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Erfahrungen: Gesunde Ernährung ist gut, weil...

a'vbxg


"Gesund" und "ungesund" sind doch auch sehr eine Sache der Weltanschauung, oder? Es gibt von nur ganz wenigen Inhaltsstoffen evidenzbasierte Daten, die eine Auswirkung auf gesundheitliche Parameter langfristig (!) untermauern.

- Salz gehört vermutlich dazu; zwar nur kaum bzgl. des Blutdrucks, wohl aber bzgl. der Alterung der Blutgefässe, die wiederum stark auf die geistigen Fähigkeiten beeinflussen.

- Von Cholesterin glaube man dies lange, beweisen liess es nicht nie. Inzwischen wird eher das Gegenteil vermutet. Nur ca. 10 % lassen sich über die Ernährung steuern, der Rest ist Veranlagung. Insgesamt spielt der Cholesterinspiegel kaum eine Rolle für die meisten der früher damit in Verbindung gebrachten Krankheiten.

- Die Anhänger von den Sonderkostformen (vegan, frutarisch, paleo) reklamieren jeweils für sich, dass sich gewisse Parameter (Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin) zum "besseren" verändern. Eine Veränderung ist in der Tat auch messbar, aber nur eine Zeit lang, dann pendeln sich auch wieder ein neues Gleichgewicht ein bzw. es erfolgt eine Rückkehr zum alten Niveau. Vermutlich basiert die Erstabnahme durch ein Verlust an etwas Körpergewicht und damit Reduktion mancher Entzündungswerte. Insgesamt sind die Kostformen aber so grundlegend verschieden, dass es an der Nahrung an sich wenig liegen kann. Interessant ist aber, dass die Auswirkungen so ähnlich sind.

- Früher gab es schon Experimente (auch recht lange) mit Vollwertkost, Rohkost etc. Die Erkenntnisse entsprachen in etwa den der obigen "Sonderkostformen".

- Das Darmmilieu rückt (wieder) stärker in den Fokus der Betrachtung. Früher war der Magen-Darmtrakt nur als "Schlauch" betrachtet worden. Inzwischen setzt sich vermehrt die Erkenntis durch, dass die Darmflora eben sehr viel beeinflusst.

Vermutlich hilft eine entspannte und ausgewogene Lebensweise doch am ehesten. Alles in Massen und so, dass der Körper nicht offensichtlich rückmeldet, dass es ihm nicht bekommt. Manchen bekommt Zucker eben wohl schlecht (siehe Erstellerin des Threads), andere sehr gut. Meist findet man doch selber heraus, was man mag und was nicht und selten bekommt einem das, was man nicht mag auch gut. Vertraut euch doch bitte auch etwas selber bzw. eurem Bauch.

Viel Spass beim Essen, Geniessen und Ausprobieren.

EOhemaCliger Niutzer 5(#565x345)


hmh.... wenn ich mal überlege wie ich mich zu Zeiten meiner Ehe ernährt habe - viel frittiertes, kaum frisches, fast nur fertigzeugs und Fixprodukte, raue Mengen, ganz viel Süßigkeiten, viel Fleisch-

und wie ich mich mittlerweile ernähre -selten frittiertes, gar keine Fix-Produkte, viel Obst und Gemüse, oft Rohkost, weniger Fleisch-

dann muss ich ganz klar sagen, dass ich mich so viel, viel besser fühle. Klar ich könnte noch so einiges ändern, aber dann würde es mir für meinen ganz persönlichen Geschmack zu radikal werden, für mich hat Essen vor allem was mit Genuss zu tun ich esse gerne und mir schmeckt auch sehr vieles.

Früher hatte ich starke Verdauungsprobleme, leicht erhöhten Blutdruck, war kurzatmig, total unfit, war ständig müde und natürlich auch übergewichtig. Meine gesamte Lebensweise war so wie meine Ernährung: faul, ungesund, unbefriedigend.

So, wie es jetzt ist, geht es mir viel besser. Ich hab keine Verdauungsprobleme mehr, mein Blutdruck ist leicht zu niedrig, bin fitter. Und ich esse mittlerweile so gerne Rohkost; mir fehlt richtig was, wenn ich mal einen Tag nicht meine Portion rohes Gemüse bekomme ;-)

E5hemaligeHr ]NutzerO (#5653x45)


was ich noch vergessen hab ;-)

ich hatte jetzt seit über 6 Jahren keinen Gichtanfall mehr :-) ich würde fast behaupten, dass das an der Ernährung liegt :-)

MMr. T~empest


StatusQuoVadis

Was isst Du denn jetzt und was verstehst Du unter "gesunder" Ernährung, die Du nicht vertragen hattest?

Jetzt esse ich sehr abwechslungsreich, immer nach Lust und Laune. Da hat der frische Döner genausoviel Platz wie selbstgekochte Bolognese - allerdings nur dann, wenn ich die Sauce nicht überdosiere. Naturjoghurt esse ich gern, Brot und Brötchen, Geflügelwurst, Frischkäse, Eier und so was alles. Und ich gönne mir öfter mal was, Eis oder Pizza, Pommes oder Kinderriegel. Obst und Vollkorn esse ich gar nicht mehr, Gemüse nur zu anderen Sachen (Bolognese, Rosmarinkartoffeln mit Blumenkohl etc).

Eben das: Obst, Gemüse, Vollkorn verstehe ich unter "gesunder" Ernährung. Ich setze das bewusst in Anführungszeichen, weil ich sehr einschränkende Darmprobleme hatte, die ich nach über einem halben Jahr dieser Ernährung nicht mehr mit Umstellungsschwierigkeiten wegerklären konnte. Nun, vielleicht war das psychisch, weil mir das Essen nicht mehr schmecken wollte, aber was es auch ist, mein Leben war echt beschissen. :-)

Z9im


was verstehst Du unter "gesunder" Ernährung

solange ich mirs irgendwie halbwegs leisten kann, möchte ich versuchen, zumindest Obst und Gemüse hauptsächlich in Bio-Qualität zu kaufen.

Gibt natürlich nicht immer alles bio, aber grad die angegebenen Bananen sind gar nicht so arg teuer in bio.

Ausserdem mach ich mir lieber selber ein Risotto als irgendwo schnell mir im Vorbeigehen was zu kaufen (was essbares jetzt).

SFtat@usQuo;Vadis


Danke für die Erläuterung @:)

S{tatusQMuoVadis


Das ging an Mr Tempest...

S6carxo


Glaube ich bin zu blöd fürs Forum, aber ich hab jetzt nicht verstanden was mit "Gesunder Ernährung" gemeint ist. Ist ja mal echt ein dehnbarer Begriff... radikal und vegan, vegetarisch, durchgemixt ohne Entgleisungen, WW oder irgendqelche Ernährungsformen die dies und das begrüßen, Vollkorn, Rohkost... usw. usf.

Mich stört an diesem Zitat, dass die Worte "radikal und vegan" durch ein "und" verbunden werden. Wie wäre es mit und/oder? Es sei denn, du meinst damit Bedeutung a) laut Duden. Bei Bedeutung b) fände ich das nicht besonders sachlich.

Für mich bedeutet gesunde Ernährung all das, was einem eingetrichtert wird, wenn man abnehmen will. Fettarm, zuckerarm, Vollkorn, Obst, Gemüse, tierischen Kram eher in Maßen... Solches Zeug eben.

Seit 1 - 2 Jahren bezeichne ich meine Ernährung als "gesund". Ich war nicht mehr krank (im Sinne von erkältet oder arbeitsunfähig). Blutwerte und so kenne ich allerdings nicht. Vegetarisch nun seit einem halben Jahr. Und energiegeladener, weniger müde. Sonst bin ich nach der Arbeit zuhause eingepennt. Das passiert jetzt nur noch, wenn ich wirklich die vorige Nacht nur 5, 6 Stunden geschlafen habe. Hat sich also deutlich gebessert. Zudem ist mein Hautbild wirklich rein, vorher hatte ich immer mal wieder paar Pickel, aber auch nicht dauerhaft. Wenn man von den blauen Flecken absieht, die ich mir dauernd hole, weil ich ein Trampeltier bin und überall anecke.

C{leoA Edw:ards v. D7av0onproort


-Und- stimmt schon, aber nicht nur vegan ist eine radikale Lebensweise.

Wer vegan lebt, also auslebt, der hat ziemlich einschränkende und starre Regeln, obwohl vegan essen nicht gleich heißt, dass man nicht auch vegetarisch oder omnivor is(s)t, aber wer eine radikal vegane Ernährungsweise lebt der... -lebt- eben vegan.

Verständlich geworden?

Czleo Ed*wards* v. ADa&vonpoorxt


Um vielleicht noch zu sagen was ich mit radikal meine: rigoros, konsequent, extrem

S2carxo


Rigoros bedeutet "sehr streng und rücksichtslos". Wo ist man denn als Veganer rücksichtslos? Wem gegenüber? Durch die reine Ernährungsweise und meinetwegen noch Kosmetik, Kleidung? ":/

Entschuldige den Einsatz meiner Goldwaage... Aber ich finde es interessant, welche Worte in welchen Zusammenhängen gebraucht werden. ;-D

Euhemaliger9 NutzerP (#56g5345x)


Ich vernute, was gemeint sein könnte, sind Veganer, die jedem Menschen, der nicht vegane lebt," Mörder, Mörder" ins Gesicht schreien.

C@leo E.dwardsr bv. XDavonpoxort


Wo ist man denn als Veganer rücksichtslos? Wem gegenüber?

Wie viele kennst du denn die anderen gegenüber rücksichtslos sind? Doch nur zu sich selbst. Was willst du überhaupt mit der Möglichkeit "anderen", ich dachte es ginge um die persönliche, gesunde Ernährungsweise, und der lebende Veganer hat gegenüber Vegetariern und Omnivoren wohl ein ziemlich eingeschränkteres Feld. Im letzteren Fall der "Allesfresser" kann man alles ein paar Toxine in diversen Mengen mal ausgenommen essen. Jeder andere der Beiden kann (theoterisch) mehr essen als der Veganer. jetzt warte ich noch drauf dass das "mehr" absichtlich in der Quantität verstanden wird

Gib es zu, du willst aus persönlichem Begründen einfach nicht verstehen.

Veganer beschränken und sind nur zu sich selbst rigoros was die Ernährung angeht, was für eine Frage, selbsterklärend. %-|

Ihr sollt nicht für euch passende Sätze interpretieren was euer Kämpferherz schlagen lässt und auf Kriegsstellung gehen, da bin ich die falsche und ihr stecht in eine Wolke. Puff.

S;charo


Ick sach ja, man sollte "Veganer" und "Veganisten" unterscheiden. ;-D

Wie bei Moslems und Islamisten.

CQleo Edwa5rds v. MDavonpoort


Deswegen auch immer noch das Wort und. Eisern vegan, ohne Ausnahme.

Gibt ja genug Leute die es gesund finden, obwohl ich mir noch keine Meinung dazu gebildet habe, ob es grundsätzlich gesund sei. Sicher nicht für jeden, mein Kind im Wachstum ist schon dünn genug, die hat freien Zugriff zu allem essen und nach Bedarf, wenn ich dem Kind irgendwas wegstreiche wird sie noch schmaler. Und wir probieren schon beinahe alles aus an Gerichten und Zutaten.

Nur Fixtüten und so Zeug gab es noch nie beim heimischen Essen, worauf ich recht stolz bin. Trotz Mc Donalds und Restaurant Besuche, sowas gehört zur sozialen Entwicklung, lach.

Schokolade und Kekse "müssen" gekauft sein, meine Meinung. Sowas gehört einfach zu einem psychisch gesundem Leben irgendein Süßartikel zu kaufen und zu essen. Finde ich jedenfalls. Nichts gegen puren Saft als Eis am Stil, ein "Magnum, BumBum, Eisdiele usw." ersetzt es nicht.

Haja, und jetzt klingt es, as gäbe es nur Schokokram und Süßgetränke. Trifft beides nicht zu

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