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Lebensmittelallergie gegen Hefe

F orumf_Fxee hat die Diskussion gestartet


Per Zufall habe ich vor ca. 3 jahren herausbekommen, dass ich eine Allergie gegen Hefe habe (Hefeextrakt) ist ganz schlimm.

Nach Verzehr bekomme ich etwa 2 Stunden später heftiges Hals und Ohrenjucken und meine Hände und Füße schwellen an und werden so heiß, dass ich kaum was damit machen kann, furchtbar unangenehm. Inzwischen breitet sich das Jucken auch auf dem Körper aus.

Ich backe Brot (mit Natron) schon selbst und achte bei allem was ich einkaufe auf den Zusatz (es gibt kaum was wo es nicht drin ist), auch Pizza und Co alles mach ich ohne Hefe.

Nur manchmal überkommt es mich eben, ein "Fleischkäsbröttle "beim Metzger, Pizzeria, eine Brezel....

gibt es jemand der das gleiche Problem hat, ich würde mich gerne austauschen, Rezepte , Erfahrungen.Man hört immer nur von Weizen, Milch und Co Allergien.

Zudem leide ich unter Heuschnupfen (schon seit Kindheit)insbesondere die Frühblüher, was inzwischen schon einen Etagenwechsel in die Bronchien ausgelöst hat.

Freue mich über alle Winks, Tricks und eventuell Hinweise auf Therapien und Co.

Wer was darüber weiß, einfach schreiben--alles kann Hilfe sein

Antworten
jdn


Hallo Forum_Fee,

> gibt es jemand der das gleiche Problem hat, ich würde mich

> gerne austauschen, Rezepte , Erfahrungen. Man hört immer nur

> von Weizen, Milch und Co Allergien.

Allergien kann der Körper gegen jede Art von Proteinen entwickeln und da Hefe ebenfalls aus Proteinen besteht, gibt es natürlich auch Hefeallergien. Auch wenn die sicher seltener sind als die üblichen Pollenallergien.

> Zudem leide ich unter Heuschnupfen (schon seit Kindheit)

> insbesondere die Frühblüher, was inzwischen schon einen

> Etagenwechsel in die Bronchien ausgelöst hat.

Die Beschwerden, die du mit der Hefe und den Pollen hast, sind eigentlich keine Krankheiten, sondern nur unterschiedliche Symptome - also Folgen - einer Grundkrankheit. Allergien entstehen, wenn der Eiweißstoffwechsel gestört ist und es so zu Fehlreaktionen des Immunsystems kommt.

Man kann Allergien in den meisten Fällen ausheilen, indem man die Ursachen dieser Stoffwechselstörung findet und beseitigt. Sie liegen in fast allen Fällen in einer jahrelangen Fehlernährung mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln.

Leider sind Störungen des Eiweißstoffwechsels etwas sehr hartnäckiges und so kann es durchaus mehrere Jahre dauern, bis die Allergie endgültig verschwunden ist. Sie wird aber bei entsprechender Ernährung ständig besser. Bei mir hat es drei Jahre gedauert, bis mein Heuschnupfen verschwunden war. Dafür kann ich heute wieder durch die Felder gehen ohne einen Bollerwagen mit Taschentüchern hinter mit her zu ziehen... ;-)

F,oruQmw_~Fee


RE: Liebe JN

Danke für deine Info, bin zwar auch nicht so schlecht informiert, aber das mit der Fehlernährung und der Eiweßstoffwechselstörung war mir neu.

Du hattest gleiche Probleme?

Kannst du mir sagen, was genau du an deinem Leben, Ernährung und Co verändert hast?

Wo genau meinst du in der Ernährung sitzt der Teufel??

ich esse eigenltich wenig (aus besagtem Grund) fertige Lebensmittel, sondern bereite vieles selbst zu.

ich bin trockene Alkoholikerin und da in jedem alkoholischen Getränk ja Hefe ist, dachte ich hätte es mir da eingefngen, wenn man das so nennen kann.

Kannst du mir Bücher oder Webseiten empfehlen??

Wie sollte ich dieses jahr mit meinem nun langsam anfangenden heuschnupfen umgeheh??

ich bin neugierig auf deine Geschichte, wirklich.

Hut ab, wenn du das im Griff hast.

jxn


Fehlernährung

Hallo Forum_Fee,

> aber das mit der Fehlernährung und der Eiweßstoffwechselstörung war mir neu.

Das wissen leider die wenigsten, dehalb gelten Allergien ja nach wie vor auch als unheilbar.

> Du hattest gleiche Probleme?

Eine Hefeallergie hatte ich nicht, aber ich hatte über dreißig Jahre lang Heuschnupfen und in der Zeit so gut wie jedes Medikament ausprobiert. In den letzten Jahren ging das dann immer mehr in Richtung Asthma, so daß ich in der Hochsaison schon mit einem Spray herumlaufen mußte, falls mich ein Anfall erwischt.

> Kannst du mir sagen, was genau du an deinem Leben,

> Ernährung und Co verändert hast?

Im Grunde ging es dabei gar nicht um die Allergie, denn an die hatte ich mich im Lauf der Zeit gewöhnt. Ich hatte meine Ernährung eher aus allgemeinen gesundheitlichen Gründen umgestellt und merkte dann im ersten Jahr, daß die Allergie wesentlich leichter verlief. Ich schob das damals noch auf das schlechtere Wetter, aber als es im Jahr darauf noch weniger wurde, obwohl ich keine Medikamente nahm war mir klar, daß es die Ernährung sein mußte, die das bewirkt. Im dritten Jahr gab es gerade mal noch zwei Tage, an denen mir die Augen etwas juckten und seitdem habe ich nie wieder Symptome gehabt.

> Wo genau meinst du in der Ernährung sitzt der Teufel??

Ganz grob gesagt, darin, daß unsere Ernährung heute vor allem aus vorverarbeiteten Fabriknahrungsmitteln besteht. Das betrifft nicht nur Fertiggerichte, sondern auch Grundnahrungsmittel wie vor allem Mehl, Fett, Zucker. Durch die starke Verarbeitung werden wichtige biologische Wirkstoffe zerstört, die der Stoffwechsel benötigt, um richtig funktionieren zu können. So gesehen ist unsere heutige Ernährung eine Mangelernährung - üppig zwar, aber arm an biologischen Wirkstoffen (Vitalstoffen).

Fehlen diese Vitalstoffe über lange Zeit in der Ernährung kann der Körper das nicht mehr aus eigenen Quellen ausgleichen und es kommt zu Störungen. Je nachdem, welcher Stoffwechselbereich am empfindlichsten ist, entwickeln sich daraus andere Symptome. Ist es der Eiweißstoffwechsel, dann entstehen meist Allergien, ist es der Fettstoffwechsel, dann entstehen Gewichtsabweichungen (Über oder Untergewicht), ist es der Kohlenhydratstoffwechsel, dann sind es in der Regel Herz-Kreislauferkrankungen.

> ich esse eigenltich wenig (aus besagtem Grund) fertige

> Lebensmittel, sondern bereite vieles selbst zu.

Das ist auch der Weg, den man dabei gehen muß. Wichtig ist dabei vor allem:

* Auszugsmehl durch Vollkornmehl ersetzen.

Das Auszugsmehl ist im Grunde fast reine Stärke, also ein Kohlenhydrat. Um das zu verarbeiten benötigt der Körper bspw. die Vitamine der B-Gruppe. Die sind normalerweise im Keim des Weizenkorns enthalten, so daß Vollkornmehl problemlos verarbeitet werden kann. Beim Auszugsmehl werden Keim und Randschichten aber abgetrennt, so daß der Körper die B-Vitamine aus eigenen Depots nehmen muß.

Das Problem verschlimmert sich noch, wenn es nicht um komplexe Kohlenhydrate geht, sondern isolierte und konzentrierte Kohlenhydrate wie der Zucker dazukommen. Hier benötigt der Körper sehr schnell enorme Mengen B-Vitamine - die aber Mangelware sind... Deshalb:

* Fabrikzucker meiden

Unter Fabrikzucker fallen alle raffinierten Kohlenhydrate, auch Dicksäfte, Ahornsirup, Ursüße, Rapadura, usw. Man kann in Grenzen Imker-Honig als Süßungsmittel verwenden, sollte es aber eher als Gewürz ansehen. Wenn immer möglich, sollte man mit süßen Früchten süßen.

* Fabrikfette durch naturbelassene Fette ersetzen

Unter Fabrikfetten versteht man alle künstlich hergestellten Fette, vor allem Margarine, Fabrikfette und raffinierte Öle. Stattdessen sollte man naturbelassene Fette verwenden, also Butter, Sahne, Sauerrahm, kaltgepreßte Öle.

* Frischkostanteil erhöhen

Im Grunde kommt unser Körper am besten mit unerhitzter Nahrung zurecht, denn hier sind alle Wirkstoffe noch im natürlichen Zusammmenhang und vollständig vorhanden. Unter Frischkost fallen dabei alle unerhitzten Lebensmittel wie Gemüse, Salate, Obst, Nüsse, Kerne, Getreide. Der Frischkostanteil sollte möglichst hoch sein, mindestens aber 1/3 der Nahrungsmenge ausmachen.

Als Allergiker sollte man eine Zeit lang tierisches Eiweiß meiden. Nicht weil es die Allergie verursachen würde, sondern weil die Verarbeitung von artfremdem Eiweiß den Eiweißstoffwechsel erheblich belastet und so eine Heilung verzögern oder sogar verhindern kann.

Das ganze ist unter Vollwertkost bekannt. Es gibt da einige gute Kochbücher und auch Bücher mit Hintergrundinformationen.

> ich bin trockene Alkoholikerin und da in jedem alkoholischen

> Getränk ja Hefe ist, dachte ich hätte es mir da eingefngen,

> wenn man das so nennen kann.

Dann müsste ja jeder Biertrinker über kurz oder lang auf Hefe allergisch werden... ;-)

> Kannst du mir Bücher oder Webseiten empfehlen??

Speziell für das Thema Allergie ist das hier sicher sehr sinnvoll:

"Allergien müssen nicht sein"

Dr. M.O.Bruker

emu Verlag

An Webseiten fällt mir im Moment nichts vernünftiges ein, aber du könntest dich mal durchs Vollwert-Forum lesen, da gibts auch jede Menge Rezepte: http:/f25.parsimony.net/forum63722/

> Wie sollte ich dieses jahr mit meinem nun langsam

> anfangenden heuschnupfen umgeheh??

Da wirst du auf die Schnelle nicht viel erreichen können. Der Verzicht auf tierisches Eiweiß und mehr Frischkost könnte aber schonmal eine gewisse Erleichterung bringen.

> ich bin neugierig auf deine Geschichte, wirklich.

> Hut ab, wenn du das im Griff hast.

Dazu gehört nicht viel, es wäre vermessen zu behaupten, daß das eine große Leistung ist. Im Grunde hat sich durch die Ernährungsumstellung alles von selbst geregelt. Die Leistung besteht für die meisten eher darin, sich von der gewohnten Ernährung zu verabschieden. Das ist am Anfang nicht ganz einfach, weil man einiges lernen muß, aber danach ist es eine Befreiung... :-)

FGoru:m_F.ee


Danke

Danke für deine ausführliche Beschreibungen.

aber , dass hiesse ja im Klartext, dass (wollte ich konsequent sein) mich vegan ernähren müßte und nicht mal Milch, Käse, eier zu mir mehmen dürfte.

Vollwerkost okay, da ist ja alles dabei nur eben naturbelassen.

enorm, hast du das wirklich so umgestelltumgestelltOhne Mangelernährung

B4e+attCh


Hallo Fee

Möchte die Aussagen von jn noch wie folgt ergänzen:

Es gibt viele Leute die ähnlich Essen oder sogar noch ungesünder als Du und die trotzdem keine Allergieen haben, warum?

Damit das ungesunde Essen solche Auswirkungen (Stoffwechselprobleme) haben kann, müssen gewisse Grundvoraussetzungen vorhanden bzw ausgelöst werden, zB

- Darmflora ist nicht mehr im Gleichgewicht

Dies kann zB durch Medikamente insbesondere antipiotika geschehen. So kann zb der Hefepilz Candida den darm überwuchern, das Immunsystem (welches zu ca. 2/3 im Darm ist) schwächen und denn Darm durchläössig machen, was wiederunm eine Nahrungsmittelunverträglichkeit NMU auslösen kann. Ausserdem gibt Candida giftige Stoffwechselprodukte ab und behibndert die Produktion gewisser Enzyme, welche die Nahrungsmittel aufspalten und verwerten können, was mnebenbei auch eine Mangelversorgung von Vitralsstoffen auslösen kann.

- Schimmelpilz

Wenn das Immunsystem schon was angeschlagen ist, kann der schimmelpilz ähnliche Wirkungen wie ein Darmpilz haben, ausserdem fördert er ein übermässiges Darmpilzwachstum

- Schwermetall-/Quecksilberbelastungen zB durch Amalgan

Quecksilber und seine toxität greifen das Immunsystem an und stören den stoffwechsel und hemmen auch die Produktion gewisser notwendiger Enzyme wie beim Darmpilz. Ausserdem ist Candida ein guter Quecksilberbinder, das heisst er fördert auch den Darmpilz

- erbfaktoren und anderes, welche die Verwertung von Vitalstoffen hemmen, bzw einen erhöhten Bedarf der nicht gedeckt wird verlangen (zb hoher Stress, zB kombiniert mit falscher ernährung oder anderem)

Dadurch bekommt der Körper zuwenig Vitalstoffe, dies beeinflusst das Immunsystem negativ, was wiederum alle vorher erwähnten Faktoren auslösen oder verstärken kann.

Die agbnez Sache ist also sehr verzwickt, greift ineinander über und beeinflusst sich gegenseitig.

Der Vorteil ist,, dass wenn man an einer stelle beginnt, manchmal dann alles andere auch gelöst wird. Der Nachteil ist aber, dass in den überwiegenden Fällen eine Mehrfachstrategie aufgrund der festgestellten Beklastungen/ defizite gewählt werden sollte, damit es sicher hilft und auch schneller hilft, als wenn man nur bei einem Punkt beginnt. Der eg dazu ist, zuerst herauszufindfen wo die Defizite/Belastungen überall liegen. Nachfolgende Massnhamen sind dann zielgerichtet und nicht einfach Versuche die vieleicht helfen un vielleicht nicht.

Sio denke fürs erste ist es genug. weiteres frage einfach.

Noch zu Deiner Frage: Eine Mangelernährung wenn Du die Ernährung umstellst ist unwahrscheinlich, ausser Du hättest eben Belastungen etc die oben erwähnt wurden, dann jedoch war Dein Köroper schon bisher nicht gut genug versorgt gewesen mit Vitalsstoffen

Gruss

Beat

jxn


@Forum_Fee

Hallo Forum_Fee,

> aber, dass hiesse ja im Klartext, dass (wollte ich konsequent

> sein) mich vegan ernähren müßte und nicht mal Milch, Käse,

> eier zu mir mehmen dürfte.

Im Gegensatz zur veganen Ernährung kommen fettreichere Milchprodukte wie Sahne oder Sauerrahm ja noch in der Ernährung vor (Je mehr Fett, umso weniger Eiweiß).

Der Verzicht auf tierisches Eiweiß ist auch nur temporär, später kann man das durchaus wieder in die Ernährung einbauen.

> enorm, hast du das wirklich so umgestellt??

Ich wußte damals gar nicht, daß die Allergie durch die Umstellung besser wird, daher habe ich Käse und Milch weiterhin gegessen bzw. getrunken. Wurst und Fleisch spielte bei mir auch vorher schon keine Rolle, ich bin Vegetarier. Ansonsten ja - ich ernähre mich soweit wie möglich naturbelassen.

> Ohne Mangelernährung??

Wie sollte es zu einer Mangelernährung kommen, wenn die Nahrung nach der Umstellung mehr biologische Wirkstoffe enthält als vorher? Oder denkst du an den Verzicht auf Milch und Wurst?

Eine Mangelernährung hatte ich vor der Umstellung - gerade das war ja die Ursache der Allergie (und von 30 Kilo Übergewicht...).

jxn


@Beat

Hallo Beat,

> Es gibt viele Leute die ähnlich Essen oder sogar noch

> ungesünder als Du und die trotzdem keine Allergieen haben,

> warum?

Das liegt an der Konstitution. Jeder Mensch hat erblich bedingt einen anderen Stoffwechsel, sprich, die einzelnen Bereiche sind unterschiedlich anfällig gegenüber einer Fehlernährung. Die gleiche Fehlernährung führt daher nicht bei jedem automatisch zu einer Allergie oder automatisch zu Übergewicht. Eine Allergie entsteht, wenn der Eiweißstoffwechsel (und da auch wieder bestimmte Bereiche) am empfindlichsten sind, bei Übergewicht ist es der Fettstoffwechsel, bei anderen Krankheiten der Kohlenhydratstoffwechsel. Man sieht das bspw. daran, daß mit fortschreitendem Alter immer mehr Stoffwechselbereiche betroffen sind und sich immer mehr Krankheiten manifestieren.

Wenn man bei gleicher Fehlernährung keine Allergie entwickelt, heißt das lediglich, daß dieser Teil des Eiweißstoffwechsels noch nicht betroffen ist. Es heißt nicht, daß die Fehlernährung keine anderen Bereiche betrifft...

Danke für deine Ergänzungen. :-)

In Bezug auf Schadstoffe und ererbte Defekte sehe ich das ganz genauso. Etwas anders sehe ich es bei der Darmflora, denn die ist prinzipiell Folge der Ernährung. Auch eine Überpopulation von Candida oder anderen Pilzen ist nur die Folge von Milieustörungen des Darms und die haben natürlich auch wieder Ursachen - die meist ebenfalls in der Ernährung liegen.

tMige8rin


wenn du hefe-freie rezepte suchst, kauf ein buch über die anti-pilz-diät, in dem rezepte drin sind. denn bei dieser diät darf man auch keine hefe (oder milch, weizen, zucker etc.) essen!

B+eatCxh


Hallo jn

Das mit der Konstitution trifft bei einigen zu, aber nicht bei allen. Bei vielen treten zb die Allergieen erst später, zB nach einer Krankheit, Medis oder ohne sichtbaren Grund auf.

Eiin Grund es auftretens kann nämlich auch der medikamentengebrauch, oder recht oft eine Schwermetallbelastung sein. Grundsätzlich alles was den Stoffwechsel und dh oft das Immunsystem negativ beeinflusst.

Das wegen der darmflora gilt aber ebenso, dh kann wegen der Konstitution sein, zb autoimmunerkrankung welche die absorption von Zink sehr erschwert, was ein Pilzwachstum fördern kann, oder eben Quecksilber, da der Candida-Pilz ein guter Chleator ist und so auch das Pilzwachstum fördert. Das Candida prizipiell eine Fôlge der Ernährung ist, kann ich also generell nicht zustimmen. Es gibt Familien die sich sehr schlecht ernähren und keine Candida haben. Meine Tochter wie Ihre Brüder haben wir generell recht gesund ernährt und trotzdenm bekam sie Candida (hatte nebenbei eine Hg Belastung)

Nochmals 2/3 des Immunsystems sind in Darm, also kann durch eine Störung des Immunsystems aus irgend einem Grunde die Darmflora kippen und umgekehrt. Oft stellt sich dann auch die Huhn oder Ei Frage.

Stimme Deinen Aussagen als häufige Möglichkeit zu, aber kann auch aus Erfahrung (igener wie fremder) der generellen aussage nicht zustimmen.

Hast Du zB einmal ein Zink oder noch wichtifger ein Schwermetall-/Quecksilbertest gemacht?

Gruss

Beat

j?n


Hallo Beat,

> Das mit der Konstitution trifft bei einigen zu, aber nicht

> bei allen. Bei vielen treten zb die Allergieen erst später,

> zB nach einer Krankheit, Medis oder ohne sichtbaren Grund

> auf.

Eine Konstitution hat jeder - es ist ja nur ein Begriff, das die individuellen Eigenheiten des Stoffwechsels beschreibt. Daß Allergien nach Krankheit oder Medikamenten auftreten, hängt einfach damit zusammen, daß hier die relevanten Stoffwechselbereiche - primär der Eiweißstoffwechsel - zusätzlich belastet wird und so sinngemäß das Faß überläuft. Die Allergie wäre auch ohne Krankheit oder Medikamente aufgetreten, dann eben später und ohne sichtbaren Grund.

> Eiin Grund es auftretens kann nämlich auch der

> medikamentengebrauch, oder recht oft eine

> Schwermetallbelastung sein. Grundsätzlich alles was den

> Stoffwechsel und dh oft das Immunsystem negativ beeinflusst.

Keine Frage, daß die Störung des Eiweißstoffwechsels auch andere Ursachen haben kann. Die Fehlernährung ist allerdings die Basis dafür. Wenn tatsächlich eine Schadstoffbelastung vorliegt, dann kommt der Körper damit bei gesunder Ernährung weit besser zurecht als bei Zivilisationskost.

> Das wegen der darmflora gilt aber ebenso, dh kann wegen

> der Konstitution sein, zb autoimmunerkrankung welche die

> absorption von Zink sehr erschwert, was ein Pilzwachstum

> fördern kann,

Wobei man hier die Frage nach der Ursache der Autoimmunerkrankung stellen muß. Immer nur den nächsten Verdächtigen als Ursache anzugeben ist einer der Hauptfehler der heutigen Medizin...

> Das Candida prizipiell eine Fôlge der Ernährung ist, kann ich

> also generell nicht zustimmen. Es gibt Familien die sich

> sehr schlecht ernähren und keine Candida haben.

Das ist per se unmöglich, da Candida ubiquitär ist, also überall und bei jedem vorkommt. Pathologisch ist nur eine eventuelle übermäßige Vermehrung.

Daß es Menschen gibt, die trotz schlechter Ernährung keine übermäßige Candida Population haben, ist sicher richtig. Die schlechte Ernährung wirkt sich nunmal bei jedem anders aus.

> Meine Tochter wie Ihre Brüder haben wir generell recht

> gesund ernährt und trotzdenm bekam sie Candida (hatte

> nebenbei eine Hg Belastung)

'Recht gesund' ist ja auch ein ziemlich relativer Begriff. Sobald in einer Ernährung Auszugsmehle, Fabrikfette und Fabrikzucker vorkommen kann man sie nicht mehr als gesund bezeichnen...

> Nochmals 2/3 des Immunsystems sind in Darm, also kann

> durch eine Störung des Immunsystems aus irgend einem

> Grunde die Darmflora kippen und umgekehrt.

Natürlich. Dennoch treten solche Erscheinungen nicht aus heiterem Himmel auf und haben immer Ursachen. Und du wirst bei erworbenen Krankheiten - egal welche - letztendlich immer auf Fehler in den drei Bereichen Ernährung, Schadstoffe und Psyche als Ursache zurückkommen.

> Hast Du zB einmal ein Zink oder noch wichtifger ein

> Schwermetall-/Quecksilbertest gemacht?

Warum sollte ich? Ich habe ja keine Allergie mehr...

B7eatBCkh


Hallo jn

"Eine Konstitution hat jeder - es ist ja nur ein Begriff, das die individuellen Eigenheiten des Stoffwechsels beschreibt. Daß Allergien nach Krankheit oder Medikamenten auftreten, hängt einfach damit zusammen, daß hier die relevanten Stoffwechselbereiche - primär der Eiweißstoffwechsel - zusätzlich belastet wird und so sinngemäß das Faß überläuft. Die Allergie wäre auch ohne Krankheit oder Medikamente aufgetreten, dann eben später und ohne sichtbaren Grund."

Na ja, es gibt Menschen bei denen es erst nach 50 Jahren zB nach Antipiotika und Krankheit auftrat, weiss nicht, ob sie sonst auch noch augetreten wären...

"Keine Frage, daß die Störung des Eiweißstoffwechsels auch andere Ursachen haben kann. Die Fehlernährung ist allerdings die Basis dafür. Wenn tatsächlich eine Schadstoffbelastung vorliegt, dann kommt der Körper damit bei gesunder Ernährung weit besser zurecht als bei Zivilisationskost."

Da sich soviele Menschen ungesund ernähern und nur wenige davon schon in jungen Jahren krank werden 7Allergieen bekommen und dafür einige dies sich wesentlich gesünder ernähren dies trotzdem bekommen, stimme ich mit Dir nicht überein, dass die Fehlernährung die Basis ist. Sie ist ein wichtiger Aspekt, welcher aber oft erst i Kombination mit anderem Krankheiten/allergieen hervorbringt zB durch eine Hg Belastung, welcvhe natürlich auch wieder durch die Ernährung kommen kann, aber nicht muss.

"> Das wegen der darmflora gilt aber ebenso, dh kann wegen

> der Konstitution sein, zb autoimmunerkrankung welche die

> absorption von Zink sehr erschwert, was ein Pilzwachstum

> fördern kann,

Wobei man hier die Frage nach der Ursache der Autoimmunerkrankung stellen muß. Immer nur den nächsten Verdächtigen als Ursache anzugeben ist einer der Hauptfehler der heutigen Medizin..."

Gebe Dir völlig recht und da der Mensch ja sehr komplex ist, ist es eben oft erst eine Kombination die die Hauptursache ist. Ausserdem bestehen echselwirkungen, weshalb sich oft die Frage des wer war am Anfang, das Huhn oder das Ei steht. Praktisch ist dies aber nicht so wichtig, heisst dies einfach, alles anzugehen.

"> Meine Tochter wie Ihre Brüder haben wir generell recht

> gesund ernährt und trotzdenm bekam sie Candida (hatte

> nebenbei eine Hg Belastung)

"'Recht gesund' ist ja auch ein ziemlich relativer Begriff. Sobald in einer Ernährung Auszugsmehle, Fabrikfette und Fabrikzucker vorkommen kann man sie nicht mehr als gesund bezeichnen..."

Kamen vor, aber mässig und erst noch eben selten. Ausserdem essen DIE ANDEREN BEIDEN kINDER GENAU GLEICH, WESHALB ES (allein) an der Ernährung aufzuhängen einfach nicht richtig ist

"> Hast Du zB einmal ein Zink oder noch wichtifger ein

> Schwermetall-/Quecksilbertest gemacht?

Warum sollte ich? Ich habe ja keine Allergie mehr..."

eil es nicht ausgheschlossen ist, dass Deine Allergien auch noch auf anderes zurückzuführen gewesen sind und sie jetzt weg sind weil Du den Multipilkatopr Nahrung Null gemacht hast, nach dem Motto 100 x 100 = grosses 10000 . Wenn eines der 100 mit 0 eingesetzt wird. ist es natürlich Null.

Aber wenn Du sonst völlig gesund bist, würde ich an deiner Stelle auch nichts machen... :-)

So oder so, in der Hauptsache sind wir uns einig, scheint mir

Gruss Beat

"> Nochmals 2/3 des Immunsystems sind in Darm, also kann

> durch eine Störung des Immunsystems aus irgend einem

> Grunde die Darmflora kippen und umgekehrt.

Natürlich. Dennoch treten solche Erscheinungen nicht aus heiterem Himmel auf und haben immer Ursachen. Und du wirst bei erworbenen Krankheiten - egal welche - letztendlich immer auf Fehler in den drei Bereichen Ernährung, Schadstoffe und Psyche als Ursache zurückkommen."

Stimme Dir zu, wenn Du dies weit fasst (inkl der Mutter wegen übertrag auf den Fötus) und noch einen genetischen Aspekt und Medikamente einschliesst.

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