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Lebensmittel, wie sparen?

N aBmja


Ich habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass man in Deutschland sehr gut essen und essen kaufen kann. Natürlich kann man, genauso wie in vmtl. den meisten anderen Ländern der Welt auch billigen Industriemist kaufen. Man bekommt aber auch wirklich hochwertiges Fleisch, Obst etc., es gibt, zumindest in meiner Umgebung einen Haufen spezialisierte Metzger, Obstläden, etc.

Und das ist etwas, was ich so weder in Amerika (gut, da gibt es natürlich auch Ausnahmen) noch in Schweden und Finnland vorgefunden habe. Überall dort war es äußerst schwierig nicht-abgepacktes Fleisch (von einer Beratung wie bei meinem Metzger ganz zu schweigen) oder richtig gutes Obst zu bekommen – in Amerika war es noch deutlich extremer, ich bin z.B. in einem RIESIGEN Walmart kläglich daran gescheitert reinen Kakao zum backen zu finden. Dafür ca. 500 verschiedene Backmischungen sowie 20 verschiedene Arten Kakaopulvermischmasch mit max. 40% Kakao und als Rest Zucker, Süßstoff oder sonstiger Industriemist.

Ifsabxell


Eljot76

Das deutsche Essen:

Das traditionelle deutsche Essen ist oft sehr weißmehl-, soßen-, und (ungesund) fettlastig, das stimmt. Andererseits gibt es aber auch traditionelle, typisch deutsche, Gerichte/Zutaten, die durchaus gesund sind, bzw. auf gesunde Art zubereitet werden können. Z.B. Grünkohl, Rotkohl, Sauerkraut....(wobei mir hier die Amys einfallen, wenn ich mal in Filmen sehe, dass die Hot-Dogs mit Sauerkraut essen wird mir jedesmal schlecht ;-D). – Ich bin so aufgewachsen, da gab es zu jeder Mahlzeit ein Gemüse oder einen Salat. Das berühmte Dreiergestirn: Fleisch, Gemüse/Salat, Sättigungsbeilage (Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot). Zu Spaghetti mit diverser Soße gehört(e) z.B. auch ein Salat dazu.

Was natürlich eine ungesund zubereitete Soße oder fettes Fleisch nicht unbedingt wettmacht, aber ich lese bei Dir raus, dass das deutsche Essen wenig bis gar kein Gemüse beinhaltet. Also Gemüse ist in der traditionellen deutschen Küche ein MUSS.

Ich kenne es von meiner Mutter und meiner Oma auch so, dass der Garten voll mit Gemüse war, unsere komplette Familie ist immer heimlich in den Garten zum Erbsenfuttern gegangen, meine Oma durfte uns nicht erwischen ;-D.

Andererseits hast Du was die Entwicklung angeht wiederum zum Teil recht: In den letzten 30 Jahren (ich schätze das jetzt einfach mal) wurden Fertiggerichte immer populärer. Zeitgleich mit dem "Trend", dass beide Elternteile arbeiten gehen eben steigend. Und so gibt es sicher heute Erwachsene, die es sozusagen nicht anders (kennen)gelernt haben. Aber ich sehe sie nicht in der Überzahl wie Du.

Meiner Tochter (22) habe ich z.B. ein selbstgeschriebenes Kochbuch zum Auszug geschenkt, mit allen Rezepten die sie von mir kennt und liebt. Mit Tips und Tricks etc.. Und sie nutzt es oft.

Zudem finde ich, dass man auch mal Fünfe gerade sein lassen kann. Egal in welches Land Du guckst, keine Küche ist da durchweg gesund. Du erwähnst z.B. die asiatische Küche: Diese ist in der Gesamtheit auch nicht durchweg gesund. Oftmals Geschmacksverstärker, sehr/zu viel Nudeln oder Reis usw... Auch die Asiaten essen nicht ständig nur Gemüse. Wenn man sich nur das Gesunde rauspickt, gibt es somit auch traditionelle deutsche Gerichte die durchaus gesund sind.

Die Beschäftigung "der Deutschen" mit der Ernährung/dem Kochen:

Ich führe durchaus mit einigen Leuten Gespräche über's Essen/Kochen. In meinem Umfeld sowie auch hier. Denn wir haben ja auch hier im Laufe der Jahre so einige Kochfäden gehabt und haben diese noch, die immer eine rege Beteiligung haben (mit jeweils anderem Schwerpunkt).

Zuletzt: In diesem Faden liegt der Schwerpunkt nun mal auf günstig und dazu nicht ungesund. Und "nicht ungesund" heißt noch lange nicht durchweg "gesund".

IIsaxbell


Sorry für die blöde Formatierung – sollte nicht tiefgestellt, sondern kursiv sein |-o ;-D )

i"xrcxhQxdxoxcxxh


Lebensmittel sparen kann man zunächst mal mit konservierung, d.h. mal den über 10 jahre alten normalkühlschrank weg und einen mit sog. umluft-oder Osmoseanlage kaufen, da bleiben Lebensmittel unheimlich lange frisch und bei den momentanen Tiefpreisen sogar für AAA typen (guter AA langt auch) ist der vergleichsweise in 3 Jahren amortisiert, dann spart man pur!- Und zwar strom, der dann in bessere lebensmittelqualität umgesetzt werden kann, die sich im Kühlschrank dann optimal halten.

Auch selber Brot backen, einen ganzen Backofen voll und das eingefrieren...

S*caxro


Welche Produkte sind besonders günstig? Trotzdem noch relativ gesund?

Neue Entdeckung – Hähnchen- bzw. Putenbrust aus dem Rewe von Ja!.. Ich traute der Marke nicht, weil ich mit einigen dieser "Billigprodukte" schlechte Erfahrungen gesammelt hatte, aber zumindest die Putenbrust hat mich geschmacklich echt UMGEHAUEN. Die Hähnchen hab ich noch nicht probiert.

Ansonsten das übliche Gefasel von wegen saisonales Gemüse kaufen, obwohl ich da auch nicht wirklich drauf achte. Teilweise, weil für meine Meerschweinchen dauerhaft bestimmtes Gemüse im Haus sein muss, aber auch, weil es die Sachen, auf die man mal Hunger hat, nicht immer im Angebot gibt. Ansonsten achte ich aber schon drauf, vergleiche Preise in unterschiedlichen Läden, weiß auch, wo ich qualitativ und größentechnisch was Besseres bekomme... Pauschal lässt sich das denke ich nicht sagen, wo man da sparen kann. @:)

@ ixchxdxoxcxh (wie merkst du dir deinen Usernamen?)

Ich finde, dass Brot gar nicht so arg problematisch ist. Ich kenne viele in meiner Altersklasse, die Brot im Supermarkt kaufen, wo es ja spottbillig ist. Besser gesagt, kenne ich niemanden, der es so macht wie ich und zum Bäcker geht. Also von meinen Freunden.

Ich kaufe beim Lila Bäcker (dank meiner Kundenkarte) meistens Roggenmischbrot (Hälfte 0,95 €, Ganzes 1,90 €) oder Dinkelvollkornbrot (2,50 € das Ganze).

So sehr teuer finde ich es nicht. Vom Brot backen reden viele, aber ich kaufe erstmal lieber bei Leuten, die den ganzen Tag nichts anderes machen. :3

Stört mich nicht. Vielleicht mal versuchsweise werde ich das mit dem Brotbacken probieren. Aber als Dauerlösung, sodass Regelmäßigkeit aufkommt, könnte ich es mir fürs Erste nicht vorstellen.

T}imNbatuPku


Nein. Aber ich habe letztens mal in irgendeinem Artikel gelesen das zwar viele sowas gucken, aber nur wenige das auch nachkochen.

Aleonor

Es geht ja nicht darum, die Gerichte 1:1 nachzukochen, sondern es geht vielmehr um die zahlreichen Tipps, die ganz nebenher vermittelt werden. Wie schneide ich dies, wie verarbeite ich das, worauf achte ich beim Kauf, was passt zu wem, usw. Ich will nicht ausschließen, dass der eine oder andere Hensslers große Klappe amüsant findet, aber die Mehrzahl wird Kochsendungen ganz bestimmt wegen der Inhalte schauen.

I@sab+ell


Scaro

Bei mir läuft es sozusagen ausgeglichen. Mal backe ich selbst, mal kaufe ich. Allerdings auch äußerst selten beim Bäcker. Viele Discounter haben ja mittlerweile diese Automaten, da schmeckt das Brot echt super. Leider komme ich da zu selten hin, so dass ich doch Abgepacktes kaufe oder eben selberbacke.

Von Brotbackmischungen bin ich allerdings mittlerweile weg, momentan probiere ich verschiedene Varianten [[http://www.chefkoch.de/rezepte/43281014818663/Baguette-la-Koelkast.html dieses Rezepts]] – da kommen drei echt große Baguettes bei raus.

Beim ersten Versuch habe ich Eines vor dem Aufrollen mit Pesto bestrichen, das Zweite mit vorher kleingeschnittenen und gerösteten Zwiebeln (einfach kurz auf Küchenpapier das Öl vom rösten ablaufen lassen und kurz vorm letzten Aufgehen unter den Teig mischen) und das Dritte pur....alle drei sehr lecker, bisher meine besten Brote.

Beim zweiten Versuch habe ich Dinkelvollkornmehl genommen, leider wurden sie ein wenig zu fest und haben nur am ersten Tag geschmeckt (da allerdings sehr gut). Muß ich noch dran feilen ;-D.

TYimba7tquku


leider wurden sie ein wenig zu fest ... Muß ich noch dran feilen

Isabell

Die sind so fest, dass du sie wie ein Stück Eisen bearbeiten kannst?

Donnerwetter! ]:D

I9saLbell


Timbatuku

Ich habe mittlerweile aufgehört zu gucken, aus einem ganz einfachen Grund: Die vielen Kniffe und neuen Ideen haben mich einfach überfordert. ;-D Im Ernst! Ich hatte SO viele neue Ideen dadurch, die kann ich in 10 Leben nicht umsetzen.

IzsabDelxl


Die sind so fest, dass du sie wie ein Stück Eisen bearbeiten kannst?

;-D ;-D

Neeeee....aber sie waren einfach zu fest und trocken, selbst toasten hat da nichts mehr gebracht. Ich muß einfach meine Mehlkunde noch vertiefen, vielleicht hatte ich auch das falsche Mehl oder muß mischen....k.A....aber ich finde es noch raus :)z (zum Glück sind die Zutaten ja recht günstig).

TDimbaxtuku


Neeeee....aber sie waren einfach zu fest und trocken, selbst toasten hat da nichts mehr gebracht.

Hast du von deiner Oma denn überhaupt nichts gelernt, Isabell? Wenn Brot zu trocken und fest und die Zähne in Reparatur sind, dann stippt man ein und toastet nicht. Hitze ist genau das Falsche – Feuchtigkeit ist nötig. ]:D

Dv.orixs L.


Ich kaufe beim Lila Bäcker (dank meiner Kundenkarte) meistens Roggenmischbrot (Hälfte 0,95 €, Ganzes 1,90 €) oder Dinkelvollkornbrot (2,50 € das Ganze).

Bei uns gibt es fast nur noch ein Bäcker mit zig Filialen, da kosten fast alle Brote 3,20€ . Wenn das wenigstens schmecken würde :(v .

Bäcker haben doch zum großen Teil auch Backmischungen .

I#sa:bexll


Timbatuku

Da habe ich mich falsch ausgedrückt: Sie waren nicht in dem Sinne zu trocken, sondern eben mehr zu fest – das zu trocken bezog sich darauf, wenn man es gekaut hat. Ich weiß nicht, wie ich es richtig erklären soll.

Durch das Toasten wurden sie nicht noch trockener, sondern eher noch fester. Manch Einer mag das mögen – wir nicht so ;-).

T@imb#atuk0u


Ich weiß nicht, wie ich es richtig erklären soll.

Und ich weiß grad nicht, ob ich dich richtig verstehe. Handelt es sich um eine Art hessisches Knäckebrot? ]:D

S\carxo


Viele Discounter haben ja mittlerweile diese Automaten, da schmeckt das Brot echt super. Leider komme ich da zu selten hin, so dass ich doch Abgepacktes kaufe oder eben selberbacke.

Ich geh hauptsächlich zum Bäcker, weil mir meine Mutter damals zu Studienbeginn die Kundenkarte geschenkt hat und es ich die dann natürlich auch nutzen will. Zumal man das Brot dann für Bäckerverhältnisse für einen akzeptablen Preis erhält.

Bei uns gibt es fast nur noch ein Bäcker mit zig Filialen, da kosten fast alle Brote 3,20€ . Wenn das wenigstens schmecken würde :(v .

Ich weiß, was du meinst... Mit Ausnahme des einen Bäckers, wo ich immer hingehe, kenne ich keinen anderen, der sehr gutes Brot anbietet. Dafür sind die anderen in Sachen Kuchen und Torten meistens besser und schmackhafter.

Aber bei dem Brot mangelt es zumeist an der Konsistenz, finde ich. Habe schon oft Brot bei anderen Bäckern gekauft, das man durch Butterschmieren kaputt gemacht hat. Einfach viel zu weich, trotz knuspriger Hülle. Konnte man nicht mal richtig abschneiden. Oder noch schlimmer – nicht nur innen weich, sondern auch außen. Oder so riesige Löcher drin, dass das Brot zu 90 % aus Luft besteht und nicht sättigt. Da kenn ich auch einen ganz bekannten Bäcker, der sein Mischbrot so macht und zu dem viele hinlaufen... Aber da weiß ich, dass der ne Backmischung nimmt. Bei dem Riesen ist nicht mehr viel mit Liebe. Nur die Torten sind geil.

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