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Kind ohne Fleisch großziehen

M(rs Vxoice


Ich wurde mit vegetarischen Breis großgezogen, hab die 1,90 geknackt und hatte nie Mangelerscheinungen

Ernährst du dich heute immer noch vegetarisch? Nur aus reiner Neugier...

Danke für den Beitrag @:)

JYonny[Riucxo


Ahoi,

wenn du dein Kind schon bewusst ernähren willst, bitte bitte achte nicht nur auf Fleisch und Fisch sondern auch auf den ganzen anderen Kram der in Nahrung enthalten ist. Ich spreche da gezielt auf Aluminium, Citronensäure, Aspartam und alle Arten von Glutamat mit Decknamen.

Rezepte findest du super von Atilla Hildmann, auch wenn der Typ total daneben ist aber das Essen ist ganz gut ;-)

c1laidret


Allerdings gibt es in einer bayerischen Stadt eine Kita, die kochen nur noch vegetarisch, weil sie damit günstiges Essen anbieten können und am einfachsten Lebensmittelunverträglichkeiten, Ausschluss von Schweinefleisch, Lebensmittellagerungsvorschriften u.s.w. beachten können.

Das finde ich gut und verstehe nicht, warum es nicht öfter so gemacht wird, gerade in Kitas und Schulen. Damit spart man Kosten und vermeidet jede Menge Probleme. Zu Hause kann man immer noch genug Fleisch essen.

Die Grundsatzdiskussion wirst du nicht vermeiden könnne, so sind Foren halt. ;-D

rW3ggdae-gixrl


Ich verstehe das Problem ehrlich gesagt nicht so recht: Als Vegetarier würde ich ehrlich gesagt niemals auf die Idee kommen für mein Kind oder Baby extra Fleisch zu kaufen und zuzubereiten.

Natürlich brauchen Kinder viel Energie und Nährstoffe da sie noch im Wachstum sind, aber ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich als Kind viel Fleisch gegessen habe und ich bin ganz normal groß geworden.

Wenn du dich eh ausgewogen ernährst und abwechslungsreich kochst dann isst dein Kind doch das gleiche wie du, oder etwas nicht?

dpevil(indi4sguise


Meine Kinder werden beide vegetarisch ernährt, mein Mann ist ebenfalls vegetarisch aufgewachsen.

Es juckt mich in den Fingern, dazu Grundsätzliches zu sagen, aber das fordert dann doch wieder nur die heraus, die sich außer einer Broschüre der DGE und einem erschreckenden Einzelbeispiel (von Frutariern oder Makrobiotikern oder so, nicht von ganz normalen Vegetariern) sich nicht damit auseinandergesetzt haben.

Also zur Sache:

Gesunde vegetarische Ernährung ist NICHT kompliziert, jedenfalls nicht komplizierter als gesund nichtvegetarische Ernährung.

Sie sollte halt vollwertig sein (ob mit oder ohne Fleisch) und es sollte nicht übermäßig viel Milch(produkte) verzehrt werden.

Vollkornprodukte haben den Nachteil, daß die Randschichten von Getreide Stoffe enthalten, die die Aufnahme von Eisen erschweren. Das ist aber NICHT der Fall bei Sauerteigprodukten! Also: Ein Vollkorn-Sauerteigbrot ist eine sehr gesunde Sache, nur mit Hefe gebacken ist es wesentlich weniger gut.

Es empfiehlt sich allgemein, viel Gemüse zu essen (manche Vegetarier kriegen es hin, fast nur von Weißmehl, Milch und Eiern zu leben - das geht auf Dauer nicht gut). Und Hirse in die normale Ernährung aufzunehmen. Sehr wertvoll sind außerdem Sesam und Mandeln, beides kann man gemahlen oder als Mus (feiner, aber teurer) idealerweise (fast) jeder Mahlzeit unterrühren.

Meine Kinder sind jedenfalls deutlich seltener krank als die meisten. Das kann natürlich auch Zufall sein, auf alle Fälle kann man aber nicht sagen, daß die vegetarische Ernährung in irgend einer Weise erkennbar geschadet hätte.

Wegen Eisen braucht man sich auch nicht verrückt zu machen. Eisenmangel wird nicht durch das Weglassen von Fleisch erzeugt, sondern eher durch ein Zuviel an Weißmehl, Süßigkeiten und Milchprodukten.

M@rs WVoice


bitte bitte achte nicht nur auf Fleisch und Fisch sondern auch auf den ganzen anderen Kram der in Nahrung enthalten ist. Ich spreche da gezielt auf Aluminium, Citronensäure, Aspartam und alle Arten von Glutamat mit Decknamen.

Danke für die Fürsorge, da bin ich im Bilde. @:)

Rezepte findest du super von Atilla Hildmann, auch wenn der Typ total daneben ist aber das Essen ist ganz gut

Kenne ich, ja. Der kocht so viel mit Tofu, finde ich.

Mhrs V~oice


Die Grundsatzdiskussion wirst du nicht vermeiden könnne, so sind Foren halt. ;-D

Ja, ja, ja ich weiß. Ich frage mich nur immer, warum es beim ESSEN oder NICHTESSEN von Tier immer aufs Gleiche rauskommen muss.

Wenn du dich eh ausgewogen ernährst und abwechslungsreich kochst dann isst dein Kind doch das gleiche wie du, oder etwas nicht?

Ja, das stimmt schon. Aber so mit Getreidebreien kenne ich mich gar nicht aus.

Deswegen...

Es empfiehlt sich allgemein, viel Gemüse zu essen (manche Vegetarier kriegen es hin, fast nur von Weißmehl, Milch und Eiern zu leben - das geht auf Dauer nicht gut). Und Hirse in die normale Ernährung aufzunehmen. Sehr wertvoll sind außerdem Sesam und Mandeln, beides kann man gemahlen oder als Mus (feiner, aber teurer) idealerweise (fast) jeder Mahlzeit unterrühren.

Finde ich das für mich hilfreich.

Danke schön @:)

JRonnyRxico


Naja Soja ist nicht unbedingt schlecht. Du kannst natürlich auch auf Seitan zurück greifen.

Dann gibt es noch lecker Lupinenprodukte oder Produkte auf Milchbasis (Vales).

Falls du evtl. noch Einkaufsmöglichkeiten suchst. Spontan fallen mir da TeGut, Denns Biomarkt, Alnatura und auch beim DM gibt es das ein oder andere.

Bra@debxär


Ernährst du dich heute immer noch vegetarisch? Nur aus reiner Neugier...

Vielleicht sogar ein gutes Beispiel dafür, dass Eltern ihren Kindern nichts "aufzwingen" ;-)

Meine Eltern haben Fleisch gegessen, und dennoch entschieden mir die ersten Jahre vegetarischen Brei zu geben. Von 3-7 habe ich dann gelegentlich Fleisch gegessen, dann aber beschlossen, das sein zu lassen, weil ich Tiere zu gern hatte. Seitdem bin ich Vegetarier.

Ich finde es übrigens toll, dass Du Dir solche Gedanken über die Breizubereitung machst. Bin überzeugt davon, dass das ganz viele Grundsteine für die Geschmacks- und Vorliebenentwicklung eines Kindes legt. Ich liebe heute immer noch Pampen aus Gemüse und mag Vollkorn :p>

Atya1x1


Beide sind dauernd in Behandlung. Eisenmangel, das Kind ist blass wie Teufel und daurern müde man hat jetzt auch noch Belastung von Gluten festgestellt.

Dumme Frage, aber kann es nicht sein, dass das Kind gerade wegen der "Glutenbelastung" (aka Unverträglichkeit, würde ich mal annehmen?) so schlecht bei einander ist? Ich war als Kind auch anämisch und hatte Mangelerscheinungen von praktisch allem, was von den Ärzten immer nur auf meine vegetarische Ernährung geschoben wurde, bis dann heraus kam, dass ich Zöliakie habe. Also bitte nicht immer alles sofort auf die pöhse vegetarische Ernährung schieben ...

dHreimna1lneun


Calcium hemmt auch die Eisenaufnahme. Wir geben deshalb morgens ein Müsli aus Hirseflocken, gepufftem Amaranth und Haferflocken - alles sehr eisenreich - und rühren das mit Mandelmilch an (natürlich ohne Calciumzusatz!). Wir haben auch mal versucht, nur mit Wasser anzurühren und dann etwas O-Saft dazu, aber das hat uns (meinen Sohn und mich!) nicht wirklich überzeugt. Ich hoffe, dass so der Eisenbedarf gedeckt ist.

Das Essen mittags ist auch meistens milchfrei, wie es sich halt ergibt. Da koche ich einfach normal. Als er noch richtig pürierten Brei bekommen hat, habe ich auch fast überall Hirse druntergerührt. Im "echten" Essen finde ich das aber nicht so appetitlich. Dafür gab es heute in der Kürbissuppe einfach ein bisschen gepoppte Hirse als Croutons-Ersatz!

Und abends kriegt mein Sohn dann einen Milchbrei mit Kuhmilch. Obst gibt es eh immer dazu, das fördert die Eisenaufnahme, aber schmeckt vor allem gut!

L/ui6s08


Ich möchte wirklich die Leute, die sich hier so uninformiert zur vegetarischen Ernährung von Kindern äußern und offenkundig nicht mal den Unterschied von vegetarisch und vegan kennen, bitten, die unqualifizierten Beiträge zu lassen. >:(

Ich habe letztens ein Interview mit einem Kinderarzt gesehen, der meinte, es spricht aber auch gar nichts gegen eine vegetarische Ernährung von Kindern. Desweiteren leben viele Inder seit Generationen vegetarisch und sterben auch nicht alle nach drei Monaten.

AgliceHajrgr:e*avxes


Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser.

Tierische Proteine und Fette brauchen wir. Vor allem in der Wachstumsphase.

Als erwachsener, mündiger Mensch ist es deine persönliche Wahl wie du leben und dich ernähren willst. Aus welchen Gründen auch immer. Aber zwinge das bitte niemandem auf der diese Wahl nicht selber treffen kann und schon gar keinem Schutzbefohlenen.

Weißt du, es gibt noch mehr wichtige Dinge in der Nahrung als Vitamine!

Kein Fleisch, kein Fisch... ist verstehe es nicht.

Dabei geht es nicht um eine Entscheidung die man im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte getroffen hat sondern darum jemand hilflosem, der keine Alternativen hat etwas aufzuwingen.

Ich stimme zu.

Ich ebenfalls :)= :)^

Nebenbei was ist denn, was das Kind keine Lust auf vegan/vegetarisch hat? Und bei Freunden gerne Fleisch ist oder später mal sein Taschengeld für einen Döner/Currywurst oder bei MC Donalds lässt? Wenn Kinder kein Fleisch mögen sie zu essen finde ich auch nicht gut aber generell bin ich der Meinung, dass Kinder möglichst viel probieren sollten. Solche engstirnigen Eltern machen den Kitas und den Kigas nur mehr Arbeit und sorgen, dass schöne Rituale wie Geburtstage oder Grillfeste entweder sehr erschwert werden oder gar nicht mehr gefeiert werden dürfen. Weil im Kuchen ja Eier und Butter ist %-| oder die böse Grillwurst enthält ja Fleisch. Auch Einladungen werden so erschwert und das Kind wird Außenseiter während alle Kuchen oder Pudding essen und später grillen hat das vegane oder vegetarische Kind dann Pech und braucht eine Extrawurst ]:D

Erwachsene Menschen oder Jugendliche können wenn sie dahinter stehen vegan/vegetarisch zu leben damit leben, aber bei Kindern sehe ich das kritisch die argumentieren zwar wie man hier an diesem Video sehen kann [[http://www.youtube.com/watch?v=pOv0i0EdXkc]] dieser vierjährige kam mit Sicherheit nicht alleine auf die Argumente ;-) sondern die Eltern haben ihn massiv beeinflusst.

Zum Thema Vegetarier könnten kein Fleisch kaufen kann ich dagegen halten, meine Mama wurde Vegetarierin als ich noch Kind war aber ihre Entscheidung galt nur für sie .

B2adEebäxr


Das kann das Kind ja dann für sich entscheiden und sich einen Döner kaufen. Genau wie es für sich entscheiden kann, beim Grillfest keine Bratwurst zu essen.

Was ist dein Problem?

AlliceH"arg5reaxves


Ich habe letztens ein Interview mit einem Kinderarzt gesehen, der meinte, es spricht aber auch gar nichts gegen eine vegetarische Ernährung von Kindern. Desweiteren leben viele Inder seit Generationen vegetarisch und sterben auch nicht alle nach drei Monaten

Nicht alle Kasten haben sich in Indien an das Gebot gehalten sondern vor allem die Brahmanen haben vegetarisch gelebt ;-) In Asien waren viele Menschen aus Armut Vegetarier aber auch das ändert sich gerade [[http://www.eurasischesmagazin.de/ticker/Immer-mehr-Menschen-auf-der-Welt-koennen-sich-Fleisch-zum-essen-leisten/32]] und ich im Traumland aller Vegetarier tut sich einiges [[http://www.dw.de/vegetarier-bekommen-appetit-auf-fleisch/a-16454278]] [[http://www.zeit.de/video/2013-04/2285200062001/ernaehrung-fleischessen-wird-in-indien-zum-statussymbol]] und auch die heiligen Kühe werden zunehmend verspeist [[http://www.deutschlandradiokultur.de/rosa-revolution-indien-verspeist-seine-heiligen-kuehe.993.de.html?dram:article_id=298668]] [[http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/schlachtungen-in-indien-nichts-mehr-heilig-12475751.html]]

und wenn ich gerade schon am zitieren bin

"In Indien ißt man kein Fleisch"

Seit der BSE-Krise tingelt die ehemalige Schauspielerin Barbara Rütting durch Fernseh-Diskussionen, in denen sie ihre Küchenphilosophie zum Besten geben darf. Ihre Qualifikation: Als ökologisch bewußte Bürgerin und Vegetarierin schrieb sie ein vegetarisches Kochbuch und kreierte ein Vollkornbrot. Als Beweis für den hohen Stellenwert vegetarischer Kost führt sie stets Indien an, wo man kein Fleisch esse. Diese Pauschalisierung ist schlichtweg falsch, wie jeder Tourist leicht selbst beobachten kann. Korrekt wäre: Hochkastige Hindus essen überhaupt kein Fleisch, alle gläubigen Hindus kein Rind. Für gläubige Muslime, die zwölf Prozent von einer Milliarde Inder ausmachen, ist Schwein tabu. Die Mehrheit der Inder ißt Fleisch, kann es sich jedoch aus finanziellen Gründen oft nicht leisten. Besonders beliebt sind Ziegen- und Hammelfleisch sowie Hähnchen, die nicht unbedingt zum Fleisch gerechnet werden. Wie in vielen anderen Ländern gilt als "Fleisch" nur rotes Muskelfleisch.

Richtig wäre: Indien ist ein Paradies für Vegetarier, weil kein anderes Land der Welt eine vielseitigere fleischlose Kost bietet. Die indische Küche gibt es ohnehin nicht. Jede Region hat ihre eigenen Gerichte.

Das Kochbuch von Barbara Rütting sollte man immer dann mit spitzen Fingern anfassen, wenn es ausländisch wird. Ihre "indischen" Gerichte beispielsweise beschränken sich auf die Zugabe von Curry-Pulver und haben sonst mit Indien herzlich wenig zu tun. Das betrifft die Art der Zubereitung, die Zutaten und, nebenbei bemerkt, auch viele andere Kochbücher. Auf dem gesamten indischen Subkontinent kocht niemand mit dem uns bekannten Curry-Pulver. Dieses 08/15-Einheitsgewürz ist eine Bastardisierung der indischen Küche und ein koloniales Erbe der Engländer. Stattdessen verwendet man "Massala", meistens selbst hergestellte Gewürzmischungen in unterschiedlichen Zusammenstellungen. "Curry" dagegen ist ein gulaschähnliches Gericht aus Fleisch, Fisch, Eiern oder Gemüse.

Und zu guter Letzt: Kalkutta liegt nicht am Ganges. Hier irrte der Schlagersänger Vico Torriani. Die kürzlich in Kolkata zurückbenannte Stadt erstreckt sich längs des Hooghly.

[[http://tourism-watch.de/content/indien-i%C3%9Ft-man-kein-fleisch]]

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