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1x am Tag warm essen

E$va# Relxla


Isabell,

vielleicht bin ich einfach ein bisschen vorsichtiger, weil ich Allergien und Unverträglichkeiten entwickelte in einer Zeit, in der ich viel Fertigfutter aß - was an sich ja nicht so bemerkenswert wäre. Nur haben sie diese wieder verloren, seitdem ich durchgängig anders als damals (sehr viel naturbelassener und viel weniger von bestimmten Nahrungsmitteln). Das sehe ich als eine Art internen Beweis an dafür, dass der Körper für diese Zusatzstoffe in der Industrienahrung nicht gemacht ist.

Aber ich missioniere eigentlich nicht, kam mir nur hier gerade so zwischen die Tasten …

Nichts für ungut,

Eva

E@va Rdella


Ein "esse" vergessen oben, also "seitdem ich durchgängig anders esse … ":=o

Euva ?Relxla


Und "haben SICH diese wieder verloren", natürlich. |-o

s^ensOib^elman


Also ich würde die "Industrieprodukte" jetzt nicht sooo verdammen wie Du es tust - sie unterliegen schließlich auch strengen Kontrollen.

Naja, so streng sind die Kontrollen nicht und hinreichend lückenhaft (sonst würde es nicht immer wieder zu diversen Aufdeckungen kommen- vieles bleibt unentdeckt)- zudem sind zahlreiche Zusatzstoffe offiziell genehmigt. Für die Zusatzstoffe gibt es zwar Untersuchungen- diese sind aber in aller Regel unvollständig. Insbesondere ist oft nicht hinreichend geprüft oder prüfbar, wie diese Stoffe in Kombination mit anderen Stoffen wirken, langfristige Folgewirkungen sind ebenfalls nicht immer klar, genauso wie die Dosis bezogen auf individuelle Unterschiede der Menschen- immerhin sind das in der Regel statistische Folgewirkungen, das heißt man kann nicht für jede Person eindeutig sagen: "Diese Dosis wird für dich schädlich sein, das wird dich krank machen". Für manche Zusatzstoffe sind sogar schädliche Wirkungen bekannt, sie werden dennoch nicht aus dem Verkehr gezogen, weil eine bestimmte Lobby mit enormen Kostensteigerungen, Entlassungen oder Verringerung der Haltbarkeit von Produkten droht. Das ist ja nicht mal verkehrt, dass es unter Weglassen diverser Zusatzstoffe zu Kostensteigerungen und u.U. Verringerung der Haltbarkeit (und damit Einnahmeverlusten) kommt. Die Frage kann sich am Ende jeder Verbraucher selbst stellen: will ich mir das antun oder nicht, will ich mir das leisten oder nicht. Solange der Konsument die Wahl zwischen Nahrungsmitteln ohne oder mit Zusatz- und Ergänzungsstoffen, mit oder ohne Pestizid-, Fungizid, Insektizid-, Herbizidbelastung, ... hat, halte ich das noch für vertretbar. Die Zusatz- und Ergänzungsstoffe müssen nur auf der Verpackung vollständig aufgeführt sein. Es gibt genügend Hersteller, die auf Zusatz- und Ergänzungsstoffe verzichten (auch bei z.B. Dosen oder Tiefkühlkost).

Ich habe im Übrigen durch meine Nahrungsumstellung meine Allergien seit über 20 Jahren nicht mehr (ganz ohne Medikamente)

E^va Rxella


Allergien und Unverträglichkeiten… haben sich wieder verloren, seitdem ich durchgängig sehr viel naturbelassener … (esse)

Ich habe im Übrigen durch meine Nahrungsumstellung meine Allergien seit über 20 Jahren nicht mehr (ganz ohne Medikamente)

2 Zitate von 2 Usern hintereinander, die sich beide heute natürlicher ernähren und bei denen sich vorher Allergien entwickelt haben. Also für mich ist das eine Erklärung, wieso Allergien so überhand nehmen konnten.

EKhe&malige&r Nu0tzer} (#_353655)


Solange der Konsument die Wahl zwischen Nahrungsmitteln ohne oder mit Zusatz- und Ergänzungsstoffen, mit oder ohne Pestizid-, Fungizid, Insektizid-, Herbizidbelastung, ... hat, halte ich das noch für vertretbar

Ich nicht. Denn man sieht eindeutig, dass die Menschen es nicht frei wählen, sondern aus vermeintlicher Not (Geld) oder tatsächlicher Unwissenheit tun. Ich sehe da den Staat und seine Behörden in der Pflicht, vor allem weil die "freie Wahl" dem Konsumenten keine Vorteile verspricht, sondern nur den Herstellern, die aus Profitgier Schädigungen der Konsumenten in Kauf nehmen.

sIensbibgelmaxn


vor allem weil die "freie Wahl" dem Konsumenten keine Vorteile verspricht, sondern nur den Herstellern, die aus Profitgier Schädigungen der Konsumenten in Kauf nehmen.

Theoretisch müsstest du dann auch Rauchen und Alkohol verbieten. Spätestens bei der Argumentation zum Hinzufügen von Geschmacksverstärkern (die nicht einmal Kostenänderungen nach sich ziehen) wird es problematisch.

EUhemalqigoer Nu[tzer (#3x53655)


Theoretisch müsstest du dann auch Rauchen und Alkohol verbieten.

Ne, denn Alkohol und Rauchen sind nicht essentiell.

sBensi]belmaxn


Ne, denn Alkohol und Rauchen sind nicht essentiell.

Dosen- und Tütennahrung auch nicht.

Z>im


Das Risiko eines derartigen Skandals wie vor ziemlich genau 30 Jahren, des "Frostschutzmittels im Wein", der die (österreichische) Weinindustrie Millionen gekostet und fast gestürzt hätte - sowas geht heute doch keiner mehr ein. Sicher haben schon damals die Medien unverhältnismäßig viel Panik geschürt und es ist -soweit bekannt ist- auch keiner daran erkrankt,

in Österreich kam niemand zu Schaden, in Tschechien und Italien sind viele Leute an gepantschten Alkoholika gestorben, zuletzt 2012

[[http://www.spiegel.de/panorama/methanol-skandal-in-tschechien-gepanschter-alkohol-fordert-weiter-tote-a-890478.html]]

[[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13517847.html]]

also gepanscht wird anscheinend dauernd, gib mal in Google "Olivenöl-Skandal Spanien" oder "Weinskandal Italien" ein.

Iesab ell


Zim

Ich bezog mich ja hier auf Deutschland und unsere Kontrollen. Wenn ich mich nicht irre, ist das Gepansche damals auch durch eine deutsche Kontrolle aufgeflogen.

Und wenn ich mich nicht auch hier ebenfalls irre, steht Deutschland sowieso in punkto Lebensmittelkontrollen sehr weit oben.

I@sabxell


Eva Rella

vielleicht bin ich einfach ein bisschen vorsichtiger, weil ich Allergien und Unverträglichkeiten entwickelte in einer Zeit, in der ich viel Fertigfutter aß....

Also ich schrieb es glaube ich schon: Ich könnte mich auch nicht überwiegend davon ernähren. Keine Ahnung ob ich da irgendwas "entwickeln" würde, aber da ich sehr auf meinen Körper höre - der will das einfach nicht. Z.B. gestern: Ich habe immer so Notfalldosen im Schrank. Ich kam irgendwie nicht zum Kochen, hatte keine Lust...da mußte eine Dose Ravioli (jaaaa ;-D) herhalten. Heute Morgen bin ich aufgewacht und hatte einen unglaublichen Jippel auf ein Körnerbrot mit Käse, heute Mittag mußte es ein knackiger Salat sein - sonst habe ich immer "normalen" Hunger. Weißt Du was ich meine?

Vor einigen Jahren habe ich mal ein Buch gelesen (komme gerade nicht auf den Namen) in dem stand auch, dass wir eben gerade durch die Industrie-, bzw. Fertignahrung (und/oder auch Junkfood) im Laufe der Zeit verlernt haben auf unseren Körper zu hören. ABER auch (und das fand ich im Interessantesten) durch das Gegenteil: Dass man von allen Seiten damit überschwemmt wird, wie man sich wirklich am besten und gesündesten ernährt. Sämtliche dieser Ratschläge zu befolgen ist gar nicht möglich. Dann wäre man nur noch am Essen ;-D....also was tun?

Und das Ergebnis hieß (heißt): Bei null anfangen und lernen auf den Körper zu hören. Schon ein wenig schauen wo was drin ist, welche Vitamine, Mineralien, Fette...usw. man braucht - es aber auch nicht übertreiben. Denn wie gesagt: Der Körper weiß das schon, man muß ihn nur sprechen lassen ....

Soll aber ebenfalls nicht missionierend rüberkommen ;-).

E~va% Relzla


Isabell,

ich bin auch eine Freundin des "Auf den Körper-Hörens"! :)z Solange die Signale, die er uns gibt, einigermaßen zuverlässig sein, geht das. Und nicht allzu viele Gedanken übers Essen machen, halt den goldenen Mittelweg nehmen.

Infos zu ernst nehmen - die vielleicht morgen schon nicht mehr gelten - finde ich auch daneben, zumal wir in einem Zeitalter der Informationsflut leben. Manchmal hat das Ganze schon eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Durchkämpfen durch einen Dschungel.

*:)

IGsa1belxl


sensibelman

so streng sind die Kontrollen nicht und hinreichend lückenhaft

Sie sind schon streng, aber aufgrund unseres Überflusses nicht komplett kontrollierbar.

Zudem kommen ja auch immer wieder neue Kombinationen hinzu. Was sind denn diese "Zusatzstoffe" überhaupt? Es ist die Kombination verschiedener Stoffe die in der Natur vorkommen - nur eben in der Natur nicht miteinander verbunden werden oder auf natürlichem Wege nicht dieselbe Wirkung hätten wie durch von menschhand gefertigte (chemische) Prozesse.

Wobei die Natur da ja auch schon so Einiges bereithält, was eigentlich -von Natur aus- hochgiftig ist. Nimm' nur mal Bittermandel, weil diese Blausäure enthält - und Bittermandeln gibt es in Marzipan - aber auch Zyankali besteht aus Blausäure (bzw. irgendeinem Salz daraus). Es kommt eben nur auf die Verarbeitung an. Oder nimm' die Muskatnuss - auch diese ist in höheren Mengen giftig - trotzdem wird sie verkauft.

Worauf ich hinaus will: Ich denke, das trifft eben auch auf andere Zusatzstoffe zu, dass diese vermeindlich durch die Kontrollen gelangen obwohl sie nicht besonders gesund sind - sie sind aber eben auch nicht zwingend ungesund.

Grundsätzlich gilt doch immer und immer: Alles in Maßen, nichts in Massen.

SOunflowMer_7x3


@ Isabell:

:)^

Bzgl. Deiner letzten BEIDEN Beiträge. Ich teile diese Sichtweise und fahre (abgesehen von zu hohem Schoki-Konsum bei Stress u./o. unregelmäßiger Ernährung) gut damit. Mich nerven die ganzen Ernährungsgurus und -theorien kolossal. Möglichst Verzicht auf totale Industriepampe (gibt's aber gelegentlich einfach auch mal), lieber "pure" Sachen selber machen (also Naturjoghurt mit Obst statt Fruchtjoghurt etc.).

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