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Wie lange kann man mit 800-900 kcal/Tag auskommen?

pQetit yxucca


Ich habe in letzter Zeit Albträume, wo ich viel esse oder einen Fressanfall habe und dann wache ich auf und es dauert etwas bis ich mich beruhigen kann, weil das alles ja nie geschehen ist.

Das ist das, was Alkoholiker oft mit Schnaps im Traum erleben. Es steht also schon Suchtverhalten dahinter.

Mein Denken ist doch ausschlaggebend dafür, dass ich was ändere. Wenn ich motiviert wäre, was zu ändern, ginge das auch ohne Therapeuten.

Damit schredderst du im Grunde diesen Faden. Deine Hauptaussage ist, dass du nichts ändern willst. Das ist dein bewusstes Denken. Unbewusst möchtest du schon Hilfe, denke ich, sonst hättest du längst aufgehört, zu antworten.

???

AQl0exanjdra5T


äpfelchen

Du schaffst das. Wünsche Dir viel Kraft Deinen Weg zu gehen.

pIetitW yucxca


Muss noch ergänzen: Mit "Faden schreddern" meinte ich die Resistenz gegen sämtliche Versuche, Hilfestellung zu leisten, indem zu allem kommt, "aber ich wills gar nicht anders" - falls das nicht klar rüber kam.

AJmali9aa


Äpfelchen, mir gehen deine Worte nahe. Pass auf dich auf und melde dich wieder wenn du dich besser fühlst , ja? :)*

Ansonsten denke ich, drehen wir uns hier wirklich im Kreis. Vielleicht kommt der 'Klick' irgendwann, ich weiß nicht was alles passieren muss.

änpfelAchexn


Danke an alle @:)

Amaliaa, weißt du, wenn du etwas verändern willst, wenn nur ein ganz kleiner Teil in Dir etwas verändern will, dann würden Dir hier so viele Menschen helfen.

Du musst nicht von heute auf morgen alles auf den Kopf stellen, das dachte ich immer und das funktioniert einfach nicht, aber einen Schritt nach dem anderen in die richtige Richtung gehen.

Wenn meine Worte Dir etwas bringen, dann schreibe ich auch gerne weiter, aber wenn ich merke, dass das alles an Dir abprallt und du Dich trotzig verschließt - das kann ich z.B. auch sehr gut, obwohl ich an sich der liebste und untrotzigste Mensch bin, wenn jemand an die Essstörung und an mein destruktives Verhalten will, dann schwanke ich zwischen Verzweiflung, Euphorie man verliert einfach langsam den Verstand,, Panik und Traurigkeit, obwohl ich eigentlich nur leer bin. Und eben Trotz - dann kann ich einfach nichts dazu sagen, weil meine Kraft eben gerade so für mich ausreicht, dass ich mich am Leben festhalte und noch nicht aufgebe.

A?mDalixaa


Deine Worte regen mich zum Nachdenken (jedoch nicht zum Handeln, dazu bin ich nicht bereit) über diese ganze Sache an. Meine ganze Jugend zu zerstören..?

Ich denke, der Zeitpunkt ist aber noch nicht gekommen , um etwas zu verändern. Dazu bin ich nicht bereit.

Rlesbeccxa


Auch das ist ein möglicher Ausgang, den wir akzeptieren müssen.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Hart ist es, aber so ist das Leben.

AYlexMandraxT


Aber egal welche Entscheidung man trifft.... sie sollte nie andere in Mitleidenschaft ziehen... denk dran Amaliaa.

A*m(aliaa


Danke für eure Hilfe @:)

AEle*xanxdraT


Hilfe? Was hat Dir hier geholfen? Ich glaube nichts... alles so wie am Anfang bei Dir. Ist doch so wenn Du ehrlich bist, oder.

A4m@aliala


Ihr habt mir doch eure Hilfe angeboten? Dafür danke ich euch.

A,lexOan}draT


Ja, aber Du nimmst nichts an und scheinst auch nicht bereit was zu ändern..... Du weisst was ich meine.

AemaPlOiaa


Ihr bietet mir Hilfe an - und ich muss eben was draus machen oder eben nicht machen.

AWlepxandrxaT


Und wie wäre es wenn Du heute mal mit umdenken anfängst? ;-)

d!evil-indisyguisxe


Amaliaa, auch wenn ich bisher nichts geschrieben habe, habe ich den ganzen Thread gelesen und möchte dir dazu folgendes sagen:

Du hast deine Strategien entwickelt, wie du dir das Leben erträglich machen kannst. Daß du solche Strategien entwickeln kannst, ist eine Stärke. Ich habe Verständnis dafür, daß du dich dagegen sperrst, wenn andere dir diese Strategien ausreden oder "kaputtmachen" wollen - weil die Strategien ja zu deinem Schutz dienen und weil du (zu Recht) selbstbestimmt sein willst.

Ich frage dich aber auch: Wäre es nicht schön, wenn das Leben mehr wäre als nur erträglich? Wenn es auch schön wäre? Wenn du etwas fühlen würdest - und zwar auch Gutes? Das Nichtfühlen schützt dich vor negativen Gefühlen, klar - aber wie sehr mußt du unter der Gefühlstaubheit leiden, wenn du dich sogar verletzt, um mal etwas zu fühlen? Wie ausgehungert nach Gefühl mußt du sein, wenn du lieber Schmerzen fühlst als gar nichts?

Du kannst es im Moment nicht glauben, aber das Leben - DEIN Leben - könnte auch anders sein. Anders werden. Nämlich schöner, reicher, voller. Ein Schritt dahin könnte sein, deinem Therapeuten die Wahrheit zu sagen. Du brauchst keine Angst um deine Selbstbestimmung zu haben - auch der beste Psychotherapeut kann dich nicht "umkrempeln", er kann dir ausschließlich helfen, dir SELBER zu helfen. Er kann dich nur bei dem unterstützen, was DU tust. Auch wenn du die Wahrheit sagst, bist DU es, die die Situation unter ihrer Kontrolle behält. Es kann passieren, daß dir zu einem Klinikaufenthalt geraten wird. Zwingen wird man dich aber nicht. Denn die Selbstverletzung ist ja bereits bekannt und hat nicht zur Zwangseinweisung geführt, und akute Selbstmordpläne scheinst du nicht zu haben. Außerdem kannst du selbst entscheiden, ob du gleich absolut alles erzählst oder erst mal nur ein bißchen offener wirst und dich vor allem erst mal selber für den Gedanken öffnest, daß die Therapie dir tatsächlich etwas bringen könnte.

Ich weiß - von anderen und auch aus eigener Erfahrung - daß es Zeiten geben kann (auch lange!), in denen es absolut unrealistisch erscheint, daß das Leben jemals (wieder) gut werden könnte. Ich weiß aber auch - von anderen und aus eigener Erfahrung - daß das eine Illusion ist und das Leben und man selbst viel veränderlicher sind, als man erwartet. Bitte gib dir selbst eine Chance.

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