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Kochen für meinen Freund und mich - regelmäßig Streitthema

D2isWcedyexre


In den meisten Fällen stehen wir im Supermarkt an der Kasse und legen Waren getrennt aufs Band. Ich eben mein Zeug, das NUR ich esse plus Nahrungsmittel für die Tiere und ein Teil der Zutaten für die Gerichte, die wir zusammen essen. Und er legt halt sein Zeug aufs Band, was NUR er isst plus einen Teil der Zutaten für unsere gemeinsamen Gerichte. Sodass jeder ungefähr die Hälfte davon bezahlt.

Scaro

Bin ich die einzige, die das recht strange findet? :-o

So penibel wie es im Startpost klingt, ist es in Realität nicht.

Stimmt, es ist eigentlich noch viel schlimmer...

Was ich auch unverständlich fand und finde, wenn er ein Steak oder statt Gemüsebratling ne Hackfleischfrikadelle will, muß er es selber braten, obwohl du eh schon in der Küche stehst und für die Pfannen zuständig bist und ihn ja so gerne bekochst - da ist das für ihn doch nicht zuviel und schnell nebenbei gemacht?

Ich find ja nicht nur diese abrechnungserbsenzählerei hochgradig albern, sonder auch die Attitude, wenn er was essen will, was du nicht magst, muß er es selber machen.

Würde ich im Leben nicht auf die Idee kommen.

Ja, das verstehe ich. Wobei ich es auch nicht "richtig" finde, wie er sich ansonsten ernährt. Aber er hat ja noch viele Jahre Zeit, sich damit auseinanderzusetzen.

Was du "richtig" findest ist doch vollkommen unerheblich. Dein Freund ist erwachsen, darf für sich selber entscheiden, du bist nicht seine Mutti, und fühlt sich wohl mit seiner Ernährung - das ist relevant. Und es gibt zum Glück noch nirgends ein Gesetz, in welchem man erpflichtet ist, alles für Gesundheit und ein langes Leben zu tun.

Warum zur Hölle meinen viele Erwachsene, anderen Vorschriften machen zu dürfen, wie "man sich zu ernähren habe"? Werd ich nie verstehen, finde es stattdessen extrem übergriffig und würde mir extrem auf den Zünder gehen.

Ich kann Scaro schon verstehen. Mich würde das auch nerven. Aber ich verstehe den Freund auch nicht. Normalerweise geht man beim Zusammenleben doch eher einen Kompromiss ein. Es ist doch in jedem Fall praktischer für 2 direkt zu kochen.

Hilaria

Und warum ist nur der Freund in Sachen Kompromiss verlangt und nicht auch die TE?

S!tadtka4tze,20


In den meisten Fällen stehen wir im Supermarkt an der Kasse und legen Waren getrennt aufs Band. Ich eben mein Zeug, das NUR ich esse plus Nahrungsmittel für die Tiere und ein Teil der Zutaten für die Gerichte, die wir zusammen essen. Und er legt halt sein Zeug aufs Band, was NUR er isst plus einen Teil der Zutaten für unsere gemeinsamen Gerichte. Sodass jeder ungefähr die Hälfte davon bezahlt.

Scaro

Bin ich die einzige, die das recht strange findet?

Das finde ich nicht so strange. Wenn mein Freund und ich gemeinsam einkaufen gehen, dann legen wir meistens auch die Sachen so aufs Band, dass jeder ungefähr gleich viel hat, weils halt grad praktischer ist als dass ich ihm oder er mir dann danach die Hälfte geben muss (vor allem weil wir beide fast nie Bargeld haben und immer mit Bankomat zahlen). Aber wenn wir alleine einkaufen gehen ist es auch nie so, dass jemand nach Hause kommt und sagt "Du ich hab XY bezahlt, gib mir die Hälfte" - wir schätzen, dass sich das einfach irgendwie am Ende des Monats die Waage hält was wir da so einkaufen. Allerdings sind wir auch beide Studenten, da ist das vielleicht wieder was anderes als wenn der eine doppelt so viel verdient wie der andere.

Lhitt}le-mikt-Lotxte


Ich finde das extrem seltsam! Mein Mann/damals Freund und ich haben auch schon am Ende unseres Studiums zusammen gewohnt und hatten eine gemeinsame Haushaltskasse, wo jeder einen gewissen Anteil reinbezahlt hat und davon wurde Essen, Kosmetikartikel wie Shampoo etc gekauft. Nur wenn es mal um etwas ging wie einen Kasten Bier um ihn mit zu einer Party zu nehmen oder meine Mac-Kosmetik, dann bezahlte das jeder selbst.

W`elotenbtummlerxin_86


In den meisten Fällen stehen wir im Supermarkt an der Kasse und legen Waren getrennt aufs Band. Ich eben mein Zeug, das NUR ich esse plus Nahrungsmittel für die Tiere und ein Teil der Zutaten für die Gerichte, die wir zusammen essen. Und er legt halt sein Zeug aufs Band, was NUR er isst plus einen Teil der Zutaten für unsere gemeinsamen Gerichte. Sodass jeder ungefähr die Hälfte davon bezahlt.

Scaro

Bin ich die einzige, die das recht strange findet? :-o

@ Discedere

Ich finde das auch sehr seltsam. Bei meinem Freund und mir ist Geld nie ein Thema gewesen. Ich würde nicht mal auf die Idee kommen, beim Essen getrennte Kassen zu machen. Das Geld was wir beide verdienen kommt zusammen auf ein Konto und jeder nimmt sich ganz selbstverständlich was wenn man was braucht. Beim Essen überlegen wir was wir kochen wollen und wenn er dann eben was anderes oder mehr isst als ich, dann ist das so. Ich würde das niemals aufrechnen und ihm dann vorrechnen.

Wir haben eh ein gemeinsames Konto, von daher ist das alles UNSER Geld. Wer im Endeffekt von unseren Konto was bezahlt ist dann egal. Wir haben nicht dein und mein Geld.

aTvbxg


Im Thread taucht jetzt mehrfach das Thema "gesunde Ernährung" auf. Darunter sollte man man doch eher das verstehen, was individuell vertragen wird. Natürlich sind wir alle so konditioniert, bei Fertigsachen sofort ungesund, geschmacklos etc. zu rufen. Das ist durch keine Studie haltbar. Im Gegenteil zeigen mehrere Studien, dass Fertigkost (Tiefkühl, insbesondere Gemüse) in der Regel mehr Nährstoffe hat und zudem auch noch (etwas) günstiger ist. Man muss manchmal messbare Daten vergleichen.

Der Freund scheint normalegewichtig, d.h. so schlimm kann seine Ernährung nicht sein, während die Erstellerin des Fadens mit dem Gewicht Probleme erwähnte. Da der Mann hier vielleicht auch einfach mehr Nährstoffe benötigt (Sport?), wird alleine deswegen sein Appetit auch etwas anders sein.

Dass man aber auch eine sehr friedliche Koexistenz am Herd leben kann, zeigt wunderschön ein Artikel aus der Zeit. (25.11.2009) Das dort vorgestellte Ehepaar koche parallel, da unterschiedliche Ansichten. Die Dame am Ende verriet auch ein Geheimnis: "Auch Streit hält jung!".

Finanzielle Dinge offen zu besprechen und auch zu trennen, kann manchmal wirklich einfacher sein, als ständig einen Missmut in einer Person zu nähren, der dann irgendwann explodiert. Ein Naturell kann man einfach nicht ändern und mit der Zeit lernt ihr hoffentlich mit dem Unterschied zu leben.

Ich wünsch euch von Herzen, dass Essen wieder das wird, was es sein soll: Genuss.

T>h4is Tw^iligJht G*arxden


Wegen den getrennten Kassen:

ich finde es nicht ungewöhnlich, v.a. wenn man noch jung ist und noch eher wg-mäßig zusammenlebt.

Mit meinem Ex-Partner habe ich teilweise getrennte Kassse gemacht:

jeder gab 150€ in die Haushaltskasse. Davon wurde das Essen gekauft.

Aber die Zigaretten, Spudel (teure Marke) und seine zig Tafeln Schokolade (damals habe ich noch kaum Schokolade gegessen) musste er von seinem Geld zahlen... er aß jeden Tag 1 Tafel Ritter Sport, trank nur Vilsa Sprudel und rauchte 1 Packung Zigaretten täglich... das ging zu sehr ins Geld. Ich hingegen trinke nur Leitungswasser, rauche nicht und aß damals kaum Süßigkeiten.

Kpadhi\dya


Mein Freund ist auch der "Ich kaufe das Billigste"-Typ, aber er hat noch keinen eigenen Haushalt geführt (bis wir demnächst zusammen ziehen).

Er hat das aber immer gemacht, wenn er mich besucht hat (Fernbeziehung), und einkaufen durfte (weil er bei mir "Urlaub" hat, ich aber ~ 12 Std arbeiten gehe).

Da hat auch immer das Billigste gekauft, obwohl ich ihm genauen Angaben, Marken und Farben notiert hatte. Teilweise habe ich es ihm auch extra gesagt, bei Produkten, wo mir das wichtig war (weil die Billig-Version wie Sch**** schmeckt), hat er trotzdem das Falsche geholt.

Wenns aber um das zukünftige zusammen wohnen geht, ist er nicht so ein Geizknoten, obwohl er wesentlich weniger Geld hat als Dein Freund. Das finde ich auch ziemlich wichtig.

Wir haben abgesprochen, dass jeder die gleiche Mene an Geld in ein Haushaltsportemmonnaie tut, davon wird eingekauft.

Er würde für sich alleine billigere Lebensmittel kaufen und kriegt auch auf der Arbeit warmes Essen (meinte, dann brauche er eh nicht soviel zu Hause essen), wir machen es aber trotzdem hälftig.

Auf großes Aufrechnen hätte ich keinen Bock.

Sachen, die etwas teurer sind und die nur ich benutze, wie z.B. spezielles Reformhaus-Shampoo, Liköre zum Pralinen-herstellen usw. bezahle ich aus meiner eigenen Tasche.

Aber wir würden nicht auf die Idee kommen, uns gegenseitig den Brotaufstrich oder sowas rauszurechnen.

TMimbat2uku


ich finde es nicht ungewöhnlich, v.a. wenn man noch jung ist und noch eher wg-mäßig zusammenlebt.

This Twilight Garden

Wenn man allerdings schon sehr lange zusammen ist, eine gemeinsame Zukunft plant und auch schon an Nachwuchs in absehbarer Zeit denkt, dann ist das meines Erachtens eher weniger wg-mäßig, sondern tendiert mehr in Richtung Vorstufe zur ehelichen Gemeinschaft. Getrennte Kassen sind da auch gar nicht das Problem - die kann man sogar in der Ehe beibehalten, sondern nur diese sprichwörtliche Erbsenzählerei.

HIatsch9epsxut_


Wir haben übrigens auch getrennte Kassen - diese würde ich auch in einer Ehe beibehalten. Sehe das wie Timbatuku, mich würde die Erbsenzählerei nerven.

b(la ckhe`artVedquexen


Wir haben getrennte Kassen und ein Haushaltskonto, auf das wir anteilig Geld einzahlen. Wer mehr Geld zur Verfügung hat, zahlt auch mehr ein. Gerade wenn es um Alltagskram und Lebensmittel geht, ist das gegenseitige aufrechnen für uns mehr als nur nervenaufreibend.

Vor allem weil mein Freund einen ganz anderen Umgang mit Geld hat wie ich ]:D Anfangs sah das so aus, dass er in der ersten Monatshälfte alles verpulvert hat und in der zweiten Monatshälfte bin ich dann Einkaufen gegangen und er hat mitgegessen. Das hat mich sehr, sehr schnell zur Weißglut getrieben. Deshalb haben wir uns einen Kompromiss überlegt, der einfach und praktisch ist und mit dem wir beide gut leben können.

Nun bin ich die "Finanzministerin" und wir haben ein gemeinsames Haushaltskonto, von dem wir beide Dinge zahlen, die man für den Alltag so braucht. Nahrung für uns Menschen und den Hund, Shampoo, Staubsaugerbeutel und was sonst noch so anfällt. Wenn einer sich mal ausgefalleneres, teureres Essen wünscht oder sich etwas bestellen will, dann sprechen wir das vorher ab.

Für den restlichen Schnickschnack, den man sich so gönnen will oder auch nicht, haben wir nach wie vor getrennte Kassen. Ich spare halt mein Geld gerne und gönne mir dafür dann selten auch mal teure Anschaffungen, mein Freund haut sein Geld eben raus.

Das Haushaltsgeld rechnen wir aber auch nicht so auf, dass genau jeder nur die Hälfte verbrauchen darf. Mein Freund ist ein großer Kerl und isst in der Regel deutlich größere Portionen als ich. Dafür hole ich mir halt hin und wieder ne Packung italienische Kekse oder sowas.

Solange niemand das Gefühl hat deutlich zu kurz zu kommen, passt das eh. Und genau da sehe ich bei euch das Problem. Ich würde euch da vorschlagen, dass erst mal jeder für sich überlegt (und vielleicht auch aufschreibt), wie ihr euch das Zusammenleben so wünschen würdet und wo jeder bereit ist Kompromisse einzugehen.

Wenn jeder für sich das sortiert hat, dann könnt ihr euch zusammensetzen und schauen, ob ihr eine unkomplizierte Lösung finden könnt, mit der ihr beide gut leben könnt. Wobei da schon auch ein bisschen Flexibilität da sein sollte. Wenn du zB nach einem Wochenplan kochst und dein Freund sich entscheidet, dass er lieber Aufbacklasagne hätte, dann ist das eben so. Ist ja kein Drama. Das, was von deinem gekochten Essen übrigbleiben sollte, kannst du immer noch am nächsten Tag selbst essen. Oder eben einfrieren und wann anders auftauen.

Auch wenn Menschen zusammenleben, haben sie nicht immer notwendigerweise auch die gleichen Bedürfnisse zur gleichen Zeit. Bei euch muss sich halt noch einpendeln, wie ihr damit im Alltag umgehen wollt und könnt :-)

E`schnelb/ac_hexr


Hallo TE,

was ich mich frage ist "Was hält dich eigentlich in so einer Beziehung,was ist daran so schön das du dir das so lange gibst?"

HoanFngahWe


Etliche junge Männer sind so und mit einem "Kochfetischisten" will ich dann auch nicht zusammen kommen, dann komme ich wohl selber nicht zum Zuge. Von daher finde ich seine passive Haltung ganz gut. Wobei etwas mehr "Meinung" zu dem Thema sicher nicht schaden könnte.

Er hat ja eine Meinung zu dem Thema- nämlich SEINE: Gesundes Essen ist ihm nicht so wichtig wie dir. Er isst es, wenn er es vorgesetzt bekommt, aber mehr Geld dafür ausgeben oder sich die Mühe machen, es selbst zu kochen, will er nicht. Ich finde das legitim. Gesunde Ernährung ist ja löblich, aber genauso ist es auch löblich, früh ins Bett zu gehen, nicht zu rauchen und keinen Alkohol zu trinken. Zu all diesen Dingen kannst du aber deinen Partner nicht zwingen.

Du beschäftigst dich anscheinend gerne mit dem Thema Essen und allem, was dazugehört- er nicht. Für mich hört es sich allerdings auch so an, als hättest du ein etwas verkrampftes Verhältnis zum Thema Essen, während er das ganze etwas zu locker sieht.

Zu einer Beziehung gehört für mich vor allem, den anderen zu respektieren und anzunehmen, wie er ist. Mit allen seinen Schwächen und Stärken. Versuche nicht, ihn zu verändern!

Das mit dem herausrechnen der Brotbeläge finde ich auch sehr knauserig und würde ich nicht lange mitmachen - ich hätte sofort das Gefühl, mein Partner liebt mich nicht, wenn er in finanzieller Hinsicht so geizig ist.

Ich habe allerdings das Gefühl, dass du versuchst ihn zu "erziehen" und "zur Einsicht zu bringen", was sein Essverhalten angeht. Das kann nicht gutgehen. Er ist ein eigenständiger Mensch - nicht "dein Mann", den du so zurechbiegen kannst, wie du möchtest.

Mach nicht den selben Fehler wie viele Frauen: Sie nörgeln und meckern und verändern so lange an ihren Männern herum (vorzugsweise NACH der Hochzeit, dann können sie schwerer weglaufen), bis der Mann sich in seine (auf den ersten Blick mädchenhaft und unkompliziert erscheinende) Sekretärin verliebt.

Ich kann dir nur raten, dich zu entspannen, was das Thema essen angeht - du kannst sonst sogar in eine Essstörung reinschlittern. Essen ist vor allem lebenserhaltende Maßnahme. Vielen Menschen ist es eben zu viel, wenn das Thema den halben Tag einnimmt - mit planen, einkaufen, vorbereiten, essen... Was macht ihr eigentlich wenn ihr im Urlaub seid oder auf Geschäftsreisen? Da kommt ja der Wochenplan durcheinander....

T"apxs


Möglicherweise ist ihm das schlicht "zu gesund".

oder zu experimentierfreudig

Er kommt oft genug dazu, sich selbst was zu machen, unabhängig von meinen Essenswünschen.

Vielleicht solltest DU auch mal was nach SEINEM Geschmack kochen?

Es macht mir Spaß, neue Rezepte auszuprobieren und das Ergebnis zu sehen. Natürlich schmeckt es auch mir nicht immer, aber grundsätzlich macht mir essen viiiiiel zu viiiiiiel Spaß.

Ihm anscheinend nicht.

Zu deinen Links, da würde mein Mann auf Dauer auch streiken. Er würde dann sagen, hat geschmeckt, aber muss ich nicht wieder haben.

Morgen bekommt mein Mann Rindsgulasch mit Spätzle und Apfelkompott und für mich gibts zum Gulasch Rahmrosenkohl satt - den liebe ich -, weil ich gemüsebetonter esse und weniger Beilagen.

So schaut‘s auch bei uns aus. Bei mir ist das Gemüse dann (je nach Lust und Laune) anstatt.

Sacqaro


Ich musste mich grad lange umschauen und darüber nachdenken was überhaupt damals von mir mit in die Wohnung gewandert ist und was von ihm. Warum bist du/seid ihr da so pingelig? ":/

Haha, ich weiß doch, was bei mir seit 4 Jahren rumsteht und was neu ist. Die detaillierte Auflistung schien offenbar von den Usern gewünscht, da ich sie nicht bereits im Startpost gebracht wurde und ich gefragt wurde, wies denn mit der "Möbelverteilung" aussieht.

Und da ich halt so gut wie kein Geld am Monat überhabe, hat er den Rest übernommen. Wir haben es nicht ausgerechnet, aber es hält sich irgendwie die Waage. Mehr wollen wir dazu gar nicht wissen oder diskutieren.

So penibel wie es im Startpost klingt, ist es in Realität nicht.

Stimmt, es ist eigentlich noch viel schlimmer...

Okay, vergleichen wir doch mal:

Startpost = Auswertung nach dem Einkauf, streng ausgerechnet mit Kassenbon

Nachtrag = Ungefähre Aufteilung beim Einkauf, um damit durch zu sein

Das zweite soll schlimmer sein? Wenn wir an der Kasse stehen und jeder schweigend bisschen was auf dem Korb aufs Band legt und bezahlt? Andere Möglichkeit wäre höchstens, einer bezahlt alles. Ist aber absolut nicht fair. Daher teilen wirs uns gleich irgendwie auf, auch wenn man sich mal um 5 € verschätzt. Aber wenn einer den Einkauf mit 50 oder 60 € (nur ein Beispiel!) allein tragen würde, müsste der andere dann doch dafür noch etwas mit 25 - 30 € ungefähr selbst bezahlen oder halt nächstes Mal alles bezahlen.

Klingt in der Theorie machbar, aber wir sind selten zusammen einkaufen. Also ist es mal so (direkt beim Einkauf bestimmt) oder so (nach dem Einkauf überschlagen oder eben ausgerechnet, falls viel für die Schweine bei ist, bleibt mir ja keine andere Wahl).

Für ein gemeinsames Konto wäre es auf jeden Fall zu früh und ich würde sowas auch nicht unbedingt befürworten. Aus Angst, ihn dadurch auszunutzen, weil ich das Geld als "unser" ansehe. Ich finde es gut, für Grundsachen gemeinsam 50:50 aufzukommen, aber Freizeitvergnügen sollte doch jeder aus eigener Tasche zahlen. Es sei denn, der eine lädt den anderen zum Essen oder ins Kino ein.

Der Freund scheint normalegewichtig, d.h. so schlimm kann seine Ernährung nicht sein, während die Erstellerin des Fadens mit dem Gewicht Probleme erwähnte.

Doch, sie ist genauso, wie geschildert. Er macht wöchentlich maximal so viel Sport wie ich. Ich habe 5 - 7 Stunden Badminton die Woche. Er würde jedesmal mitkommen, das geht aber durch seine verschiedenen Arbeitszeiten nicht, weshalb er vielleicht auf 3 - 4 Stunden kommt... Dafür nasche ich aber lieber als er, was den Gewichtsunterschied erklärt. Momentan meist einmal am Wochenende und einmal in der Woche irgendwas zwischen 300 und 500 kcal.

Habe aber Januar schon wieder abgenommen. :-)

Wenn man allerdings schon sehr lange zusammen ist, eine gemeinsame Zukunft plant und auch schon an Nachwuchs in absehbarer Zeit denkt, dann ist das meines Erachtens eher weniger wg-mäßig, sondern tendiert mehr in Richtung Vorstufe zur ehelichen Gemeinschaft.

Also Ausbildung ist erst Mitte 2016 rum, SOLLTE ich dann Arbeit finden (ist ja kein Selbstläufer), werde ich mindestens 2 - 3 Jahre ununterbrochen arbeiten. Und erst dann an Kinder denken. Das heißt, mindestens 4 Jahre musst du schon drauf schlagen. Ich weiß, dass die Zeit vergeht, aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich für die Freiheit des Herren wohl eh noch etwas länger warten werde, steht sowas für mich noch gar nicht zur Debatte. Denke nur in letzter Zeit vermehrt über sowas nach, weil im letzten Jahr zum ersten Mal gleich mehrere gute Freundinnen Babies gekriegt haben. Das lässt selbst MEINE Hormone verrückt spielen.

was ich mich frage ist "Was hält dich eigentlich in so einer Beziehung,was ist daran so schön das du dir das so lange gibst?"

Ich gebe mir das seit 4 Monaten und da ich bereits sehr viel länger mit ihm zusammen bin und wir gerade in schwierigen Umständen sind, werde ich natürlich noch warten, was sich tut und versuchen, mich zu entspannen, was meine Kochsucht angeht. Aktuelle Probleme sind nochmal kurz gefasst das Warten auf die Bachelorarbeitsergebnisse und ohnehin die Tatsache, dass wir noch nicht lange zusammenwohnen. Die Essenpläne mache ich seit ca. 2 Monaten, allerdings hängen sie meist länger als eine Woche, da ich es nicht schaffe, jeden Tag zu kochen und die übrigen Gerichte in die nächste Woche verschiebe.

Ich weiß, was ich an ihm habe und werde das nicht aufgeben, weil wir kulinarisch unterschiedliche Ansichten haben, die sich noch ändern können. Oder eben auch nicht. Aber das ist kein Hinderungsgrund.

Das mit dem herausrechnen der Brotbeläge finde ich auch sehr knauserig und würde ich nicht lange mitmachen

Nochmal - Er isst zu nahezu 100 % nichts von dem, was ich mir aufs Brot mache (Alsan-Margarine, Gemüseaufstriche, Almette, Camenbert, Schafskäse, Harzer Käse, Lauchzwiebeln und Radieschen) und es ist auch teurer als seine Brotbeläge (Cervelatwurst, Salami, Bierschinken, Teewurst, Gouda und andere "normale" Scheibenkäsesorten, Kräuterschmelzkäse...). Ab und an mopse ich ne Scheibe Gouda zum Überbacken oder mal so, aber ansonsten sind da einfach die Geschmäcker sehr verschieden. Deshalb zahlt jeder das für sich selbst.

Ich kann dir nur raten, dich zu entspannen, was das Thema essen angeht - du kannst sonst sogar in eine Essstörung reinschlittern.

Im Sinne einer Magersucht? Wenn ich jeden Tag Frühstück mit Brot und Obst, Mittag selbstgekocht und sogar abends oft noch eine Scheibe Brot esse? Satt bin oder mich manchmal sogar voll fühle, weil es so gut geschmeckt hat?

Was macht ihr eigentlich wenn ihr im Urlaub seid oder auf Geschäftsreisen? Da kommt ja der Wochenplan durcheinander....

Urlaub - hatten wir in unserer Beziehung noch nicht. Geschäftsreisen gemeinsam auch nicht und ich habe (jetzt) noch keine. Und selbst wenn, ist das doch kein Problem. Das weiß man nicht erst wenige Stunden vorher und den Tag markiere ich im Essenplan rot und schreibe rein "Feiertag" oder "Urlaub" oder weiß der Kuckuck. %-|

Hab ich zu Weihnachten und Silvester auch gemacht, weil ich bei meinen Eltern eingeladen war. Ist doch nicht schlimm.

K}adhixdya


Er isst zu nahezu 100 % nichts von dem, was ich mir aufs Brot mache (Alsan-Margarine, Gemüseaufstriche, Almette, Camenbert, Schafskäse, Harzer Käse, Lauchzwiebeln und Radieschen) und es ist auch teurer als seine Brotbeläge (Cervelatwurst, Salami, Bierschinken, Teewurst, Gouda und andere "normale" Scheibenkäsesorten, Kräuterschmelzkäse...). Ab und an mopse ich ne Scheibe Gouda zum Überbacken oder mal so, aber ansonsten sind da einfach die Geschmäcker sehr verschieden. Deshalb zahlt jeder das für sich selbst.

Ja, das ist bei meinem Freund in etwa genauso, aber wir teilen das trotzdem erstmal so auf und schauen, ob wir mit dem Geld auskommen. Ich will nämlich z.B. nur Fleisch vom Bio-Metzger kaufen, aber mein Freund meinte er, er braucht unter der Woche nichts warmes zu essen und ich selbst esse nicht so oft Fleisch, das geht sich dann irgendwie aus.

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