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Nahrungsmittelunverträglichkeit - aber welche, Diagnostik?

mXuhk{uhx2k


So, der Test ist vorbei, mit folgenden Erkenntnissen:

-offenbar produziere ich kein CH4

-auch im Bergmannsheil ist man weder in der Lage den Test korrekt durchzuführen, noch ihn richtig zu interpretieren.

Ich habe direkt zu Beginn nachgefragt mit wie viel Lactulose denn getestet wird. Nach langem Nachschlagen war die Antwort 25g. Ist natürlich vollkommener Unsinn, danach würde man den ganzen Tag nicht mehr vom Klo runterkommen. Empfohlen sind 5-10g. Und was ich bekommen habe waren definitiv auch keine 25g, ich habe Lactulose ja mal eine Zeit lang selbst genommen und kann es daher vom Geschmack her recht gut einschätzen.

Noch bevor überhaupt gecheckt wurde, ob der Nüchternwert ok war, bekam ich die Lösung zu trinken. Ebenfalls Unsinn.

Nach 40 min stieg der H2-Test auf ca. 25ppm. Normal wäre ein Anstieg nach 90 min. Mit dem CH4-Test ist nichts passiert.

Nach 2h wurde der Test dann beendet (laut Protokoll waren sogar eigentlich nur 90 min vorgesehen bzw. in der Auswertung eingetragen, offenbar bekommt man sowas auch nicht hin). Meine mehrfache Bitte den Test auf 3h zu verlängern, um zu gucken ob es einen Doppelpeak gibt wurde verneint. So lange würde man da nicht arbeiten und es macht ja auch gar keinen Sinn, da es schon einen Anstieg gab.

Also entweder alle, wirklich alle Informationen die man zu diesem Thema im Internet findet sind falsch (inklusive zahlreicher internationaler Veröffentlichungen) oder die Inkompetenz deutscher Ärzte und der Hilfskräfte auf diesem Gebiet schreit zum Himmel >:( >:( >:(

Nein, so wirklich beschäftigt habe ich mich mit Entspannung nicht. Progressive Muskelentspannung klappt nicht richtig, autogenes Training scheint nicht mein Fall zu sein. Ich könnte mal Meditation probieren, mal schauen. Nach meinem bisherigen Wissen spielt es auch kaum eine Rolle ob ich entspannt oder angespannt bin. Nur in Situationen, die mir unplausibel erscheinen, tickt meine Atmung etwas aus und da ich aufgrund der Blähungen ja ohnehin schon Probleme habe reagiere ich da offenbar sensibel drauf.

AIpyr2enxa


Oh man, das ist ja zum Haareausraufen. So ein Bullshit!

Was machst du jetzt?

Für mich sind Progr. Muskelentspannung und autogenes Training auch nichts. Mir ist das zu mechanisch. Ich mache Yoga, das ist für alles gut. Aber das ist widerum kein so ein Männerding.

m$uhk7uh2k


Wie zu erwarten. Meine letzte Hoffnung in die Schulmedizin ist mein Termin am IKH anfang Juni. Wenn das auch nichts gibt werde ich alleine machen und/oder Heilrapktiker aufsuchen müssen. Mal sehen.

Überrascht bin ich jedenfalls, dass CH4 negativ war. Da ich auf Metronidazol, nicht aber auf Rifaximin reagiert habe, hätte ich damit nicht gerechnet. Naja mal schauen. Ich denke intermettierendes Fasten ist ein interessantes Thema. Führt bei mir jedenfalls zum Magengrummeln (also dem Säuberungsprozess im Darm), was ich sonst nicht habe. Und interessanterweise kann ich danach normalgrpße Mahlzeiten ohne wirklich Probleme essen und somit ohne Gewichtsverlust.

Ja, Yoga habe ich auch ein paar Mal probiert. Fand ich gar nicht so schlecht, wobei es wohl vor allem die Drehhaltungen waren die bei mir gegen festsitzende Blähungen geholfen haben. Pilates ist zu sehr Muskelaufbau, ich denke mit Entspannung hat das nicht viel zu tun. Letztendlich wird es mir vermutlich am besten helfen, mich allgemein zu bewegen. Ob fehlende Entspannung wirklich ein Thema ist weiß ich nicht. Wenn es in den Medien nicht so extrem gehyped werden würde, würd ich da mit Sicherheit gar nicht drüber nachdenken.

mluhbkuhx2k


In den letzten Tagen habe ich ja wieder versucht Gluten deutlich zu reduzieren, indem ich die eine Toastscheibe morgens und abends gegen einen Kartoffelpuffer getauscht habe ;-) . So toll war die Idee ganz offenbar nicht. Anfangs ging es noch recht gut, mittlerweile ist mein Bauch jedoch wieder kugelrund mit stärkerem Schwindel und Benommenheit, der Schwindel gestern und vorgestern auch teils mit kurzen Attacken. Gleichzeitig auch Gewichtsverlust aufgrund der starken Blähungen (bzw. ich esse allgemein weniger). Zwar nur 0,5-1kg, aber ich merke es vor allem daran, dass ich deutlich weniger esse. Also schwenke ich wieder zurück zum Toast, damit war es besser.

Ich trinke ja seit Jahren 2-3l pro Tag, da ich ansonsten dieses Brennen beim Pinkeln bekomme (wo bisher nichts gefunden wurde). Ich überlege ob diese Menge an Wasser nicht eventuell dazu führt, dass ich aus meinem Körper allerlei Mineralstoffe rausspühle. Zwar nicht in einem Maße, das bedenklich wäre, aber vielleicht schon so viel, dass ich meine Probleme mit zu wenig Magensäure bekomme.

Um weniger trinken zu können muss ich jedoch die Ursache des Brennens kennen und beseitigen.

Momentan überlege ich, ob es nicht vielleicht etwas sehr bannales ist: Die Farbe der Socken und Unterwäsche.

Dass das Brennen beim Pinkeln davon abhängt was für Socken ich anhabe, hab ich schon häufiger bemerkt. Vor allem, wenn es Socken sind in denen ich etwas Schitze und ich dadurch feuchte Füße bekomme ist es sehr problematisch. Jetzt ist mir wieder etwas interessantes von vor einigen Jahren eingefallen: Damals habe ich quasi alle schwarzen T-Shirts entsorgt, da diese extrem unter den Achseln angefangen haben zu stinken, sobald ich geschwitzt habe. Offenbar durch irgendein Bakterium oÄ. das dadurch aktiviert wurde. Meine Socken und Unterwäsche sind jedoch schwarz geblieben, da habe ich von dem Geruch auch nichts bemerkt. Wer weiß ob es da nicht erstmal einen Zusammenhang gibt. ":/ ;-D . Jetzt werden jedenfalls erstmal ein paar weiße Socken/Unterwäsche gekauft ;-)

AMpyreznxa


Es könnt ja sein, dass du auf den Farbstoff (Inhaltsstoff) allergisch bzw unverträglich reagierst. So was gibt es schon. Vielleicht lohnt es sich auch mal Richtung chemische Unverträglichkeit zu denken ???

Kartoffeln haben vergleichsweise sehr viel Stärke drin...

Von zwei-drei Litern Flüssigkeit schwemmst du sicher nichts aus, das ist VIEL zu wenig, das ist ja die normale vorgegebene Trinkmenge.

mQuhku{h2xk


Hm das stimmt, aber meine Reaktionen sind ja eigentlich nicht allergisch und es sind ja auch keine Allergien bekannt.

Das stimmt, ich denke die Stärke wird auch das Problem sein, wobei ich Kartoffeln ja eigentlich noch relativ gut vertrage. Vermute, dass es aber auch sehr stark von der Sorte abhängt (wie in der fast-tract-diet ja auch beschrieben).

Naja 2-3l finde ich für jemanden, der keinen wirklich schweißtreibenden Sport macht und auch sonst kaum schwitzt schon recht viel. Für mich ist es auch ein Kriterium, dass mein Urin quasi immer durchsichtig ist. Ich weiß, dass wird von vielen Seiten als optimal dargestellt, aber ich würde das mal in Frage stellen (und da wäre ich wohl nicht der einzige).

A0pyrennxa


Du bist doch mit Sicherheit darauf nicht speziell untersucht worden. Die üblichen Tests beziehen sich auf Pollen, Nahrungsmittel, Pilze etc. und nicht auf Schadstoffe.

Bei Kartoffeln hängt es auch von der Zubereitungsart ab. Gewässerte und gekochte Kartoffeln sind am verträglichsten. Auch das Fett könnte bei Kartoffelpuffer eine Rolle spielen.

Ne, also 2l sind echt Standard, ich glaube das nicht. Und das gäbe - wenn es so wäre - auch ganz andere Symptome.

mBuhkuxh2k


Das stimmt. Ich behalt es mal im Hinterkopf, aber wie gesagt, ich bin auf Allergien etc. nicht wirklich empfindlich. Halte da einiges aus.

Bzgl. der Kartoffeln hast du absolut Recht. Momentan probiere ich auch mal ein wenig mit Süßkartoffeln rum. Scheinen auch ganz gut zu gehen.

Zum Trinken:

[[http://www.welt.de/wissenschaft/article896133/Bei-zuviel-Wasser-saeuft-der-Koerper-ab.html]]

Anpyrexna


Dass früher viel weniger Mineralwasser getrunken wurde, lag daran dass alle Leitungswasser getrunken haben. Mineralwasser konnte sich doch gar keiner leisten.

Und VIEL Mineralwasser ist meiner Meinung nach etwas ganz anderes als 2-3 Liter. Das ist für mich nach wie vor in einem ganz normalen Rahmen. Und das schreiben die ja auch, wenn die 1,5 Liter als Richtwert angeben. Die schädlichen Mengen, die die in diesem Artikel meinen, sind ganz andere als 2-3 Liter.

Ich halte das nach wie vor für eine ganz normale Menge.

m.uhkxuh2k


Das ist schon richtig, wobei dort ja einmal wieder nur die Extremfälle beschrieben werden. Auch hier gilt ja, dass es zwischen Normalzustand und Lebensgefahr einen ziemlich großen Graubereich gibt.Warum also den Körper mit sehr viel Wasser überschwemmen, das er gar nicht benötigt? Und wenn man in Richtung Paleo denkt, hatten die Menschen früher mit Sicherheit keine 2-3l sauberes Wasser pro Tag zu Verfügung.

Naja ich weiß erhlich gesagt nicht, ob jetzt die 3l oder die 1,5l besser sind. ABer ich könnte mir schon vorstellen, dass ich mit den 3l/Tag, die ich seit Jahren trinke, meine Verdauungssäfte stark verdünne, was sich wiederum negativ auf die Verdauung auswirkt. Einen Versuch wäre es jedenfalls wert. Setzt jedoch voraus, dass ich das Brennen halbwegs im Griff habe.

Die letzten 3 Tage habe ich jedenfalls schon mal 1,5l probiert. Bin jetzt wieder auf 68kg runter, also gut 0,5kg dadurch verloren. Wobei ich gestern morgens unglücklicherweise mehrmals Duchfall hatte. Ich vermute ich habe etwas zu viel Magnesiumcitrat genommen, oder es war keine gute Idee Iberogast zu probieren, das ich seit Monaten geöffnet bei mir stehen hatte (damals hatte ich es ohne Probleme vertragen). Eigtl. soll man das in 4 Wochen aufbrauchen. Naja egal.

A}pyrgenxa


Trinkst du soviel Wasser zum Essen ??? Du musst doch das Wasser nicht zum Essen trinken, dann verdünnt es auch die notwendige Magensäure nicht.

Beim Durchfall würde ich eher auf Magnesium tippen als auf Iberogast. Da ist doch Alkohol drin, das hält schon eine Weile ;-D . Wir haben das auch länger und es nie etwas passiert.

mCuh!kuh2xk


Seit ein paar Wochen nicht mehr zum Essen.

Ja kann auch gut sein :-)

A6pyrexna


Und hast du eine Veränderung bemerkt?

mcuh3k^uh2xk


Also mit dem "nicht mehr trinken zur Mahlzeit" nicht wirklich. Mit dem weniger Trinken jedoch schon. Habe das Gefühl, dass es manchmal schneller durchrutscht.

A)ma*rilixa


Klingt ja wirklich interessant was man in Sachen Ernährung alles ausprobieren kann.

Rauchst du?

Mir fällt auf, dass ich durchs rauchen deutlich mehr Blähungen bekomme als wenn ich es lasse. Genauso ist es bei mir mit Kohlensäurehaltigen Getränken. Bei stillem Wasser merke ich gar nichts. Vielleicht weil man beim Essen dadurch mehr Luft aufnimmt? Ich kenne das bei dem aufgeblähtem Bauch auch, wenn man z.b. hastig isst. Dann bekomme auch viele Menschen so einen dicken Bauch.

Der Bruder einer Freundin war bei einem Heilpraktiker im Ausland. Dieser hatte ihm abgeraten, während dem Essen zu trinken, da dies wohl nicht besonders förderlich sei für die Verdauung und so weiter. Wieso kann ich allerdings nicht mehr genau wiedergeben. Ich tendiere auch dies mal für einen Zeitraum zu versuchen. Ich trinke sehr viel beim Essen um einfach schneller satt zu werden, langsam essen liegt mir auch nicht.

Aber das liegt bei mir wahrscheinlich eh bei dem generell gestörtem Verhältnis was ich zu Essen habe. Ich kenne nur Hunger oder Übelkeit. Aber ob das was mit diversen Verdauungsproblemen zu tun hat weiß ich nicht genau.

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