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Kind ohne Fleisch großziehen

JqonnyfRico


Mrs Voice,

ich kann dir noch den Tip geben im Februar bis März (27.02.2015 - 01.03.2015) zur Paracelsus Messe Rhein-Main 2015 zu fahren. Dort wird ein Teil der Messe auch zur VeggieWorld gehören und du kannst dir wirklich viele Tips/Rezepte und Anregungen holen. Dort laufen viele Mitarbeiter vom Vegetarianer Bund Deutschland rum die auch viel persönliche Erfahrungen haben. Es laufen den ganzen Tag kleine Seminare wo all mögliche Themen durchgesprochen werden, evtl. ist da auch dein Thema dabei.

LNe3niKr9uegexr


Ich kenn ja sogar einen, der isst nichts anderes als Fleisch (selten noch Pudding und Weißbrot) und der hat ohne wie eine Leiche auszusehen und ohne Turban schon über 20 Jahre überlebt. Kinder hat er noch keine, kann also nicht beurteilen, ob die Psychopathen werden...

Also scheint ja in Fleisch schon alles drin zu sein, was man braucht und logische Folge, wenn es im Fleisch drin ist, kann es ja nirgendwo anders drin sein, also bekommt man Mängel, wenn man diese wertvolle Lebensmittel weglässt. Äh oder so ähnlich.

Interessant finde ich es ja, dass manche Leute schon die pure Tatsache, dass man kein Fleisch kauft, als Provokation empfinden.

SRhojo


Interessant finde ich es ja, dass manche Leute schon die pure Tatsache, dass man kein Fleisch kauft, als Provokation empfinden.

Japp. Am schönsten ist es, wenn man zum Beispiel bei einer großen Grillparty einfach so vor sich hinisst, nicht irgendwie guckt, nichts sagt, einfach nur "nein danke" zum Fleisch sagt, wenn direkt angeboten, und dann legt der Fleischanbieter volles Rohr los, will wissen, warum man kein Fleisch isst, lacht sich kaputt, erzählt von Mangelerscheinungen des Cousins seines verschwägerten Briefträgerkindergartenkumpels dem seiner Schwester toten Onkel, der ja auch kein Fleisch und dann ab über den Jordan und so, erklärt einem, diese ganzen Scheißvegetarier würden ja alle Milch trinken, und das sei auch schlimm, also alles Heuchelei, nee, das würde er sich aber jetzt nicht anhören, und überhaupt sei diese ganze Missionierei so aufdringlich, SO aufdringlich, wie man sich selbst und sein degeneriertes Essverhalten eigentlich so wichtig nehmen und derart in den Mittelpunkt stellen könne. Und dann marschiert er wutentbrannt weg, und man isst weiter und hat kurz Ruhe, da kommt er schon wieder an mit seinen frisch auf den Teller geladenen Rindercerealien und sagt, "STÖRT dich hoffentlich nicht, wenn ich FLEISCH esse, hahaha!" und erklärt einem halb versöhnlich, also eigentlich sei das ja alles ganz gut und niedlich und lieb gemeint, aber (jetzt väterlicher Tonfall), komm, so in Wirklichkeit wolle mans doch auch, also das Fleisch, und man sei ja bestimmt auch jetzt kein Wie-hieß-noch-dieser-Friedensinder, Mandela oder Buddha oder Gundi oder watt, näää, also ne, ehrlich mal, und entweder ganz oder gar nicht, und wer Milch trinkt, muss auch Wurst essen, auch ein Bier? Oder etwa auch keinen Alkohol, sapperlot, gibts ja gar nicht, nee, so ginge das nicht.

Als ich das letzte Mal mit so einem zu tun hatte (und es gibt sie, wenn man weiblich und noch in marktfähigem Alter und nicht unbedingt von kuhartigem Äußeren, auf großen Grillfesten tatsächlich sehr regelmäßig), hab ich dann irgendwann zum Gastgeber rübergerufen, er möge doch bitte bei Gelegenheit dem Kollegen erklären, ich hätte wirklich kein Interesse an seinem Würstchen. Dann war Ruhe, jedenfalls diesmal. Aber es ist doch immer wieder dasselbe - irgendein intellektuell Destabilisierter findet sich immer, der es aufdringlich findet, wenn jemand ihn einfach so dreist damit belästigt, in seiner Gegenwart kein Fleisch zu essen.

HDybridxX99


Japp. Am schönsten ist es, wenn man zum Beispiel bei einer großen Grillparty einfach so vor sich hinisst, nicht irgendwie guckt, nichts sagt, einfach nur "nein danke" zum Fleisch sagt, wenn direkt angeboten, und dann legt der Fleischanbieter volles Rohr los, will wissen, warum man kein Fleisch isst, lacht sich kaputt

Das beruht auf gegenseitigkeit. Essen wird heutzutage wie eine Religion gehandhabt. Das was man selbst macht ist das einzig richtige, alle anderen sind bescheuert...

E=hemaliAger NutzeBr (#3S53655x)


Vegetarier leben ja nicht ohne tierische Produkte. Sie essen nur das Tier an sich nicht. Milch, Eier, Käse, etc wird trotzdem zu sich genommen.

Jo, weil die dumme Kuh, die im Stall vergammelt egal ist. Oder das Küken das in den Schredder geworfen wird. Wenn's euch glücklich macht [...]

Die Alternative wäre einfach mal von diesem "Oh nein, Tier wird zum Verzehr getötet"-Trip runterkommt, auf Milch verzichtet und ab und zu (1x im Monat) Fleisch oder Fisch isst. Damit würdet ihr mehr Tierleid verhindern.

Als Vegetarier gibt es nur einen Grund hinsichtlich der ethischen und ökologischen Dimension kein Fleisch zu essen: Man mag es schlicht un ergreifend nicht. Aber das ist ein individueller Grund. Also keine Sache, die man seinem Kind aufzwängen muss.

M rs Voxice


Das beruht auf gegenseitigkeit. Essen wird heutzutage wie eine Religion gehandhabt. Das was man selbst macht ist das einzig richtige, alle anderen sind bescheuert...

Ihr kennt echt komische Leute ":/

Soho4jxo


Das beruht auf gegenseitigkeit. Essen wird heutzutage wie eine Religion gehandhabt. Das was man selbst macht ist das einzig richtige, alle anderen sind bescheuert...

Blödsinn. Also ja, es gibt auch dämliche Vegetarier, die sich in den Mittelpunkt stellen, klar. Und die rufen dann aufschluchzend: "O neieieieiiiiin, ich kann kein Fleisch mehr essen, ich habe jetzt seit FÜNF Wochen keinen Bissen Fleisch mehr gegessen, mein Mahahaaaagen verträgt das nicht mehr, ach!" Blick in die Runde, obs alle gehört haben. Da kann ich mir dann auch manchmal ein "Ach, darum bist du so bleich und so irre dünn geworden" oder "Was passiert denn, wenn ich dir Fleisch unterjuble - kriegst du davon Brechdurchfall und verbringst den Abend auf dem Klo?" nicht verkneifen. Wer Aufmerksamkeit will, soll sie haben. Aber auf der persönlichen Ebene beruht es eben NICHT auf Gegenseitigkeit. Ich behellige keinen, und ich will nicht behelligt werden. Wer das Thema auf den Tisch packt, muss es auch aufessen.

M@rs, Voixce


@ abc

Wär das nicht was für dich?

[[http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/650593/]]

SThoxjo


Ihr kennt echt komische Leute ":/

Die allermeisten sind völlig in Ordnung und lassen andere einfach essen, wie die meinen. ;-D Wer den Eindruck hat, Essen würde wie eine Religion gehandhabt, sollte allerdings vielleicht tatsächlich mal seinen Bekanntenkreis ein bisschen ausmisten.

H~ybrCidX39x9


Ich behellige keinen, und ich will nicht behelligt werden. Wer das Thema auf den Tisch packt, muss es auch aufessen.

Ich habe auch nicht direkt dich angesprochen. Genausowenig wie alle Fleischessen rummissionieren und auslachen, genausowenig tun das alle vegetarier/veganer. Aber die gibt es. Oder willst du behaupten, dass alle Fleischesser so drauf sind? Ich hab beim Grillfest noch niemanden angekackt weil er sein Alugemüse auf den grill gelegt hat oder seinen Grillkäse statt Fleisch dabei hatte...

M:rs V oice


Ich fand ja grillen noch nie toll :=o

M/rs 4VoiZcxe


... obwohl die Kartoffeln in Alufolie aus der Glut, die mochte ich schon ganz gerne.

B^arcel5onexta


Also scheint ja in Fleisch schon alles drin zu sein, was man braucht und logische Folge, wenn es im Fleisch drin ist, kann es ja nirgendwo anders drin sein, also bekommt man Mängel, wenn man diese wertvolle Lebensmittel weglässt. Äh oder so ähnlich.

Zumindest scheint dort anekdotische Evidenz enthalten zu sein :-p

MZrs Vxoixce


Bevor ich schwanger wurde, habe ich auch auf Milch (außer im Kaffee) und Eier verzichtet. In der Schwangerschaft hatte ich aber so Lust auf Eibrötchen, da konnte ich nicht widerstehen.

Obwohl ich mich vegetarisch ernähre, habe ich ein 56cm Baby mit 4050g auf die Welt gebracht. Mit meiner Plazenta, hätte sich noch eins entwickeln können, die sah aus wie ein argentinisches Steak.

MXrs XV,oicxe


Der Lust auf McChicken konnte ich jedoch sehr wohl widerstehen.

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