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Nahrungsmittelunverträglichkeit - aber welche, Diagnostik?

mwuhk!uh2xk


Hm ich überlege derzeit, ob für die Symptome neben der DDFB nicht auch eine chronische Gastritis in Frage kommt. Könnte dann ja auch die DDFB verursachen und mit einer akuten Magenschleimhautentzündung hat es ja angefangen. Wobei H. Pylori ja bereits ausgeschlossen wurde. Auch hier könnte Metronidazol ja die Symptome lindern.

Habe dann mal mit den Hausmitteln gegen Gastritis begonnen, also erstmal Leinsamenschleim und Kamillentee. Und obwohl ich bei dem Leinsamenschleim erst das Gefühl hatte, dass es eine recht rasche Linderung bringt, geht es mir seit heute morgen ziemlich dreckig (1,5 Tage nach Start mit dem Leinsamenschleim). Habe übelriechende Blähungen und Magenschmerzen, bzw. Schmerzen im mittleren Bereich des Oberbauchs, wo es halt immer leicht schmerzt.

Schon sehr merkwürdig, habe jetzt schon seit Wochen morgens einen TL Leinsamen getrunken, die ich über Nacht habe quellen lassen.

AMpyrePnxa


Vielleicht ist es der Kamillentee? Ich würde keinen vertragen.

mZuhkuxh2k


Könnte auch sein, wobei leider auch noch nen paar andere Sachen in Frage kommen würden. Hatte an dem Tag auch ne kleine Portion Käsespätzle mittags probiert und Nachmittags fast ne ganze Tafel Ritter Sport Olympia gegessen. Da brauch man sich dann auch nicht wundern, wobei so eine starke Reaktion bei mir schon echt ungewöhnlich ist. Naja so langsam wirds wieder besser.

War jedenfalls am Donnerstag noch beim Gastroenterologen. Hatte etwas von Dünndarmfehlbesiedlung und Reizdarm erzählt (wobei ich eigtl kaum Symptome von Reizdarm habe, weder Durchfall noch Verstopfung, einfach nur ne Träge Verdauung).

Ich habe dann nochmal nach chron. Gastritis gefragt, so wirklich hat er den Gedanken wohl nicht aufgegriffen, es wird aber noch ein Stuhltest auf H. Pylori gemacht (hatte eher auf nen Blut- oder Atemtest gehofft, den Stuhltest hatte ich ja schon mal selbst gemacht, war negativ).

Zusätzlich habe ich schon mal ein Rezept für Metronidazol bekommen, das ich zwei Wochen lang mit 2*400mg am Tag nehmen soll, falls der Test negativ sein sollte (was wohl der Fall sein wird). Naja mal sehen, ob ich das dann wirklich nehme, ist für mich quasi die letzte Wahl, denn das zwei Wochen lang zu nehmen ist schon ziemlich heftig, da würde ich dann Urlaub nehmen oder müsste nen Krankenschein holen, zumindest wenn es so wird wie beim letzten Mal.

Aipyre]nQa


Urlaub nimmst du nicht, du bist krank! Das ist doch nicht dein Spaß!

Ich frage mich immer wieder, ob du nicht doch Allergien/Kreuzallergien hast. Wann hattest du die letzten Tests?

m#uZh#kuhx2k


Naja, wenn ich nicht schon angeschlagen wäre, würde ich damit vermutlich auch arbeiten gehen. Wobei ich auch nicht weiß, ob es das letzte Mal eventuell durch die sehr hohe Dosierung kam.

Ein weiterer Grund ist der Abschluss einer BU-Versicherung, der bei mir vielleicht noch ansteht. Da darf man 2 Jahre lang nicht länger als 2 Wochen am Stück krank gewesen sein. Hat also auch praktische Gründe ;-)

mQuhkEuh2k


Der Allergietest ist gut ein Jahr her. Wie gesagt, glaube ich aber nicht. Hatte noch nie auf irgendwas irgendeine Allergie. Als Kinde wohl genug im Dreck gespielt ;-)

ABp_yre2na


Ja BU ist sinnvoll, man weiß nie, was kommt.

Du siehst ja, wie du reagierst.

Wenn der Allergietest so neu ist, dann ist das Ergebnis sicher o.k. Ich habe wohl zu wenig Dreck gefressen ;-D ;-D ;-D .

mBuh5kuh 2k


Ja, wer weiß ;-D

Ich glaube mittlerweile, dass gut 50% der Symptome mit psychisch verursacht sind. Und wenn es über den bereits angesprochenen Vagusnerv und/oder Sympathikus/Parasympathikus ist.

Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, dass es mir bspw. auf Feiern/Parties/Allgemein wenn ich Spaß habe besser geht. Und dass es kaum etwas ausmacht was ich esse, weil meine Verdauung einfach deutlich schneller ist als sonst.

Ich muss auch noch weiter an meinem Vorhaben mehr Sport/Bewegung und mehr Erholung arbeiten. Nicht gerade einfach das parallel zur Arbeit in den Einklang zu kriegen. Und jetzt soll ja auch noch Spaß dazu kommen ;-D

Naja, ich werde mir wohl irgendwas überlegen müssen, wieder mehr zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Denn die sind mittlerweile wirklich Mangelware, habe durch den Schwindel nahezu alles gekappt und vorher war es schon nicht so extrem viel.

Naja ein weiterer Fehler war offenbar, dass ich nicht zwischen (negativem) Stress und Druck unterschieden habe. Denn während ich letzteren hervorragend ertragen kann, scheint mir ersterer sehr zuzusetzen. Der Fehler war vermutlich zu glauben, dass wenn ich ein sehr hartes Studium geschafft habe ohne irgendwelche Probleme, dann würde es keine Rolle spielen. Wobei das soweit sogar erstmal richtig ist, das Studium bestand aber fast gar nicht aus (selbstgemachten) Stress, sondern nahezu nur aus starkem psychischen Druck, der mir wie gesagt keine Probleme bereitet.

Also nicht falsch verstehen, die Ernährung spielt nach wie vor die wohl größte Rolle. Wenn ich bspw. high-fodmap esse, kann ich noch so gute Laune haben- das bringt dann auch nix ;-D . Aber es scheint so, als hätte ich einen weiteren sehr großen Hebel gefunden. Ich werde jedenfalls mal dran bleiben, ob es sich damit nicht noch deutlich weiter verbessern lässt. Irgendwann muss ich ja mal diese dämliche HWS-Blockade und damit den Schwindel loswerden.

A>pyruena


Das sind sehr wertvolle Erkenntnisse finde ich.

In vielen Bereichen spielt die Psyche ein Rolle und umgekehrt auch, das geht jedem so. Und man kann auch immer Läuse und Flöhe haben. Die HWS Blockade sollte auf jeden Fall besser werden, aber das ist wohl eher "Mechanik" nötig.

Ich muss/darf jetzt ein paar Wochen in eine Spezialklinik gehen, weil ambulant nichts wegen meiner Immunkrankheit greift. Der Dreh-und Angelpunkt ist vermutlich meine chemische Unverträglichkeit, daran scheitern alle Medikamentenversuche. Aber ohne Medis wird es nicht besser und ich bin nach wie vor nicht arbeitsfähig.

In der Klinik gibt es kein WLAN und kaum Netz, ich melde mich also spätestens in ein paar Wochen wieder :-( .

Bfibi1/23x4


Hallo!

Hellhörig wurde ich gerade durch den allerersten Post in diesem Beitrag wo von Schwindel und Benommenheit gesprochen wird...

In anderen meiner Beiträge könnt ihr meine Beschwerden lesen, möchte euch nicht vollmüllen damit, lach...

Jedenfalls habe ich auch oft 2-3 Stunden nach dem essen Übelkeit und/oder Bauchschmerzen... Allerdings fast TÄGLICH leide ich unter einer Art Schwindel, Ängstlichkeit und so wie matschig im Kopf... Ich lasse demnächst meine Schilddrüse überprüfen, allerdings habe ich auch schon oft überlegt, ob es Nahrungsmittel sein können...

Ich möchte gerne austesten, ob es mir ohne Weizen, Gluten, oder , oder ... Besser geht?! Habt ihr Tipps wie ich das am besten angehen kann ??? Und kann so etwas wirklich schwindel/Benommenheit machen? Lg

u;ser2x50


Hi muhkuh!

Ich will mich nicht erst durch den Thread mühen, erinnere mich aber, dass du mal von einer Zwerchfellproblematik berichtet hast. Wie ist das diagnostiziert worden? Geht das per Ultraschall oder ist bei dir ein MRT gemacht worden? Meine Beschwerden mit leichter Übelkeit und Benommenheit begannen nach einem übertriebenen Situp-Training, wo ich plötzlich starke Schmerzen links unterm Rippenbogen bekam. Tagelanger Durchfall folgte, der sich durch Flohsamen legte und der Schmerz trat in den Hintergrund. Benommenheit blieb jedoch. Und der Schmerz links tritt bei bestimmten Bewegungen noch auf. Nach dem Essen habe ich nach ca. 30-60 min. ziemliches Gluckern mit Extrasystolen. Nachts schrecke ich kurz nach dem Einschlafen auf, als würde mein Herz explodieren. Es kommt dann zu einem starken Herzaussetzer mit anschließenden "Blubb", als ob was im Verdauungstrakt festgehangen hat. Weiterhin zieht sich eine Verspannungsreihe vom oberen Rücken links bis hoch zum Kopfansatz links.

Was hast du betreffs Zwerchfell bisher unternommen an Diagnose und Therapie?

Grüße, Christian.

sQanTdy6x9


Hallo,

auch ich habe Sibo oder Ddfb genannt. Geahnt hatte ich es schon lange. Die Symptomatik ist im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Ich bin nur noch ein Strich in der Landschaft. Gestern hatte ich dann aber die Gewissheit. Ich möchte es mit der Methode von Dr. Allison Siebecker versuchen. Sie ist die führende Wissenschaftlerin auf diesem Gebiet und war viele Jahre selbst daran erkrankt. Sie weiß also, wovon sie spricht.

[[http://www.siboinfo.com/]]

Zwar auf englisch, aber bessere Lektüre gibt es meines Erachtens zu dem Thema nicht. Sie hat auch viele Beiträge auf youtube.

Hat jemand schon Erfahrung mit dieser Behandlungsform von ihr.

VG, sandy69

mauhk=uhx2k


@ Apyrena

Naja, aber die Verspannungen gehen halt sehr schnell zurück, wenn auch mal die Blähungen weg wären, das habe ich beim AB gemerkt. Gut möglich, dass ich es mit dem Metronidazol schaffen würde die Blockade raus zu bekommen, aber eine dauerhafte Besserung erwarte ich dadurch nicht.

@ Bibi

Ja das ist sehr typisch für Probleme mit Nahrungsmitteln. Auf med1 wird immer sehr gerne auf die Psyche als alleinige Ursache gedrängt, daher würde ich dir eher raten auf libase.de zu gehen. Und als Einstieg in die Thematik fand ich das hier sehr gut:

[[https://www.amazon.de/Nahrungsmittel-Intoleranzen-Unverträglichkeiten-erkennen-damit-leben/dp/3830480172/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1472844250&sr=8-6&keywords=nahrungsmittelunverträglichkeiten]]

@ user

Naja es wurde bei einer Magenspiegelung ein kleiner Zwerchfellbruch entdeckt. Das wars dann aber auch, weitergehende Diagnostik wurde nicht gemacht. Wobei ich auch davon ausgehe, dass mir der Bruch keine Probleme machen würde, wenn ich darunter nicht so starke festsitzende Blähungen hätte. Wenn ich mal Durchfall habe (selten) ist das Problem jedenfalls nahezu weg.

Die Stelle die du da beschreibst ist der Ort des Mageneingangs. Wobei die meisten Sodbrennen wohl eher in der Mitte haben (glaube ich, hatte ich selbst nie wirklich).

Ich würde dir empfehlen mal mit einem Gastroenterologen drüber zu reden. Standard ist dann eigentlich ne Magenspiegelung und zur genaueren Untersuchung gibt es glaube ich noch Röntgenbreischlucken und ähnliches, aber da bin ich kein Spezialist. Kann durchaus sein, dass da beim Training etwas gerissen ist, ob es das Risiko einer Behandlung wert ist (ist bei Operationen in diesem Bereich soweit ich weiß nicht ohne), ist wohl noch eine andere Sache...

Extrasystolen und was du beschreibst passen jedenfalls auch zum Roemheld-Syndrom. Einfach mal nach googeln.

@ sandy

Jepp, kenne ich, eine sehr gute Informationsquelle. Die Behandlung mit Rifaximin habe ich probiert (hochdosiert, zwei Wochen lang, auf eigene Kosten), ohne auch nur den kleinsten Erfolg. Geholfen hat nur das Metronidazol und auch nur so lange ich es genommen habe, danach war wieder alles beim Alten.

Die pflanzlichen AB habe ich auch ausprobiert, jedenfalls auch einige davon, auch ohne Erfolg. Elementardiät habe ich die selbstgemixte Variante probiert und dreimal nach der ersten Mahlzeit abgebrochen, weil mir einfach unheimlich schlecht davon wird. Das ist keine Lösung, da ess ich lieber gar nix. Und ich bin was die Verträglichkeit von so Dingen angeht eigtl. schon recht robust.

Naja aber ich denke mein Hauptproblem ist wohl auch, dass der Darm einfach viel zu träge ist. Vermutlich gar nicht mal unbedingt, dass zu viele Bakterien da sind (was dann aber aus der Trägheit resultiert)

s'aInAdy6x9


@ muhkuh

bei mir fingen die Symptome während einer Schilddrüsenunterfunktion an. Ich hatte wegen galoppierendem Basedow eine Radiojodtherapie und viel danach in eine Unterfunktion, die die Ärzte der Klinik erst nach einigen Wochen in den Griff bekamen. In der Unterfunktion hat sich der Körper wie eingefroren angefühlt. Das Gehen, Handeln, Denken war verlangsamt und mit Sicherheit auch der Verdauungstrakt.

Ab nächsten Dienstag bin ich in spezieller Behandlung in Marburg und werde nach und nach berichten können. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

mfuh4kuhx2k


Oh ok. Dann wünsche ich dir viel Erfolg

@ Apyrena

Sry gestern total vergessen. Das mit der Klinik hört sich gut an, hoffe die können dir da endlich weiterhelfen. Ich drücke die Daumen!

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