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Focus online gesund behauptet, gesunde Ernährung sei teuer

Tfenochptitlxan


Oh ok sorry, dann habe ich das echt missverstanden. In der Tat, gesundes Essen muss nicht teuer sein.

a6v<bg


Die ARD testete vor einiger Zeit Fertiggerichte vs. frisch gekocht.

[[http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/markencheck/markencheck/sendungen-neu/ergebnis-iglo-frosta-check-100.html]]

Das Ergebnis war den Testern wohl nicht so recht. Denn der Unterschied fiel sehr deutlich zugunsten der TK-Ware aus (Markenware). Das Urteil dann war aber nur "vertretbar".

Es halten sich wohl eher aus persönlichen Gründen Abneigungen und Vorurteile. Viele überschätzen die eigenen Kochkünste, andere rechnen die Zutaten am Rande (Gewürze u.ä.) nicht genau. Insgesamt hängt es natürlich auch von der Personenzahl ab. Kocht man nur für eine Person, fallen bei frischem Kochen oft viele angeschnittene Produkte an. Das erfordert Planung, Disziplin; lässt sich aber machen, wenn man will. Günstiger wird es aber sicher nicht.

Ewhemalliger NMutzer (#54d39$15)


Ich habe auch nichts gegen TK. :) Für Einzelpersonen sind diese "TK-Gemüse-Säcke" auf jeden Fall besser...

Nhordix84


Auch für 2-3 Personen ist das völlig ok, wenn man jetzt mal von diesem reinen gefrorenen Gemüse (und nicht von gefrorenen Fertiggerichten) ausgeht. Wir haben auch immer ne Packung Spinat oder Erbens im Gefrierfach, das sind einfach Gemüse die man frisch relativ aufwändig verarbeiten muss, da sehe ich garkein Problem einfach das TK Produkt zu nehmen.

EYlinaxlove


Sehe ich bei gefrorenen reinen Gemüse auch so (in der Ursprungsform nach der Ernte eingefroren), aber Spinat (in undefiniebare kleine Teile gehexelt und in ein bisschen Milchpulver/sahnegemisch gefroren= Fertiggericht und Vitamine verloren) mache ich immer selbst.

Gerade weil es sehr leicht selbst zu kochen ist, kostet dafür (trotz Saison) deutlich mehr.

Aber so hat jeder dann seine Vorlieben und Vorstellungen, was gesund und ungesund ist und wo man für sich mal eine Ausnahme macht. Ich esse zum Beispiel ab und zu mal Fertigbrot oder jeglich Art von Schokolade die von Kinder ist. ;-D Da wäre die teurere Bio-Schokolade aus dem Reformhaus auch besser (und teurer), aber sie schmeckt mir dafür nicht so gut.

EZhemal!iger Nu(tzer1 (#54391x5)


Na ja, Nordi, ich habe so das Problem, dass ich diese großen Säcke aus der Nicht-TK-Abteilung häufig nicht aufgegessen bekomme. :( - daher bietet sich TK dann an.

a+vbg


Da wäre die teurere Bio-Schokolade aus dem Reformhaus auch besser (und teurer), aber sie schmeckt mir dafür nicht so gut.

Warum soll die besser sein? Weil es aus dem Reformhaus stammt? Weil es teurer ist? Man kann sich da sicher ein gewisses Gefühl kaufen. Aber an den Zutaten ändert sich am Ende wenig. Ob man nun Vollrohrohrzucker normalen Zucker vorzieht, ist mehr eine Glaubenssache. Vollrohrohrzucker ist eben Zucker mit noch etwas Dreck, wenn ich das mal so plump sagen darf. Physiologisch sind die winzigen Spuren an Mineralien unbedeutend, da hat jeder Schluck Trinkwasser mehr (gilt auch für das modische grobe Natursalz im vergleich zum "normalen" Haushaltssalz).

Bei normaler Dosierung im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung dürfte es kaum eine Rolle spielen, woher die Schokolade (oder andere Lebensmittel) stammen. Im Reformhaus hätte ich aber eher Bedenken, ob der Warenumschlag so gross ist, dass die Lebensmittel nicht lange gelagert wurden. Zudem mangelt es diesen Läden oft auch an einer Klimaanlage, d.h. im Sommer werden die Verkaufsräume zudem noch deutlich warm. Beides trägt nicht unbedingt zur Frischhaltung bei. Wenigstens schadet es Schokolade nicht stark, während andere Lebensmittel dann aber zur Schimmelbildung neigen.

Im Vergleichstest von Stiftung Warentest schnitten mehrfach Aldi und Lidl gut ab und lagen (z.B. 12/2007) sogar auf dem ersten Platz. Die Schokoladen von gepa (fair trade) und Rapunzel waren nur ausreichend bzw. mangelhaft.

Das Muster lässt sich fast beliebig in anderen Tests wieder finden. Grundsätzlich schneiden viele Discounter immer so gut ab, weil die sich gar keine Schwäche erlauben können, wenn es von jeder Produktsorte nur die Eigenmarke gibt und damit der Kunde nicht z.B. auf einen ganz anderen Hersteller ausweichen kann. Zudem ist der Warenumsatz so sehr hoch, lange Lagerzeiten kommen kaum vor und damit ist die Ware immer recht frisch und Probleme mit der Haltbarkeit entstehen so erst gar nicht.

Meist lohnt ein unverstellter Blick ohne die psychologische Komponente, woher ein Lebensmittel nun kommt und wie der Preis war.

1xto3


Die Schokoladen von gepa (fair trade) und Rapunzel waren nur ausreichend bzw. mangelhaft.

Dass Fairtrade leider immer unterdurchschnittliche Qualität bietet (auch bei Kaffee etc.) liegt am System: Die Qualität der Produkte spielt beim Ankaufspreis keine Rolle. Ausserdem kauft Fairtrade nie die gesamte Ernte, sondern nur einen Teil. Was macht ein vernüntiger Bauer? Er produziert auf Masse, verkauft nur den schlechtesten Teil an Fairtrade und die beste Ware auf anderem Weg.

Aber auch ansonsten ist Fairtrade leider ein krankes und korruptes System von dem jeder mehr profitiert als der Bauer. Für mich ist das Siegel inzwischen ein Nicht-Kauf-Grund.

dbevilinQdqisgiuixse


In dem Artikel wird aber nicht grundsätzlich und generell gesundes mit ungesundem Essen verglichen, sondern gesundes Essen mit Fastfood.

Was ich für einmal Fastfood satt bezahle, reicht dicke, um mir eine Mahlzeit selbst zu kochen.

Wenn ich anstelle von Pommes von der Bude selber Vollkornspagghetti mit Sauce aus Tomatenmark, Zwiebel, Knoblauch und Olivenöl koche, dann habe ich sicher gesünder gegessen, aber nicht mehr ausgegeben. Ebenso, wenn ich eine Gemüsesuppe mit Kartoffeln und TK-Suppengemüse mache. Oder Buchweizenpfannkuchen. Oder Reis mit Linsen, orientalisch gewürzt.

Daß ungesunde Ernährung viel billiger sein kann als gesunde, ist klar: Weiße Nudeln mit etwas Ketchup sind sehr billig, machen satt und kosten natürlich weniger als ein bunter Gemüseauflauf mit Biohuhn.

E&hemalxiger Nustzer R(#5302x18)


Ich finde gesunde Ernährung günstiger/preiswerter als FastFood.

aZvbxg


Pommes von der Bude

Hier wird eben unterstellt, dass man selber besser kochen könnte. Wenn die "Bude" einer der sehr grossen Betriebe der Fastfood-Ketten ist, hätte ich dort am wenigsten Bedenken. Ausgangsmaterial und Prozesse sind sehr genau definiert und überwacht. Temperatur, Zeit, Wassergehalt des Oels etc. werden überwacht und sind optimiert.

Das erreicht niemand zu Hause in der Küche. Es hängt dann einfach davon ab, ob man glaubt, dass Pommes "ungesünder" seien als Vollkornspaghetti. Ist vielleicht eher Geschmackssache. Die angeblich positiven Gesundheitsaspekte des Vollkorns bleiben in der Literatur fraglich; selbst Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel (im Vergleich zu Weissmehl) sind viel geringer, als manchmal populärwissenschaftlich dargestellt. Ausgewogen wird wohl das Ideal sein. Von allem etwas, alles zu seiner Zeit. Wer keine Gewichtssorgen hat, braucht sich nicht zu sorgen. Wer jedoch Gewicht reduzieren möchte, achtet meistens auf bestimmte Makronährstoffe (Fette, Kohlenhydrate), je nach Lehrmeinung, persönlicher Neigung und vielleicht auch psychischen Faktoren.

dmevil7icndisguxise


avbg, es ist umstritten, ob Vollkornmehl gesünder ist als Weißmehl. Völlig unumstritten ist, daß Frittierfett äußerst ungesund ist, und das betrifft nicht nur die schlanke Linie. Ein Gericht, das nicht frittiert wurde, ist also schon mal vorzuziehen. Und Pommes sind eben auch nicht so wahnsinnig billig, daß man sich dafür nicht etwas mindestens ebenso "Gutes" zu Hause kochen könnte - in Deutschland jedenfalls.

E$hem'aliger Neutzer_ (+#5439x15)


@ devilindisguise:

sehe ich auch so!

Was ich mich v.a. immer frage ist: wie kann es bei so vielen Medienberichten, bei so viel genereller Aufklärung sein, dass viele sich so ungesund ernähren, Übergewicht bis zum Anschlag haben, dauerhafte Erkrankungen schlucken usw. Mir ist das ein Rätsel. Und es geht mir langsam echt auf den Geist, dass immer nur mit H4lern argumentiert wird. Es ist ja wohl kaum Dreiviertel unserer Gesellschaft von H4 betroffen. lol

Gibt ja wohl auch genug Leute, die einen Topverdienst haben und sich trotzdem ernähren, als ob sie bratzblöde im Schädel wären.

Ich habe im Übrigen ausbildungsbedingt so gerade eben mehr als n H4-Empfänger... und das mit der Ernährung geht trotzdem.

Und dieses ach so tolle Argument: was ist, wenn die WaMa kaputt geht?

Na, dann muss man eben mal vorübergehend ins Waschhaus gehen oder leiht sich das Geld beim Amt. Was ist da jetzt? Oder man kauft sich eben ne gebrauchte Maschine.

WaMas mit 1000 Umdrehungen kosten ca. 170 Euro. Gebrauchte kriegt man sogar noch günstiger. ;-)

Das mit den H4lern grenz langsam an Lächerlichkeit.

EXhemmaOliger Nuutzer l(#54x3915)


Wobei man meine oben ausgeführte Kritik auch auf andere Aspekte beziehen kann: Bewegung, Sport, Stressabbau, weniger das Auto benutzen usw.

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