lernen. Richtig, mit Maggibeuteln kann das nichts werden, Fleisch hin oder her. Kennst du die Sendung "Jamies (Oliver) 30 Minuten Menüs"? Von sowas kann man tatsächlich kochen lernen. Oder ihr besucht mal einen Kochkurs. Ich hätte auch keine Lust, vegetarisch zu essen, wenn es dann nur nach Brokkolie in Pulversauce schmeckt.

Wenn man kochen kann, wird es auch sehr viel billiger, man verballert kein Zeug und füllt sich die Reste gerne ab zum späteren Verzehr. :-)

VjeviodNkxyne


Ich kaufe dann meist 500 g Hack und 500 g Pute

Und er isst dann mittags 500 g und abends 500 g Fleisch alleine, am Tag also 1kg insgesamt? Oder isst du dann auch einfach mit, obwohl du es nicht bräuchtest für dich? Wenn er dauerhaft 2 x täglich diese große Menge an Fleisch essen will, dann sehe ich kein großes Einsparungspotential.

k7athar%ina-dieY-g@roße


Dass das nicht gerecht verteilt zu sein scheint und da ein Gespräch angesagt ist, wurde ja bereits gesagt...

Ansonsten: Kauf halt kein Fleisch. Wenn er mault, sagst du ihm, dass du kein Geld für sowas hast, er aber gern bei deinen Nudeln mitessen kann.

Desweiteren stirbt auch keiner dran, wenn er abends noch mal das gleiche bekommt wie Mittags. Also einfach größere Portionen kochen, die länger halten statt 2 verschiedene Sachen am Tag. Das sollte auch noch mal ein wenig die Kasse entlasten.

A&leJonoNr


Wenn alle Stricke reissen könntest du auch schlicht auf Durchzug stellen und den Fleischeinkauf einfach reduzieren. Wenn er unbedingt ein Schnitzel will muss er sich das dann halt selber kaufen und in die Pfanne hauen.

iqsa.bel(lchKen6^0x0


Danke für eure konstruktiven Antworten.

Er ist nicht krank, dass er nichts machen kann. So.

Ich esse dann ein bisschen mit, aber höchstens vom Putengeschnetzelten 4 Streifen. Und dann halt Nudeln/Reis/Kartoffeln.

Und richtig kochen kann ich, danke :-D.

Und das Beste ist, wenn wir zusammen einkaufen sag ich: Komm wir nehmen hier noch 500 g davon mit. Dann sagt er, warum denn? Wir haben doch noch Putenschnitzel und Hackfleisch (oder so) Zuhause.

Dann sag ich: Ja das hält noch heute Abend und morgen Mittag.

Wenn er sich doch mittags wenigstens auf etwas weniger einlassen könnte.

Oder Bratkartoffeln mit Speck. Aber das ist für ihn kein 'Fleisch'.

Er macht viel Sport, aber da kann man mittags doch auch nur Kohlenhydrate essen.

Oder am Abend dann halt mal 2 Brote und 500 g Magerquark mit Obst.

Ich habe auch keine Lust auf Stress. So lange ich noch Zuhause bin, kann ich essen machen. Das ist kein Problem. Aber er könnte ja auch mal einen Großeinkauf bezahlen. Bratwurst und Schwein will er auch nicht essen. Ich esse generell ungerne Fleisch (Salami oder Putenwurst morgens geht) aber Hackfleisch esse ich zB gar nicht (was ja auch Schwein ist, aber das geht scheinbar :|N )

Fmlamelchen


Wenn er unbedingt ein Schnitzel will muss er sich das dann halt selber kaufen und in die Pfanne hauen.

:)^ :)= das seh ich auch so.

Kaamikafzi081x5


Ich habe auch keine Lust auf Stress.

Du hast aber gleichzeitig keine Lust auf ein leeres Konto (verständlicherweise). Von daher wirst du wohl um ein kleines bisschen Stress nicht drum herumkommen.

FOlamCechexn


PS: wir sind ein 4 Personenhaushalt (2 kleine Kinder) und haben 400€ monatl. an Lebensmittelausgaben (incl Klopapier, Küchenrolle, Windeln). Ich find 500€ für 2 Pers. schon relativ viel...wobei es natürlich darauf ankommt, welche Ansprüche man hat...

Und ich muss sagen, wir essen auch gerne Fleisch. Es ist nicht so, dass wir uns von Nudeln mit Ketchup ernähren.

Mit den 400€ kommen wir gut hin und können unseren Fleischhunger stillen.

i(sabe[llchen6-00


Sagt ja auch keiner, dass man ohne Fleisch leben soll. Aber 1 kg pro Tag auf 1,5 Personen (zähle mich als halbe) ist schon viel..

k}atharxina-dOie-xgroße


Aber 1 kg pro Tag auf 1,5 Personen (zähle mich als halbe) ist schon viel..

Ist es! Gut, ich bin bekennender Hackfleischfan, aber an so einer Bolognese-Soße mit 500g Hack essen hier 2 Leute 2 Tage lang... Am WE gab es Suppe mit 500g Hack drin, die hat für 3 Tage gereicht.

Nudelsoße mit Huhn/Pute kann man sicherlich auch so kochen, dass sie länger hält... Da muss er dann eben nur mitspielen...

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