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Kind vegan ernähren?!

a|niespsa


Ich fürchte doch, sonst würden sie ihr Kind ausgewogen ernähren. Das Verhalten solcher Eltern ist verantwortungslos. Ein Erwachsener kann sich aus freien Stücken entscheiden, wovon er sich ernähert. Ein Kind ist leider seinen Eltern diesbezüglich hilflos ausgeliefert.

Und was ist mit Eltern, die ihren Kindern Fleisch geben, obwohl nachgewiesen wurde, dass der Verzehr von rotem Fleisch die Darmkrebswahrscheinlickeit signifikant erhöht? Oder Geflügelfleisch, wo man davon ausgeht, dass die Hormonbelastung zu Brustkrebs führen kann? Finde ich auch verantwortungslos.

t+uff&armxi


Ich fürchte doch, sonst würden sie ihr Kind ausgewogen ernähren. Das Verhalten solcher Eltern ist verantwortungslos.

das ist wie mit allem im leben, die meinungen gehen auseinander.

mir persönlich wäre eine vegane ernährung wahrscheinlich zu kompliziert, aber wer das gut umsetzt, warum nicht. allemal besser als die eltern, die zu hause chips und coca cola horten.

Ein Erwachsener kann sich aus freien Stücken entscheiden, wovon er sich ernähert. Ein Kind ist leider seinen Eltern diesbezüglich hilflos ausgeliefert.

genau, man kann sich sein elternhaus nicht aussuchen, deren religion nicht, deren sichtweisen und lebensart. man wird auf vielerlei art von dem elternhaus geprägt, ob gut oder schlecht sei mal dahingestellt. schlecht und furchtbar sind alle arten von körperlicher und seelischer gewalt im elternhaus, alles andere sind weltanschauungen, von denen sich das kind im zweifelsfall später distanzieren kann (geschieht ja nicht selten).

Ltischoenswexlt


Ich finde es grenzwertig, dass dem Kind der Wille der Eltern aufgezwungen wird.... Kindern sollten essen dürfen, worauf sie Lust haben und vielseitig und abwechslungsreich ernährt werden. Ich habe im Bekanntenkreis sogar Muslime, die ihre Kinder Bratwurst essen lassen, wenn sie es eben möchten.... Kinder können das doch später selbst entscheiden, wie sie sich ernähren wollen...

d\evilinmdisguixse


Das sind ja zwei ganz verschiedene Fragen: Ob es für Kinder gut ist; und wie dein Bekannter das hinbekommen soll.

Ob es gut ist: Darüber hat er nicht zu befinden. Die Eltern entscheiden, wie das Kind ernährt werden soll.

Wie, und ob überhaupt, er das hinkriegt: Da wäre erstmal die Frage, ob er das überhaupt muß (und wenn er es nicht muß, ob er es den Eltern bzw. dem Kind zuliebe dennoch will). Ich kenne das so, daß man bereits bei vegetarischer Ernährung ein Attest vom Arzt braucht, laut dem medizinische Notwendigkeit zu vegetarischer Ernährung besteht, ansonsten bekommt das Kind dasselbe Schnitzel wie alle anderen. Vegetarische Familien haben da schlicht Pech gehabt. Als schon recht kulant kann man es dann im Vergleich betrachten, wenn den Eltern erlaubt wird, dem Kind eigenes Essen mitzugeben.

Bei uns ist der Sonderfall, daß es in unserem Kindergarten sowieso ausschließlich vegetarisches Vollwertessen gibt, aber mit sehr viel Milchprodukten. Wir konsumieren zu Hause aber keine Tiermilch – aus verschiedenen Gründen, unter anderem bekommt sie den meisten Familienmitgliedern nicht. Nun wollten wir gern, daß unsere Tochter im KiGa auch keine Milchprodukte bekommt. Das ließ sich teilweise machen, da, wo es eben Butterbrot gab – da gaben wir ihr anstelle von Käse (den der KiGa stellt) anderen Aufstrich mit. Beim gekochten Essen ging es nur mit Attest.

Nun wurde bei ihr Laktoseintoleranz vom Arzt festgestellt, und mit Attest bedeutet das: Sie bekommt eben leicht verändertes Essen. Beispiel: Müsli mit Hafermilch statt Kuhmilch. Anstelle von Reisauflauf einfach nur den Reis mit dem Gemüse, halt nicht überbacken.

So könnte dein Bekannter bzw. die Küche in seinem Kindergarten das auch handhaben, WENN es der Anspruch des Kindergartens ist, jedes Kind so zu ernähren, wie die ELtern es wollen. Allerdings sollte der KiGa auch entscheiden, wo die Grenze des Entgegenkommens ist (was ist mit Rohkost oder Makrobiotik...). Vegetarisch sollte heutzutage eigentlich gehen, meine ich. Bei weiteren NICHT medizinisch begründeten Besonderheiten finde ich es verständlich, wenn das abgelehnt wird, soweit es sich nicht mit Von-zu-Hause-Mitbringen lösen läßt.

Daß dein Bekannter "der Böse sein soll, der verbietet", damit sollte er als Erzieher eigentlich umgehen können. Müßte er ja auch, wenn das Kind eine Allergie hätte. Und die "Bösen" sind die ELtern, genau das wäre ja auch seine Begründung: "Nein, deine ELtern erlauben das nicht". Hilfreich ist übrigens, wenn die "Sondernahrung" für das Kind auch von anderen probiert/gegessen werden darf (wir haben z.B. ausdrücklich erlaubt, daß alle Kinder sich vom Aufstrich oder der Hafermilch bedienen, wenn sie es wollen).

touffaDrmi


Und was ist mit Eltern, die ihren Kindern Fleisch geben, obwohl nachgewiesen wurde, dass der Verzehr von rotem Fleisch die Darmkrebswahrscheinlickeit signifikant erhöht?

schlimmer finde ich noch eltern, die ihre kinder quasi mästen. habe sowas echt schon erlebt. das kind ist schon übergewichtig und ihm wird dennoch die fanta-flasche gereicht, wenn es durst hat. ganz schlimm!

h{atsqchipxu


sommersprosse 2, wow das ist ja hart. Habe ich noch nie gehört. Allerdings hatte ich auch noch nie so einen Fall. Bei uns sind ja alle Nahrungsextrawünsche aus gesundheitlichen Gründen.

Allerdings haben wir auch ein Kind mit Stoffwindeln, dass weder normale Waschmittel verträgt, noch Feuchttücher,...das ist auch ein riesen Aufwand, aber was solls.

Eine Freundin von mir arbeitet in einer Krippe in Kreuzberg, da gibts überhaupt kein Fleisch. Einfach, weil dort so viele Religionen zusammen kommen und jede seine Verbote hat. Da haben sie es einfach vereinfacht für die Mitarbeiter.

Bekommt denn das besagte Kind Essen von zu Hause mit oder aus der Einrichtung?

tguffIaXrmi


Kindern sollten essen dürfen, worauf sie Lust haben

dann würden sie sich von milchschnitte und chips ernähren! ;-)

Dysc4hunguelkinSd234


Aber mal ehrlich: Sind müssen weil man krank ist oder aus religiösen Gründen nicht was anderes isst nicht was anderes, als wenn die Eltern meinen, sie müssen dem Kind aufdiktieren, dass es keine tierischen Fette zu essen hat, weil die das auch so machen? Also für mich wäre das ein Unterschied.

ElhemaliVger TNuBtzer (#282x877)


Veganismus wird von vielen Leuten schon als Ersatzreligion betrachtet. das ist sich recht ähnlich.

Ich sehe daher nicht warum man nicht Veganern da die gleichen Rechte einräumen sollte wie Religionsgemeinschaften.

hDag-%tysxja


wichtig ist doch, dass die ernährung ausgewogen ist.

schlecht ernähren kann man kinder sowohl mit tierischen produkten als auch mit pflanzlichen.

und was die unsicherheit des erziehers angeht, so macht es sinn, mit den eltern zu reden. die müssen die lebensmittel ja auch irgendwoher bekommen und daher am ehestens tipps geben, von denen dann – wenn man einmal die woche vegan kocht – auch die restlichen kinder profitieren können.

beim greifen nach dem fleisch sehe ich es so wie bei allergikern oder religiös bedingten einschränkungen. dem kind der mit apfelallergie würde man doch auch nicht den apfel futtern lassen, obwohl es ihm ja offenbar schmeckt und das muslimischen kind wird auch keiner schwein essen lassen, wenn klar ist, dass es das aus religiösen gründen nicht darf.

D2schhun7gelkxind234


Wenn ich sowas höre tun mir immer die Kinder leid. Mit welchem Recht meinen Eltern denn, nur weil sie auf Dinge verzichten auch den Kindern nicht diese Ernährung zukommen zu lassen? Wenn jemand laktoseintolerant ist, verstehe ich das. Wenn jemand muslimisch ist auch. Nur damit dem Nachwuchs Kuhmilch zu verbieten nur weil mir die Kühe leid tun, würde ich mich auch etwas schwer tun. :|N

t[ufRfarxmi


Sind müssen weil man krank ist oder aus religiösen Gründen nicht was anderes isst nicht was anderes, als wenn die Eltern meinen, sie müssen dem Kind aufdiktieren, dass es keine tierischen Fette zu essen hat, weil die das auch so machen? Also für mich wäre das ein Unterschied.

die motivation ist eine andere, aber ich sehe nicht, was das für einen unterschied für die arbeitspraxis deines bekannten ändert. ob er nun dem muslimischen oder allergischen kind etwas verbieten muss oder dem das sich vegan ernährt, wo ist der unterschied? kinder wollen grundsätzlich das was die anderen haben und essen, insofern ist der aufwand, es ihnen zu verbieten doch bei all diesen sonderfällen gleich.

tyusffa\rmxi


Wenn ich sowas höre tun mir immer die Kinder leid. Mit welchem Recht meinen Eltern denn, nur weil sie auf Dinge verzichten auch den Kindern nicht diese Ernährung zukommen zu lassen?

dir geht es letztlich mehr um die diskussion: vegan pro oder kontra (bei kindern), weniger um die sache mit dem erzieher.

die diskussion wird zu keinem ergebnis führen, weil es jeder so handhabt und handhaben kann wie er mag u. wie er es für richtig erachtet.

hqat1schiipu


Die werden doch ihrem Kind die Gründe dafür erklären, oder?

Und meinem 1 jährigen Neurodermitiskind ist sicherlich auch egal aus welchen Gründen er jetzt nicht den Pudding essen darf, obwohl alle anderen ihn bekommen.

Und auch meine anderen Allergiekinder gucken traurig, wenn sie was nicht bekommen. Mit 2/3 Jahren verstehen die doch nicht genau was eine Allergie ist. Mir tut das auch leid, aber ich kann es nicht ändern. Ich biete dann meist eine Alternative an (Banane z.B.)

aFnyiexssa


Und was ist mit eben jenen Eltern die dem Kind Fleisch diktieren, obwohl Fleisch nicht so wirklich gesund ist?

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