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1x am Tag warm essen

n%anrchexn


Ich bin Köchin und bei mir gibt es, auch wenn sehr selten, mal eine TK Pizza. Aber öfter mal etwas vom Imbiss. ;-)

Der Nachteil am "gehobenen" Kochen zu Hause ist, man muss den ganzen Dreck selbst weg machen. Hat man sich erstmal einen gewissen Status im Beruf erarbeitet, fällt das nämlich weg.

Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen:

Ob nun warm oder nicht... schau dir ein normales warmes Essen an. Diese Sache mit dem warmen Essen kommt wohl eher daher, die empfohlenen Nährstoffe aufzunehmen.

Auch ist das warme Essen ein kultureller Ansatz. Beim warmen Essen treffen sich alle Familienmitglieder und essen zusammen, es findet ein Austausch statt.

CIinderWella68


@ sensibelman

Naja, es werden diverse Weizenmehlprodukte vor allem deswegen nicht ganz so gesund (arm an Mineralstoffen und Ballaststoffen), weil oft nicht das volle Korn genutzt wird (weißes Weizenmehl)- als Vollkornprodukt ist es wesentlich besser- es enthält dann wesentlich mehr Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine (vor allem der B-Gruppe).

Das war vielleicht vor 30 Jahren mal so, dass man mit "Vollkorn ist besser als Weißmehl" grundsätzlich richtig lag. Aber ganz so einfach ist es heute - gerade, was den Weizen betrifft - eben nicht mehr.

Heute sind wegen der ertragsoptimierten Zucht extrem viele verschiedene Eiweißkomponenten im Weizen, die bei immer mehr Menschen Unverträglichkeiten auslösen - und das jenseits irgendwelcher Gluten-Debatten. Ich bekomme zB von Weizen-Hefe-Produkten fieses Asthma.

Hier ist ganz gut erklärt (ab dem 2. Absatz), wieso immer mehr Menschen weizen-sensibel werden:

[[http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/ernaehrung/weizen-emmer-dinkel-mythos-gluten/-/id=2244116/nid=2244116/did=13244486/1hfk2hx/index.html]]

Mit der Regel "Besser Vollkorn als Weißmehl" läge man deshalb gerade beim Weizen extrem schief, denn Weizenvollkorn hat doppelt soviel Protein wie Weizenweißmehl, was das Risiko von Unverträglichkeiten vervielfacht.

I7slabelxl


Ach, und nochwas zum Thema "Fertigzeugs" - ich esse sowohl auch TK-Pizza, Dosensuppen sowie gerne auch mal eine Tütensuppe. Und das, obwohl ich gerne selber koche. Und das auch meistens - aber manchmal....'

Auch als leidenschaftliche Hausfrau-Köchin schäme ich mich dessen nicht. Warum auch? Was ist dagegen einzuwenden? Selbst wenn (wobei das heutzutage immer weniger wird) noch etliche Zusatzstoffe enthalten sind...na und??

Ich liebe so z.B. auch diese Teile ab und zu mal: [[http://www.bing.com/images/search?q=Asia+Instant+Nudelsuppe&FORM=HDRSC2#view=detail&id=9D379C10F45367D59D752ECF0BAF2E0AAFDB7AC4&selectedIndex=20 Klick]] ;-D

Das Eine schließt das Andere doch nicht aus.... ;-)

sEensiubelxman


Heute sind wegen der ertragsoptimierten Zucht extrem viele verschiedene Eiweißkomponenten im Weizen,

Naja, mich tangiert das persönlich weniger, da ich eher wenig Weizenmehlprodukte esse. An Getreideprodukten habe ich auch vieles an Hafer, Dinkel, Roggen, ... in meiner Nahrung (Selbst beim Bier trinke ich kein Weizenbier- aber vor allem weil es mirnicht schmeckt- ich mag da lieber Emmer-Bier oder Bier aus Gerste). Mein Weizenkonsum ist nicht so hoch, da ich eher wenig Brot, Gebäck oder Nudeln esse.

sFeInsiVbelmaxn


Naja, wenn ich über Dosensuppen schreibe, dann meine [[http://das-ist-drin.de/Alnatura-Linseneintopf-400-g--426741/ ich z.B. soetwas]]- ich peppe das in wenigen Sekunden geschmacklich etwas auf.

Das Eine schließt das Andere doch nicht aus....

Genau ...

Iesa-bzell


sensibelman

Naja, ich weiß schon so ungefähr was "Dosensuppen" sind ;-D

E:vaF Rexlla


Kalte Nahrung macht mich nicht so müde wie warme, ist das noch jemandem aufgefallen? (Auch angenehm müde … zzz )

lnucky_lxess


Guten Morgen, mir schmeckt auch Tütensuppe gut, die Gemüse mit Nudeln und getrockneten Gemüse. Aber meine Putzfrau meinte, äh das macht aber krank und erzeugt Krebs und dgl und gab keine Ruhe :-/ bis es mir verging... :-(

Jetzt muss ich mal nachforschen wenn ich mehr Zeit habe, ob es tatsächlich krank macht oder ob es nicht nur ein böses Gerücht ist. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen dass renommierte Hersteller etwas offiziell verkaufen was krank macht...

:)D

E&hemalJigdere Nutze&r `(#4q67193)


Ich kann mir nämlich nicht vorstellen dass renommierte Hersteller etwas offiziell verkaufen

Ziemlich alles ist auf irgendeine Art und Weise ungesund oder erhöht das Risiko für irgendwas. Vor allem ändern sich die Empfehlungen und Meinungen dazu mit der Zeit. Achte einfach auf eine ausgewogene und vielfältige Ernährung.

I[sab ell


Grognor

:)^

Also wenn man danach gehen würde was nicht alles hier oder da schadet - dann dürfte man gar nichts mehr zu sich nehmen.

E7va RAella


Ich kann mir nämlich nicht vorstellen dass renommierte Hersteller etwas offiziell verkaufen was krank macht...

Oh, ich würde sagen, da steht doch der Profit an allererster Stelle … Und wer sich hauptsächlich oder sogar ausschließlich von Industrieprodukten ernährt, dürfte schon irgendwann Probleme kriegen.

Wir sind evolutionär nicht auf Monodingsdaglutamat und Hypodingsdasäureester und ähnliche nette Zutaten angelegt, davon können wir schon ausgehen, denn als der Mensch erfunden wurde, gabs das alles noch nicht. Und so anpassungsfähig wir sind: Die rasant zunehmenden Allergien und Unverträglichkeitserscheinungen KÖNNTEN hier schon ihre Ursache haben. Nur sagt uns das leider unser Organismus nicht direkt.

Es ist aber ein bisschen leichtfertig und naiv, fraglos wortwörtlich alles zu schlucken, was uns eine riesige Nahrungsmittelindustrie vorsetzt, finde ich.

EBv^aT Rexlla


Die Crux liegt darin, dass auch rennommierten Herstellern kaum nachzuweisen ist, das ihre Produkte schaden können. Und selbst wenn, werden die Produkte nicht unbedingt vom Markt genommen, sondern der Verbraucher ist aufgefordert, das Zeug nicht zu kaufen.

Z. B gilt dies für gehärtete Fette (Transfettsäuren). Von diesen ist inzwischen erwiesen, dass sie uns massiv schaden können, es gibt sie dennoch weiterhin. Das worin sie enthalten sind - also Fertiggebäcke usw. - sollten wir uns selbst zuliebe wirklich links liegen lassen. Im Zweifel die Zutatenliste studieren!

Efva FRellxa


Und bevor mich jemand der Überpingeligkeit bezichtigt: Wir würden ja auch nicht die Plastikbadewanne unserer Kinder in kleinen Stückchen verzehren; nicht viel anders sind Zutaten wie Transfette zu werten.

Aber auch von mir: Nichts gegen einen gelegentlichen Verzehr - wem's schmeckt. ]:D

Zxim


Der Nachteil am "gehobenen" Kochen zu Hause ist, man muss den ganzen Dreck selbst weg machen

bzw. in den Geschirrspüler schlichten, ich merks daran, wenn mal wer zu Besuch ist, dass der manchesmal zweimal oder öfter pro Tag läuft.

I#sabexll


Eva Rella

Also ich würde die "Industrieprodukte" jetzt nicht sooo verdammen wie Du es tust - sie unterliegen schließlich auch strengen Kontrollen.

Dazu kommt:

Du sagst, ihr Hauptanliegen sei Profit - aber genau deshalb können sie es sich gerade heutzutage nicht (mehr) leisten zu viele Zusatzstoffe in ihren Nahrungsmitteln zu verarbeiten.

Soll heißen: Die Menschen sind heute viel aufgeklärter als früher - ich meine, hättest Du vor 20 Jahren gewußt was "Emulgatoren, Glutamate und Co." sind?

Das Risiko eines derartigen Skandals wie vor ziemlich genau 30 Jahren, des "Frostschutzmittels im Wein", der die (österreichische) Weinindustrie Millionen gekostet und fast gestürzt hätte - sowas geht heute doch keiner mehr ein. Sicher haben schon damals die Medien unverhältnismäßig viel Panik geschürt und es ist -soweit bekannt ist- auch keiner daran erkrankt, dennoch.

Also verstehe mich nicht falsch, ich bin gewiss kein Verfechter von Industrienahrung - im Gegenteil, selber kochen steht für mich ganz oben. Und ich gehe ebenfalls konform mit Dir, dass eine komplette Ernährung damit nicht gut sein kann. Aber wie schon hier öfter erwähnt wurde: Es kommt auf die Ausgewogenheit an. Dann schadet auch eine TK-Pizza oder eine Tütensuppe nicht, selbst die von mir erwähnten importierten Asia-Suppen nicht ;-) ......

Ich denke auch unser Körper regelt das von selbst wenn man ihn lässt. Also zumindest bei mir ist das so, wenn ich mal z.B. einen Tag einen Doseneintopf esse, den nächsten Tag eine TK-Pizza - dann könnte ich am dritten Tag aus lauter Jippel auf was Frisches in einen rohen Blumenkohl beißen, um es mal etwas plastisch auszudrücken ;-D

Man darf sich einfach nur nicht durch diese immense Informationsflut und auch Panikmache verunsichern lassen die einem täglich entgegenschlägt.

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