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Nahrungsmittelunverträglichkeit - aber welche, Diagnostik?

A"pyrexna


Was ist ein Autoimmunprotokoll? Kannst du das kurz erklären? Das würde mich interessieren.

sherenxitas


Das ist quasi eine Ausschlussdiät, bei der die üblichen Verdächtigen für einen gewissen Zeitraum weggelassen werden auf die der Körper, gerade bei Autoimmun-Erkrankten, reagieren kann. Spaß macht das wohl eher nicht, ich drück mich gerade noch davor ;-) Unter dem Stichwort AIP sollte man auch eine Menge Infos finden.

ABpAyrxena


Oh danke, ich habe gerade gegoogelt,

das habe ich alles schon gemacht, ich wusste nur nicht, dass das so heißt. Bei mir sind DREI Nahrungsmittel übrig geblieben, die ich seit 8,5 Jahren esse.

m$uhokuh2xk


Hm, ich glaube das wäre/war eher etwas für Apyrena, für mich eher weniger, aber danke für den Tipp. Es gibt zwar auch den Verdacht, dass Dünndarmfehlbesiedlungen autoimmun sind, aber naja. Ich habe es ja bereits probiert und hatte damit keinen wirklichen Erfolg.

Und was Einschränkungen angeht bin ich glaube ich schon recht unenmpfindlich. Wer versucht sich an einer Elemtardiät zu probieren ist glaub ich schon eine Stufe weiter. Da muss ich jetzt den dritten Versuch bereits nach dem ersten Shake abbrechen, ich glaube das wird mit dem Hydrolisiertem Eiweiß nichts- ich habe danach immer recht starkes Unwohlsein, warum auch immer.

Naja, letzte Woche musste ich wieder auf Dienstreise, diesmal nach England und auch recht viel Englisch sprechen (nicht gerade meine Paradedsiziplin, da ich es praktisch nie mache). Und es war wie bei der letzten Dienstreise: Deutlich mehr Stress und es geht mir dabei besser. Ich weiß nicht wirklich warum. Ob es die Ablenkung ist, die gesteigerte Brustatmung unter Stress (mein Verdacht) oder sonst irgendwas- keine Ahnung. Auch die Verdauung wurde in diesen Situationen deutlich angeregt und war flotter. Also nicht falsch verstehen, es wird nicht so gut, dass es weg wäre, aber vielleicht 20-30% besser. Und das ist schon was.

P,aula_Revexre


Dir geht es trotz Diagnose und entsprechender Behandlung immer noch nicht gut? ???

AKp}yrenxa


Seltsames Phänomen, ehrlich gesagt. Aber das spricht meiner Meinung nach für eine starke Beteiligung des vegetativen Nervensystems. Schau' dir doch mal Parasympatikus- und Sympatikusfunktionen an, vielleicht kommst du damit weiter?

Hast du schon mal was zur Stimulierung des vegN genommen?

mgubhkuh2xk


Also die Diagnose ist ja nicht gesichert, sondern weiterhin nur ein Verdacht, da ich auf den Glukoseatemtest nicht reagiere und der Laktulosetest in Deutschland keine Beachtung findet. Dementsprechend findet auch keine Behandlung bzw. weitere Diagnostik statt. Ich kenne keinen niedergelassenen Arzt, der sich damit auskennen würde und im israelitischen Krankenhaus haben die zwar gut Ahnung davon, aber um dort stationär aufgenommen zu werden geht es mir halt zu gut.

Hm mit vegN meinst du das vegetative Nervensystem? Jein. Also eigentlich nicht, aber ich vermute, dass die Antidepressiva darauf massiven Einfluss genommen haben. Ohne positive Auswirkung (nur massive Nebenwirkungen).

Ich könnte mir aber vorstellen, dass es unter latentem Stress nicht schlechter wird, aber halt auch nicht besser werden kann. Also Sympathikus/Parasympathikus ist da schon das richtige Stichwort :)^

AgpsyrenBa


Hä, sorry, das habe ich nicht verstanden: Ich dachte, es wird unter Stress eher besser?

Und inwiefern hat das AD positiven oder negativen Einfluss?

m[uhgkuhK2k


Also unter sehr starkem Stress wird es besser, der dann aber auch so stark ist, dass meine Verdauung dadurch angeregt wird (im Studium bspw. dünnen Stuhlgang/Durchfall vor Klausuren, nichts wirklich wildes). Ich meinte hier eher latenten Alltagsstress.

Unter AD konnte ich keinen Einfluss auf die Verdauung beobachten, habe damals aber auch noch nicht drauf geachtet. Ein positiver Einfluss auf den Schwindel war jedenfalls nicht zu beobachten. Und auch sonst keine positive Wirkung. Wie gesagt nur Nebenwirkungen (zusätzliche Benommenheit und leichter systemischer Schwindel). Und von den Symptomen die dann auftauchen, wenn man es wieder ausschleichen will, will ich hier gar nicht erst anfangen. Das kommt dem Junkie,Drogenentzug den man so aus dem Fernsehen kennt, schon ziemlich nahe.

A3p(yrenxa


Ah, danke, o.k., verstanden.

Ad nimmst du also nicht mehr, oder? Wozu auch, wenn es nichts bringt.

Der Einfluss oder die Veränderung durch Stress lässt mich nach wie vor an eine starke Beteiligung des vegN denken, und auch der Zusammenhang mit dem Nvagus wäre da logisch.

Hast du schon mal etwas fürs vegN genommen? Wobei erst einmal klar sein müsste, welchen Bereich du stimulieren müsstest. Die meisten Mittel sollen ja eher dämpfend wirken und du bräuchtest wohl etwas zum Anregen.

mWuhkuLh2xk


Ne AD schon länger nicht mehr.

Ja den Vagusnerv habe ich auch stark im Verdacht.

Was genau meinst du denn für das vegN?

Awpayrenxa


Es gibt eine Reihe pflanzlicher oder homöopathischer Mittel zu Stimulation des veg N. Ich kenne leider nur welche zum Dämpfen, aber es gibt genauso welche zum Anregen.

mkuhk)uh2xk


Achso, ich kenne da bisher nichts, aber kann ja mal schauen ob sich da etwas findet.

Interessanterweise wirken Prokinetika ja auch in diese Richtung, indem sie wohl Dopamin aktivieren (oder so ähnlich, hab mich nicht genau reingelesen) ;-).

Teste jedenfalls momentan den Einfluss der Psyche bzw. Stress/Entspannung auf die Symptome und es schent wohl einen größeren Einfluss auf die Verdauung zu haben, als ich bisher dachte. Natürlich kommt es nicht an das AB Metronidazol dran, aber mehr Einfluss als so einiges an Hausmittelchen, die ich bereits ausprobiert habe.

P<au!l_Revxere


Also die Diagnose ist ja nicht gesichert, sondern weiterhin nur ein Verdacht, da ich auf den Glukoseatemtest nicht reagiere und der Laktulosetest in Deutschland keine Beachtung findet. Dementsprechend findet auch keine Behandlung bzw. weitere Diagnostik statt. Ich kenne keinen niedergelassenen Arzt, der sich damit auskennen würde und im israelitischen Krankenhaus haben die zwar gut Ahnung davon, aber um dort stationär aufgenommen zu werden geht es mir halt zu gut.

Und selbst nach einem Jahr willst du dich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass wohl doch etwas anderes dahinterstecken könnte, als ominöse Erkrankungen, die in Deutschland unbekannt sind? :-/

mOuhk'uh2xk


Worauf willst du hinaus?

Dass ich eine ominöse Krankheit habe, habe ich nie behauptet, glaube ich auch nicht, eher das Gegenteil. Und dafür gibt es in Deutschland auch eine Diagnose: Reizdarm/-magen. Nur doof, wenn man sich aufgrund der Stärke der Symptome nicht damit einfach zurücklehnen kann. Und noch doofer, wenn der vermeintliche Reizdarm auf Antibiotika reagiert...

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