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Kind ohne Fleisch großziehen

M}rs Voxice


mal eine kurze Verständnisfrage. Du würdest Pre nehmen zum Brei anrühren um Kuhmilch zu vermeiden? Soviel ich weiß ist Pre und alle andere Nahrung aber auf Kuhmilchbasis, oder?

Oder macht das dann weniger wie "frische" Kuhmilch?

[[https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=kuhmilch+baby Ich denke mal, das sind die Gründe]]

b&eetlBejui0ce21


Ok ist ja mehr ne Grundsatzfrage. Nur pre ist eben auch kuhmilch. Dann doch lieber Hafermilch oder reismilch ":/

MArfs yVoicxe


So der erste Brei aus Pastinake, Kartoffel, Mandelmus und Haferflocken ist gekocht und im Tiefkühlfach. Nach dem Auftauen kommt noch ein wenig Öl und Saft dazu, dann kanns losgehen.

Meine Kinderärztin hat mich beraten zu Beikosteinführung. Wegen Fleisch fragte sie kurz warum, Gründe waren ihr schlüssig... Thema durch.

Sie meinte es sei gar kein Problem, ich solle nur abends Hirse in Verbindung mit Vitamin C als Abendbrei zu seiner Zeit füttern und weiter auf eisenreiche Kost und viel Abwechslung von Obst und Gemüse achten.

Von veganer Ernährung für Babys hielt sie nichts, dass die vegetarische Ernährung eines Babys für starken Diskussionsbedarf sorgt, das hat sie widerum verwundert.

MKrs Vxoice


[[http://www.med1.de/Forum/Erziehung/734636/ Kindergärtnerin indoktriniert Kinder!]]

Der Faden im Erziehungsforum ließ mich etwas schmunzeln, ich schreibe mal kurz wie Baby Voice mittlerweile eine große Little Voice im Vegetarierhaushalt wurde.

Baby Voice hat kein Fleisch nach der Pre Nahrung bekommen. Dafür gab es für sie Hirsebrei mit Obst, Brei aus Vollkornflocken, Avcado, Vollkornbrot mit Butter, Käse, Joghurt, Erbsen, Vollkornnudeln, diverse Dinkelknabbereien u.s.w.

Mit 14 Monaten wurde sie in der Krippe eingewöhnt. Zunächst bestellte ich für sie das vegetarische Essen. Leider ist der Träger der Krippe hier der Meinung, dass Süßspeisen wie z.B. Milchreis eine Mahlzeit sind. Auch war die vegetarische Variante des Mittagessens Beilage mit Soße. Süßspeisen verschmähte sie. Irgendwann kam ich davon ab, mich über das Essen in der Krippe zu ärgern. Wir sind die Eltern, wir sind dafür verantwortlich, dass sie was gscheites zu Essen bekommt. Also sagte ich den Erzieherinnen, sie soll essen was sie mag. Also hat sie tatsächlich bis sie ca. 16 Monate alt war nicht einmal Fleisch gegessen.

Heute ist sie 2 1/2. Fleisch isst sie immer noch keines, ab und zu mal ein Wiener in der Krippe oder Hackfleisch in der Soße. Sie will alles probieren, mag es aber nicht. Von Süßspeisen wird sie nie ein Fan, von Süßem sehr wohl ;-D

Sie hat immer noch ein super Immunsystem, sprich alle Kelche der Viren aus der Krippe wie Magen-Darm, Hand-Mund-Fuß gingen bisher an ihr vorbei.

Unterm Strich bleibt: So wie andere Eltern für ihre Kinder keinen Fernseher, kein Plastikspielzeug, keine Süßigkeiten, keine Computerspiele, keine wasweißich und kein sowieso und kein überhaupt möchten, wächst unsere Tochter in einem Haushalt ohne Fleisch auf. Wenn sie aber von Oppas Wurstbrot was abhaben möchte, soll sie es sich schmecken lassen.

In diesem Sinne "Guten Appetit" und entspannt euch, es ist nur Essen!

oWno)diPsep


Man sollte seine Essgewohnheiten und Überzeugungen keinem anderen Menschen, erst Recht keinem Kleinkind aufzwingen wollen! :(v

n2ajanGaguxt


@ onodisep:

Man sollte seine Essgewohnheiten und Überzeugungen keinem anderen Menschen, erst Recht keinem Kleinkind aufzwingen wollen! :(v

Eben. Deshalb darf Little Voice ja.

Siehe Beitrag über deinem:

Fleisch isst sie immer noch keines, ab und zu mal ein Wiener in der Krippe oder Hackfleisch in der Soße. Sie will alles probieren, mag es aber nicht.

Wenn sie aber von Oppas Wurstbrot was abhaben möchte, soll sie es sich schmecken lassen.

Erst lesen, dann stänkern.

cjla`irext


%-|

Jede Art der Erziehung prägt einem Kind bestimmte Essgewohnheiten und Überzeugungen auf, das liegt einfach in der Natur der Sache. In manchen Familien gibt es nie Fisch oder etwas anderes als deutsche Hausmannskost.

Solange man Kinder nicht daran hindert außerhalb des Hauses eigene Erfahrungen zu machen ist das vollkommen normal und in Ordnung.

S*prinPg3chixld


Unsere Tochter durfte von Anfang an alles probieren, ob im Kindergarten oder bei den Großeltern etc. Ich selbst kaufe und koche kein Fleisch. Das Kind ist mittlerweile 5 Jahre alt und mag immer noch kein Fleisch, Wienerle und Gelbwurst sind das höchste der Gefühle. Sie isst es einfach nicht. Genauso wie jegliche Art von Soße, oder Tomaten, oder Pilze.

Und so wie sie gefragt hat, wo das Gemüse herkommt und die Milch und wie man Brot oder Kuchen macht, hat sie auch gefragt, woher das Fleisch kommt. Ich habe ihr gesagt, dass das Schweine oder Kühe sind, oder Hühner, und sie hat dann natürlich weiter gefragt, da habe ich ihr eben auch gesagt, dass die Tiere getötet werden müssen, damit sie zu Fleisch und Wurst verarbeitet werden können. Ist ja kein Geheimnis, so ist es nunmal. Wenn sie fragt, antworte ich, aber möglichst wertungsfrei. Die Wertung hat sie dann gleich selbst vorgenommen, und ehrlich gesagt habe ich Schwierigkeiten, mir vorzustellen, dass ein Kind da in Jubelschreie ausbricht.

Sie ist kerngesund und zeigt keine Anzeichen für irgendeinen Mangel.

a'.fiYsh


Die Wertung hat sie dann gleich selbst vorgenommen, und ehrlich gesagt habe ich Schwierigkeiten, mir vorzustellen, dass ein Kind da in Jubelschreie ausbricht.

Die Überzeugung, dass Tiere für den Fleischgenuss zu töten in Ordnung ist, ist eben auch eine Überzeugung, eine Einstellung, die die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens erst übernehmen. Das nimmt man nur oft nicht mehr als solche wahr, weil es halt "normal" ist. Das als Anmerkung zu onodiseps Empörung.

ornod`isep


Ich bin nicht empört und meinen 1 Satz würde ich nicht einmal als Beitrag, sondern höchstens als "Tweet" bezeichnen. Ich freue mich, dass es den Kindern gesundheitlich gut geht und hoffe, dass es dabei bleibt. In Entwicklungsländern ernähren sich Kinder sehr viel einseitiger und mit viel weniger. Hier sollte man sie - meine ich - selbst entscheiden lassen, ihnen beides anbieten, das Vegetarische vorleben und ruhig fragen, was ihnen denn besser schmeckt. Mein Sohn wurde mit 14 Jahren aus Tierliebe von allein zum Vegetarier.

Das Stillen ist wohl die natürlichste Art der Ernährung von Säuglingen und Muttermilch ist auch nicht vegan!

S[p^ri]npgc@hild


Das Stillen ist wohl die natürlichste Art der Ernährung von Säuglingen und Muttermilch ist auch nicht vegan!

Der Vergleich ist echt lächerlich.

M rs_<Darcy


Das Stillen ist wohl die natürlichste Art der Ernährung von Säuglingen und Muttermilch ist auch nicht vegan!

Der Vergleich ist echt lächerlich.

Bei der veganen Lebensweise geht es darum Fleisch von Tieren und sonstige tierische Produkte (Milchprodukte, Eier, Honig...) zu vermeiden. Muttermilch ist kein tierisches Produkt. %-| Ich lebe weder vegan noch vegetarisch, aber diese Aussage finde ich auch ziemlich lächerlich.

Soll dich doch jeder ernähren, wie er es für richtig und für sich persönlich moralisch vertretbar hält. Ich zwinge keines meiner Kinder Fleisch oder tierische Produkte zu essen, wenn sie das nicht möchten - Kind 1 hat Phasen, in denen es kein Fleisch ist, Kind 2 ist allgemein kein Fleisch-Fan. Kind 1 weiß, dass für Fleisch Tiere sterben, Kind 2 ist noch zu klein. Horrorstorys über Massentierhaltung finde ich allerdings noch zu grausam, finde es aber persönlich moralisch vertretbar, meinen Kindern Fleisch und tierische Produkte in Bioqualität in Maßen anzubieten. Dieser (teilweise aggressive) Missionierungsdrang (aus allen Lagern!) ist doch total ätzend und bringt doch rein garnichts.

MHrs_Da8rcy


dich = sich

S<purilngcxhild


Naja, genau genommen ist es schon ein tierisches Produkt, aber Frauen stillen freiwillig, und werden nicht dafür "genutzt". Riesen-Unterschied.

an.fisvh


Ich will jetzt keine akademische Debatte vom Zaun brechen, aber Muttermilch ist schon ein tierisches Produkt, Menschen sind ja auch Tiere. Da das Stillen aber freiwillig geschieht, ergibt sich daraus kein Problem.

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