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Essplan zum Abnehmen für alle

e6ll-ipse


@ snowwitch:

ich mache seit ca. 1 Woche Diät. Morgens bis 12.00 Uhr esse ich gar nichts. Danach gerne auch mal ein Kaffeestückchen oder Kuchen, 1 – 1 1/2 Stück. Dann bist 18.00 Uhr nichts und dann je nachdem, wonach mir ist. Pizza, Nudeln, Big Mac. Egal!!

Ich persönlich finde das ja keine gute "Diät" und auch recht sinnlos ":/ Tut dir das mit deinen Magengeschwüren wirklich gut ??? Erst isst du gar nichts bis 12 Uhr, heißt dein Körper läuft auf Sparflamme, dein Magen ist leer und übersäuert leicht, vor allem wenn dann noch Kaffee dazu kommt.. Thema: Nüchterschmerz, das müsste deine Geschwüre doch richtig ärgern? Dann haust du dir gleich was fettiges, zuckriges kalorienhaltiges rein, weder gut für den Blutzuckerspiegel noch den Magen.. Dann wieder lange nichts und dann wieder was kalorienhaltiges, fettiges und schweres.. Ist doch irgendwie klar, dass dabei ordentlich Magensäure produziert wird, die wiederum dazu führt, dass deine Geschwüre schmerzen ":/ Allgemein wird doch bei Magenproblemen empfohlen auf mehrere kleine Mahlzeiten umzusteigen, auf leichte Kost, das Vermeiden von fettigen, stark gewürzten oder sonst wie reizenden Lebensmitteln und Getränken.. Vielleicht fährst du damit besser? Es gibt viele Ernährungsformen, die darauf abzielen, dass man seinen Stoffwechsel durch viele kleine Mahlzeiten in Schwung hält..

cehe[rry0x7


@ Ceniat

Wie äußert sich denn diess unförmigkeit? Also wo ist zu viel/zu wenig?

Mein tag gestern,:

Frühstück wie immer flocken, obst, Joghurt

Dazwischen ein kleiner becher buttermilch

Zu mittag ein vollkornbrötchen mit quark und schinken, tomatensalat, ein kleiner Becher vanille-joghurt

Dazwischen eine hand voll mandeln

Dann daheim nochmal ein Stück Käse und 3 Möhren weil ich sooo hunger hatte aber später noch zum essen eingeladen war

Tja und dann abends chinesisches buffet all you can eat. Ich hab keine ahnung wie viel von was genau aber ich hatte bauchschmerzen danach xD war aber auch einfach zu lecker ;-) :-p

Cfen"iat


Entschuldigung, dass ich erst jetzt antworte. :-)

Zu viel ist am Bauch, Beine, Arme, Rücken.. irgendwie überall.

Da ich hier keine Mengenangaben posten darf, schreibe ich meine Esstage hier nicht mehr auf. Was bringt es, wenn ich Brote mit Käse zb schreibe? Das kann alles bedeuten, 10 Brote, 2 Brote, 10 Scheiben Käse, eine halbe Scheibe Käse... :-/

All you can eat - da muss man halt alles auskosten. ;-D

c4her1rXy0x7


@ Ceniat

ich hab noch nie gehört, dass jemand seinen rücken zu dick findet. nimms mir nicht übel, aber da musste ich echt lachen :D

und auch ohne mengenangaben können essberichte sinnvoll sein. wenn man ein bisschen auf nährstoffzusammensetzungen achten mag. das macht sinn, wenn man nicht durch eine "hauruck-diät" schnell gewicht verlieren will, sondern seine ernährung langfristig umstellen.

gestern morgen: haferflocken mit sojajoghurt und papaya, käffchen mit milch

dazwischen ein schokokeks

mittags dinkelnudeln mit tomaten, pilzen, rucola und feta

abends hühnchen mit gebratenem gemüse, sojasauce und reis (diesmal selbst gekocht und in moderater menge, nicht dass ihr denkt, ich hänge jeden abend am chinesischen all-you-can-eat-buffet ;-D )

C9eniaxt


Ja, mein Rücken ist eine Problemzone! ;-D

Ich kann es ja ohne Mengenangabe versuchen, also heute:

- Brötchen mit Pastete

- Apfel

- Schokoriegel

- Kekse

RVe-ac_e


Sorry, aber was man hier teilweise liest, ist das schon sehr ungesund:

Einmal als kleiner Denkanstoß:

- Waage ist kein zuverlässiges Maß (Stichtwort: Wasserhaushalt, Mangelernährung, Verweildauer des Essen im Körper)

- Kein zu hohes Kaloriendefizit. Maximal(!) 1/4 des Leistungsumsatzes reduzieren; alles andere ruiniert auf Dauer den Stoffwechsel.

- Eine Kalorie ist nicht gleich eine Kalorie (je nach Art der Verdauung und des aufgenommenen Nährstoffes)

Esst ausgewogener – Entweder nach Gefühl, also wenn Du Hunger hast, isst du was, ansonsten nicht. Oder nach Kalorien.

Wenn Du dich körperlich betätigst, dann achte auch darauf, dass die KH nicht vernachlässigt werden, andernfalls kannst Du natürlich da etwas einsparen (sofern es im Rahmen bleibt)

Wiege dich maximal 3-4 mal im Monat und nimm ansonsten lieber den Spiegel zur Kontrolle.

Versuche, je nach Zeit, ggf etwas Sport zu machen (sei es jetzt Laufen, Radeln, Krafttraining).

Maximiere die Bewegung im Alltag (Aufzüge meiden, Rolltreppen meiden, das Auto mal stehen lassen).

Suche Dir ein paar Lebensmittel aus, die gut portionierbar sind – hier habe ich für mich als Beispiel:

Hüttenkäse mit Tomaten

Bolognese mit Nudeln oder einfach nur Hackfleisch mit Gemüse.

Pute mit Tiefkühlgemüse.

Fisch in jeder Variation.

Suche Dir grundsätzlich eher hochwertige Nährstoffquellen.

Bsp:

Eiweiß : Fisch, Hüttenkäse, Pute, Steak

KH: Kartoffeln, Reis, VK Produkte, Gemüse

Fett: Lachs, Hüttenkäse usw

Versuche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu nehmen und selbst zuzubereiten (ist aber im Alltag durchaus etwas schwerer).

Mach Dir feste Mahlzeiten – alles ist möglich; 3 große, 4 mittlere, 5 kleine... (ich brauche ca 4-5 Mahlzeiten über den Tag).

Fühle dich wohl und gönn Dir auch mal was – BigMac, Pizza.

Und mach Dir definitiv auch bewusst. Kohlenhydrate und Fett machen nicht gleich dick und lieber ein langsamer, dafür stetiger Erfolg, als schmerzhaft und mit jojo-Effekt

Rpe- ace


Ach ja, noch ein kleiner Nachtrag:

Meine Antwort sollte lediglich ein paar Grundsätz bzw Denkstöße geben.

Am wichtigsten ist aber immer noch:

Alles so einfach wie möglich zu halten. Essen dient in erster Linie dazu, sich selbst das zu geben, was man benötigt und hat ggf noch gesellschaftliche Bezüge, aber man darf keine Wissenschaft daraus oder sich selbst verrückt machen.

Denn genau so entwickelt man schlußendlich ein gestörtes Verhältnis zu diesem Thema.

Im Profisport oder Bodybuilding wäre das etwas anderes, aber nur mit dem Wunsch, etwas ab-/zuzunehmen, sich selbst besser zu fühlen oder einfach nur agiler zu werden, sollte man dieses Thema eben nicht komplexer machen als es bereits ist :)

Vvis7 Animxi


Das Fleisch - insbesondere die pute - sollte aber von einem metzger kommen denn sonst bekommt man zu viel Antibiotika.

c-her{ry07


Esst ausgewogener – Entweder nach Gefühl, also wenn Du Hunger hast, isst du was, ansonsten nicht. Oder nach Kalorien.

das hört sich einfacher an, als es ist. nur essen, wenn man wirklich hunger hat, bzw. das hungergefühl so genau spüren zu können, dass es automatisch in "korrektem essen" mündet, funktioniert bei vielen nicht mehr. weil wir uns einfach nicht naturbelassen ernähren, sondern zu vieles den normalen körperrhythmus aus dem gleichgewicht bringt. und nein, ich bin kein paläo-befürworter und verachte auch industrielle lebensmittel nicht. aus dem einfachen grund, weil sie auch mir schmecken, man sowas an jeder ecke kriegt und es manchmal einfach nicht zu umgehen ist...bzw. dann in frustration endet. und das ist der abnahme und der zufriedenheit gleichermaßen unzuträglich. nur essen, wenn man hunger hat, ist zudem eine "luxuserscheinung" unseres selbstbestimmten lebens, das war ja auch nicht immer der fall (zu kriegszeiten o.ä.). grundsätzlich ist an so einer ernährungsform nichts falsch, solange man das dauerhaft vernünftig auf die kette kriegt aber viele können das eben nicht mehr. deshalb, wenn unsicherheiten bestehen: 3 hauptmahlzeiten auf jeden fall einhalten. wenn man die moderat gestaltet, dann macht man da nix falsch. sprich, eine vernünftige kombi aus kohlehydraten, eiweiß und ein wenig fett. etwas kleines süßes jeden tag ist kein problem, idealerweise zeitlich sehr nah am mittagessen. sollte der tag lang sein, sind zwischenmahlzeiten kein problem, so lange sie viel eiweis und wenig kh enthalten. möglichst wenig bis kein fett. ich fand es immer sehr angenehm mich daran zu halten, wenn ich unsicher war, wie ich richtig essen soll.

Suche Dir ein paar Lebensmittel aus, die gut portionierbar sind

das kann unter umständen tückisch sein. abgepackte lebensmittel (hüttenkäse, joghurts etc,) sind für eine portion meist zu viel und für zwei portionen zu wenig... mit dem einfachen hintergrund, dass man so mehr kauft ;-)

cEherryE07


nachtrag zum 1. teil des posts: nur nach kalorien essen funktioniert in dem zusammenhang oft auch nicht reibungslos. denn dann isst man zu viel vom falschen, gibt dem körper im umkehrschluss zu wenig verwertbares und züchtet sich so schön langsam ein quälendes defizit ran... am besten ist glaub ich (für menschen, die das bedürfnis haben, die hand drauf zu behalten): eine kombi aus einer mahlzeitenstruktur, bei der lebensmittel gewählt werden, die kalorien- und/oder nährstofftechnisch günstig liegen und dadurch auch ausnahmetage nicht zur katastrophe werden lassen. man denkt in abnehmphasen ja immer, ein schokoflash bedeutet den weltuntergang und alles bisher erreichte ist im eimer. ist aber nicht so. ausrutschen ist erlaubt und kann manchmal so gut tun ;-)

R7e-axce


Hi cherry,

leider habe ich hier das mit den Zitaten noch nicht so ganz raus.

Im Großen und Ganzen stimme ich Dir zu und finds schön, dass man noch in solch einer konstruktiven Art und Weise diskutieren kann :)^

Mit etwas Geduld und Körpergefühl, kann man sich diesem "Nach Hunger essen", auf jeden Fall wieder antrainieren. Egal bei Diäten oder solchen Geschichten, eine Portion Disziplin gehört dazu :)

Zum Thema portionierbar – war von mir schlecht beschrieben. Hiermit meinte ich Essen wie: Bolognese, TK Gemüse, fertig gebratener Pute, die man nur noch auftauen muss usw.

Der Vorteil am Kalorien zählen ist, dass man automatisch irgendwann ein gewisse Grundkenntnis hat, die sich nicht nur auf die Makronährstoffe bezieht, sondern auch, leider oft vernachlässigt, die Mikronährstoffe einbeziehen kann.

LG *:)

cwherryy07


Mit etwas Geduld und Körpergefühl, kann man sich diesem "Nach Hunger essen", auf jeden Fall wieder antrainieren. Egal bei Diäten oder solchen Geschichten, eine Portion Disziplin gehört dazu :)

lustig, dass du das schreibst. gerade letztens habe ich mir gedanken über das thema gemacht. ich habe mich eine zeit lang relativ regelmäßig an eine mahlzeitenstruktur gehalten. 3 hauptmahlzeiten alle 4-5 stunden. wenn der tag länger ist, ca. 4 stunden nach einer hauptmahlzeit eine kleine zwischenmahlzeit, dann nochmal 2 stunden bis zur nächsten hauptmahlzeit. und mittlerweile merke ich, dass ich tatsächlich ca. alle 4 stunden hunger kriege. manchmal sind es nur 3 1/2, manchmal auch 5, aber so in dem dreh bewegt sich das immer.

nun frage ich mich, ob das tatsächlich das "natürliche" hungergefühl ist, oder ob ich meinen körper einfach konditioniert habe... wie siehst du das? und was genau meinst du mit hungergefühl antrainieren? ich find das thema mega spannend :)

ich denke auch nicht, dass kalorienzählen komplett sinnlos ist... aber es hat alles seine abstufungen. es ist vorteilhaft zu wissen, dass ein stück lachs mehr kalorien hat als ein stück pute oder eine avocado mehr als eine tomate. so kann man schon besser kalkulieren. aber es ist zudem eben auch wichtig zu wissen, dass sowohl lachs als auch avocado sehr gesund sind und nährstoffe enthalten, die dem körper wichtiges geben. sagen wirs so: ein hamburger von mc donalds hat wahrscheinlich weniger kalorien als eine portion vollkornnudeln mit avocado-sauce. reine kalorienzähler würden sich freuen und da zum burger greifen. das kann man ja mal machen, aber wenn das ganze dann immer so läuft ists schade drum ;-) zudem entwickelt man dann schnell die tendenz, vor allem in abnehmphasen jede möhre und jeden löffel magerquark zusammenzuzählen, was sicherlich auch kein schönes leben ist... den fehler hab ich selbst viel zu lange gemacht.

ich persönlich handhabe es so, dass ich weiß, welche lebensmittel gesund, welche ungesund sind, welche im vergleich viele und welche wenige kalorien haben. ich achte darauf die gesunden kalorienreichen lebensmittel nicht jeden tag, aber des öfteren einzubauen, ungesundes natürlich auch, aber das eher selten oder in kleinen portionen. der rest ist für mich leckere "füllmasse" :-D denn ich bin der meinung, wenn man sich hauptsächlich von gesunden grundnahrungsmitteln (kartoffeln, reis, vollkornpasta, quinoa, seltener brot und brötchen), obst, gemüse, mageren milch- und fleischprodukten ernährt, und dann ab und an oben beschriebene lebensmittel einbaut, dann braucht man nicht akribisch kcal zählen :)

Rqe-}agcxe


Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass das konditioniert ist.

Früher habe ich auch nur 3 Mahlzeiten gegessen, bin aber mittlerweile auf 4 umgestiegen und verhungere förmlich nach 3-4 Stunden Pause.

Alles eine Art der Gewohnheit :)

Deinem Text bzgl Kcal zählen kann ich zu 100% zustimmen. Oftmals werden eben NUR die kcal gesehen und werde Makro noch, die nicht minder wichtigen, Mikronährstoffe und irgendwann übertreibt man es echt und es ist schade, wenn das eigentliche Essen so in den Hintergrund gerät.

Auch deinem letzten Absatz – komplette Zustimmung :)

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