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Ich möchte kein Fleisch mehr essen, Familie akzeptiert es nicht

Allice=HarJgreMaves


Beim lesen dieses Blogeintrages musste ich gerade an diesen Faden denken [[http://hundertachtziggrad.blogspot.de/2014/01/essen-ist-religion.html]] inzwischen machen nämlich einige Menschen wirklich aus ihrer Ernährung so eine Art Religion

D!ieKr)uxemi


@ Rose

vielleicht solltest du einfach nicht so eine große Nummer daraus machen.

Seh es mal aus der Perspektive deines Vaters:

er hat sich stets darum bemüht, dass seine Familie immer genug zu essen hat und vermutlich hat Fleisch bei euch einen großen Anteil an der Nahrung. Und nun lehnt nicht nur seine Tochter das ab, sondern hält auch noch Vorträge, wie moralisch verwerflich sie Fleischkonsum findet. Das ist für ihn ein Schlag ins Gesicht und das Signal: du hast etwas falsch gemacht.

r\ose50x0


Ja... stimmt auch wieder.

Aber ich werde beim Essen am Tisch ja angestarrt und jeder Bissen wird beobachtet .. Und wenn sie dann sagen : ,, Warum isst du das denn nicht ?'' und ich dann sag:,, Weil ich es nicht okay finde, dass Tiere so leiden müssen. Aber ihr könnt es ja essen, ich sag nix dagegen!'' , dann kommen von ihnen nur Sticheleien...

D'ieK?ruexmi


die Sticheleien hören auf, das ist kein Dauerzustand. Ich weiß, du bist 13 Jahre alt, da ist man auch noch mitten in der Rebellion und noch nicht unbedingt diplomatisch. WEnn du so antwortest, wie du es geschrieben hast, dann heißt das übersetzt: Mir ist es, im Gegensatz zu euch nicht egal, dass die Tiere leiden müssen", also auch ein verpackter Vorwurf. Und wenn deine Eltern mit Sticheleien reagieren, fühlen sie sich auch angegriffen. sag doch einfach: ich möchte kein Fleisch essen. Punkt. Und wenn sie nach dem "Warum" bohren: "ihr kennt doch die Gründe. Ich mag nicht, wenn wir uns darüber nun streiten". Dann wird bald Ruhe am Eßtisch einkehren.

Ja, ich weiß, ich drücke dir grad die Rolle des "Erwachsenen" am Tisch auf, aber letztendlich ist doch das Ziel, dass ihr wieder friedlich zusammen essen könnt, ohne Sticheleien etc

ahlb^anesxe


Ich esse auch gerne Fleisch, aber nur welches ohne jegliches Fett und ohne Sehnen...aber das ist hier Nebensache.

Ich möchte auch nicht, dass ein Tier wegen mir leidet, aber trotzdem esse ich Fleisch. Ich bin da halt auch in der Zwickmühle. Aber Fleisch, vor allem Schweinefleisch, bekommt mir sehr gut, was die Verdauung betrifft, und ich habe bei vielen Lebensmitteln Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme.

@ rose500

Ich hoffe, dass es "nur" bei dem Motzen bleibt, was Deine Eltern da fabrizieren. Sie sollten Deine Entscheidung akzeptieren. Ich hoffe, sie setzen Dich jetzt nicht mit irgendwelchen Maßnahmen unter Druck, um Dich zum Fleischessen zu zwingen.

R ogesrR[axbbit


Mach Urlaub auf einem Bauernhof und bilde dir deine eigenen Meinung über einen der ältesten Berufe der Welt. Bauer.

???

Ganz ehrlich ich ess auch wenig Fleisch und versuch auch nicht zu häufig zu essen .. Ganz verzicht ich darauf nicht weil es von der Natur aus gewollt ist Fleisch zu essen ..

Ein Löwe reisst sich auch eine Garzelle .. Das würd er auch machen wenn man ihm täglich Brokolli serviert ..

Geht an der Fragestellung doch total vorbei.

Aber auf Fleisch verzichten ist der falsche weg ..

Sagt wer? Für Viele ist es der richtige Weg.

Ohne jeglichen Ersatz ist es bestimmt nicht gesund

Es reicht in der Regel nicht auf Fleisch zu verzichten und dafür dann keinen vernünftigen Ersatz auf dem Teller zu haben. Neben dem ethischen Gesichtspunkt gibt es auch den des Nährstoffmangels und Eiweißmangels. Eisen ist auch ein Problem.

Man muss Fleisch nicht ersetzen.

Fleisch zu essen ist nichts schlechtes

Du hast "eine krebserregende" bei Alternativen vergessen

Gut dass es keinerlei Zusammenhang zwischen Fleisch und (Darm)Krebs geben kann.

Für eine ausgewogene Ernährung ist Fleisch keinesfalls zwingend erforderlich.

Das sehe ich anders

Kannst du. Dadurch wird es trotzdem nicht richtig.

Ich finde es sehr interessant, wie sich dieser Faden zu einem Großteil hier entwickelt hat, beschweren sich doch viele Fleischesser gern, dass die bösen Vegetarier und Veganer ständig missionieren würden. Und was passiert hier? Ein junges Mädchen fragt, wie sie es mit ihren Fleisch essenden Eltern vereinbaren kann, auf Selbiges zu verzichten, und daraufhin kommen hier sämtliche Schreiber, die nicht auf ihre Frage antworten, sondern ihr erklären, dass es nicht richtig ist, auf Fleisch zu verzichten.

Liebe TE,

ich finde es sehr schade, wie sich deine Eltern verhalten und wahrscheinlich wird es ein schwieriger Weg für dich. Man kann das Ganze ja auch andersrum sehen: Ich ernähre mich vegetarisch/vegan, würde meinen (potentiellen) Kindern aber auch nicht verbieten, Fleisch zu essen.

Ich würde dir auch raten, ihnen einfach nur langfristig zu zeigen, dass du Fleisch nicht essen wirst, auf Diskussionen und Überzeugungsarbeit aber verzichten, da das meiner Meinung nach nicht zielführend wäre. Solltest du bei deiner Einstellung bleiben, wäre es sicher sinnvoll, kochen zu lernen, zumindest ein paar einfache vegetarische Gerichte. Vielleicht kannst du deine Eltern dann bitten, dass sie wenigstens ein paar extra Zutaten für dich mit einkaufen. Essen deine Eltern denn täglich Fleisch, so dass du nie einfach mitessen kannst? Was gibt es denn bei euch so als Hauptmahlzeiten? Vielleicht kann man dir hier ja ein paar Tipps geben, wie man diese Gerichte einfach in ein vegetarisches Essen für dich umwandeln kann.

Und lass dich nicht ärgern von Kommentaren wie "Dann darfst du aber auch keine Eier essen/Leder tragen usw.". Es gibt nicht nur schwarz und weiß und nur weil man sich entschieden hat, auf Fleisch zu verzichten, kauft man nicht gleich das Gesamtpaket mit.

H<erUmxelin


Ich finde es sehr interessant, wie sich dieser Faden zu einem Großteil hier entwickelt hat, beschweren sich doch viele Fleischesser gern, dass die bösen Vegetarier und Veganer ständig missionieren würden. Und was passiert hier? Ein junges Mädchen fragt, wie sie es mit ihren Fleisch essenden Eltern vereinbaren kann, auf Selbiges zu verzichten, und daraufhin kommen hier sämtliche Schreiber, die nicht auf ihre Frage antworten, sondern ihr erklären, dass es nicht richtig ist, auf Fleisch zu verzichten.

Ist ja schön und gut.

Ich finde es nur sehr merkwürdig, dass du einen Teilsatz einer meiner Beiträge hierzu zusammenhanglos zitierst.

Komplett schrieb ich nämlich:

Ohne jeglichen Ersatz ist es bestimmt nicht gesund.

Achtet man aber darauf, beispielsweise durch Tofu und Hülsenfrüchte und Vollkorn, mit den fehlenden Proteinen und Eisen versorgt zu werden, sehe ich das Ganze nicht als problematisch.

Vitamin B12 erhält man ja weiterhin durch Milch und Eier und sonst ist ja nichts für das Leben als Allesfresser Essentielle in Fleisch enthalten.

Man muss Fleisch in dem Sinne nicht ersetzen, aber die Nährstoffe, die einem durch Fleischverzicht abhanden kommen, muss man sehr wohl ersetzen.

Außerdem ging ich neben dieser Nebendiskussion auch auf das Anliegen der TE ein.

Nix für ungut @:) .

aHl_ban[ese


Für eine ausgewogene Ernährung ist Fleisch keinesfalls zwingend erforderlich.

Das sehe ich anders

Kannst du. Dadurch wird es trotzdem nicht richtig.

RogerRabbit

Das kannst du gar nicht beurteilen.

R ogerRfabbit


Das kannst du gar nicht beurteilen.

Das kannst du gar nicht wissen.

@ Hermelin

Ich wollte erst gar nichts aus deinem Beitrag zitieren, habe diesen Teil dann nur dem anderen Zitat hinzugefügt. Ich habe natürlich auch den Rest deines Beitrags gelesen, finde aber, dass "ersetzen" einfach nicht die richtige Wortwahl ist, weil das impliziert, dass Fleischkonsum essentiell ist und somit ein Ausgleich gefunden werden muss.

Natürlich ist es Fakt, dass man sich sowohl als Fleischesser als auch als Vegetarier/Veganer ausgewogen ernähren muss und sonst Beides ungesund sein kann.

s4ensibezlman


Das kannst du gar nicht beurteilen

Doch, kann man. Dass man sich problemlos fleischlos ausgewogen ernähren kann, ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Man muss Fleisch in dem Sinne nicht ersetzen, aber die Nährstoffe, die einem durch Fleischverzicht abhanden kommen, muss man sehr wohl ersetzen.

Letztendlich ist das nicht unbedingt Ersetzen, sondern lediglich eine andere Ernährungsart mit sehr ähnlichem Ergebnis: ausgewogene Ernährung. Genauso könnte man die fleischliche Ernährung als Ersetzen von pflanzlichen Eiweißen bezeichnen ...

Im Übrigen bedeutet Fleischessen nicht automatisch ausgewogen- insbesondere wenn dabei sich dabei zu fetthaltig und zu vitaminarm ernährt wird- was gar nicht so selten ist- insbesondere in den Industrienationen (zusätzlich kommen noch die erhöhten Probleme, weil Fleisch häufiger gebraten oder gegrillt wird als fleischlose Kost, wodurch sich die Aufnahme kanzerogener Stoffe erhöhen kann).

sQe>nsiUbelxman


insbesondere sollte man deutlich vegetarische und vegane Ernährung unterscheiden ...

t]uffa"rmi


Im Übrigen bedeutet Fleischessen nicht automatisch ausgewogen-

:)^ :)z

a%k-gCs3x047


Im Übrigen bedeutet Fleischessen nicht automatisch ausgewogen

Joa, da pfeift man sich eben statt dessen ein paar Nahrungsergänzungsmittel rein, wo man so gar nicht mehr nachvollziehen kann was da wirklich drin ist und der Heiligenschein (wenn auch etwas scheinheilig) sitzt wieder fast gerade – so glaubt man

RFogerDRabsbit


Joa, da pfeift man sich eben statt dessen ein paar Nahrungsergänzungsmittel rein, wo man so gar nicht mehr nachvollziehen kann was da wirklich drin ist und der Heiligenschein (wenn auch etwas scheinheilig) sitzt wieder fast gerade – so glaubt man

Pure Polemik.

N&a)ndBana


Es ist doch ganz einfach: Wenn du das Fleisch nicht essen magst, aus welchen Gründen auch immer, dann läßt du es einfach liegen. Auf die Frage nach dem "warum" sagst du ganz ruhig: "Das habe ich schon erklärt, das wiederhole ich nicht mehr." Daß deine Eltern für dich anders kochen, kannst du nicht verlangen. Da hilft nur verzichten.

Und wenn du später deinen eigenen Haushalt führst, dann kannst du so einkaufen und kochen, wie es dir gefällt, und keiner redet dir mehr rein. Bis dahin mußt du wohl durchhalten.

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