» »

Kind vegan ernähren?!

Mjoyxi


Nur das eine Mischkost für die wenigsten Menschen eine ungesunde Ernährung darstellt, im Gegensatz zu nur Süßigkeiten. Der Vergleich hinkt.

Ich halte Doktrin in Ernährungsfragen für schlecht, wenn es um Kinder geht. Trotzdem haben das natürlich die jeweiligen Eltern zu entscheiden.

AxllesQt]olxl


@ Moyi

Mein Beitrag war auf einen gelöschten Beitrag bezogen, der besagte, Kinder sollten alles essen, was sie wollen.

Mpoyi


Achso, ok @:)

AnlicFeHarJgre/avexs


Wenn ich als Kind meine Eltern nicht gehabt hätte, hätte ich nur Süßigkeiten gegessen.

Kinder wissen nicht, welche Auswirkungen ungesunde Ernährung hat.

Süßigkeiten mit einer Ernährung die alles inklusive Fleisch beinhaltet ist schon ziemlich mutig :=o im Gegenteil vegan ist so einseitig, dass man eher vegan mit einer sehr einseitigen Ernährung vergleichen kann. Ich hatte als Kind immer Süßigkeiten zur freien Verfügung und finde sie bis heute nichts sehr interessant, diese Woche ist ein Osterhase vom letzten Jahr raus geflogen ;-) Wie blöd zugegriffen haben bei mir eher die Kinder bei denen es rationiert wurde.

Mein Beitrag war auf einen gelöschten Beitrag bezogen, der besagte, Kinder sollten alles essen, was sie wollen.

der meiner Meinung bin auch und begründe es gerne ;-) Süßigkeiten sind vor allem interessant wenn man sie nicht oft bekommt und die Eltern um ihre Verfügbarkeit ein Bohei machen sie praktisch erhöhen und man sie nur selten und als Belohnung bekommt. Und mal weg von den Süßigkeiten ich denke Phasen in denen man bestimmte Nahrungsmittel mehr ist hat jeder aber irgendwann kann man es für eine ganze Weile nicht mehr sehen. Wichtig ist zu lernen und das können auch Kinder zu essen auf was man hunger hat der Körper ist dein Berater in Essensdingen dagegen kommt kein Ernährungsberater an. Genauso wichtig ist das man Kinder beim kochen einbezieht und ihnen zu gesteht etwas nicht zu mögen, dann hat Kind eben mal etwas hunger oder es isst nur die Beilagen. Auch das unsägliche sitzen bleiben bis der Teller leer ist eigentlich sinnlos und sorgt nur für Kinder die nicht wissen wann sie satt sind.

4

TKuma}n


Ich melde mich nochmals und dann lasse ich es gut sein ;-)

1. Es geht nicht darum, ob Kinder Süßigkeiten zum Essen wählen würden, wenn sie könnten – Süßigkeiten sind Naschereien und keine Ernährungsform.

2. Es ist inzwischen Konsenz, daß man Kinder z.B. nicht ungefragt eine Konfession aufzwingen sollte, nur weil die Eltern einer Kirche angehören, sollte das Kind nicht zwangsläufig auch in die Gemeinschaft aufgenommen werden. – Wenn die Eltern aber vegan leben, soll das Kind auch so leben. Veganismus hat mitunter religiöse Züge angenommen. Es geht um eine Lebensweise, die die "Gläubigen" als richtig und zukunftsweisend erkannt haben und ihr angehören möchten. Und so will man auch die Kinder vor der "Verdammnis" durch Mischkost und seine Verführungen beschützen.

Es ist aber wie oben gesagt nicht einzusehen, warum Kinder diesem "Glaubensgrundsatz" folgen müssen, weil sie in eine derartige Familie hineingeboren werden. Bei jeder muslimischen Familie gibt es in der Öffentlichkeit einen Aufschrei, wenn Kinder gezwungen werden, streng religiös oder gemäß der alten Tradition zu leben – beim Thema Kinder und Ernährungsstil der Eltern wird allergings ein Auge zugedrückt.

3. Veganer empfinden sich sehr oft als ethisch höher stehend als Mischköstler und Fleischesser. Tatsache ist, auch beim Ackerbau werden Tiere getötet und gequält- das wird gerne als unvermeidlich abgetan und die Viecher haben ja auch keine Kulleraugen wie Rinderkälber oder sind so niedlich wie kleine Schweinchen, also egal, ob Insekten, Feldmäuse oder Eidechsen getötet werden, die können nicht so laut schreien und bleiben ausserhalb des Gesichtsfeldes.

4. Inzwischen werden Pflanzen u.a. eine gewisse Intelligenz nachgesagt- nicht allen Pflanzen wohlbemerkt, aber es gibt einige. Was machen die Veganer, wenn sich herausstellt, daß Pflanzen sehr wohl ein Schmerzempfinden haben und auch gerne am Leben bleiben wollen? Dann haben sie wiederum ein ethisches Dilemma und werden das wohl auch als unvermeidlich abtun. Von irgendetwas muß man ja leben...

5. Soja hat in der Kinderernährung absolut nichts zu suchen. Wer googlen kann ist im Vorteil und ich rede jetzt nicht von Veganerseiten, die eines ihrer Hauptnahrungsmittel verteidigen müssen.

z.B. [[http://www.mmnews.de/index.php/i-news/9344-soja-sondergiftmuell]]

oder:

[[http://www.medizin-welt.info/aktuell/Soja-steht-im-Verdacht-Krebs-zu-erregen/41]]

6.Veganer haben meiner Ansicht ein Hauptproblem:

Sie können es emotional und ethisch nicht ertragen, daß etwas für sie sterben soll, damit sie leben können. Sie klinken sich aus der planetaren Kreislauf aus, in der es "normal" ist, daß etwas stirbt, damit ein anderes leben kann. Der Gedanke an Leid und Tod schreckt sie so ab, daß sie nicht "schuldig" werden wollen an diesen Vorkommnissen und vergessen dabei, daß dies pure Augenwischerei ist. Ich rede hier nicht der Massentierhaltung und unserer Gleichgültigkeit gegenüber Leid das Wort, aber der vegane Lebensstil verfällt in dein Dogma der Leidvermeidung, das genauso wenig eingehalten werden kann wie bei den Katholiken der verordnete Zölibat.

Ich habe fertig und verabschiede mich aus diesem Thread *:)

tDuffaxrmi


2. Es ist inzwischen Konsenz, daß man Kinder z.B. nicht ungefragt eine Konfession aufzwingen sollte, nur weil die Eltern einer Kirche angehören, sollte das Kind nicht zwangsläufig auch in die Gemeinschaft aufgenommen werden.

ist es das?

kinder werden in der regel so religiös erzogen wie es die eltern für richtig halten und wollen, sie warten nicht ab bis das kind selbst entscheiden kann.

A[lleDstoxll


Vegane Ernährung kann auch vielseitig sein, hier wird ja wieder super mit Vorurteilen jongliert %-|

Stmarha3gdauxge


Tuman, ich finde Deinen Beitrag sehr gut formuliert, vieles ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, insbesondere was die fast religiösen Züge angeht, das Empfinden, ethisch höher zu stehen (vielleicht sogar evolutionstechnisch?) und was wäre, wenn man irgendwann herausfindet, dass Pflanzen nicht nur Fressfeinde durch biochemische Reaktionen abwehren und somit einen ganz eindeutigen Überlebenstrieb haben sondern auch eine Art Schmerzempfinden? Dass Soja gar nicht so gesund sein soll, ist ja nun inzwischen auch kein Mythos mehr, und so gut ich es finde, nicht für den Tod anderer Kreaturen verantwortlich sein zu wollen, man kann sich aus diesem Kreislauf der Natur nicht ausklinken, ohne dass etwas anderes darunter leidet. Ich bin ganz eindeutig für verantwortungsvollen Umgang mit Nahrungsmitteln und für das Bewusstsein und den Respekt vor tierischen Produkten. Dass nichts weggeworfen wird oder man achtlos damit umgeht. Verantwortungsvoller Umgang ist viel schwerer als sich das ganz zu verbieten, ähnlich wie bei Sexualität: "Wahre Liebe wartet" ist viel einfacher als verantwortungsvoll mit Sexualität umzugehen. Extreme sind immer einfacher als der gesunde Mittelweg, weil der Mittelweg ein Ausloten und ein Aushalten von Spannungen (der vorhandenen Extreme von allen Seiten) beinhaltet, einem Extrem muss man sich nur einfach hingeben.

Und ab jetzt lese ich auch nur mit. @:)

mIarika sstexrn


hat hier schon mal jemand darüber nachgedacht, dass eine vegane ernährung bei kindern durchaus sinn machen würde, wenn das kind so lange und in dem umfang gestillt würde, wie es wohl von der natur vorgesehen ist?

was mich an veganer ernährung (und auch an vegetarischer) stört ist die tatsache, dass dabei meistens relativ viele hochverarbeitete produkte verzehrt werden.

SZmara\gdKaugxe


Dieses Dauerstillen, möglichst noch bis zum Schulanfang, finde ich seltsam und nicht unbedingt förderlich.

maarimka s5texrn


aber sicher förderlicher als rein vegan. und mit hoher wahrscheinlichkeit auch förderlicher als mit artfremder milch.

d=eviUlindixsguise


vegan ist so einseitig,

Soja hat in der Kinderernährung absolut nichts zu suchen. Wer googlen kann ist im Vorteil und ich rede jetzt nicht von Veganerseiten, die eines ihrer Hauptnahrungsmittel verteidigen müssen.

Ja, in der Tat, wer googeln kann, ist im Vorteil. Vegane Ernährung bedeutet nur in extrem seltenen Fällen (ich selber kenne keinen) "Hausmannskost, in der man tierische Produkte durch Soja ersetzt". Dies wird lediglich von uninformierter Seite (etwa Eltern- und andere Zeitschriften oder auch der DGE, deren Experten in diesem Bereich über erstaunlich wenig Expertenwissen verfügen) immer wieder angenommen und so verbreitet. Und dann davor gewarnt. Zu recht – nur macht das einfach auch keiner.

"Trinken Sie viel Sojamilch, dann bekommen Sie wenigstens genug Eiweiß" ist das, was mir von einer Frauenärztin geraten wurde. Ein lächerlich blöder Tip, wie die allermeisten Veganer wissen.

Es ist inzwischen Konsenz, daß man Kinder z.B. nicht ungefragt eine Konfession aufzwingen sollte, nur weil die Eltern einer Kirche angehören

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sieht das anders.

Und: Fleisch aufzwingen ist aber o.k., oder? Wo das doch so gesund ist, zu unserer Kultur gehört, so gut schmeckt und überhaupt... Sehr viele Kinder weigern sich erst mal, Fleisch zu essen, wenn ihnen wirklich klar wird, daß das aus den lieben Kühen und niedlichen Schweinchen gemacht wird. Hören die Eltern deswegen auf, ihnen Fleisch auf den Teller zu legen? Seltenst. Eher wird doch alles zwischen "probier doch mal, die leckeren Würstchen, hmmmm, haben dir doch immer so gut geschmeckt" und "rein damit, sonst gibts keinen Nachtisch" sowie "du brauchst das, sonst wirst du krank und dann mußt du den ekligen Eisensaft einnehmen" aufgefahren. Kenne bzw. kannte sogar Kinder, die Fleisch essen MUSSTEN, obwohl sie sich danach regelmäßig übergaben.

Ist es nicht irgendwie selbstverständlich, daß – Allergien und starke Abneigungen ausgenommen – für alle in der Familie das Gleiche auf den Tisch kommt? Und daß man das, was man für richtig hält, auch an seine Kinder weitergibt (auch dann, wenn es sich um Toleranz, laissez-faire und Ähnliches handelt)?

die tatsache, dass dabei meistens relativ viele hochverarbeitete produkte verzehrt werden.

Das mag bei sehr wohlhabenden Veganern vorkommen, ich kenne keinen, der das so handhabt. Eher wird da 99-100% selbst zubereitet, weil Fertigprodukte (inklusive solcher, die man kaum noch als Fertigprodukt wahrnimmt) selten vegan sind. Veganer kennen und nutzen meistens einfach mehr Nahrungsmittel, wie Tahin oder Algen oder Süßkartoffeln (als beliebige Beispiele).

d^evxilindi sguisxe


Dieses Dauerstillen, möglichst noch bis zum Schulanfang, finde ich seltsam und nicht unbedingt förderlich.

Du vielleicht, der Organismus eines Kleinkinds nicht.

dXevil1inPdisoguisxe


Veganer empfinden sich sehr oft als ethisch höher stehend als Mischköstler und Fleischesser.

Ist das so? Oder ist es nicht eher so, daß manche Nichtveganer bei der Konfrontantion mit Veganismus Schuldgefühle bekommen und dann einfach schließen, das läge an Schuldzuweisungen durch Veganer?

Ich kann da nur von mir sprechen (wobei ich gar nicht konsequent vegan lebe, ich bemühe mich aber): Ja, klar denke ich, daß Veganismus ethisch besser ist als Nichtveganismus. So wie ich es generell für ethisch besser halte, so wenig Leiden wie möglich zu erzeugen nebenbei bemerkt bedeutet so wenig wie möglich nicht: keins, das geht nun mal nicht und das hat ja auch irgendwie keiner behauptet. Das nur zum Thema der angeblichen Heuchelei oder Naivität .

Also: Ja, ich bin überzeugt, mich in diesem Punkt ethisch besser zu verhalten als jemand, der Fleisch ißt. Tatsächlich. Bloß, wieso sollte ich mich jetzt umfassend für einen besseren Menschen halten? Besteht das Leben etwa nur aus Ernährungsfragen? Andere verhalten sich in anderen Punkten ethisch besser als ich. Das muß ich einfach zur Kenntnis nehmen und da entweder auch besser werden oder halt damit leben, daß manche manches besser machen als ich. Ich halte mich nicht für so wichtig, zu glauben, daß andere z.B. besser mit Aggressionen umgehen können, bessere Beziehungen leben oder was weiß ich, um sich mir überlegen fühlen zu können. Die machen das, weil sie es gut finden. Und nicht meinetwegen. Ich würde dazu raten, dies auf Veganer/Vegetarier zu übertragen. (Und: Menschen, die sich für was Besseres halten, gibt es natürlich überall.)

dQevilinndisg>uisxe


Konfrontation, streiche ein n. Und alle weiteren Fehler ggf. gleich mit.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH