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Kind vegan ernähren?!

m/arik6a stxern


und in meinem bekanntenkreis ist es eigentlich gerade in familien standard, tierische produkte ausschließlich bio zu kaufen. ich hab da oft das gefühl, dass das gerade in der stadt viel mehr der fall ist als auf dem land.

AAlic]eHarIgreaxves


wenn doch mal diejenigen die fleisch essen, bewusster fleisch kaufen würden und nicht das aus der industriellen massentierhaltung – ich hätte null problem mit fleischessern, ganz ehrlich. aber das ist eben leider nur ein schöner traum. die masse an leuten kauft ganz unreflektiert im discounter – das hat nichts mit bauernhofidyll zu tun, wahrlich nicht, und das sollte sich dann derjenige auch nicht einzureden versuchen.

die Sparer, die Schnäppchenjäger aber eben auch die Abhängten der Gesellschaft für die ein Metzger Einkauf einfach nicht drin ist.

hier gibt es streichelzoos und auch im zoo gibt es nutztiere. schlachthöfe gibt es auch. laster von fleischereien laden auch zum thematisieren ein. bücher gibt es ohne ende und bei den großeltern gab es letztens ein von freunden des großvaters gezüchtetes kaninchen zum essen. nicht weit entfernt in der peripherie gibt es einige bauernhöfe, bei denen man sich sein fleisch selber auf der weide aussuchen kann ]:D, ein rinderfleischverkäufer legt jedem seiner produkte ein foto des noch lebenden tieres bei.

ich finde, man bekommt schon eine menge mit.

das ist hier genauso nur das Foto beim Metzger fehlt noch ]:D

und wer kauft dann das billig-fleisch im discounter?

siehe oben ;-)

ArlihceHaOrgIreaves


und in meinem bekanntenkreis ist es eigentlich gerade in familien standard, tierische produkte ausschließlich bio zu kaufen. ich hab da oft das gefühl, dass das gerade in der stadt viel mehr der fall ist als auf dem land.

dem mag ich zustimmen bei uns hat einer Stadt einer dieser größeren Bio Supermärkte aufgemacht und wenn man da Freitags einkaufen geht sieht man Familien den kompletten Einkauf dort erledigen

tcuffHarmxi


ich meinte, kennen sie die massentierhaltung aus der das fleisch im supermarkt kommt?

oder glauben sie, dass es wie in ihren büchern o. der werbung (bärenmarke milch nur mal als kl.beispiel) vom bauernhof bzw. der alm kommt?

t/u#ff3armi


und in meinem bekanntenkreis ist es eigentlich gerade in familien standard, tierische produkte ausschließlich bio zu kaufen. ich hab da oft das gefühl, dass das gerade in der stadt viel mehr der fall ist als auf dem land.

bei mir auch, hier im faden auch – "wir" sind nur leider nicht die mehrheit, sonst gäbe es die konventionelle massentierhaltung längst nicht mehr? ;-)

mHarikha stxern


aber auf welche art und weise man fleisch isst (oder nicht) kann ja jeder für sich selber entscheiden. ich finde da biofleisch einen recht guten mittelweg, würde aber in dem moment, wo es in der kita (um mal zum thema zurück zu kommen) nur konventionelles fleisch gibt, wohl auch sehr stark damit liebäugeln, das es dann eher gar kein fleisch geben sollte. warum muß es in kitas überhaupt öfter als maximal 1x die woche fleisch geben?

hyag-t*ysxja


ich meinte, kennen sie die massentierhaltung aus der das fleisch im supermarkt kommt?

davor verschließen doch 90% der erwachsenen selbst die augen, woher also sollten die kinder davon wissen?

letztlich wissen viele kinder nicht, woher ihr fleisch kommt und ich kenne selbst genügend gezuckerte geschichten, die den kindern verkauft werden – z. b. die info, dass die tiere freiwillig ein stück ihres fleisches abgeben oder eben die alten tiere sterben und man dann ihr fleisch nutzt.

das finde ich mist, aber genauso mist finde ich es, wenn kinder gemüse nur aus dem glas oder tiefkühler kennen und eben nur verarbeitete lebensmittel kennen ohne zu wissen, wie die pflanze dazu aussieht, woher die zutaten kommen etc.

huag-t7ysja


warum muß es in kitas überhaupt öfter als maximal 1x die woche fleisch geben?

weil "diesen öko-kram essen die kinder doch nicht." ]:D

im ernst, bei uns in der kita gabs von vielen eltern getöse, als hirse, couscous, süßkartoffeln, pastinake etc. auf den speiseplan fanden und fleisch auf 1-2 mal die woche reduziert wurde. denn das kennen die kinder nicht, das essen die doch nicht, davon wird man doch nicht satt.

t8uffa^rmi


die Sparer, die Schnäppchenjäger aber eben auch die Abhängten der Gesellschaft für die ein Metzger Einkauf einfach nicht drin ist.

hatten wir schon vor einigen seiten thematisiert, und mehrere alg2-empfänger haben bestätigt, dass es daran nicht aussschließlich liegen kann. auch kaufen ja nicht nur die weniger verdienenden das konventionelle fleisch – letztlich ist es eben eine prioritätenentscheidung – nicht nur bei geringverdienern.

mzarika! stxern


ich geh stark davon aus, dass das "fleischbudget" bei jemandem, der 2x die woche biofleisch isst, niedriger ist,als das von jemandem, der 7x (meistens mit abendessen/wurst sogar 14x) die woche discounterfleisch isst. jeden tag fleisch könnte ich mir wohl in bio nicht leisten (ich glaube auch sonst kaum jemand). ich denke, der erste gedankenschritt muß dann sein, von diesem übermäßigem konsum weg zu kommen.

tFuf]fa.rmxi


ich denke, der erste gedankenschritt muß dann sein, von diesem übermäßigem konsum weg zu kommen.

:)z

cVlai~ret


Den Unterschied zwischen Land- und Stadtkind gibt es doch längst nicht mehr. Die überwiegende Mehrheit der Landkinder lebt nicht mehr auf einem Bauernhof mit Tierhaltung.

Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen, aber schon vor 20-30 Jahren gab es da nur noch eine Handvoll Bauern und ein Besuch auf dem Bauernhof war ein Erlebnis mit der Schulklasse, kein Alltag. Wir wussten natürlich alle, dass Fleisch von Tieren kommt und sie dafür getötet werden. Aber das war halt normal und wurde nicht großartig hinterfragt.

ich meinte, kennen sie die massentierhaltung aus der das fleisch im supermarkt kommt?

Darüber wissen im Detail nicht mal die meisten Erwachsenen Bescheid.

A2lice+Haprgrelaxves


letztlich wissen viele kinder nicht, woher ihr fleisch kommt und ich kenne selbst genügend gezuckerte geschichten, die den kindern verkauft werden – z. b. die info, dass die tiere freiwillig ein stück ihres fleisches abgeben oder eben die alten tiere sterben und man dann ihr fleisch nutzt.

ich kenne keinen Erwachsenen der so einen Quark einem Kind erzählt :-o evtl. ist meine Familie da aber auch ehrlicher

Den Unterschied zwischen Land- und Stadtkind gibt es doch längst nicht mehr. Die überwiegende Mehrheit der Landkinder lebt nicht mehr auf einem Bauernhof mit Tierhaltung.

nein aber hier gab es bis vor ein paar Jahren zum Beispiel noch einen Metzger der selber geschlachtet hat aber mit den immer stregener werdenden Hygiene Verordnungen ist das nicht mehr so einfach möglich. Mein Metzger ist zum Beispiel auch Vieh Großhändler und jeder im Ort kennt seinen LKW. Ich würde behaupten, dass die Kinder hier schon gut wissen woher das Fleisch kommt, die besuchen hier auch schon im Kindergarten reihum die Lebensmittelbetriebe und Bauernhöfe damit sie lernen woher ihr essen kommt. Nachdem Besuch gibt es, dann einen kleinen Bericht im Gemeindeblatt.

t3uff?a0rmi


Darüber wissen im Detail nicht mal die meisten Erwachsenen Bescheid.

denke ich letztlich auch, denn ich kann mir schwer vorstellen, dass nicht selbst der letzte fleisch-liebhaber nicht auf artgerechte produktion umsteigen und bestehen würde, wüsste er wie das was er auf dem teller hat produziert worden ist. die meisten haben eine wage idee, wollen es aber dann doch besser nicht genauer wissen –

E>hema?ligejr Nutzer6 W(#50x2711)


wenn doch mal diejenigen die fleisch essen, bewusster fleisch kaufen würden und nicht das aus der industriellen massentierhaltung – ich hätte null problem mit fleischessern, ganz ehrlich. aber das ist eben leider nur ein schöner traum. die masse an leuten kauft ganz unreflektiert im discounter – das hat nichts mit bauernhofidyll zu tun, wahrlich nicht, und das sollte sich dann derjenige auch nicht einzureden versuchen.

Nun aber die meisten Leute kaufen halt im Supermarkt, weil es ihnen zu viel Aufwand ist mehr als einen Laden aufzusuchen. Ich kann es auch verstehen, selbst wenn ich es nicht gut finde. Ich selbst bin inzwischen dem Fleisch und der Wurst dermaßen über, weil es das jeden Tag bei uns gab, das ich meinen Konsum davon drastisch herunter fahren werde.

Ich bin froh das ich jetzt wieder meinen eigenen Haushalt habe und daher selbst bestimmen kann wie viel Fleisch und Wurst ich esse und vor allem woher dieses kommt. Meinen Eltern war es von jeher im Grunde egal. Nächste Woche wollte ich Mal schauen das ich zu einem unserer hier ansässigen Bauernhöfe fahre und mich dort mit Milch, Fleisch, Wurst und Käse eindecke. Selbst wenn es teurer ist, so weiß ich doch was ich da bekomme. Ich freue mich schon drauf, weil ich endlich wieder die Freiheit habe selbst zu entscheiden. :-)

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