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Kind ohne Fleisch großziehen

s#enJsi?bfelman


Getreidesorten, Hülsenfrüchte, besonders geeignete Gemüsesorten

Ich bin als Kind vegetarisch großgeworden, nicht weil meine Eltern das so wollten, sondern weil ich es wollte. Ich konnte dem Geschmack von Fleisch einfach nichts abgewinnen und das Gefühl der Fleischfasern im Mund war für mich unangenehm. Dafür hatte ich sehr viel feine Haferflocken (leicht gesüßt) mit Milch (kalt) als Brei gegessen. Zudem war für mich ja das Gemüse sehr wichtig- ich aß besonders gerne Erbsen (besonders gerne roh) und Bohnen, aber auch alle möglichen andere Gemüsesorten (auch gerne ungekocht und ohne jegliche Zusätze/Gewürze- von Weißkohl-, Rotkohlblättern bis hin zu Radieschen, Kohlrabi und Gurke). Zu meinen Lieblingsgemüsen zählte Spinat (dazu viel Spiegelei, Rührei oder Kochei), Rosenkohl und Blumenkohl. Zudem trank ich viel Kakao (auf Milchbasis) und aß besonders gerne leicht gesüßte Quarkspeise.

Oft aß ich gerne Eierpfannkuchen oder Nudeln mit Ketchupsoße oder Bratkartoffeln (nur in Fett gebraten mit etwas Salz und Ei- nichts weiter)

Als Aufstrich zum Abendbrot (oder auch zum Frühstück) aß ich fast ausschließlich Käse (manchmal machte ich mir auch einfach Raps- oder Leinöl auf eine Brotscheibe). An Obst aß ich sehr viele Äpfel, während der Saison auch Erdbeeren, Pflaumen, ....

M/r1s4 VoSice


Eine Frechheit, unglaublich was ihr hier macht.

Und ich muss lesen, dass Beleidungen gar nicht gehen, weil ich von u.A. von ignoraten Ernährungsexperten sprach!

Mir war das Thema echt wichtig und ich wusste leider vorher, dass sobald irgendeiner Allesesser, Mangelerscheinung, Tierleid u.s.w. schreibt, dass es rum ist und mein Anliegen untergeht. Aber man hat mich auch aufgeklärt, dass die Meinungsäußerung auch zum Thema gehöre. Aha, und das weil?

Wer hat den Bock nach 565445 Beiträgen zur üblichen Fleischesser- und Fleischweglasser- Diskussion noch was zu schreiben?!

Noch mal ein herzliches [...]

@:)

Übrigens, gebt in der Suche mal Vegetarier, Vegan ein, da steht genau der selbe Fleischkäse wie die letzten Seiten schon und ist im Forumsnirvana untergegangen. :)=

Das man mein Faden nicht trotz mehrmaliger Bitte noch nicht geschlossen hat, weil ich eben nicht die 654454215 leidliche Diskussion haben wollte, finde ich auch herzlich zum beleidigend werden wollen.

So, mein Humor ist im *wird ja eh gelöscht*

Mfimi6ko


Verstehe das Problem nicht. Was Menschen brauchen, steht z.B. in diesem Buch: [[http://www.fitkid-aktion.de/typo3temp/pics/7c93da70d5.jpg]]

Wenn man die Werte pro Tag hinbekommt, passt es doch. Viele Vegetarier ernähren sich sogar gesünder als die anderen, weil sie sich Gedanken machen, um ihre Ernährung und die Umwelt. Wohingegen bei vielen Allesessern der Großteil der Ernährung aus Süßigkeiten, Fleisch, Weißmehl und kaum Ballaststoffen / Gemüse und Obst besteht. Wenn das Kind alles bekommt, was es braucht, passt es, und dafür gibt es extra Referenzwerte.

Prinzipiell kenne ich viele Vegetarier aus meiner eigenen Kindheit, die haben zum Grillen z.B. gewürzten (gefüllten) Paprika, Grillkäse, Brote mit Knoblauchbutter oder Pilzen, oder auch Ersatzprodukte mitgenommen, es war nie ein Problem, wir Kinder haben es alle verstanden und sogar untereinander probiert und ausgetauscht :-q Die Vegetarier-Kinder, die ich kannte, hatten niemals Mangelerscheinungen sondern waren sogar voller Energie und haben aktiv Sport getrieben.

HEybridnX99


Wohingegen bei vielen Allesessern der Großteil der Ernährung aus Süßigkeiten, Fleisch, Weißmehl und kaum Ballaststoffen / Gemüse und Obst besteht.

Mutige Annahme... Also ich kenne viele die sich gedanken um ihre Ernährung machen und nicht nur Süßigkeiten in sich reinschaufeln.

B+utzew$utzxe


Viele Vegetarier ernähren sich sogar gesünder als die anderen, weil sie sich Gedanken machen, um ihre Ernährung und die Umwelt. Wohingegen bei vielen Allesessern der Großteil der Ernährung aus Süßigkeiten, Fleisch, Weißmehl und kaum Ballaststoffen / Gemüse und Obst besteht.

Wieder: Vegetarismus wird idealisiert und gleichzeitig werden die "Allesesser" abgewertet. Mal ganz abgesehen davon das es schlichtweg falsch ist bringt das absolut niemandem etwas.

B.arcelnonetxa


Wäre es nicht sinnvoller, für diese Diskussion [[http://www.med1.de/Forum/Cafe/694095/ diesen Faden]] zu nutzen und Mrs Voice wieder ihren Faden zu überlassen?

g+elb >und ,gut


@ Mrs Voice

wieso stellst du deine Frage nicht in einem ausdrücklichen Vegetarier-Forum?

Da würden dir solche Grundsatzdiskussionen vielleicht eher erspart bleiben. Ist halt wie mit dem Thema Abtreibung - da kommt immer die gleiche Nummer. Und da du das ja wusstest, dass die Gefahr der Entgleisung groß ist, finde ich es umso unverständlicher, dass du nicht gleich ein entsprechendes Fach-Forum aufgesucht hast.

Wäre vielleicht besser gewesen, als hier ununterbrochen zu beleidigen und zu motzen (sorry - ist nicht böse gemeint)... @:)

s0enspib$elmaxn


Mal ganz abgesehen davon das es schlichtweg falsch ist bringt das absolut niemandem etwas.

Doch, es kann zu deutlicher Verbesserung der Situation auf der Erde beitragen. Allein der Flächen-, Energie- und Wasserverbrauch (vor allem für die Futtermittelproduktion) sowie der Ausstoß an Treibhausgasen verbunden mit Unmengen an verbrauchten Medikamenten wie z.B. Antibiotika (Resistenzbildung) infolge der Massentierhaltung ist keineswegs unbeachtlich. Zudem ersparte es viel tierisches Leid.

B!utz<ewu@tzxe


@ Sensibelman

Hast du dazu irgendwelches Material an der Hand das vertrauensvoll ist?

Massentierhaltung

Genau das ist der Punkt. Die Massentierhaltung ist dafür verantwortlich, nicht der Fleischkonsum ansich. Ich würde es begrüßen wenn wir da ansetzen würden bzw. sich mehr Menschen insgesamt für das Thema Zeit nehmen würden. Man muss einfach nicht jeden Tag Fleisch essen.

Allerdings können wir auch nicht alle Flächen der Erde, die für die Tierhaltung verwendbar sind, stattdessen für die Landwirtschaft nutzen weil dort einfach nichts wächst außer Gras. Von daher halte ich eine vegetarische Ernährung für alle Bewohner dieses Planeten einfach utopisch.

ajug2!3x3


Mrs Voice, ich würde die gestellte Frage gern an meine Mutter weitergeben, denn ihre Kinder sind alle ohne Fleisch bis zumindest ins fortgeschrittene Krabbelalter groß geworden. Es muss also möglich gewesen sein, diese Kleinstkinder mit den Produkten aus dem Garten aufzuziehen; allerdings auch mit Ziegenmilch.

Die Kinder leben noch und sind "Allesfresser".

s*ennsibel$maxn


Die Massentierhaltung ist dafür verantwortlich, nicht der Fleischkonsum ansich.

Der Fleischkonsum der Europäer wäre ohne Massentierhaltung kaum zu bewältigen. Massentierhaltung lässt sich nur sinnvoll zurückdrängen, wenn Menschen insbesondere in Europa und Amerika weniger Fleisch essen.

Hast du dazu irgendwelches Material an der Hand das vertrauensvoll ist?

[[http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/fleischkonsum-und-klima-wir-muessen-weg-von-der-tierhaltung-71985.html z.B. das]]

ZliCtroane86


[Nutzerbeschimpfung durch die Moderation gelöscht]

Teilweise macht es mich echt sprachlos was man hier lesen muss.

Da kann man wirklich nur hoffen dass die Steaks aus dem 3D-Drucker nicht mehr lange auf sich warten lassen, ich glaube das ist das Einzige was der Massentierhaltung entgegenwirken kann. Auf ein allgemeines Umdenken braucht man bei manchen Aussagen hier ja nicht mehr hoffen.

Sinnvolle Argumente werden ja stets mit den hirnrissigen Standardsprüchen ignoriert:

1. Der Mensch ist dazu gemacht Fleisch zu essen (Allesfresser, Evolution blabla... Der Mensch ist auch dazu gemacht Jagen zu gehen und nicht dan ganzen Tag mit dem Hintern vorm PC zu sitzen, und jetzt?)

2. Fleisch ist ja so gesund und wichtig (natürlich, die tägliche Portion Antibiotika sollte nicht fehlen!)

3. Der Verbaucher allein kann eh nichts ausrichten (ja ist klar, von wem bekommen die Hersteller denn ihre Knete?)

Und immer wieder die gleichen Beleidigungen die man sich anhören darf:

1. Vegetarier missonieren!!! (Klar, sobald ein vernünftiges Argument GEGEN Fleisch oder FÜR Vegetarier kommt fühlen sich die armen kleinen Fleischesser direkt missioniert)

2. Vegetarier sind so scheinheilig (Auch klar. Da man ja eh nicht 100% gewissenhaft konsumieren kann lassen wir es doch sofort ganz bleiben! Auf ein bisschen gewissenhaften Konsum, gerade wenn es um tierische Produkte geht können wir am besten alle sch***)

3. Vegetarische Ernährung ist ja so ungesund (ach, was soll ich dazu noch schreiben. Diese Aussage zeigt eigentlich direkt dass die Leute 0 Ahnung von Ernährung haben und kann eigentlich ignoriert werden...)

Außerdem frage ich mich echt immer wer die Leute sind welche sich den Billig-Ekel Schrott an Fleisch aus dem Discounter kaufen? Irgendwie scheint es nie jemand zuzugeben. ALLE kaufen natürlich ausnahmslos beim Metzger hochwertiges Fleisch vom Schwein was sie am Tag zuvor noch gestreichelt haben. Wer's glaubt %-|

LuuisY0x8


2. Fleisch ist ja so gesund und wichtig (natürlich, die tägliche Portion Antibiotika sollte nicht fehlen!)

;-D

Es stimmt aber. FLEISCH IST NICHT GESUND!!!

(Man kann es auch unverantwortlich finden, seinem Kind rotes Fleisch, was nachgewiesen in Zusammenhang mit Darmkrebs steht, reinzuzwingen)

hwag-xtysja


Liebe Te, ich habe vor über sechs Jahren einen ähnlichen Faden eröffnet, aber ich war waghalsiger und hab den auch noch im Säuglingsforum erstellt. ]:D

Die Reaktionen waren erwartungsgemäß schlimmer als hier.

Und am Ende ist es mir gelungen, mein Kind im ersten Jahr fleischlos zu ernähren. Der Junge ist jetzt sieben, quietschgesund und geistig auf der Höhe.

Bei der Beikost hab ich mittags einfach das Fleisch weggelassen. Aus diversen Gemüsesorten lässt sich leckeres Zeug zaubern. Kartoffel-zucchini und Kartoffel-Kürbis waren hier der Renner. Später dann waren zerhackte Dinkel-spaghetti mit diversen Gemüsesossen in.

Abends gab es auch bei uns Hirsebrei mit püriertem Obst. Die Hirseflocken von dm fand ich immer toll.

Später gab es Hirsebrot und Dinkelbrot mit Aufstrich. Die von Zwergenwiese sind toll.

Heute ist es so,daß es bei uns zwar Fleisch gibt,aber recht selten. Vielmehr gibt es vegetarische Kost, einfach weil wir Appetit drauf haben.

Vielleicht kannst du ja ein paar der Tipps gebrauchen.

Und denke dran, es hätte schlimmer kommen können, du hättest denselben Fehler wie ich damals machen können. ;-D

Bwatdebxär


Was spricht eigentlich gegen die Idealisierung einer vegetarischen Lebensweise? Wesen der Erde, die ihre Intelligenz und Empathie dazu nutzen zu erkennen, dass es für ihr Glück und Überleben nicht notwendig ist, Leben systematisch zu töten finde ich super. Die Idealisierung ist berechtigt :)^

Zitrone86 hat es doch schön zusammengefasst. Dieses "Missionier"-Ding ist doch ein Reflex darauf, dass man sich angegriffen fühlt. Wer akzeptiert schon gerne, in einem Aspekt moralisch die schlechtere Entscheidung zu treffen? Am besten wechselt man also einfach das Schlachtfeld und diffamiert die bösen Missionierer. Was bilden die sich ein!

*Anmerkung zu "schlechtere Entscheidung": Der Autor definiert "gut" in diesem Zusammenhang als die Entscheidung, kein Lebewesen töten und essen zu wollen.

@ Mrs Voice - Und wenn die Diskussion wiederholt wird, sieh es doch positiv: Die dauerhafte Auseinandersetzung damit könnte ja etwas bewirken.

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