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Wie kann ich weniger Geld für's Essen ausgeben?

m_arikMa stpern


wir sind ja auch nur zwei personen (das baby zähl ich mal jetzt nicht mit, die hat ni zu kamellen). und da seh ich es schon so, dass ich einem erwachsenen gegenüber noch weitaus strikter handeln würde als einem großen kind. das ist ja naturgemäß noch halbwegs abhängig von mir und daher sollte ich schon noch ein wenig rücksicht nehmen. bei einem erwachsenen wär da aber echt schluß, es sei denn, es ist ein abkommen nach dem motto "ich bezahle, du kochst für mich".

Awees]sa


und da seh ich es schon so, dass ich einem erwachsenen gegenüber noch weitaus strikter handeln würde als einem großen kind. das ist ja naturgemäß noch halbwegs abhängig von mir und daher sollte ich schon noch ein wenig rücksicht nehmen. bei einem erwachsenen wär da aber echt schluß, es sei denn, es ist ein abkommen nach dem motto "ich bezahle, du kochst für mich".

Du würdest also überhaupt keine Rücksicht nehmen auf einen Erwachsenen?

Ich würde eher sagen: da sollte man sich gegenseitig entgegen kommen: niemand kann erwarten dass es jeden Tag Fleisch gibt aber genausowenig kann man erwarten dass es immer das gibt was man möchte. Eben gegenseitige Absprachen und ein Entgegenkommen, das es hier nicht zu geben scheint. Der Partner hier scheint ja einfach nur zu verlangen und das ist unmöglich.

Aber stellst Du allen Ernstes immer nur auf den Tisch was Du gerade willst, ohne auf Deinen Partner dabei einzugehen - weil er ja nicht "abhängig" von Dir ist? Das fände ich jetzt heftig und kann es mir auch irgendwie kaum vorstellen...

moarikla 5ste0rxn


nein, das tu ich nicht. ich stell ja auch nicht einfach irgendwas auf den tisch, ohne auf die kinder einzugehen. aber hier geht es ja um ein grundsatzding. kind und ich haben eine ähnliche fleischdiskussion. sie findet fleisch ganz toll, ich bin eher der 2x die woche bio - typ. und das zieh ich dann auch durch. lieblingsessen gibt es aber durchaus häufiger als ungeliebtes, abwandlungen werden so gemacht, das es allen schmeckt und rind-statt-schwein würde ich durchaus mittragen. nicht mittragen würde ich zu viel fleisch, zu viel fast food oder wenn der partner von mir verlangt, dass ich nur mit maggitütchen koche. sowas halt.

m>imRicrxy


Ich denke, es kommt auch drauf an, wie sonst die Verhältnisse in der Beziehung sind. Bei meinen Eltern läuft es tatsächlich so: Mama kauft ein, kocht und Papa isst, was auf den Tisch kommt. Er "darf" natürlich auch mal Essenswünsche äußern ;-D

In jüngeren/frischeren Beziehungen ist es wahrscheinlich eher so, dass man sich die Arbeit teil und man gemeinsam entscheidet. Je mehr sich jedoch das Verhältnis verschiebt, also die Aufgaben Kochen/Einkaufen von einer einzigen Person erledigt werden, um so mehr verschiebt sich eventuell auch die Entscheidung, was gegessen wird, zu der Person, die eh kocht und einkaufen geht. Vielleicht interessiert es die andere Person auch nicht mehr sonderlich…

Sollte es nun die andere Person (die die nicht kocht und einkäuft) stören, was auf den Tisch kommt, kann man ja immer noch miteinander reden oder es selbst in die Hand nehmen.

wOe-Jeblüxte


puhh ganz schön krass. Auf 500 Euro kommst du locker, bei 1 kg Fleisch täglich, das ist schon nachvollziehbar. Habe ich es richtig verstanden, dass du für Lebensmittel komplett alleine aufkommen musst? Warum lässt du das denn mit dir machen?? wegen diesen 200 Euro, die er mehr an Miete zahlt ??? Also ich finde das Verhalten deines Freundes echt :-X Ist er ansonsten auch so geizig?

Ich würde mich da auf keine Diskussionen einlassen. Du meinst du willst keinen Stress? Aber den hast du doch längst ":/ Also ehrlich solche Männer regen mich auf. Was tust du wenn du mal Kinder hast und vielleicht nur Teilzeit arbeitest? Musst du dann trotzdem noch den gleichen Anteil Miete plus Essen für die ganze Familie kaufen, egal ob sich das ausgeht oder nicht? Ich finde als Paar sollte man ein Team sein, das sich gegenseitig hilft. Das kann ich bei euch nicht erkennen. Ich sage nicht, dass er dich aushalten muss, Gott bewahre, aber wenn ER sein Fleisch will, dann soll auch gefälligst ER SEIN Fleisch zahlen, wenn du schon so lieb bist und ihn bekochst.

Bei meinem Freund und mir werden Lebensmittel 50/50 geteilt...Kassenbon wird aufgehoben und am Ende des Monats wird abgerechnet. Wenn der eine sich mal den einen oder anderen Schokoriegel leistet, wärs mir auch Wurst, wenn ich da anteilig mitzahlen muss, so kleinlich muss man nicht sein. Aber bei 30kg Fleisch im Monat ":/

Ich würde in Zukunft einfach keines mehr kaufen, bis ihr euch geeinigt habt. Irgendwann muss er es ja einsehen. Wenn kein Geld mehr da ist, ist eben keins mehr da. Du kannst ja net zaubern. Wäre es für dich ok, wenn er zukünftig sein Fleisch selbst bezahlst und du die restlichen LM?

By the way, er soll vielleicht mal seine Blutwerte cheken lassen, Sport hin oder her....

b[ellaagia


Also ich würde natürlich auch von ihm mehr Beteiligung an den Kosten einfordern, keine Frage.

Zusätzlich würde ich die Aufteilung des Essens etwas ändern.

Pro Mahlzeit sollten auch 150 - 200g Fleisch genügen, wenn du selbst kaum davon isst und du geschickt auffüllst.

Bei Soßen und Geschnetzeltem z.B. mit Pilzen, Zwielbeln und Gemüse, den Beilagenteil grundsätzlich hochfahren, den Fleischteil runter... das ist auch viel gesünder.

Wenn er dann meckert kannst du ihm ja deutlich machen, dass dein Budget nicht mehr hergibt. :)*

HpanDna&hWe


Mir fallen 2 Dinge auf. Zum einen schreibst du, ihr zahlt 1000 Euro Miete. Das ist kein Pappenstiel, selbst in einer teuren Stadt. Die meisten Azubis wohnen nicht solchen teueren Wohnungen, sondern in WG-Zimmern oder eben bei Mami&Papi. Dein Freund hingegen verdient voll, daher sollte er auch den Löwenanteil der Miete übernehmen. In Mathe bin ich echt mies, drum soll dir mal jemand ausrechnen, was fair wäre, wenn ihr beide den Anteil eurer Miete in Abhängigkeit von eurem Einkommen zahlt.

Ansonsten würde ich sagen, hat sich das Problem ja sowieso bald erledigt, nämlich sobald deine Ausbildung wirklich anfängt. Dann bist du wahrscheinlich wie die meisten von uns so lange aus dem Haus tagsüber, dass du froh bist, wenn du abends noch die Zeit und die Kraft hast, dir ne Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben ;-) Mit Sicherheit hast du dann keine Zeit/Lust mehr, deinen Freund zweimal täglich "ohne Maggi" zu bekochen.

Was die Diskussion um "braucht man so viel Fleisch" angeht: Auf die Diskussion würde ich mich nicht einlassen. Er isst nunmal gerne so viel Fleisch, wenn er das ändern möchte, muss der Wille dazu von ihm kommen. Du wirst ihm deine Vollkornnudeln nicht aufschwatzen können, wenn er die nunmal nicht mag.

Aber du musst auch nicht täglich nach seinem Geschmack kochen. Was würde er machen, wenn du garnicht kochst bzw. den ganzen Tag außer Haus arbeitest? Sich selbst Fleisch kochen?

Wird sich das Problem nicht sowieso lösen, sobald er wieder zur Arbeit geht? Dann wird er doch wohl mittags auswärts/in der Kantine essen?

Hqan&naxhWe


Achso, und natürlich ist es völlig unangebracht, dass DU die kompletten Kosten für Lebensmittel übernimmst, wo du sowieso schon so wenig Geld hast.

Wenn dein Freund das nicht einsieht, dann weiß ich auch nicht.

Jemand, dem du als Mensch wichtig bist und der nicht hauptsächlich an sich selbst und seinen Vorteil denkt, der würde dich doch nicht jeden Monat so finanziell "melken"?

Tut mir leid, aber wenn mein Partner so wäre, dann würde ich an seiner Liebe zu mir zweifeln.

Schlag ihm doch mal ganz ruhig, ohne Vorwurf, folgendes vor: Ihr hebt alle Quittungen/Bons vom Lebensmitteleinkauf auf, und am Ende des Monats macht ihr 50:50 (oder eben 70:30, je nachdem, auf was ihr euch einigt).

Einer von euch überweist doch sicher die Miete an den Vermieter, oder? D.h. einer von euch muss sowieso am Ende des Monats dem anderen Geld geben (oder überweisen), um das mit der Miete auszugleichen.

Dann überweist man die Differenz vom Lebensmitteleinkauf eben gleich mit, ist kaum mehr aufwand.

i_sa>bellcwhen600


Also er hat mir angeboten, dass ich 200€ Miete zahle und immer einkaufen gehe.

Das bedeutet: Er 600 Euro Miete (Inclusive Stellplatz, den ich nicht habe, also eigentlich 530€ Miete). Ich 200 € Miete und 400-500€ Lebensmittel. Das ist auch wieder unfair. Zwar besser als jetzt, aber unfair. Und dann weiß ich nicht (ok habe 37,5 Std Woche) wie ich das alles hinkriege immer mit dem Einkauf.

Die Miete ist in einer der teuersten Städte von Deutschland.

Was meint ihr, soll ich ihm vorschlagen? Er ist an sich ziemlich unfähig und generell bin ich mit meinen Anfang 20 eine richtige Hausfrau geworden.

Ich bügele, wasche 3-4 Mal die Woche und mache den Rest (habe ja auch viel Zeit). Er hingegen ist täglich generell so 4 Std weg (immer) und macht halt fast nichts.

Wenn er dann mal was macht, höre ich mir das drei Wochen an, dass ich ja den ganzen Tag Zuhause wäre und nie was machen würde. Wir haben keine Spülmaschine und ich spüle dann noch. ":/

Eigentlich ist es dumm, dass ich das alles mit mir machen lasse, aber er findet immer Gegenargumente, dass ich mich wieder total klein fühle.

Naja, egal. Das ist ja nicht das Thema.

Also nochmal: Er Einkommen 2000 Netto. Ich ab Sep. 830.

Ich Miete 400€ er 600€ (70€ Stellplatz-Tiefgarage).

Was könnte ich ihm vorschlagen, geldlich, was wäre angemessen?

RwighVtNow


Ich habe dir vorgeschlagen:

Führst du ein Haushaltsbuch? Dann schreib all die Posten fürs Fleisch und Extrawürste für ihn raus und legst ihm das vor. Das Geld soll er dir dann zusätzlich geben wenn er Fleisch haben will, ansonsten kaufst du kein Fleisch mehr für ihn.

iasabelJlcDhen6x00


Ja, aber er argumentiert dann, dass ich ja auch esse und er auch ab und an mal einkaufen geht (1 x die Woche).

Von mir aus würde ich mich wahrscheinlich anders ernähren. Ich esse dann halt mit, weil mir nichts anderes übrig bleibt.. Also schon, aber das wäre ja auch teuer

m*i^micrxy


Ist zwar ziemlich umständlich. Aber wenn es so gar nicht klappt, würde ich es so machen, dass sich jeder um sein eigenes Essen kümmert. Er kauft für sich ein und kocht für sich. Du kaufst für dich ein und kochst für dich.

Ich finde, es herrscht ein ziemliches Ungleichgewicht in eurer Beziehung. :-X

K\amika!z-i0815


Was könnte ich ihm vorschlagen, geldlich, was wäre angemessen?

Er zahlt 700€ (exklusive Stellplatz, das ist sein Privatvergnügen, sofern du ihn nicht auch mal nutzt) und du 300. Dann zahlt ihr prozentual von eurem Gehalt beide etwa 35-36% (du würdest sogar ein kleines bisschen mehr prozentual bezahlen).

Das gleiche Verfahren würde ich in Bezug auf Haushaltskosten anstreben. Also ein Haushaltskonto einrichten, auf das ein fester Betrag überwiesen wird. Wenn dann da nichts mehr ist und der junge Mann seine 20. Portion Fleisch möchte, kann er das ja dann von seinem eigenen Konto begleichen.

KIamikaTzix0815


Ja, aber er argumentiert dann, dass ich ja auch esse und er auch ab und an mal einkaufen geht (1 x die Woche).

Wie hier ja schon ein paar Mal vorgeschlagen wurde, würde ich an deiner Stelle nicht mehr nur ausschließlich nach seinen Wünschen kochen. Wenn du kein Bock auf Fleisch hast und du aber kochst und einkaufst, dann gibt es eben kein Fleisch. Punkt.

mqimi<cr%y


Er zahlt 700€ (exklusive Stellplatz, das ist sein Privatvergnügen, sofern du ihn nicht auch mal nutzt) und du 300. Dann zahlt ihr prozentual von eurem Gehalt beide etwa 35-36% (du würdest sogar ein kleines bisschen mehr prozentual bezahlen).

Das hört sich vernünftig an. Mit den Haushaltskosten würde ich ähnlich verfahren. Jeder überweist einen festen Betrag am Anfang des Monats auf ein Konto. Davon werden dann Grundnahrungsmittel (Eier, Mehl, Nudeln – quasi sämtliche Lebensmittel die ihr BEIDE konsumiert) gekauft. Ebenso Putzmittel, Waschmittel und was man sonst noch für einen gemeinsamen Haushalt benötigt. ALLES andere muss vom restlichen Gehalt bezahlt selbst werden. Darunter fallen Hygieneartikel (Deo, Schminke, Duschgel – also alles, wo jeder sein eigenes Tübchen im Bad stehen hat), Nahrungsmittel, die von den Grundnahrungsmitteln abweichen (sein Fleisch, etc.), usw.

Bezüglich der Aufteilung hinsichtlich der Hausarbeit würde ich auch noch mal eine Diskussion starten. Das alles an dir hängen bleibt ist mehr als ungerecht.

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