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Wie lange kann man mit 800-900 kcal/Tag auskommen?

p3etitv yWuxcca


FETTSEIN ist nämlich noch gefährlicher für den Organismus!

[Zitat aus einem zwischenzeitlich gelöschten Beitrag]

Es geht bei der TE aber nicht ums "Fettsein"!

Und deine "Erfolgsmeldung" - hältst du die für förderlich bei jemandem wie ihr? :|N :(v

A malmiaa


Also ich war mal stark übergewichtig und habe schnell abgenommen, [...]

Warum ich meinem Leben nicht einfach einen anderen Sinn gebe als Essen, hat auch irgendwie eine Funktion. Wenn ich Essen zum Hauptpunkt meines Lebens mache, denke ich fast garnicht mehr darüber nach mich selbst zu verletzen. Vorher war es anders, Hauptpunkt war Selbstverletzung, alles hatte sich darum gedreht.

Wenn ich Sport mache (ich mache nicht gerne Sport und sowas wie z.b. Schwimmen ist wegen dem SvV ausgeschlossen) , dann nur um Kalorien zu verbrennen und dann steigere ich mich wieder da rein. :-/

[...]

AGlexanndxraT


Du willst es einfach nicht annehmen, gell.

25 Kilo ist nur möglich bei massiven Uebergewicht, ist ungesund und führt zu Jojoeffelt.

Willkommen im Club... an meinen Armen kann man die Schnittwunden auch noch sehen d.h. die Narben. Es hängt alles zusammen. Glaubs mir... sprichs in der Therapie an.

Nein, Sport soll man vorallem machen um Muskulatur aufzubauen. Die brauchen dann nämlich mehr Energie als wenn man nur Fett hat. Und Sport stärkt das Herz, die Lunge und den gesamten Kreislauf. Lehne nicht einfach alles gleich ab... mach Sport mit Freunden wie zb. eine Stunde Badminton. Verausgabe Dich dabei und fühl Dich dann gut.

fGlow=erli


Um 25 kg Fett abzunehmen muss man 25*7000 kcal einsparen. Geteilt durch 60 Tage sind das knapp 3000 kcal/d. Wie soll das gehen?

Dmream}s2015


Liebe Amaliaa,

bei dieser Vorbelastung mit Selbstverletzung ist es sehr-sehr wichtig, dass Du mit dem Therapeuten (bist Du deshalb in Behandlung?) auch über das Essen sprichst. Er muss darauf eingehen und wird Dir sicher helfen können. Es muss ja nicht sein, dass Essen oder Selbstverletzung die zwei einzigen Sachen sind, um die es sich drehen könnte! Was ist mit Deinen Freundinnen? Können sie Dich unterstützen?

Ein drastischer Gewichstverlust ist echt sehr schlecht für den Körper. Noch steckt der Körper das weg, weil Du jung bist. Im Alter können dann die Langzeit-Folgen auftreten. Wichtig ist, dass Du lernst, "normal" mit Essen umgehen zu können. Denn Dein Gewicht ist definitiv normal.

S#unflo>wer_k7x3


@ Amaliaa:

Essstörung und Selbstverletzung treten extrem oft gemeinsam auf. Und ist sich-krank-hungern die Alternative zur Selbstverletzung? Es ist nur eine andere Form der Selbstschädigung...

Ich hoffe, Du erkennst das Problem schnell. Und redest in der Therapie darüber (die Du hoffentlich freiwillig machst, sonst bringt es nichts).

Alexandra hat aber alles schon geschrieben...

A|mali(aa


Ich hatte ja massives Übergewicht und über 25kg abgenommen.

Der Körper ist nicht so theoretisch, [...]

Ich möchte mir ja nicht helfen lassen, da kann keiner einem 'helfen'. Ich bin da auch nicht unbedingt freiwillig, dementsprechend erzähle ich wenig.

Ich lehne Sport ja nicht ab, Sport ist gesund, man baut Muskeln auf und es tut gut, aber wie hilft mir das weiter im Bezug zum Essen? Ich esse nämlich nicht mehr, wenn ich Sport mache.

D]reamsX201x5


Wenn Du Dir nicht von einem erfahrenen Arzt helfen lassen möchtest, dann können wir hier erst recht nicht "helfen".

Der Sport kann durchaus dazu beitragen, aus diesem Gedankenkarussel, in dem Du bist, heraus zu kommen. Das lenkt ab, Du schläfst tiefer, entspannst mehr. Das ist alles das Positive an Sport. Wenn Du dabei auch noch etwas machst, was richtig Sapß macht, Valleyball? Badminton? Radfahren? dann lenkt es Dich noch mehr ab. Glaub mir.

pZeti<t yuc:ca


Ich möchte mir ja nicht helfen lassen, da kann keiner einem 'helfen'.

Was möchtest du denn genau hier, wenn du zwar um Rat fragst, dir aber, wie oben bekundet, nicht helfen lassen willst?

SQonne~nblnumex44


1200-1300 kcal Grundumsatz? Niemals.

Eine Frau hat ca. einen Grundumsatz von 2000 kcal.

Bei dir, da du noch etwas jünger bist liegt er vielleicht bei 1700,1800.

800-900kcal ist viel zu wenig.

Da nimmt man ja echt schnell ab.

Diese geringe Menge ist nicht gesund.

Versuch dich auf 1800 kcal zu steigern.

Hab Spaß am Essen. Es gibt wirklich wichtigere Dinge als sich nur mit dem Essen und der Figur zu beschäftigen.

Fang an normal zu essen. 1800-2000kcal.

Machst du gerne Sport?

Du kannst ja auch ins Fitnessstudio zusätzlich gehen oder laufen, Inliner, Schwimmen...

Das Leben bietet so viel.

Hab Spaß am Leben und nimm dich so an wie du bist.

Steigere dein Selbstbewusstsein.

Du kannst ja ab und zu mal schauen wie viel du isst.

Aber mach es nicht zur Sucht.

B&reak2ingBcaxd


Ja aber einem 16 jährigen Mädchen mit psychischen Problemen und einer wohl handfesten Essstörrung, sollte man vielleicht nicht noch raten 25 Kilo oder Kilo X radikal in kurzer Zeit abzunehmen. Und sie darin zu bestärken das es keine Auswirkung haben kann.

Aelexa^ndraxT


Ich möchte mir ja nicht helfen lassen, da kann keiner einem 'helfen'. Ich bin da auch nicht unbedingt freiwillig, dementsprechend erzähle ich wenig.

Fang an umzudenken. Fang an zu erzählen. Du bist in dieser Therapie wichtig... ganz alleine nur Du.

Im Moment sperrst Du, empfindest alles als einen massiven Eingriff in Deine Persönlichkeit und willst diese Hilfe nicht. Aber ich sehe, dass Du sie brauchst. Und irgendwann siehst Du es vielleicht auch... wenn Du Pech hast vielleicht zu spät.

Du hast Probleme - das zeigt sich durch Deine Selbstverletzung und Deinen Wahn innert kurzer Zeit massiv abzunehmen. Du scheinst Dich selbst nicht zu mögen d.h. Du fühlst Dich in Deinem Körper nicht wohl. Psyche und Körper sind nicht eins.

Lass Dir helfen Dich selbst zu finden und Deinen Weg zu gehen. Iss normal und mach Sport... geh raus und triff Dich mit Leuten. Du kannst auch gerne mich per PN anschreiben und Dampf ablassen wenn Du willst. Glaub mir... ich hab alles auch durch gemacht. Bis ich dann so weit war, dass ich locker pro Abend auf eine Flasche Wodka kam und morgens nicht wusste wie ich nach Hause kam. Von den körperlichen Folgen ganz zu schweigen. Nervenzusammenbruch und Selbstverletzung um dem "toten" Körper Gefühl abzuverlangen und sei es in Form von Schmerzen... lass es nicht so weit kommen.... nimm bitte Hilfe an.

sdchn$eckxe1985


@ Amaliaa

Nur um es ganz kurz zu machen: Bei mir fing die ganze Geschichte exakt gleich an, auch mit 16: Selbstverletzung, dann Magersucht und extrem gestörtes Essverhalten um irgendwie meine psychische Störung (Depressionen usw) zu deckeln.

Ich habe erst mit Mitte 20 eine Therapie angefangen, mir meine Jugend versauen lassen, viele suizidale Phasen durchlebt, Depressionen, Selbsthass, Zweifel, das Gefühl, dass niemand sieht, wie schlecht es mir geht.

Mir geht es heute gut! ! Essen ist immer noch schwierig, aber ich bin lieber übergewichtig, als diese Hölle der Anorexie nochmal durchwandern zu müssen. Es gibt Hilfe, es kann besser werden! Je früher man damit anfängt, Hilfe anzunehmen, desto besser stehen die Chancen auf Heilung bzw. eine deutliche Besserung!

Denn eines ist klar: Es wird immer extremere Mittel brauchen, um die negativen Gedanken kompensieren zu können, um nach außen zu funktionieren. Anorexie z.B. ist die psychische Erkrankung mit der höchsten Todesrate und mit den gravierendsten physischen Langzeitschäden. Das meinte ich auch mti meinen Kommentaren auf der ersten Seite: Anorexie ist ein schleichendes Gift, das du zu dir nimmst. Mit der Zeit kann der Organismus immer weniger mit dem Gift fertig werden und plötzlich kollabiert das ganze System und du landest in der Zwangsernährung, Psychiatrie oder im Leichenschauhaus. Der Körper ist nicht darauf ausgelegt, mit so wenig Nahrung zu existieren. Mangelernährung begünstigt zudem Depressionen.

Das, was du tust, sind immer momentane Linderungsmechanismen. Langfristig machen sie dich aber körperlich und psychisch so kaputt, dass es dir ans Leben gehen kann.

Wenn ich einen eitrigen Zahn mit einer Spritze betäube, dann tut er zwar kurze Zeit nicht weh, aber langfristig ist die Entzündung trotzdem da und kann sich ausbreiten. Genauso ist es mit der Psyche. Und ein Psychologe ist in deinem Fall der Zahnarzt, der den eitrigen, ekligen Mist aus deiner Seele holt, damit es dir langfristig besser geht und du nicht weiterhin blindlings irgendwelche Aktionen treffen musst, um dein Dasein zu ertragen.

Und: Dass dich deine Eltern zum Psychologen schleppen bedeutet, dass sie sehen und wahrnehmen, dass es dir nicht gut geht. Es gibt also Menschen in deinem Leben, die sich um dich sorgen :)* :)* :)* das alleine ist schon viel wert! :)*

A;lexagndrxaT


Mir geht es heute gut!

Freut mich, dies zu lesen. @:)

stc0hInec+ke1985


Danke, Alexandra @:) :-x

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