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Fluorid in Mineeralwasser, Zahncreme und Salz

BGa[terO W.


@ Dimpel

Die Flecken sind Hypoplasien in der Schmelzstruktur.

Gelten solche durch Fluorid gefleckten Zähne aber nicht als säureresistent / kariesresistent - bis zu einem gewissen Grad?

s@porsty128x2


[[https://www.wasserklinik.com/wasser-forschung/fluoride/]]

Laut diesem Artikel sind die Fluoride sehr wohl Abfallstoffe aus der Industrie und haben nichts mit dem natürlichen Fluor zu tun.

Was da jetzt alles stimmt und was nicht, ist nicht einfach zu durchschauen.

Dennoch habe ich für mich persönlich schon vor 2 Jahren entschieden, keinerlei Fluorid mehr zu mir zu nehmen. Meine Zähne sind immer noch genauso gut wie vorher.

Verschwörungstheorie hin oder her, ich habe schon des öfteren gelesen, dass Fluorid das Hirn schädigt. Ich kann die genaue Quelle leider nicht mehr angeben, aber es war definitiv keine Esoterik-Seite.

Jeder sollte für sich selber entscheiden, was und wieviel er seinem Körper zuführt. Allerdings habe ich es satt, dass man als Verschwörungstheoretiker abgestempelt wird, nur weil man sich mit Themen wie zB eben diesem kritisch auseinandersetzt. Aber es ist ja einfacher, wenn man einfach alles glaubt und die Augen verschließt und sich lieber RTL Assi TV reinzieht :=o

Daimpxle


Gelten solche durch Fluorid gefleckten Zähne aber nicht als säureresistent / kariesresistent - bis zu einem gewissen Grad?

Nein, dort ist der Zahn schon geschädigt und noch angreifbarer für Säure. Der Schmelz ist dann übrigens nicht mehr zu retten.

Was du meinst ist folgender Effekt: Man kann mit F-haltiger Zahnpasta an der Oberfläche des Schmelzes im Schmelzkristall F einbauen, das macht den Zahn nachweislich Härter. Das funktioniert aber wirklich nur an der Oberfläche (unter 200µm). Findige Leute sind nun der Meinung, was an der Oberfläche funktioniert, geht auch über den Organismus, quasi von Innen mit Tabletten, ist aber leider falsch gedacht.

DAimplxe


Ich finde gerade die Quelle nicht, aber der "Nachweis", das Fluortabletten die Zahngesundheit positiv beeinflussen ist in einigen größeren Studien erbracht worden. Hier wurde ein typischer Fehler gemacht: Man hat Schulklassen mit Fluorid gefüttert und in regelmäßigen Abständen die Zahngesundheit kontrolliert. Leider war die Studie (Anfang 20. Jahrhundert) nicht doppelt verblindet. Was tun Kinder und vor allem Eltern aber, wenn sie wissen, das der Zahnarzt in der Schule möglicherweise noch vor den Kameraden den Zahnstatus kontrolliert: Man achtet drauf, das kein schlechtes Licht auf einen fällt und pflegt seine Zähne!

Die Schweiz hat aufgrund einer solchen Studie die Fluoridierung des Trinkwassers eingeführt.

D reaNM3x6


Sporty:

Dein Link ist ebenso eine reine kommerzielle Homepage. Dort wird ein Wasserfilter-Report angeboten , der dann den Kauf spezieller Wasserfilter zum Reduzieren der Fluor-Belastung empfiehlt.

Ausserdem wird keine Aussage dort durch unabhängige Fakten belegt.

Und es stehen wirklich haaresträubender Blödsinn dort.

Zitat: "Fluoride wurden in beiden Weltkriegen als Kampfgas eingesetzt"

Das ist falsch, weil Fluoride Salze sind und keine Gase.

Bgate=r W.


@ Dimple

Dass systemische Anwendung und lokale Anwendung zweierlei ist, ist mir klar.

Zu systemischen Effekten: In den USA hat man doch beobachtet, dass Kinder in Gebieten mit natürlichem, hohen Fluoridgehalt des Wassers zwar z. T. fleckige Zähne hatten, diese Zähne jedoch kariesresistent waren - Stichworte: colorado stain, Dr. Dean.

BUatTer xW.


@ Dimple

Die Schweiz hat aufgrund einer solchen Studie die Fluoridierung des Trinkwassers eingeführt.

Soweit ich weiß, aber nur in Basel. Auch wurde die Fluoridierung inzwischen schon längst wieder eingestellt.

Allerdings gibt es in der Schweiz schon lange fluoridiertes Speisesalz zur Kariesprophylaxe. In diesem Zusammenhang findet man über und von Prof. Thomas Marthaler einiges im Netz.

Wenn es tatsächlich keinen kariespräventiven systemischen Fluorid-Effekt gibt, ist der vermeintlich systemische Effekt vielleicht in Wahrheit ein lokaler Effekt?

Wenn ich nämlich z. B. mit fluoridhaltigem Mineralwasser / Salz meine Speisen zubereite, kommt ja beim Essen das Fluorid an die Zähne und schützt diese also lokal während der Mahlzeiten.

Vielleicht haben deshalb z. B. Fluoridsalzverwender weniger Karies?

APbrauham2x4


@ sporty1282

auch ich habe keine Zahnpropleme seit dem ich auf Fluorid verzichte.

Die jenigen, die einem das Wort "Verschwörungstheoretiker" oder "esoterisch..." entgegen halten, denen fehlen entweder Argumente, um Gesagtes zu entkräften oder sie wollen einen (oder das Gesagte) in eine bestimmte (z.B. lächerliche) Ecke rücken, so einfach ist das. Auch das Argument, die xy-Seite hat einen Shop... und sei deshalb nicht vertrausenswürdig lässt außer acht, dass alle Veröffentlichungen, Studien bestimmten Zwecken dienen oder Auftraggeber einen Zweck verfolgen. Wie naiv soll man denn sein, um das nicht anzunehmen? :=o

S]unfYloqwerx_73


Ja ja, die böse Pharmalobby und alle Wissenschaftler sind bestochen... :(v

Nochmals:

Es gibt Leute, die stptzen sich auf differenzierte Studien. Das Fazit hier: Zu viel ist nicht gut, oral in größeren Mengen auch nicht. Lokale Anwendung hat Vorteile. Es werden also, wie bei seriöser Forschung, ALLE Seiten beleuchtet.

Und dann gibt's die Seite, die mit drastischer Wortwahl und hetzerischen Bildern NUR dagegenhält.

Aber was soll's.

Es steht jedem frei, sich zu entscheiden. Pro oder contra.

FNe.


Diese Abfallbeseitigungstheorie ist echt absurd.

Ja, bei der Aluminiumproduktion wird Fluorid eingesetzt, und dabei dürften auch Fluoride als Abfälle anfallen. Tonnenweise sogar.

Aber wenn man einige Tonnen zuviel von dem Zeug hat, dann kippt man es eben ins Meer, da richtet das Fluorid keinen Schaden an. Oder man vergräbt es tief unter der Erde, selbst das dürfte bei weitem billiger sein, als das ganze Zeug in Lebensmittelqualität aufzubereiten und es milligrammweise in Lebensmitteln unterzubringen und so an die Bevölkerung zu verteilen. Selbst wenn 80 Millionen Leute je 3 mg am Tag davon futtern, sind das ja nur 240 kg täglich, also etwa 90 Tonnen im Jahr. Bei einer deutschen Aluminiumproduktion von 500 000 Tonnen ist das ja gradezu nichts, was man da an Fluoriden über die Menschen entsorgen könnte, und auch das nur mit extremem Aufwand.

Natürlich ist es legitim, danach zu fragen, wer etwas von der Fluoridierung von zB Salz hat. Und die Frage ist wohl auch einfach zu beantworten: Es ist der Salzproduzent, der den Leuten 10 ct mehr pro Salzpackung abknöpfen kann, wenn er für 1 ct Fluorid da reinschmeisst und die Leuten glauben lässt, dass das gesund für sie sei.

Ob das tatsächlich gesund ist oder nicht, das interessiert ihn dabei vermutlich nicht die Bohne.

Das kann man nun also hinterfragen, ob das Fluorid im Kochsalz wirklich sinnvoll ist oder nur ein Werbetrick.

Aber anzudeuten, das diene der Abfallbeseitigung, ist einfach nur absurd. Was der Mensch futtern kann, spielt mengenmäßig auf dem "Markt" für Fluoridabfälle überhaupt keine Rolle.

Und damit macht man mit solchen Abfallbeseitigungs-Andeutungen aus der ganzen Sache eine sinnfreie Verschwörungstheorie, die man einfach nicht ernst nehmen kann.

Eventuellen Gegnern der Fluoridierung, die möglicherweise gute und ernstzunehmende Argumente haben, tut man damit echt keinen Gefallen.

J4aFn74


Ja ja, die böse Pharmalobby und alle Wissenschaftler sind bestochen

Und wo? Im Dunkeln, in einer Vollmondnacht, in Bielefeld!

Fme.


Erzähl kein Quatsch, Bielefeld gibts doch gar nicht! ;-)

JcaBn7x4


Mist, ertappt..

S\unfl8owHerx_73


Eben! Biele-was? ]:D

Dvimmple


Vielleicht haben deshalb z. B. Fluoridsalzverwender weniger Karies?

Ist das überhaupt so? Ich kenne keine Quelle, die dies belegt!

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