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Lebensmittel, wie sparen?

kHat&ercha_rlie


Forellen ca. 4 Euro, dazu von denen selbstgemachtes überaus leckeres Fischgewürz für 1,99

für forellen brauch ich nur ein zweiglein rosmarin, petersilie, salz, pfeffer etwas gehackten knoblauch und ein stück butter.

fisch in eine mit olivenölgefettete alufolie einpacken und im ofen bei 200 grad je nach größe max eine halbe stunde braten. geht auch auf holzkohlenglut.

man muss die folie nur so am rand zusammenwutzeln, dass die butter nicht raustropft.

wenns fertig ist, kommt noch zitronensaft nach belieben des mampfers drauf :-q

I saZbell


katercharlie

Das war so eine Mischung (wie gesagt, auch selbstgemacht, nix Industrielles) extra für die in Bayern (und bei mir ;-)) so beliebten [[http://de.wikipedia.org/wiki/Steckerlfisch "Steckerlfische"]] ;-). :-q :-q

M7rsZ VoiIce


Hier mal spontan aus dem Kopf günstige Gerichte die mir einfallen. Ich gehe dabei davon aus, das man Mehl, Butter, Olivenöl und Zwiebeln im Haus hat. Bei mir ist das zumindest immer so.

Semmelknödel

Bei uns kann immer mal ein halbes Brötchen oder Laugenstange übrig bleiben, die werden dann aufgehoben. Bei Lust auf Knödel werden dann die Reste mit nachgekauften Semmeln oder Knödelbrot aufgebraucht und zu Semmelknödeln verarbeiten. Semmelknödel kann man am nächsten Tag super aufschneiden und in Butter backen.

Pizza

Hefe (friere ich ein), Mehl und Olivenöl habe ich immer im Haus, sowie auch Dosentomaten. Belag reichen mir manchmal auch einfach Käsereste die ich klein schnippele.

Dämpfkraut

Kohlkopf klein geschnitten in Butter leicht braun gebraten, mit Essig ablöschen und in Brühe einkochen lassen, dazu Kartoffelstampf. Reste vom Kraut einfrieren, Reste Kartoffelstampf am nächsten Tag mit Zwiebeln dunkel anbraten und Quark oder Dickmilch dazu.

Karottengemüse mit Mehlklößen

Karotten mit (für die Fleischesser Speck oder Dörrfleich) Zwiebeln anschwitzen, mit Gemüsebrühe ablöschen. In das köchelnde Gemüse Mehlklöße mitköcheln (Klöße auch Mehl, Wasser, Salz oder die teure Variante mit Milch und Eiern.

Kürbis

Die erste Hälfte des Kürbis als Kürbiscurry mit Reis verarbeiten, aus der zweiten Hälfte die so beliebte Kürbissuppe (super zum Einfrieren) machen.

Die Karotten und das Dämpfkraut, der gebratene Kartoffelbrei sind alles Gerichte die es bei uns zuhause früher oft gab, in einer Zeit als es finanziell gar nicht gut aussah.

Exlj=ot7x6


Also das ist mal wieder TYPISCH DEUTSCH, beim essen sparen!!! Hauptsache billiges Ramsch kaufen.

Aber fürs Auto nur das Beste!!

Ich würde sagen, dass es hier im Thread eher um preiswert(nicht billig) aber trotzdem gut einkaufen geht. Als Nicht-Deutscher, der einfach von Haus aus ganz anders isst, muss ich aber bei manchen Essgewohnheiten schon zusammen zucken. Ich glaube den größten Kulturschock hatte ich bei Nutellabroten. :-o

Insgesamt essen viele Leute hierzulande zu wenig Obst/Gemüse und zu viel Fertigkram und Brot. Südländer oder Asiaten essen insgesamt mehr Obst/Gemüse. Ein Italiener schwenkt zB gekochte Pasta in Olivenöl in einer Pfanne mit diversem Gemüse, während Deutsche eher Sahne Soße drüber kippen, Ketchup oder irgendeine andere Soße. Ich glaube Deutschland ist eher ein Land, was technisch sehr weit vorne ist, aber kulinarisch eher sehr bescheiden abschneidet. o:)

H]y+p%at[isa


Ich glaube Deutschland ist eher ein Land, was technisch sehr weit vorne ist, aber kulinarisch eher sehr bescheiden abschneidet.

Auch mein Eindruck. Essen hat in Deutschland einen eher niedrigen Stellenwert, Kochgewohnheiten werden von den wenigsten hinterfragt. Dies merkt man schon in diesem Faden: mehrmals kamen Rezeptvorschläge, aber kaum Feedback. Daraus kann man schliessen, dass kein Wunsch besteht, kulinarisches Neuland zu betreten. Gesucht sind Tricks, um die gleiche Ware wie eh und je für weniger Geld zu kaufen.

Ich wohne im Grenzgebiet, kaufe oft Essen in Frankreich. Der Unterschied zwischen den Esskulturen in D und F ist auch im Supermarkt nicht zu übersehen.

cAlaeiret


Wobei es auch in Frankreich immer mehr den Bach runtergeht. Die Leute dort sind zwar weiterhin bereit für gute Dinge Geld auszugeben (Käse, Fisch, Spezialitäten etc.), aber Fertiggerichte und Convenience Food sind stark auf dem Vormarsch.

TYiUmb9a~tuk9u


Auch mein Eindruck. Essen hat in Deutschland einen eher niedrigen Stellenwert, Kochgewohnheiten werden von den wenigsten hinterfragt. Dies merkt man schon in diesem Faden: mehrmals kamen Rezeptvorschläge, aber kaum Feedback. Daraus kann man schliessen, dass kein Wunsch besteht, kulinarisches Neuland zu betreten. Gesucht sind Tricks, um die gleiche Ware wie eh und je für weniger Geld zu kaufen.

Hypatia

Solch ein subjektiver Eindruck kann aber auch täuschen. Ich habe es an anderen Stellen genau umgekehrt gelesen und wahrgenommen. Zum Beispiel belegen auch die hohen Einschaltquoten der diversen Kochsendungen (gibt leider schon zu viele!), dass in einer breiten Bevölkerungsschicht ein großes Interesse an gutem Kochen besteht. Das bedeutet jetzt nicht, dass ich dein Wahnehmung für völlig falsch halte. Nein, vermutlich gibt es beides, sowohl das was du beschreibst als auch ein wirkliches Interesse an gutem Kochen. Es polarisiert sich vermutlich.

E0ljXot7x6


Solch ein subjektiver Eindruck kann aber auch täuschen. Ich habe es an anderen Stellen genau umgekehrt gelesen und wahrgenommen. Zum Beispiel belegen auch die hohen Einschaltquoten der diversen Kochsendungen (gibt leider schon zu viele!), dass in einer breiten Bevölkerungsschicht ein großes Interesse an gutem Kochen besteht.

Naja, das ist einfach der Unterhaltungswert und wahrscheinlich einfach Mode im Moment nachdem in GB Jamie Oliver ernormen Erfolg mit der Mischung aus Unterhaltung und Kochen hatte. Danach ist der Boom losgetreten wurden.

Ich muss mir nur die "Lebensmittel" meines Vorder-und Hintermanns im Supermarkt ansehen, um die Augen zu rollen. Wenn man einen Südländer/Asiaten vor einem an der Kasse sieht, ist da viel mehr Obst, Gemüse und Fleisch/Geflügel in Naturform(Also keine TK-Chicken Nuggets). Bei anderen Mitbürgern ist oft viel mehr Fertigkram: Süßkram, Chips, TK-Pizza, verpackter Aufschnitt, Klumpen Gouda, Brot usw. ;-D

EUhemalciger 4Nutzer? (#282877)


Wobei der Eindruck im Supermarkt auch täuschen kann.

Wenn ich die Gelegenheit habe zum Markt zu gehen, dann kaufe ich im Supermarkt auch kein Obst und Gemüse

T!imbatxuku


Naja, das ist einfach der Unterhaltungswert ...

Eljot76

Na ich bitte dich, welcher Unterhaltungswert bleibt bei diesen Sendungen denn noch, wenn man sich nicht wenigstens ein kleines bisschen fürs Kochen interessiert? Abseits von den Kochtipps ist das doch langweiliger als 30 Folgen "Bauer sucht Frau".

Ich muss mir nur die "Lebensmittel" meines Vorder-und Hintermanns im Supermarkt ansehen, um die Augen zu rollen. Wenn man einen Südländer/Asiaten vor einem an der Kasse sieht, ist da viel mehr Obst, Gemüse und Fleisch/Geflügel in Naturform(Also keine TK-Chicken Nuggets). Bei anderen Mitbürgern ist oft viel mehr Fertigkram: Süßkram, Chips, TK-Pizza, verpackter Aufschnitt, Klumpen Gouda, Brot usw. ;-D

Eljot76

Wie Aleonor schon sagte: Der Eindruck täuscht. Dein Vorder- und Hintermann sind kein repräsentativer Querschnitt. Zu anderen Zeiten an anderen Tagen hast du vielleicht Vorder- und Hintermänner mit mehr frischen Sachen im Korb. Das Angebot an frischen Sachen ist in guten Supermärkten ziemlich umfangreich und das liegt da nicht nur rum, damit man es am Ende des Tages in den Müll schmeißt. Würde es nicht von der Kundschaft nachgefragt, wäre es nicht da.

EEl0jTot76


War ja nur ein Beispiel. Ich sehe ja auch was viele meiner Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Leute zum Teil essen und viele der Rezepe hier überzeugen mich auch nicht. Ich habe auch nie behauptet, dass 100% der Deutschen keine Esskultur haben und kenne sehr viele, die gutes Essen schätzen, aber der ALLGEMEINE Stellenwert von Essen, ist nicht an gleicher Stelle wie in anderen Kulturen. In China unterhalten sich auf der Strasse übers Essen da. Hierzulande übers Wetter.

Ich schrieb aber auch, dass es hier um Lebensmitteleinkauf, der preiswert und gesund ist geht, und nicht um Billigessen. ;-)

E)hemaligGer Nutz@er6 (#2828x77)


Na ich bitte dich, welcher Unterhaltungswert bleibt bei diesen Sendungen denn noch, wenn man sich nicht wenigstens ein kleines bisschen fürs Kochen interessiert?

Mein Freund interessiert sich 0 fürs kochen, hang aber letztens ganz gebannt vor der Jamie Oliver Sendung, als dieser ein "Steakbrötchen" zubereitete. ^^

T7imbiartuJkxu


Mein Freund interessiert sich 0 fürs kochen, hang aber letztens ganz gebannt vor der Jamie Oliver Sendung, als dieser ein "Steakbrötchen" zubereitete. ^^

Aleonor

Ja ok, die Frage wäre aber: Schaut er sich regelmäßig Kochsendungen an? Die Quote rekrutiert sich nicht aus gelegentlich-mal-reingucken-Zuschauern. Es ist ja auch schon vorgekommen, dass ich eine Ausgabe von "Mona Lisa" anschaue, deswegen ändert sich aber weder deren Quote noch der Anteil Transvestiten in der Bevölkerung. ]:D

E9hemalig4er Nutze*r (#2828x77)


Nein. Aber ich habe letztens mal in irgendeinem Artikel gelesen das zwar viele sowas gucken, aber nur wenige das auch nachkochen.

Wahrscheinlich der gleiche Effekt wie bei Kochbüchern ^^

Hhypa$tia


Ich habe eine Statistik gefunden zum [[http://www.eufic.org/article/de/expid/Obst-und-Gemusekonsum-Europa/ Obst- und Gemüseverzehr in Europa]]: Deutschland liegt hier ziemlich vorne. Deutschland hat auch den höchsten Ausländeranteil in der EU: die Einkäufe der Südländer/Asiaten, die Eljot76 im Supermarkt antrifft, sind also für einen beträchtlichen Anteil des Konsums zuständig.

Mir scheint ebenfalls, dass das Interesse an gutem Kochen nicht gleichmässig verteilt ist, und dass es sich immer mehr polarisiert. Noch nie war es so einfach, an fertiges (oder halb fertiges) Essen zu kommen. Die einen bestellen nach der Kochsendung den Pizzalieferdienst, die anderen machen sich ans Werk.

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