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Ekelgefühl vor Geruch und Konsistenz vieler Lebensmittel

TKhob7x1


@ N8eule

Ja, ich mag beispielsweise Bananen, Erdbeeren, Himbeeren, Aprikosen,

Äpfel jedoch weniger

Grobes Körnerbrot geht bei mir sogar nicht, feingemahlenes Vollkornbrot

könnte ich mir sogar vorstellen zu probieren.

Ich mache mir bisher nur fertige Tomaten suppe aus dem Beutel oder Dose.

Da dort Gewürze Zwiebel etc drin sind, siebe ich die Suppe zusätzlich durch.

Rohe Tomaten finde ich auch ekelig, aber Ketchup mag ich auch nicht.

MZad"ame} Chamrentxon


das einzige was du essen solltest ist Gemüse - auf den Rest den du nicht magst kannst du auch verzichten, tun andere Menschen auch, das schadet nicht.

aber Gemüse wäre wichtig - isst du eig. gern asiatisch, italienisch, indisch etc? oder gibts bei dir nur Hausmannskost

T]ho7x1


@ Madame Charenton

Gemüse wird schwierig...

Ich mag überhaupt nichts scharfes. Sollte es versehentlich doch schärfer als erwartet sein, bekomme

ich Sodbrennen und teilweise Hautausschlag.

Deshalb esse ich auch nicht asiatisch, italienisch und indisch.

Italienisch mag ich fast gar nichts, am meisten ekel ich mich vor Pizza, egal welcher Belag, ich

mag weder den Geruch noch die Konsistenz. Nudeln mag ich am liebsten trocken oder mit typisch

deutschen Soßen.

Eshemali8ger Nutlzer e(#41790x3)


Gemüse kannst du doch zubereiten, wie du magst, das muß ja nicht scharf sein.Blumenkohl mit heller Soße oder einfach mit Butter. Oder eine Gemüsecremesuppe aus verschiedenen Sorten ganz fein püriert, da mußt du auch nix mehr durchsieben.

Obst tut es ja auch, was die Vitamine angeht. Wenn du Äpfel nicht so magst, probier sie doch mal als Kompott, oder mach nen leckeren Smoothie aus verschiedenen Früchten.

Ich finde zum Beispiel die faserige Konsistenz von Ananas, Orangen, Mandarinen usw. nicht toll, die esse ich deswegen ganz ungern. Da ich den Geschmack aber gerne mag, kommt das Zeug einfach in den Mixer und wird zu leckerem Saft oder Smoothie.

Tthox71


@ N8eule

Blumenkohl würde ich nicht herunterbekommen. Eine Zubereitung der Speisen mit Butter ist

natürlich ideal, da ich Gewürze, Zwiebel etc. weglassen kann.

Bei Obst ist es es wie bei Dir, mich stören die Fasern u.a. Aber Obst zu einenem Saft zu verarbeiten

und später zu trinken, sollte nicht das Problem sein, denke und hoffe ich zumindest.

Dagegen ekel ich mich bein Blumenkohl bereits vor dem Anblick. Wenn man diesen pürieren

würde, geht es letzendlich nur um den Geschmack. Ich denke, dass ist dann wirklich ein

"Kopfproblem", da ich weiß, was ich zuvor zubereitet habe...

P0lanetxa


Es ist kaum zu glauben, aber als Kind mochte ich zum Verrecken keinen Nudelsalat. Das kann ich heute nicht mehr im Geringsten nachvollziehen, denn ich könnte heute Nudelsalat futtern, bis er mir aus den Ohren wieder rauskommt. Ich habe da aber nie mit Gewalt eine Umkehrung herbeigezwungen, sondern auf einmal wie ein Kick, war es da, ich aß Nudelsalat und er war lecker.

Genauso erging es mir mit Rotkohl.

Nur so Sachen wie Sülze, Sehnen und schwabbelige Fettstücke im Fleisch bringen mich heute noch zum K*.

Da werde ich mich auch nie dran gewöhnen können.

T;ho7x1


Es ist schon mehrmals passiert, wenn an einem gedeckten Tisch sitze und nur interessiert gucke,

dass mir gesagt wird, "das ist nichts für dich" oder "das magst Du eh nicht...".

Finde ich extrem kontraproduktiv, für mich ist es in diesem Moment auch abgeschlossen, ich gebe

keine Antwort auf solche Kommentare. Schade nur, dass ich es danach trotzdem nicht schaffe, dies

einzukaufen, zuzubereiten und es ganz alleine im "eigenen Kämmerlein" zu probieren...

Es sind offenbar nicht nur von mir eingefahrene Strukturen und Abläufe, sondern auch von meinem

Umfeld.

B,illryNixk


Ich war als Kind ein sehr mäkeliger Esser. Angefangen hat es mit Kartoffeln, die ich plötzlich nicht mehr essen mochte. Pommes ja, Bratkartoffeln auch, aber Salzkartoffeln gingen und gehen gar nicht. Ich mag schon den Geruch nicht, wenn Kartoffeln kochen. Am Schlimmsten ist für mich aber gekochte Milch. Da dreht sich mir sofort der Magen um. Heute weiß ich, dass ich Kartoffeln nicht vertrage (gibt Durchfall) und laktoseintolerant bin. Keine Ahnung, ob mein Körper mich damals schon gewarnt hat.

Ansonsten ist es so, dass ich inzwischen eigentlich alles probiere. Es muss schon ziemlich fies riechen oder aussehen, damit ich es nicht teste. Ich sage mir immer, wenn ichs nicht versuche, verpasse ich vielleicht etwas richtig Leckeres. Und wenn es mir nicht schmeckt, kann ich es wieder ausspucken. Zwingt mich doch niemand, es auch runter zu schlucken.

Tomaten habe ich als Kind nicht gegessen. Auch nicht als Soße oder Ketchup. Nudeln gabs pur. Reis ebenfalls. Fleisch und Fisch nur ohne Soßen. Gemüse am Liebsten roh. Obst ebenfalls. Von hartgekochten Eiern nur das Eiweiß usw.. Ich erinnere mich an einen Urlaub, in dem ich nur Pommes, Schnitzel, Brathähnchen und Brötchen mit Nutella gegessen habe.

Meine Mutter ist schier verzweifelt und hat versucht, mich zum Essen zu zwingen. Danach griff dann der Dickkopf und es begann ein Machtkampf, den ich gewonnen habe.

Inzwischen liebe ich Tomaten, brauchte aber mehrere Anläufe, bis ich mich an den Geschmack gewöhnt habe. Blumenkohl habe ich als Kind nicht angerührt und heute esse ich ihn gern. Ebenso Eier - komplett und auch gerne noch mit halb flüssigem Eigelb. So nach und nach hab ich alles mögliche probiert. Aber erst als der Druck raus war und ich allein entscheiden konnte. Bei den meisten Lebensmitteln habe ich mehrere Anläufe gebraucht. Sagt man aber bei Kinder auch. Also das sie sich gewöhnen müssen und man neue Lebensmittel deshalb häufiger anbieten soll, auch wenn sie abgelehnt wurden.

Heute gehe ich gern essen, wenn das Essen in Buffetform angeboten wird. Da kann man sich schön durchprobieren und halt auch mal nur 1 Blumenkohlröschen nehmen.

LG

Pjhenolp<htalxein


Hi Tho71,

ich kenne dein Problem ;-) Allerdings habe ich dieses Ekelgefühl Gott sei Dank nur bei Käse. Leute können es meist nicht nachvollziehen, warum man manches es gar nicht probieren will. Aber ich finde man sollte unterscheiden zwischen "schmeckt einfach nicht" und "ich ekle mich davor". Ich mag keine Oliven, sind sie aber auf meinem Teller, dann esse ich sie eben und schluck sie mit zugepressten Augen runter. Käse ist aber ne ganz andere Liga. Ich konnte früher nicht mal am selben Tisch essen, wenn jemand Parmesan auf seine Nudel streute. Bei mir ging das ganze soweit, dass es jedesmal mit einem Herpesausbruch endete.

Was hilft? Keine Ahnung. Ich denke mir auch manchmal vielleicht würde es mir sogar schmecken, aber ne der Ekel es zu probieren ist dann doch zu groß. Es hat sich bei mir mit den Jahren etwas gebessert. Ich muss nicht gleich den Raum verlassen, wenn jemand Käse isst und Mozzarella hab ich mittlerweile sogar gerne. Hat aber alles nur mit langsamen herantasten geklappt. Manchmal muss man etwas mehrere Male kosten, bis man sich an den Geschmack gewöhnt und es einem schmeckt. Aber wie gesagt, nicht schmecken und ekeln...2 verschieden Paar Schuhe. Was ich immer noch nicht kann ist zb Käse anfasse, auch wenn er verpackt is. brr, da muss ich mir sofort die Hände waschen. Huch ich kling wie ne Irre ;-D

m[nxef


Kannst du dir Gemüse unterjubeln oder ekelt dich auch schon das bloße Wissen, dass was davon drin ist?

Bei vielen Gerichten schmeckt mans gar nicht, wenn es klein genug geschnitten oder geraspelt wurde,

O range8Canyown


Willkommen in meiner Welt :)

Ich kann für mich nicht gut riechende Lebensmittel auch nicht essen, also kein Käse, kein Fisch, kein Zwiebel bzw. Lauchgewächse, usw......keine Speisen, bei denen ich die Zutaten nicht erkennen kann......also Aufstriche, Eintöpfe, usw.......und dann hätten wir da noch kaltes Fleisch, also mehr oder weniger alle Wurstprodukte.

Früher war es noch viel schlimmer als heute, mittlerweile ist die Speisenauswahl wenigstens ein klein wenig gewachsen, aber wirklich viel bleibt trotzdem nicht.

Wobei die Liste von dem was ich esse, heute vermutlich noch immer kürzer ist, als die des gegessen werdens.

E(hema8lige)r NutZzer (#56B53455)


Oh das Ekelgefühl bei bestimmten Lebensmitteln kenne ich. Ich ekele mich oft vor Milchgeruch (letztens mochte ich noch nicht mal mein Eis aufessen, weil das plötzlich so unangenehm nach Milch roch). Bei Milch glaube ich dass das Ekelgefühl daher kommt dasd mein Körper mir signalisieren möchte, dass Milch für Kühe und nicht für Menschen gedacht ist ? Ich käme nie auf die Idee ein Glas Milch zu trinken. Kakao mag ich nur in Form von Wasserkakao.

Butter/Margarine, Käse und ganz schlimm vor Schmierkäse, da muss ich wirklich würgen wenn ich das Zeug nur sehe. Bei mir liegt es aber daran, dass ich als Kind über Jahre hinweg gezwungen wurde, diese Dinge zu essen, obwohl ich sie wirklich abartig und eklig fand. Und ich meine man merkt ob ein Kind nur aus ner Laune heraus sagt, dass es was nicht mag oder ob es sich wirklich ekelt. Zerlaufener Käse geht aber. Mittlerweile geht auch junger Gouda wenn der bei nem Salatteller dabei ist (der schmeckt ja auch nach nichts)

Im Laufe der Jahre ist ein weiteres Ekelgefühl dazu gekommen. Ich kann kein "rohes" Fleisch mehr essen. Carpaccio, Mett, geht alles nicht mehr. Steak ist für mich Verschwendung da ich es nicht runterkriege, sobald auch nur die geringste Flüssigkeit austritt. Das ist aber ne reiner Kopfsache, denn bis zum Alter von ca. 20 habe ich das alles ohne Ekel gegessen.

Einen wirklichen Tip habe ich für Dich leider nicht. Wenn du es nicht runterbekommst, ist das halt so. Du könntest höchstens versuchen, es mit andere Zubereitungsarten zu probieren.

E*hemaligerK Nutzer r(#53|02318x)


Bei solchen für mich Extremen wie du sie schilderst TE, frage ich mich offeng esagt, ob das nicht bereits eine Form von einer Esstörung ist. Ekel gegenüber manchen LM kann ich zwar verstehen, aber wie gesagt in dem Umfang/Ausmaß wie bei dir scheint mir die psychische Komponente eine größere Rolle zu spielen.

Ekel ist ja auch viel stärker als Abneigung als einfach keinen Appetit auf etwas bestimmtes zu haben. ... Und ohne das böse zu meinen: Teils kann man sich seinen Ekel auch selbst heranzüchten. Da ist der Ekel dann auch höchst echt und real, hat aber eine andere Ursache als das LM selbst.

T6ho7x1


Hallo zusammen,

nochmals vielen Dank für eure zahlreichen Antworten, über die ich mich wirklich gefreut habe

und dass ihr eure damaligen/heutigen Essprobleme geschildert habt.

Klingt für mich interessant, dass diese Probleme in diversen Variationen und Stärken auftreten

können. Bisher dachte ich wirklich, ich wäre der einzige Mensch, der diese Probleme hat.

Ich habe mich auch nach einer SHG deutschlandweit umgesehen, habe aber zu diesen speziellen

Ernährungsprobleme nichts gefunden. Für mich wieder ein Indiz, dass ich alleine damit bin.

Für mich ist es wirklich das Problem "des ersten Anscheins" und des Geruchs. So halte ich mich

selbst von dem unbekannten Lebensmittel zurück.

@ Lost_Places,

RICHTIG! Es ist eine reine Kopfsache!!!

@ mnef Kannst du dir Gemüse unterjubeln oder ekelt dich auch schon das bloße Wissen, dass was davon drin ist? Bei vielen Gerichten schmeckt mans gar nicht, wenn es klein genug geschnitten oder geraspelt wurde

Ja, Du hast es auf den Punkt gebracht, es ist das Wissen (also eine Kopfsache), auch wenn ich es

weder schmecke noch rieche. Das wäre mal ein Experiment wert...

@ Phenolphtalein,

bei mir ist es ebenso, Käse ist so extrem, dass ich diesen noch nicht einmal

mit Folie anfassen kann.

Liebe Grüße,

P,he5nolp<htalJeixn


bei mir ist es ebenso, Käse ist so extrem, dass ich diesen noch nicht einmal

mit Folie anfassen kann.

High five bro! bist der erste den ich kennenlerne, der da genauso drauf ist wie ich ;-D Ich fühle mit dir!

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