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Buch – "wer gesund isst – stirbt früher"

srüßer0Käf|exr


@ Aleonor – ähm,

und was soll mir das jetzt sagen ??? ?

Euhemaligecr Nuetzezr (#24828x77)


Das sind zwei der Ernährungsformen die sehr strikte Regeln haben. Und beide Parteien sind in der Regel davon überzeugt das alles andere ungesund ist.

Ich stelle mir eine Diskussion da sehr interessant vor.

SFu&perfkrhötxe


bmed

Doch, ich esse weniger als vor 10 Jahren und wiege mehr als wie vor 10 Jahren. Ganz sicher.

Das hat viel mit meiner bewegung zu tun, früher hatte ich ein sehr stressiges berufsleben und war mehr unterwegs als zuhause.

Meist aß ich Abend warm und davon reichlich, da habe ich mir keine Gedanken drüber gemacht ob das nun ne Pizza ist und ob die Schokolade danach ansetzt.

Ich habe gegessen wonach mir war und ich habe nach dem ersten Kind meine erste Diät gemacht.

Habe auch gut abgenommen, dann kam das zweite Kind, danach wieder abgenommen und jetzt nach dem dritten Kind merke ich das es verdammt schwer ist abzunehmen.

Viel schwieriger als vor 10 Jahren.

Und ich denke nicht das ich mich ungesund ernähre, sicher nicht immer optimal, aber es ist alles dabei was ich so brauche,denk ich.

Zudem vertrage ich sehr viele Dinge nicht mehr, dank neuzugewonnener Allergien und unverträglichkeiten.

Ich würde Lügen wenn ich behaupte ich esse nur gesund und fettarm, aber das habe ich früher in schlanken Zeiten auch nicht getan.

djevi(linKdisgxuise


Obi,

"Bio" bedeutet eigentlich nicht "ungewaschen". Und auch konventionell erzeugtes Gemüse wird nur manchmal auf Substrat angebaut, meist aber auf Erde. Die auch im konventionellen Landbau nicht desinfiziert wird. Hier wird auch deutlich mehr Gülle eingesetzt als im Bioanbau.

Was die Bekömmlichkeit angeht: "Die Wahrheit ist immer konkret". Es wäre interessant, zu vergleichen, wie deine Ernährung KONKRET damals war und jetzt ist.

Z.B. "Vollkorn ist problematisch": Das dürfte kaum an der Verwendung des vollen Korns liegen. Eher daran, daß dir z.B. Grobgeschrotetes nicht bekommt oder Sauerteig nicht dein Ding ist (oder aber Hefe, je nachdem). Anstelle eines frischgebackenen Grobschrot-Roggenbrotes kann man es mit einem Dinkel-Weizen-Vollkornbrot von gestern versuchen.

Umgekehrt bekommt auch Weißbrot nicht jedem.

Wenn du wenig Fleisch gegessen hast – was hast du statt dessen gegessen? Aus Krankenhäusern und Tagungsheimen kenne ich das, was einem oft als vegetarische Alternative angeboten wird: Käse und Eier, Eier und Käse. Sahnesoße, Joghurt, Quark. Dazu ständig geriebene Möhren als "Salat". Vorletztes Jahr war ich dem durch viele Tagungen regelmäßig ausgesetzt. Ergebnis: 10 KG zugenommen, permanente Verstopfung. Meine vegetarische Ernährung zu Hause sieht völlig anders aus.

Richtig ist einfach, daß eine vegetarische Ernährung nicht automatisch durch das Weglassen von Fleisch gesund wird. Es kommt mehr darauf an, WAS man ißt, als darauf, was man NICHT ißt.

sCüßerKpäfexr


]:D das mit den Tagungshäusern kenne ich auch. Da ich regelmäßig Veranstaltungen plane mit ca. 70% Vegetarierinnen – da kannst du dir vorstellen, ich kann ein Lied davon singen.

Vegetarisch heißt dann: Beilagen und Salat – kurz einfach Fleisch weglassen, Beilagen aufstocken – oder ein Nudel- oder Kartoffelauflauf, und eine Tüte voll Gemüse reingekippt – fertig. Also alles in Allem nicht befriedigend.

d5a-nya#e8x7


So essen nur die Anfänger unter den Vegetariern oder? Ich lebe seit mehr als zehn Jahren ohne Fleishc und mein Speiseplan hat mit Salat recht wenig zu tun. Ich esse nicht nur BEilagen oder so ":/ ":/

siüßerK\äfexr


Stimmt. Aber genau das meinte ich doch damit. Wenn man unterwegs ist, wirds schwierig. Und / oder kostspielig.

Für Veranstaltungen bei uns im Haus habe ich eine Catering-Firma, die super vegetarisches Essen anbietet, und dann auch bezahlbar.

Warum ist gutes Vegetarisches essen eigentlich so teuer?

OJbiWxahn


"Bio" bedeutet eigentlich nicht "ungewaschen".

Ich empfehle Artikel über den EHEC Skandal – die öffnen einem schon ziemlich die Augen. Bei herkömmlichem Gemüse sind die Reinheitsvorschriften einfach schärfer...

"Vollkorn ist problematisch": Das dürfte kaum an der Verwendung des vollen Korns liegen.

Eigentlich schon. In den per se gesunden Randschichten ist idR leider die Extraportion Schadstoffe drinnen, die über Luft und Regen an- und eingelagert werden. Wenns dann noch Bio ist, ists weniger gerinigt auch noch. Gerade bei Autoimmunerkrankungen ist ein zusätzlicher, undefinierter Schadstoffcocktail nicht angebracht....(sagt meine Physiotherapeutin und diplomierte Ernährungsberaterin)

Wenn du wenig Fleisch gegessen hast – was hast du statt dessen gegessen?

Wir haben nichts gezielt weggelassen, nur eben einen relativ niedrigen Fleischanteil, mehr gekochtes Gemüse (Kartoffel, Erbsen, Brokkoli, Spinat, Karotten, Fisolen) als gängig üblich, mehr Fisch als gängig üblich, relativ viel grüner Salat mit Tomaten und Gurken. Käse, Milch, Joghurt, Obst, (Vollkorn)Brot.... Mit Übergewicht habe ich kein Problem, nie gehabt.

dLanGae=8x7


süßerFäfe

Also das geht zumindest hier inzwischen, früher wars wirklich schlimmer mit der Auswahl an vegetarischem Essen. Ich mein gut, in der bayrisch/fränkischen Wirtschaft bin ich immernoch aufgeschmissen aber es gibt hier eine Menge alternativen bis hin zum vegetarischen Imbiss der zu wirklich moderaten Preisen Essen anbietet das richtig Lecker ist. Gehört zum Reformhaus dazu und die Küche ist saisonal und regional soweit möglich. Kann mich also wirklich nicht beklagen. Auf Tagnungen und so ist es schon schwieriger, irgendwie hat sich da noch nicht so rumgesprochen das es doch immer mehr Menschen gibt die kein Fleisch essen oder nur wenig. ":/ ":/

b>mexd


Hallo,

Und ich denke nicht das ich mich ungesund ernähre, sicher nicht immer optimal, aber es ist alles dabei was ich so brauche,denk ich.

Zudem vertrage ich sehr viele Dinge nicht mehr, dank neuzugewonnener Allergien und unverträglichkeiten.

Ich würde Lügen wenn ich behaupte ich esse nur gesund und fettarm, aber das habe ich früher in schlanken Zeiten auch nicht getan.

Nun, ich betrachte das Ergebnis (was ich ja nur vom "Lesen" her kenne) ... und offensichtlich bist Du nicht sooooo zufrieden, mit Deinem Körper ... :-o :-X ;-)

Irgendwoher müssen ja die zusätzlichen Kilos kommen ... und mit Sicherheit sind sie Durch Deinen Mund gewandert ... und irgendwie "drinnen geblieben" ... :)D

Neu zugewonnene Allergien bedeuten bloß, dass der Körper es jetzt nicht mehr schafft, gegen "das Zeug" vorzugehen, mit dem er jahrelang gefütter und malträtiert worden ist ... er hat die Faxen satt und wehrt sich ... bevor ihm die Kraft ganz ausgeht ... :-/

lg.

E/hemaliugeIr Nurtzer 8(#502711x)


vielleicht sollte man auch mal sagen, dass man gesundes essen durchaus genießen kann. ich verstehe nicht, wie man behaupten kann, nur ungesundes zeug sei lecker

Sicher kann man gesundes Lebensmitte genießen nur das Problem ist immer das die meisten Leute mit gesund Salat verbinden. Denn wenn man sich gesund ernähren will oder gar abnehmen ist Salat dafür die erste Wahl. Und wenn nicht Salat dann Rohkost. Und bloß nicht das böse Fett. Ach, Kohlenhydrate darf man auch nicht essen. Wer soll sich denn da heutzutage noch freiwillig mit beschäftigen wenn alles was nicht Gemüse und Salat ist direkt als der Teufel in Person angesehen wird?

Heutzutage weiß doch kaum wer wie verschiedene Gemüsesorten aussehen, bei Obst hat man vielleicht Glück und man kennt neben Äpfel, Birnen und Bananen noch was anderes. Ich wurde letztens als ich eine Stange Lauch in der Hand hatte, gefragt was das ist und wäre beinahe vom Glauben abgefallen. Und keiner weiß mehr was mit dem Gemüse anzustellen. Es gibt ja nur Salat ;-)

Jeder starrt dir auf deinen Teller. Jeder kommentiert deine Essgewohnheiten. Das nervt. Da kann man nicht genießen. Da muss man fasst schon zur Beichte gehen wenn man Kohlehydrate (am Abend) gegessen hat und anstatt einem Riegel Schokolade eine halbe Tafel gegessen hat. Wie soll man sich mit Genuss gesund ernähren wenn einem selbst das noch madig gemacht wird, weil man sich einmal ne Portion Pommes unterwegs gekauft hat und dann blöd gefragt wird: "Ich dachte du ernährst dich gesund?" Ja, danke auch.

Sich gesund ernähren heißt eben nicht nur sich so zu ernähren das der Körper all das bekommt was er braucht, sondern auch das man sich so ernährt das man selbst damit zufrieden. Das man das isst worauf man gerade Appetit hat. Und wenn ich dann Bock auf ein Stück Torte haben, dann esse ich das Stück Torte. Genauso wie ich genauso Bock auf einen Gemüseauflauf haben kann. Nur scheinbar darf man das nicht mehr. Appetit auf irgendwas haben und das dann essen. Nein, denn wenn es von der gesunden Norm abweicht, wird man fett und Diabetiker und sowieso und überhaupt.

s!üßerKxäfer


@ RightNow

:)= da schließe ich mich glatt mal an.

T5exasx79


Für mich wird immer ein viel zu grosses Theater um die "richtige" oder die "falsche" Ernährung gemacht. Ich höre da gar nicht mehr hin.

Es gibt so viele Theorien über DIE richtige Ernährung, jeder möchte wieder ein Buch mehr verkaufen, eine neue Sendung mehr im TV und alle paar Jahre wieder holen sich die Theorien wieder.

Ich lasse jedem seine Ernährung wie diese Person es für sich richtig hält. Missionieren kann ich aber nicht leiden.

Ich esse mehrheitlich Fleisch, Fisch, Eier, Quark, Käse Gemüse, Nüsse und Milch. Blattsalat und Hülsenfrüchte mag ich wiederum gar nicht.

Ich verzichte auf künstliche Süssstoffe, Glutamat und Fertigprodukte und versuche Weizen zu meiden und meinen Zuckerkonsum einzuschränken. Ich gönne mir aber auch mal Schoggi oder mal ausnahmsweise einen Cheesburger.

Und mir geht es gut damit, ich fühle mich wohl.

Meine Mutter ist genau anders... sie ernährt sich nur von Nudeln, Brot, Kartoffeln, Pommes, Chips, Hamburger, Pizza, Servelats mit Mayo usw.

S~uper\krEöte


bmed

Stimmt, ich habe meinen Körper täglich mit Obst gequält, mit Äpfel und Birnen ]:D .

Dafür hat er sich gerächt ;-D . Schokolade vertrage ich hingegen sehr gut.

Tja und bitte wer ist schon 100%ig zufrieden mit sich?

Freiwillige vor ;-D .

Habe ja geschrieben das ich zuviel wiege, mit jedem Kind kam 5 Kilo dazu das sich festsetzt und jetzt hab ich den Salat.

Näturlich esse ich zuviel, trotzdem schaufle ich mir kein ungesundes Zeug hinein. Ab und an Schokolade oder ein Eis.

Aber weder eine Tafel davon und Chips, Flips, Limo und so weiter mag ich nicht. Schmeckt nicht.

s9even2thxree


wozu sollte man sich so ein Buch kaufen, es gibt hunderte von Diäten und Ernährungsratgebern die sich teilweise widersprechen ?

Ich versuch mich möglichst ausgewogen zu ernähren, nicht zuviel Fett, zuviel Fleisch, zuviel Zucker usw. Jeder Körper reagiert etwas anders auf bestimmte Ernährung, sowas wie das beste oder gesündeste existiert doch nur in der Einbildung. Und Ernährungswissenschaftler irren sich auch häufiger, ich kann mich an etliche Speisen erinnern die landläufig schädlich sein sollten was man ein paar Jahre später wieder revidiert hat.

Letztens kam mal ein Beitrag im TV wo die Meinung vertreten wurde das der Mangel ein Schlüssel zu Gesundheit und langen Leben sei. Laut deren Meinung ist der menschliche Körper nicht für das heutige Überangebot an Kalorien gemacht. Man sollte sich möglichst einfach und kalorienarm ernähren und keinesfalls das Hungergefühl stillen. Man sollte also generell noch hungrig die Mahlzeiten beenden.

Mir kamen die wie Freaks vor, ausgemergelte Hungerhacken die ein bissche Kresse und Radieschen auf dem Teller als köstlich Speisen empfanden. Logisch, halbverhungert schmeckt auch ein schimmliges Brötchen köstlich. Waren wohl auch gutsituiert, also schweren körperlichen und geistigen Tätigkeiten mussten sie wohl nicht nachgehen.

Ganz ehrlich, so will ich nicht alt werden

Ein Leistungssportler meinte mal treffen man sollte sich von dem ernähren was einem guttut, bei einer supergesunden Diät zur Leistungssteigerung hatte er sich meistens nur elend gefühlt was sich auch an seiner Leistung bemerkbar machte. Jetzt isst er wieder was ihm schmeckt, auch Steacks, Schokolade und hin und wieder der eine oder andere Liter Bier, es geht ihm blendend und die Leistungsfähigkeit stimmt auch wieder.

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