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1x am Tag warm essen

lwuc"kLy_lesxs hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen, ist an dem "1x am Tag warm essen" etwas dran? Wie wichtig ist 1x warmes essen am Tag ???

Antworten
A5da]msfrAaxu


Hallo luckey_less

Ein gutes warmes Mittagessen hilft uns, dass wir nicht zuviel zwischendurch Essen und so viel zu viel Essen würden.

Mein Mann ist ein guter Koch und es ist eine Freude für uns Beide, gemeinsam Zeit zu haben zum Essen und auch zum Geniessen. Während der Woche bin ich alleine, da ist das Wochenende eben wichtig für uns.

Das erscheint mir wichtiger als alle Aspekte der "gesunden Ernährung"!

Liebe Grüsse

E&hemaligwer FNutzer $(#467x193)


Vom Prinzip her relativ egal, solange doe Nährstoffe und die Kalorienaufnahme passen, zumindest falls du vor hättest das länger zu praktizieren.

Warmes, selbstzubereitetes Essen, das nicht irgendein Fertiggericht ist, ist in einigen Haushalten mittlerweile eine Seltenheit.

B$ellafMonFte


Guten Morgen, ist an dem "1x am Tag warm essen" etwas dran?

Mit "warmer Mahlzeit" wird die Vorstellung einer vollwertigen Mahlzeit verbunden. Auch ist gegartes leichter verdaulich. Aber warm muss es nicht sein.

Iqsa6belxl


Ich denke auch, dass damit eine Mahlzeit gemeint ist, in der die vier wichtigen Nährstoffkathegorien enthalten sind - Kohlehydrate, Eiweiß, Fett und Vitamine. Das funktioniert durchaus auch mit einem Salat (natürlich nicht nur mit einer Zutat, sondern mit mehreren ;-)).

Hinzu kommt deshalb auch noch, dass diese "warme Mahlzeit" auch = "Hauptmahlzeit" des Tages gilt.

Der Begriff an sich ist ja schon sehr alt und ich kann mir vorstellen, dass das daher kommt, dass man früher eben lange nicht so eine Auswahl hatte wie heute, somit auch die Rezeptmöglichkeiten begrenzt waren und die meisten umfangreicheren Gerichte nun mal die warmen Mahlzeiten waren...Morgens und Abends (oder Morgens und Mittags) wurde eben Brot gegessen (mir Wurst/Käse/Marmelade/Honig) und dann kam die "warme Hauptmahlzeit" - denn der Körper braucht nun mal mehr als belegte Brote.

Heute verschwurbelt sich das Ganze auch noch dadurch, dass auch viele Menschen schon die Nebenmahlzeiten gesünder gestalten, weniger Weißmehl essen sondern gesundes Brot oder Müsli (früher gab's eben dann auch mal Haferschleim/Haferflocken) usw.

Also nein, warm muß es nicht unbedingt sein. ;-)

(Wobei ich persönlich schon gerne warm esse so ein Mal am Tag, sonst fehlt mir irgendwie was, ich habe das Gefühl, ich hätte nicht "richtig" gegessen ":/ ....kann aber durchaus auch daran liegen wie ich aufgewachsen bin ;-) ).

M{oriitz2x71


und dann kam die "warme Hauptmahlzeit" - denn der Körper braucht nun mal mehr als belegte Brote.

Ich weiß nicht, ob früher die warme Hauptmahlzeit wirklich "etwas mehr" war.

Manchmal gab es z.B. Linsensuppe mit Würstchen (aber wenig) oder Milchreis oder Bratkartoffeln mit Gurken.

Vom Nährwert bestimmt nicht ergiebiger als ein paar Scheiben Brot mit Butter und Wurst oder Honig. Oder "arme Ritter" oder Beamtenstippeln (ganz furchtbar)

Aber in den Augen meiner Eltern war es eben wichtig, einmal warm zu essen. (ohne es zu hinterfragen)

E?va R eZlla


Warmes Essen muss nicht jeden Tag sein. Insgesamt sättigt es aber wohl besser und stellt zufriedener als ständig nur kalte Mahlzeiten.

s~ensRibe>lman


Auch ist gegartes leichter verdaulich

Naja, das trifft aber nur auf bestimmte Nahrungsmittel zu.

Diverse Gemüse sind frisch und roh sogar gesünder: Weißkohl, Rotkohl, Kohlrabi, Zwiebeln, Knoblauch, Mohrrüben, Radieschen (kenne ich nur ungekocht), Gurke, Erbsen, Paprika, Tomate, ... kann man problemlos roh essen

Auch wenn man diese kochen kann, sind sie roh gesünder, weil insbesondere die Vitamine eralten bleiben- sie sind roh kaum weniger gut verdaulich.

Manche kann oder sollte man ohne kochen, dünsten oder braten/grillen gar nicht essen, z.B. nicht ganz frisches Fleisch (z.B. Gehacktes älter als 2 Stunden), Bohnen (zur Zerstörung der schädlichen Lektine), zahlreiche Fischsorten (abtöten von Fischparasiten), diverse Pilzsorten (z.B. Hallimasch).

Wir essen öfter auch ohne warme Mahlzeit am Tag.

kann aber durchaus auch daran liegen wie ich aufgewachsen bin

Essgewohnheiten werden stark kulturell geprägt und sind keineswegs so immer sinnvoll oder nicht verbesserungswürdig.

Es kommt häufiger vor, dass sich die anderen Lebensgewohnheiten deutlich gewandelt haben- z.B. kaum noch schwere, längerdauernde körperliche Arbeit, die Essgewohnheiten aber kaum geändert werden und nicht auf die neuen Lebensumstände angepasst (da wird immer noch massig Fett (Speck, Öl, Butter, fetteres Fleisch, ...) und Kohlenhydrate (Mehlspeisen, Brot, Zucker, Kuchen, ...) gegessen)

[[http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/uebergewicht-und-adipositas-in-deutschland-80-prozent-mehr-fettleibige-a-981908.html Siehe auch hier]]

Warmes, selbstzubereitetes Essen, das nicht irgendein Fertiggericht ist

Bei Fertiggerichten ist es stark davon abhängig, wie sie gefertigt wurden. Es gibt Fertiggerichte (insbesondere aus der Tiefkühltruhe), die sehr schmackhaft und gesunder sind, als die eigene Zubereitung von "Frisch"gemüse aus dem Gemüseregal- deren Frische öfter schwer zu prüfen ist (durch das schnell Frosten z.B. des Gemüses bleiben viele hochwertige Bestandteile- insbesondere Vitamine wesentlich länger erhalten). Auch fertige Fischgerichte aus der Tiefkühltruhe können sehr schmackhaft und gesund sein- sind dennoch wesentlich einfacher zubereitet.

Selbstkochen ist etwas für Leute, die Spass am Kochen haben, meine Frau und ich haben diesen Spaß nur gelegentlich- das hat nicht unbedingt etwas mit Zeitsparen zu tun, sondern mit Zeit anders nutzen (Zeit kann man ohnehin nicht sparen- man kann sie nur unterschiedlich nutzen).

gmropsserRwielxs


weniger Weißmehl essen sondern gesundes Brot

Liebe Isabell, es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass Weißbrot nicht ungesünder ist, als Roggenbrot oder eben dunkle Brote.

Iusabelxl


sensibelman

Auch wenn man diese kochen kann, sind sie roh gesünder, weil insbesondere die Vitamine eralten bleiben- sie sind roh kaum weniger gut verdaulich.

Ich will das nicht weiter vertiefen (sprich: habe keine große Lust auf Quellensuche zu gehen ;-)) - aber die sogenannte "Rohkost" ist in der Mehrheit roh tatsächlich schwerer verdaulich als gekocht. Was nicht heißt, dass sie deswegen roh ungesünder sind, bezieht sich wirklich nur auf die Verdauung.

...(...)...und nicht auf die neuen Lebensumstände angepasst (da wird immer noch massig Fett (Speck, Öl, Butter, fetteres Fleisch, ...) und Kohlenhydrate (Mehlspeisen, Brot, Zucker, Kuchen, ...) gegessen)....

Ein kleiner Zusatz: Kohlehydrate und Fette sind dringend notwendig für den Körper - es kommt nur darauf an, in welcher Form man sie "genießt". So sind tierische Fette (bis auf Fisch) ungesund, pflanzliche aber nicht. Weißmehl sind sogenannte "leere" Kohlehydrate, genauso wie Zucker - aber die Kohlehydrate (auch "Stärke" genannt) in Kartoffeln wiederum sehr gesund/notwendig...usw.....

Selbstkochen ist etwas für Leute, die Spass am Kochen haben

Naja....darüber kann man sich auch streiten ;-). Ich persönlich habe zwar Spass am Kochen - aber auch unabhängig davon ist es für mich etwas, dass in meinen Alltag gehört wie das morgendliche Aufstehen. Selbst jetzt wo meine Kinder aus dem Haus sind koche ich überwiegend selbst, wenn auch vielleicht nicht mehr ganz so oft wie davor.

E$vat Relxla


Isabell,

tierische Fette erhielten inzwischen eine Rehabilitation; dazu gibts zuverlässige Quellen.

LG Eva

I7sa=bexll


grosserwels

Liebe Isabell, es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass Weißbrot nicht ungesünder ist, als Roggenbrot oder eben dunkle Brote.

Echt? Quellen?

(Bin nämlich ein Weißbrot/Brötchen-Liebhaber ;-D - und wollte auch Weißbrot, bzw. generell Weizenmehlbrote nicht "verdammen". Das war nur zum Vergleich hergenommen.)

Ich denke, in Maßen ist fast gar nichts ungesund. Somit auch kein Weißmehl oder auch tierische Fette nicht. Das essen die Menschen schon seit ewigen Zeiten und sind auch nicht dran gestorben ;-).

Ich bin sowieso grundsätzlich ein Verfechter der Ausgewogenheit. Es schadet nicht, wenn man mal ungesunde Fette und Kohlehydrate isst, gegen eine Currywurscht vom Imbisspaule nebenan ist nichts zu sagen, ebenso nichts gegen Brathähnchen, Pommes, Pizza, Döner.... - solange man auch andere Dinge wie Salat, Gemüse usw. zu sich nimmt. Der Körper macht das dann schon ;-). Also ich bin der Letzte der da päpstlicher ist als der Papst ;-D.

Nur sehe ich das Problem (die "Gefahr") einfach darin, das manche Leute hören "Oh...Kohlehydrate/Fette = böse!" und sich nicht näher damit beschäftigen, sondern einfach pauschal vermeiden.

Zqim


bei mir ist das eher jahreszeitenabhängig, bei winterlichen Temperaturen hab ich Kraut und Knödel lieber oder Schweinsbraten samt deftigen Suppen, im Sommer reicht mir öfter ein Salat, ein Eis oder einfach ein bisschen Obst und Gemüse auch.

Wenn man fröstelt ist ein schönes warmes Süppchen unschlagbar.

s>ensibcelmaxn


Kohlehydrate und Fette sind dringend notwendig für den Körper

Kohlenhydrate sind nicht zwingend notwendig, weil diese der Körper selbst synthetisieren kann. Sinnlos sind sie aber nicht. Mit ging es vor allem um die Menge (ja, Fette sind lebensnotwendig) nicht um das Ja oder Nein.

aber die sogenannte "Rohkost" ist in der Mehrheit roh tatsächlich schwerer verdaulich als gekocht.

In der Regel resultieren diese Probleme daher, dass die Verdauungsorgane sich erst umstellen müssen (auf verstärkte Rohostzufuhr) oder daher, das eine ungünstige Kombination verschiedener Gemüse- und Obstsorten gewählt wurde.

Ansonsten bin ich kein strenger Verfechter der reinen Rohkostlehre- ab und zu koche, dünste, brate, backe und grille ich auch.

s+enQsib=eZlmaxn


Wenn man fröstelt ist ein schönes warmes Süppchen unschlagbar.

Mir reicht da oft auch ein heißer Tee, eine heiße Tasse Kakao oder Kaffee ode auch ein Glühwein ;-) .

Heisses Süppchen? Meistens knacke ich da nur eine Dose auf (insbesondere Linsen- oder Erbsensuppe), rein in den Topf, warm machen, essen ...

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