» »

Nahrungsmittelunverträglichkeit - aber welche, Diagnostik?

m|u.hkuhx2k


Ok gut :-). Wobei ja auch viele negativ auf Getreide reagieren, obwohl sie keine Zöliakie haben oder?

Ironischerweise hat mein Hausarzt auch einen Schwerpunkt auf dem Thema Ernährung ;-)

AWpKyrenxa


Na gut... dann sollte er es aber wissen!

Man kann auch auf Getreidesorten allergisch reagieren, am meisten ist das Weizen. Das ist dann eine TypI Allergie und keine Zöliakie.

mluGhlkuhx2k


Hmm ok, dann reagiert man aber auch auf Getreidesamen in der Luft oder?

Naja jedenfalls habe ich heute Mittag nochmal fie Nudeln gegessen, mit denen es am vorletzten Wochenende für ein paar Stunden deutlich schlechter wurde. Bis jetzt ist nichts passiert. Schon komisch, schaffe es irgendwie nicht das System dahinter zu erkennen(wenn denn eins vorhanden ist).

Heute Abend gibt es Birnen. Mal schauen was dann passiert ;-).

Kann natürlich auch sein, dass es tatsächlich nur der Zwerchfellbruch ist, auch wenn ich das mittlerweile nicht mehr für die alleinige Ursache halte. Wenn ich jedenfalls schnell eine große Portion Wasser trinke (ca. 1l) werden Benommenheit und Schwindel für eine gewisse Zeit massiv verstärkt.

Aqpkyrxena


Ich glaube nicht, dass es der Zwerchfellbruch ist.

Mit den Allergien ist es auch folgendermaßen: Wenn dein Allergielimit noch nicht erreicht ist, toleriert dein Immunsystem möglicherweise etwas, was es nicht mehr tolerieren würde wenn du bereits auf Oberkante bist. Das ist sehr entscheidend. Und dann gibt es auch Kombinationen, die ungut sind.

Man reagiert allergisch, wenn der Eiweißstoff ähnlich ist. Das ist das Ding mit den Kreuzallergien. Also wenn Gräserpollen eine ähnliche Eiweißstruktur haben wie Bohnen, dann geht das (meist) nicht. Und wenn die Pollen fliegen bist du viel empfindlicher wie wenn sie nicht fliegen.

Wenn Birnen nicht gehen, liegt es nicht nur an Fruktose, sondern auch an Sorbit. Sie haben viel davon.

Das mit dem Schwindel und der Benommenheit könnte auch an was anderem liegen. Ein direktes Allergiesymptom ist das nicht. Das hängt vielleicht mit deinem Kreislauf zusammen. Aber es gibt auch Dinge, die es nicht gibt.

mquhku{hx2k


Also die Birnen habe ich gerade gegessen, da ist nix passiert :-).

Ne, der Schwindel kommt sehr sicher von einer dauerhaften Blockade/Verspannung an der Halswirbelsäule. Er ist direkt von Kopfbewegungen, bzw. Muskelaktivität an den seitlichen Halsmuskeln abhängig. Der Kreislauf spielt hingegen keine Rolle.

Bei Benommenheit und wenn es sehr schlecht ist der damit verbundenen Unruhe bin ich mir nicht sicher.

Insgesamt fühle ich mich jedenfalls als wäre ich betrunken. Dauerhaft. Interessant fand ich, als ich vor wenigen Tagen gelesen habe, dass eine Glutenunverträglichkeit dazu führen kann, dass Rezeptoren im Gehirn, die auch durch Opium genutzt werden, belegt werden.

Denn genau so fühlt es sich an bzw so stelle ich mir das vor. Seitdem ich das Problem habe, habe ich übrigens keine Kopfschmerzeb mehr (nie) und werde nicht mehr Müde. Kann mich dafür aber auch so gut wie nicht konzentrieren.

Agpyr-ena


Wenn auf Birnen nicht gleich eine Reaktion kommt, ist das gut. Es kann aber auch noch Spätreaktionen geben.

Das mit der Benommenheit ist bei Unverträglichkeiten öfter der Fall (z.B. bei Fruktose). Ein Glutenproblem hast du doch nicht, oder? Das führt manchmal zu neurologischen Beschwerden.

Dass man sich bei Benommenheit nicht konzentrieren kann, finde ich logisch.

Kopfschmerzen können auch ein Symptom von Allergien und co sein. Die Müdigkeit sowieso.

m`uhkuhx2k


Zöliakie (also komplette Glutenunverträglichkeit) wurde ausgeschlossen.

Was mich etwas wundert ist die dauerhafte Benommenheit, wobei es zu einigen Beschreibungen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten schon sehr gut passt. Ich kenne leider keine Lebensmittel, die es unmittelbar auslösen, aber ein paar Tricks um es, wenn es recht stark ist, wieder besser zu machen (bspw. ein Snickers essen).

Kopfschmerzen und Müdigkeit habe ich wie gesagt gar nicht mehr seitdem ich die Benommenheit und den Schwindel habe.

mVush,kuhj2k


Ok das Weglassen von Gluten und Fructose hat heute nur sehr begrenzt geklappt. Heute morgen gab es Reiswaffel mit Rührei und heute Mittag Kartoffeln mit Butter.

Gegen Mittag wurden Schwindel und Benommenheit dann deutlich schlechter, so dass ich mich dann heute Nachmittag doch dazu entschlossen habe etwas süßes (also zwangsweise auch Fructose) zu essen. Danach wurde beide dann wieder besser.

Jetzt bin ich ziemlich irritiert. Es ist das erste Mal, dass ich merke, dass ich überhaupt auf Zucker reagiere. Ist das nur eine simple Unterzuckerung (auf die ich aber sehr stark vegetativ reagieren würde) oder kann dies als Entzugssymptom von der Fructose kommen ??? ??? ???

A8pyreCna


Von Entzugsproblemen habe ich noch nie gehört. Wenn du genügend Kohlenhydrate isst (hast du ja mit Reiswaffeln und Kartoffeln), dürftest du auch nicht in Unterzucker kommen. Bist du schon mal auf Diabetis untersucht worden? Ich habe davon keine Ahnung, aber vielleicht würde das die Benommenheit und das Betrunkensein-Gefühl erklären?

Hast du einen Arzt, mit dem du das besprechen kannst?

H/olao)rtexga


Hallo,

ich möchte dein Thema nicht klauen, aber da die Thematik hier bereits angesprochen wurde dachte ich mir frage ich kurz hier nach anstatt ein weiteres Thema zu eröffnen:

Ich überlege ebenfalls, so wie der TE, mich auf Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten testen zu lassen und kann ebenfalls kaum eingrenzen welche in Frage kommen und welche nicht:

Wird mir ein Allergologe da überhaupt weiterhelfen können? Denn wie hier ja geschrieben wurde sind die Tests ja nicht immer aussagekräftig.

Ich möchte nicht auf eigene Fast wochenlang Auslassdiäten ausprobieren ohne (abseits der Symptome) ein Indiz dafür zu haben, dass bestimmte Nahrungsmittel die Auslöser sind.

azgnxes


Vielleicht erzählt Dir Dein Hausarzt ja nicht irgendwelchen unwissenschaftlich-populären Unsinn, WEIL er Ahnung hat?

Ansonsten, wenn es mir nach übermäßigem Alkoholkonsum tagelag schlecht ginge, müßte ich nicht lange nach dem zu vermeidenden "Nahrungsmittel" suchen.

ABpyre+na


@ Holaortega

Es gibt nur die beiden Möglichkeiten. Du machst Tests in dem Wissen, dass sie unsicher sind, aber einen Anhaltspunkt geben oder du testest selbst. Das beobachten deiner Essgewohnheiten und der nachfolgenden Symptome bleibt dir beim Allergiethema leider nie erspart, egal welche Variante du wählst.

H!ol%aoritega


Also gibt es letztlich gar keine Möglichkeit Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten zu diagnostizieren?!

Das finde ich seltsam, denn meine Mutter hat eine Allergie gegen Weizen sowie Milchprodukte in ihrem Allergiepass attestiert...wie ist das möglich wenn keine objektivierbare Testmethode existiert?

A=pyNren@a


Doch gibt es. Mit den üblichen Prick-, Blut-, Darmtests. Aber jeder ehrliche und informierte Mediziner wird dir sagen, dass man sich darauf nicht 100% verlassen kann. Es ist eben nicht vollkommen "objektiv".

mKuh4kuh2xk


Tests haben immer eine gewisse Unsicherheit, das ist bei allen so. Auch wenn es vielleicht bei Nahrungsmitteln etwas unschärfer ist als sonst.

@ Apyrena

Diabtes Test wurde mal vor 2-3 Jahren gemacht, da war da nix. Glaube ich aber ehrlich gesagt nicht, ich kann unmengen von Zucker essen ohne dass was passiert. Nur weglassen bekommt mir offenbar nicht.

@ Agnes

Ich habe seit einem Jahr (also seitdem ich das habe) weder Alkohol noch Koffein getrunken. Denke das kann man also ausschließen ;-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH