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Ernährungsumstellung nach ImuPro-Test

trhe4jour(neybexgins hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin Neuling hier und hoffe mir kann weiter geholfen werden!

Jahrelang habe ich bereits Magen-Darm Probleme, mit Beschwerden wir aufgeblähtem Bauch, Krämpfen und Schmerzen. Nach monatelanger "gesunder" Ernährung und ohne Besserung habe ich einen ImuPro Test 200 gemacht, bei dem das Blut auf Antikörper getestet wird.

Das Ergebnis ist, dass ich gegen 47 Substanzen eine Nahrunsmittelunverträglichkeit habe.

Die stärksten beiden Stufen hab ich bei:

- allen Getreidesorten

- Gluten

- Kuhmilch (alle was von der Kuh stammt)

- Ziegenmilch

- Hühnereiweiß

- Bananen

- Kirschen

- Rotkohl

- Rote Beete

Nahrungsmittel auf die ich schwach reagiere und nun 3 Monate weg lassen muss sind u.a.:

Mais, Hirse, Vanille, Guarkernmehl (E412) Tomaten, Gurken, Artischocken, Ananas, Brokkoli, Blumenkohl, Gurke, Karotte, Kohlrabi, Lauch, Rosenkohl, Radieschen, Sellerie, Steckrübe, Weißkohl und Zuccini.

Ich esse kein Fleisch, nur Fisch und trinke normalerweise täglich Milch, welche ich zum Glück jetzt durch Soja-Reis-und Mandelmilch ersetzten kann. Auch Knäckebrot, Quark und co. esse ich sehr gerne und weiß einfach nicht wie ich meine Nahrung nun so drastisch umstellen soll.

Was kann man gut morgens essen? Glutenfreies Müsli und Brot hat statt Gluten meisten Mais, welche ich auch in allen Formen weglassen muss. Außerdem beinhalten die meisten Brotaufstriche in irgendeiner Form Tomate.

Ich brauche dringend Tipps & Tricks, WO ich ONLINE am besten einkaufen könnte (faire Preise und niedrige Versandkosten) und bin dankbar für leckere Rezepte die man trotz der ganzen Unverträglichkeiten essen kann.

Viele Liebe Grüße,

May

Antworten
seupe?rmoqm64


Ich halte von diesen Tests nichts, null, nada ...

Warum? Lies mal hier

[[http://www.swr.de/odysso/allergie-hysterien/-/id=1046894/did=5677638/nid=1046894/10rbwfg/index.html]]

Ich weiß nicht, wo du herkommst, aber du solltest die einen guten Allergologen suchen, der sich auf Nahrungsmittel spezialisiert hat. Sollte ein Test erforderlich sein, zahlt den dann die Kasse.

Ich habe das auch mal gemacht und mir ging es ähnlich wie dir – u.a. keinerlei Milcheiweiß. Ich habe das dann 3 Wochen gemacht, mich gequält, doppelt und dreifach gekocht, .... die Stimmung ging in den Keller – die Lebensqualität auch. Und die Beschwerden wurden NULL besser. Ich habe es dann abgebrochen.

Ich habe dann bei einer Gastroenterologin vorgesprochen und

1. ein sehr genaues Ernährungsprotokoll geführt: was ich wann gegessen oder getrunken habe und wann ggf. welche Beschwerden auftraten.

2. Ich sollte dann Flohsamenschalen nehmen, gequollen in Joghurt oder so und viel trinken – da ich eher zu Verstopfung neigte. Das half deutlich – dauerte aber auch etwas.

3. Homöopathie brachte auch ein bisschen Besserung.

4. Der Rest – ich glaube mittlerweile, es ist auch psychosomatisch bedingt.

5. Manchmal habe ich auch das Gefühl, es hat was mit dem Zyklus zu tun – hormonell gesteuert.

Ohne es abtun zu wollen – ich kann dich unheimlich gut verstehen – ich habe das seit 17 Jahren!

Bei mir fing es kurz nach meiner Trennung an – kannst du, wenn du zurückdenkst, an irgendein Erlebnis denken oder ähnliches, was davor stattfand?

Psychosomatisch heißt nicht, dass du es dir einbildest, aber dass es anders angegangen werden muss. Es gibt u.a. inzwischen Fachärzte für psychosomatische Medizin.

Aber erstmal: Gastroenterologen, Allergologen mit Nahrungsmittelfachgebiet. Im Raum München und Hamburg könnte ich dir jemanden nennen, der dir, wenn auch nicht mit einem Termin zumindest mit einer Empfehlung helfen könnte. Sonst musst du Google befragen ...

sPupekrmomx64


Ach ja, die Gastroenterologin hat dann auch noch eine Magenspiegelung gemacht und Ultraschall vom Bauch – und eine Darmspiegelung hatte ich auch. Alles ohne Befund – und anhand der Gewebeprobien wurde auch eine Glutenunverträglichkeit ausgeschlossen.

Aber was ich heute gerade fand – ich weiß ja nicht, ob du viel Getreide isst:

[[http://ernaehrungsberatung.tumblr.com/post/78424347058/reizdarmsyndrom-neuer-uebeltaeter-in-modernen]]

Cbao^i\mhe


Wende dich bitte an die Person, die dir dieses Ergebnis mitgeteilt hat. Sie sollte mit dir einen Ernährungsplan erarbeiten.

Industriell hergestellte Lebensmittel kommen für dich danach nicht mehr in Frage, bedeutet: selbst backen, eigene Brotaufstriche herstellen etc.

S&chlit.zmaugex67


Ich traue solchen Tests auch nicht.

In einer Umweltklinik, wo Menschen sind, die so gar nichts mehr vertragen, das Immunsystem völlig darnieder liegt, dürfen nur in 5 Tagen wieder das essen, was sie eben heute gegessen haben. Sie werden erst mal auf Null gesetzt, dann auf Reis, dem täglich eine neues Lebensmittel zugefügt wird.

Akribisches Tagebuchführen mit Lebensmittels ist Pflicht, dazu die Befindlichkeit. So kann man wirklich sehen, wie der Körper reagiert. Test sind nicht wirklich aussagefähig. Damit kann man aber toll Geld verdienen.

WEnn man es nicht ganz'so streng machen will, würde ich erst einmal konsequent Gluten weglassen. Keinen Zucker, keine Mehle, kein Kuchen.

Obst nur gedünstet. Gemüse ebenfalls. Dann eben immer nur eine Sorte am jeweiligen Tag. Fette ebenfalls wechseln. Olivenöl, Ghee, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl, da kann man jeden Tag eben ein anderes nehmen. Fischsorten ebenfalls wechseln.

Die Befindlichkeit festhalten im Tagebuch. Irgendwann hat man einen roten Faden, was man wirklich verträgt und was eben nicht.

WEnn Gluten nicht mehr "wirken" kann, kann man vielleicht feststellen, dass man bestimmte Gemüse oder sogar Milchprodukte wieder tadellos verträgt. Wenn Gluten Entzündlichkeiten im Darm veranstaltet, können solche Tests vielleicht falsch ausfallen, weil das Immunsystem total verrückt spielt. Aus einer kleinen Flamme wurde ein Flächenbrand, aber Schuld hatte eigentlich nur das Gluten.

So war es bei mir. Inzwischen kann ich alle Milchprodukte essen, alle Gemüse, ich habe keine Blähungen. Das hat mir natürlich kein Test erzählt, auch nicht der Arzt, der nun auch nicht hellsehen kann, ob sich xxx mit yyy verträgt und wenn dann noch vvv dazu kommt, ob dann der Darm mecker, da kann er noch so spezialisiert auf Ernährung sein, bringt rein nüschte. Muß man individuell selbst ausprobieren.

Ist mühselig, kostet aber nix und bringt einen wirklich weiter. Ist eine Arbeit von einigen Monaten. Dann lebt man aber ganz fröhlich ohne Blähbauch, Bauchkneifen etc.

s#u"pe5rm>om64


Wende dich bitte an die Person, die dir dieses Ergebnis mitgeteilt hat. Sie sollte mit dir einen Ernährungsplan erarbeiten.

Ja klar, und daran verdient sie dann nochmal ein paar hundert € ..... – Finger weg!

Scunflow{er_x73


Zum einen: Ich halte diese Tests auch für reine Abzocke. Und so viele Unverträglichkeiten, wie da immer bei rauskommen, sind schon... erstaunlich.

Ansonsten:

Ich hab' eine nachgewiesene Glutenunverträglichkeit. Nachgewiesen = Blutabnahme (IgE-Wert war's glaube ich) plus Darmspiegelung mit Dünndarmbiopsie.

Sollte DAS Dein Problem sein, solltest Du es entsprechend abklären lassen und Deine Ernährung anpassen. Mit ein bisschen Mehlverzicht ist es nicht getan, da Gluten/Mehl/Weizenstärke in vielen andere Produkten drin ist. Und eine deutliche Umstellung erfordert. Gleichzeitig die Symptomatik mit falscher Ernährung aber gravierend sein kann und zu vielen Fehlschlüssen bei anderen Lebensmitteln führen kann.

Zu Deinen (fragwürdigen) Testergebnissen:

Eine Mais-Unverträglichkeit bei Gluten-Unverträglichkeit wäre verdammt problematisch. Dass ALLE Getreidesorten ausschlagen, KÖNNTE (!!!) schlichtweg auf Gluten zurückzuführen sein.

Viele der anderen genannten Dinge isst man kaum täglich... dürften also auch nicht für ständige Probleme verantwortlich sein.

Aber wie hier schon geschrieben wurde: Vorsichtige einseitige Ernährung (nur Kartoffeln, nur Reis). Für einige Tage. Und dann immer nur EINE Sache dazunehmen.

Ansonsten riskierst Du mit der Auflistung eine sehr einseitige Ernährung. Und warum etwas 3 monate weglassen? Entweder man verträgt etwas nicht. Dann ist das so. Oder man verträgt etwas. Wochenlanger Verzicht ändert da wenig dran.

Und es gibt einfach Menschen, die ohne tieferen Hintergrund best. Dinge nicht vertragen. Bei mir sind's rohe Zwiebeln. Ebenso sind Blähungen nach Kohlsorten ziemlich normal. Nach Erbsen und Bohnen auch. Man sollte also normale Phänomene nicht sofort mit absoluter Unverträglichkeit gleichsetzen.

C[aoimxhe


Ja klar, und daran verdient sie dann nochmal ein paar hundert € ..... – Finger weg!

Kostenfrei natürlich! Wer solche Diagnosen stellt muss seinen Patienten wohl auch beim Umgang damit zur Seite stehen!

Sdunflosw5er_73


Das rentiert sich aber nicht... Einmaliger Test auch zu stolzem Preis rechnet sich bei monatelanger Nachberatung einfach nicht mehr. Dafür ist der Test dann zu billig. ]:D

sMupDer/momx64


Kostenfrei natürlich! Wer solche Diagnosen stellt muss seinen Patienten wohl auch beim Umgang damit zur Seite stehen!

Na, dann muss er ja teuer genug sein .... Leider gibt es zu viele Verzeifelte, die auf diesen pseudowissenschaftlichen Test hereinfallen und sich dann unnütz quälen. Ja, bei manchen hilft es – schon mal was von Placebo gehört? Wenn man so viel bezahlt und sich so kasteit, dann MUSS es helfen. Das ist wie mit der Schmerztablette, die bei einigen schon nach 5 minuten "hilft" ....

Das Gleiche gilt übrigens auch für diesen pseudowissenschaftlichen Bluttest von Metabolic Balance. ;-D

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