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Kind vegan ernähren?!

t`uffar6mi


selbst wenn ich denke, fleisch wäre wichtig und richtig – all diese argumente bringen wenig. niemand wird mich dazu bringen, fleisch zu kaufen und zu essen, von dem ich nicht weiß woher es kommt und wie das entsprechende tier überhaupt gemästet, geschlachtet und verarbeitet wurde. das fleisch aus der massentierhaltung hat doch längst nichts mehr mit gesundem fleisch zu tun, da verzichte ich dann lieber gänzlich, wenn ich keine alternative sehe.

Z"itronXe86


Also ich versteh dich nicht. Auf der einen Seite stellst du alle Studien und Links mit Info's die Pro-Veggie sind in Frage aber kommst dann selber mit sowas um die Ecke?

Der Beginn des Ackerbaus führte zu einer Umstellung der Ernährung auf kohlenhydratreiche Kost. Zudem erhöhte die industrielle Nahrungsproduktion ab Mitte des 19. Jahrhunderts den Zuckerkonsum.

Avlflestxoll


Ich find es so niedlich, den Verkehr mit der Fleischlobby zu vergleichen.

Kleiner Tipp: Weltweiter Verkehr stößt ca. 20% der Treibhausgase aus, die Fleischlobby (Vieh und dessen Verarbeitung) haben nur über 50%.

Ich bin keine Veganerin oder Vegetarierin, finde es aber gut. In dieser Adipositaszeit sollte es einem bewusst werden, dass wir kein Fleisch mehr brauchen, um Hungersnöten vorzubeugen.

AFlle}stolxl


Ach ja: Der Mensch ist vom Gebiss her ein Allesfresser, das war er aber früher nur wegen knapper Nahrung.

Gesättigte Fette sind die ungesündesten überhaupt und das sind die, die vor allem im Fleisch drin sind. Und diese Fette verträgt unser Darm schlechter als die aus zB Nüssen.

LPeniKqrue"gexr


Ich selbst bin zwar bekennender Fleischesser, obwohl ich schon gesehen habe wie Hühner geschlachtet wurden, wie Rindviecher gehalten werden. Je näher das Fleisch an seiner Ursprungsform ist, desto mehr Wasser treibt es mir in den Mund. Vermutlich deswegen bin ich wohl auch ein größer Fischesser, da geht für mich weniger verloren als bei einer unglaublich köstlich aussehenden Schweinehälfte, die dann nur noch als labbriges Schnitzel auf meinem Teller landet.

Dennoch sehe ich diese extreme Fleischproduktion wie sie derzeit betrieben wird äußerst kritisch. Nicht weil ich Mitleid mit den Tieren hätte, das war mir irgendwie schon immer fremd, sondern wegen den Unmengen die Tiere verschlingen, den Medikamenten, allgemein aufgrund der Gesundheit der Menschen, die da irgendwie flöten geht. Daher begrüße ich ökologische Tierhaltung und den maßvollen Verzehr von Fleisch enorm.

Auch erstaunt es mich immer wieder, dass anscheinend ein großer Teil von Menschen (nicht unbedingt hier im Forum, aber in meiner Umgebung definitiv) der Ansicht sind Vegetarier würden sich zwingend von Tofu ernähren müssen. Ich kenne sogar einige Vegetarier, die Tofu komplett ablehnen und diejenigen, die es essen, essen es definitiv nicht in dem Maße wie Fleisch. Tofu scheint mir eher so ein Kantinen-Veggie-Gericht zu sein, vielleicht ist es deshalb vielen Fleischessern so präsent?

Auch Seitan ist sicher nicht Hauptbestandteil der Ernährung der meisten Vegetarier. Was mich auch in diesem Zusammenhang interessieren würde, was ist daran so total industriell verarbeitet? Ich hab schon mal Seitan gemacht und alles was ich dafür verwendet habe war Wasser, Mehl und Suppengemüße. Das Mehl war natürlich gekauft, aber wenn ich es unbedingt unindustriell will, muss ich halt ein Weizenfeld abernten und selbst dreschen und mahlen.

Um zum Ausgangsthema zurück zu kommen. Was ich wichtig finde, ist dass Eltern ihre Kinder ausgewogen ernähren und sie essenstechnisch auch mal eigene Erfahrungen machen zu lassen. Ein Kind dazu zu zwingen auf etwas zu verzichten, was es gerne probieren möchte (und auch verträgt), halte ich für genauso kontraproduktiv wie es zu einem Essen zu zwingen, das es partout nicht möchte.

Ich werde jedenfalls meinen Kindern Süßigkeiten, nur weil ich sie selbst geschmacklich überhaupt nicht mag, generell vorzuenthalten, genauso wenig, wie ich sie, sollten sie sich gerne vegetarisch ernähren wollen dazu zwingen würde Fleisch zu essen.

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