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Zwei Fragen zum Hühnerfleisch

TSimb5atsukxu


Tja, meine Mutter hatte die Angewohnheit das Fleisch zu braten, es im Sud zu lassen und die Soße mit dem Fleisch drin zuzubereiten - das Fleisch köchelte dann noch so lange mit, bis der Rest (Kartoffeln/Gemüse) fertig war - hauptsache, das Fleisch blieb warm.... :-/ ;-D

Wie kann man denn eine Soße herstellen mit Schnitzeln in der Pfanne? Das geht maximal mit Geschnetzeltem oder so 'nem Gyroszeugs. Da ist doch gar kein Platz zum Rühren. :|N

ITsabeTlxl


Ja, vielleicht hat sie sie auch so lange rausgenommen beim Zusammenrühren - aber danach dann eben wieder rein, manchmal etwas länger.... :=o ;-D

T}imCbatpuxku


Ja, so wird's sein. Nicht nur, dass das Schnitzel durch die verlängerte Garzeit zur Schuhsohle mutiert, sondern in der Soße wird die Panade auch total weich und schlabberig, anstatt kross. Bah sage ich da - was jetzt nicht abwertend gegen deine Mutter sein soll.

mZariaschbwWindelxts


In jedem Fall wird es irgendwie verwertet, denn von der Verwertung lebt die Industrie, nicht vom Wegwerfen.

Jaja, die liebe Industrie verkauft das Resthühnchen auch gern und oft nach Afrika, dort wo es einen ganzen heimischen Markt vernichtet, weil einheimische Züchter mit dem Billighähnchen nicht mithalten können... und die die das essen müssen, sich Krankheiten einfangen, weil die Kühlkette nicht selten unterbrochen wird.. :-/

T/imbactukxu


Aus welcher Quelle hast du diese Behauptung?

m$azri"asc7hwindxelts


Gucks du hier zB.

[[http://www.3sat.de/page/?source=/nano/astuecke/122605/index.html]]

Ist echt ein Problem, sonst würde ich hier ja nicht zum Flügel, Schenkel und Ganzemhuhnessen aufrufen ;-)

T3imqbat_uku


Immerhin wird es zum Problem hochstilisiert. Ob es wirklich ein so großes ist, vermag ich im Moment nicht zu beurteilen.

mgariaqschwOind2eltxs


Es ist ein ziemlich typisches Problem für Afrika und deshalb glaube ich nicht, dass das alles so sehr aufgebauscht ist. Aber wissen tue ich das auch nicht genau. Aber es ist typisch.

Ähnlich läuft es ja auch mit anderen Lebensmittelninporten. Die meisten afrikanischen Ländern können sich keine Agrasubventionen leisten und sind deshalb abhänig von ausländischen Billiprodukten die erst durch massive Subvention so günstig ist.

Beim Weizen ist es ja das Gleiche und weil die andern Ländern den afrikanischen Ländern immer so schön "helfen" ( IWF) sind sie auch gezwungen ihre Märkte weitgehenst zu öffnen. Das wird schon lange von vielen unterschiedlichen Seiten kritisiert! Die heimische Produzenten verliehren, Land wird an ausländische Investoren verkauft, Arbeitsplätze und vorallem Unabhänigkeit gehen verlohren, Missmut in der Bevölkerung steigt..

Aber ok, das alles hier gehört nicht zum urspünglichen Thema :-X

TaimbBatuskxu


Aber ok, das alles hier gehört nicht zum urspünglichen Thema :-X

mariaschwindelts

Nein, natürlich nicht. Ich will das auch gar nicht mehr vertiefen, nur so viel: Die nach Afrika gelieferten Geflügelchargen sind aus unserer Sicht eher marginal. Dass sie trotzdem im Empfängerland zu Problem führen können, liegt wohl daran, dass deren Volkswirtschaften bei Weitem nicht das Niveau der Volkswirtschaften westlich geprägter Länder haben. So können bereits kleine Mengen zu Verwerfungen führen. Das ist mir alles klar. Aber das ist ein generelles Problem des Warenaustauschs mit Dritt-Welt-Ländern und hat jetzt nicht unbedingt was damit zu tun, dass Timbatuku vom Huhn nur das Filet und das Bein aufisst, während das "M"-Restaurant die Flügel einheimst und die Karkasse nach Afrika schippert. Ganz so ist das bestimmt nicht.

m@ar~iaschwWindelOtxs


Die nach Afrika gelieferten Geflügelchargen sind aus unserer Sicht eher marginal..

Ja nur 10% aber das amcht ja nicht nur die EU so!

Dass sie trotzdem im Empfängerland zu Problem führen können, liegt wohl daran, dass deren Volkswirtschaften bei Weitem nicht das Niveau der Volkswirtschaften westlich geprägter Länder haben. So können bereits kleine Mengen zu Verwerfungen führen.

Naja, das hat nicht umbedingt was mit Volkswirtschaftlichem Niveau zu tun sondern vorallem mit Subventionsmöglichkeiten. Und unsere Volkswirtschaft wäre auch nie so stark geworden, hätten wir die gleichen Bedingungen/Konkurenzdruck gehabt..

Das ist mir alles klar. Aber das ist ein generelles Problem des Warenaustauschs mit Dritt-Welt-Ländern und hat jetzt nicht unbedingt was damit zu tun, dass Timbatuku vom Huhn nur das Filet und das Bein aufisst, während das "M"-Restaurant die Flügel einheimst und die Karkasse nach Afrika schippert. Ganz so ist das bestimmt nicht

Natürlich, nur mit dem Verzicht auf Hünerfilet sind die grundlegenden Problemen solch eines weltumspannenden und üblichen Handelsmuster nicht aus der Welt zu schaffen. Aber Symptombekämpfung wäre es schon. Wir Konsumenten hätten da schon auch eine gewisse Macht.

Aber ich kann niemanden zwingen, will ich auch nicht und auch ich habe so meine Konsumsünden, die ich ungerne missen möchte :=o ;-)

Wenn wir das weiter diskutieren wollen, sollten wir aber einen neuen Faden eröffnen, oder in einer der anderen "die Welt ist so böse jammer" Faden weiter machen ;-D

IOsXa2bell


Timbatuku

Ja, so wird's sein. Nicht nur, dass das Schnitzel durch die verlängerte Garzeit zur Schuhsohle mutiert, sondern in der Soße wird die Panade auch total weich und schlabberig, anstatt kross.

Ach, paniert hat sie die damals gar nicht, ist ja 30-40 Jahre her, da war unser heute typisches "Schnitzel mit Pommes" noch nicht so angesagt, höchstens in Restaurants. ;-)

Bah sage ich da - was jetzt nicht abwertend gegen deine Mutter sein soll.

Nee, nee, sie hat es dann ja selbst erkannt ;-).

f|rog.gyxxx


Meine// Hühnersuppe ... :

Eine aufgetaute Poularde oder ein "Hähnchen" ... in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, Salz hinzu. Wasser aufkochen und gleichzeitig:

- ca, drei mittelgroße Stangen Lauch, ca. 6 mittelgroße Möhren, einen Staudensellerie in kochmanier "putzen" - diesen "Abfall" (der gar keiner ist) gründlich in einem Sieb waschen, dann ab mit in das Wasser. Hinzu noch eine grob geschnittene Zwiebel, grob zerkleinerter Knofi - wenn da ist noch was an Kräutern, Tymian, Bohnenkraut...wer mag auch Liebstöckel. Und wenn vorhanden auch das Grün von den Möhren - alles mit reinschmeißen... ...

Genau so eine Zubereitungsart probier ich grad aus, das Tier befindet sich zur Zeit im Topf.... ich bin supergespannt! :-q

g]ros.serxwels


Na dann berichte mal.

I sabelxl


froggyxx

Aber bitte dran denken:

Das Huhn ca. 1,5 Stunden kochen, dann abseien und ALLES an Gemüse welches Du mitgekocht hast wegwerfen! Das ist nur noch "Matsch".

Wie -hoffentlich?- gesagt: Ich teile das in gewisser Weise auf. Die nicht so schönen, aber doch verwertbaren Teile des Gemüses (der "Abfall") verwende ich für die Grundbrühe. Wird also nachher entsorgt.

Der Rest des Gemüses wird feingeschnippelt erst in die schon fertige Suppe gegeben....

;-)

f rogg/yxxx


Ja, genau so hab ich es gemacht, "Abfall" war zwar nicht dabei (die Möhren waren ohne Grün), aber hab das andere in großen Stücken reingeworfen, das wird hinterher entsorgt. Und die kleinen Nudeln werden nachher separat gekocht.

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