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Ich möchte kein Fleisch mehr essen, Familie akzeptiert es nicht

m?onOd+sTterne


Was soll ich denn machen ??

Kein Fleisch essen.

Gib es auf, Deine Eltern oder andere Familienmitglieder überzeugen zu wollen. Das gelingt Dir sowieso nicht und endet nur im Streit.

Du wirst noch nicht mal Deine Mutter davon abhalten können, Dir Fleisch auf den Teller zu legen. Ich kenn einen erwachsenen Mann. Er ist auch Vegetarier. Seine Mutter weiß es. Aber sie legt ihm immer wieder ein Stück Fleisch auf den Teller. Es hat keinen Sinn, solche Kämpfe zu kämpfen. Deine Mutter entscheidet, ob sie Dir ein Stück Fleisch auf den Teller legt. Du entscheidest, ob Du es aufisst (nein, danke).

Das sind die Fronten. Vielleicht wird Deine Mutter es in ein paar Jahren aufgeben. Vielleicht auch nicht.

tfuffarxmi


Gib es auf, Deine Eltern oder andere Familienmitglieder überzeugen zu wollen. Das gelingt Dir sowieso nicht und endet nur im Streit.

naja, aber sie muss sich ja auch irgendwie gut ernähren, nur fleisch weglassen und alles beim alten belassen, ich glaube das kann es dauerhaft auch nicht sein. besser wäre es, wenn die eltern für sie speziell auch was einkaufen würden u. sie sich dann etwas nahrhaftes kocht und eben nicht nur die beilagen isst.

mYond+ksterxne


@ tuffarmi

Klar wäre das besser. Dafür müssten die Eltern aber verständnisvoll, einsichtig und kooperativ sein. Nicht alle Eltern sind so.

sichnecfke1x985


Hm, ich bin da auch etwas zwiegespalten. Ich koche gerne und abwechslungsreich, vorwiegend vegetarisch. Ich würde mich als Elternteil wohl auch sträuben, meine Ess- bzw. Kochgewohnheiten sofort an die Forderungen meines Kindes anzupassen. Ist ja auch Mehrarbeit, wenn man zwei Gerichte kochen muss, mehr Gedanken über Einkauf ect.

Ich würde der TE empfehlen, sich erst mal eingehend mit der Thematik zu beschäftigen (zum Beispiel, wie man sich ausgewogen vegetarisch ernährt) und den Eltern über längere Zeit zu signalisieren, dass man es mit der Idee ernst meint. Ich glaube, eine gut durchdachte Haltung wird eher akzeptiert als eine "hysterische" Reaktion auf ein reißerisches Video.

t9uff2armxi


Ist ja auch Mehrarbeit, wenn man zwei Gerichte kochen muss, mehr Gedanken über Einkauf ect.

ja klar, wenn die eltern immer fleischgerichte kochen, dann ist es viel aufwand, zweierlei zu machen. ich war als junges mädchen mal au pair, und dort haben die gasteltern jeden abend zwei gerichte zubereitet, für ihre jugendlichen kinder u. mich und für sich. manchmal haben sie aber auch die vegetarische variante mitgegessen, dann reichte ein essen.

tnuffa!rmxi


für ihre jugendlichen kinder u. mich und für sich.

also, sie haben mich immer vorher gefragt, zu welchem gericht ich mich gesellen will, meist war das dann die vegetarische variante! ich bin kein fleisch-fan, esse aber durchaus gern fisch, v.a. wenn ich in süditalien bin! ;-)

A0licelHargre;avexs


Ich würde der TE empfehlen, sich erst mal eingehend mit der Thematik zu beschäftigen (zum Beispiel, wie man sich ausgewogen vegetarisch ernährt) und den Eltern über längere Zeit zu signalisieren, dass man es mit der Idee ernst meint. Ich glaube, eine gut durchdachte Haltung wird eher akzeptiert als eine "hysterische" Reaktion auf ein reißerisches Video.

:)= :)z

ja klar, wenn die eltern immer fleischgerichte kochen, dann ist es viel aufwand, zweierlei zu machen. ich war als junges mädchen mal au pair, und dort haben die gasteltern jeden abend zwei gerichte zubereitet, für ihre jugendlichen kinder u. mich und für sich. manchmal haben sie aber auch die vegetarische variante mitgegessen, dann reichte ein essen.

ich würde für eine 13 Jährige nicht mehr extra nochmal kochen, der Vorschlag von schnecke1985 ist gut. Ich würde soweit es das Familienbudget zulässt der Tochter das Kochen beibringen das schadet nie und im Internet findet man relativ schnell vegetarische Gerichte und wenn sie wirklich extra Gerichte wollte würden diese dann natürlich am Anfang mit Hilfe mir als Mutter von ihr gekocht werden.

Q>uinxtus


davon können wir städter nur träumen, hier kaufen viele billigfleisch beim discounter.

Kommt zwar auf die Gegend an wo man lebt, aber es gibt schon Städte die im Umland immer viele Höfe mit eigener Nutztierhaltung haben. Da würde ich mich mal umgucken, im Netz kann man schnell fündig werden. :)^

t/ufhfaxrmi


Kommt zwar auf die Gegend an wo man lebt, aber es gibt schon Städte die im Umland immer viele Höfe mit eigener Nutztierhaltung haben. Da würde ich mich mal umgucken, im Netz kann man schnell fündig werden. :)^

in berlin fhrt man schon innerhalb der stadt schnell mal eine stunde um von a nach b zu kommen – aber es gibt hier natürlich die bio company oder andere entsprechende läden, die fleisch aus dem umland verkaufen.

mir graut es halt immer bei lidl und co, wo leute fleisch für ein paar euro einkaufen.

Q%uinxtus


mir graut es halt immer bei lidl und co, wo leute fleisch für ein paar euro einkaufen.

Das muss nicht per se schlecht sein. Ich habe früher mein Fleisch bei Kaufland gekauft und das Fleisch war durch die Bank hindurch sehr gut :)^

tQuff\aKrxmi


Das muss nicht per se schlecht sein. Ich habe früher mein Fleisch bei Kaufland gekauft und das Fleisch war durch die Bank hindurch sehr gut

mir geht es weniger darum, ob es schmeckt oder nicht. ich meinte jetzt den tierhaltungsaspekt. und wenn man fleisch so billig verkauft, dann wird es eben auch billigst produziert. da kann sich jeder ausrechnen, wie das tier gehalten wurde.

das meinte ich, und darum geht es ja auch rose500 – um die massentierhaltung.

a^nder~s_alps_anxdere


Man kann es auch so sehen:

Das Fleisch, das du isst, wird wieder eingekauft. Das gekaufte Fleisch wieder geschlachtet und aufgefüllt, jedes geschlachtete Tier durch ein jüngeres bei gleichbleibender (unwürdiger) Haltung ersetzt.

Ich kenne einige Peta-Videos. Zunächst schien mir die Forderung auch übertrieben, überhaupt keine Tiere mehr in den Dienst des Menschen zu stellen.

Doch beim genauen Hinsehen leiden die Tiere ja nicht nur durch den Tod, sondern auch, indem sie Eier legen müssen oder im Zirkus bis zur Vorstellung ruhig gestellt werden.

-NliebSe.Le!slexy-


Es kann gut schmecken, voll mit Antiobiotka und anderen Dingen (die Tiere werden nicht mehr mit Heu sondern ausschließelich mit Kraftfutter gefüttert) ist es dennoch. Von daher ist weder das Fleisch noch die Milch gesundheitsfördernd. Ob die Leute später Krankheiten bekommen ist mir aber auch relativ egal, wissen tut das ja eigentlich jede/r. Mir geht es auch eher um die Tierhaltung.

sVen#sibceltman


Für eine ausgewogene Ernährung ist Fleisch keinesfalls zwingend erforderlich.

Das sehe ich anders

Meine Aussage ist keine Meinung, sondern ein wissenschaftlich nachgewiesener Sachverhalt.

HrolzS,tr2eicxh


Diese Frage bezieht sich auf Hühner und Rinder:

Hat es überhaupt Sinn nur auf das Fleisch dieser Tiere zu verzichten?

Das Rind ist doch sowieso Jahrelang eingepfercht damit ich Milch für meinen Joghurt, Käse etc. habe, ob ich dann am Ende das Tier noch esse ändert doch nichts am Leid welches dieses ertragen musste?

Genauso mit Hühnern die ja sowieso für die Eier gehalten werden.

Also ich stell mir vor dass es absolut keinen Unterschied macht ob ich das Fleisch esse oder "nur" die Eier aber hier gibts ja genug Leute die sich auskennen und mir vielleicht sagen ob das Unsinn ist oder stimmt.

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