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Wie bitte, das kauft man fertig?

M^eiste5r_Glaxnz


Einer hat mir mal erklärt, dass er nie Mayonnaise kauft, weil die so schnell selbst gemacht ist. Mag sein. Aber wenn ich mal Mayonnaise brauche, dann einen kleinen Klacks für die französische Salatsauce. Oder alle Jubeljahre mal zu Fischstäbchen (selbstverständlich gekauft, wenn schon, denn schon ...). Da wär der Aufwand gemessen am Bedarf doch in keinem stimmigen Verhältnis. Wollte er fast nicht durchgehen lassen. ;-)

E6he)malige2r Nutzfer (#528x611)


Sehe ich auch so.

Pesto zB ist etwas, dass ich grundsätzlich kaufe. Basilikum grünt nur wenige Wochen, für Pinienkerne müsste ich mindestens 18 km in die nächste Stadt fahren, 500gr Parmesan kosten 20€ im AldiNord, Olivenöl müsste ich extra dafür kaufen... Nee.

May genauso... In der Zeit, wo ich das Eigelb vom Eiweiß trenne, hab ich die Quetschflasche schon auf und den Klecks auf dem Teller...

So ein kleines Glas Pesto hingegen kostet keine 2€ und es sind ca 6 Teelöffel drin, was dann für 6 Teller Nudeln reicht...

Mayonnaise reicht noch länger

nlulli&Lprie*semxut


Dabei würde ich SO gerne mal wieder Zuckerkuchen essen...

Versuch's doch mal mit Trockenhefe. Ich hab mich jahrelang nie an Hefe gewagt, aber dann einfach mal Trockenhefe gekauft. Das war ne kleine Offenbarung, endlich mal Zimtschnecken und so ;-)

n(ulli&pVri_esemnuxt


500gr Parmesan kosten 20€ im AldiNord

Höh, sicher? 200g kosten in jedem normalen Supermarkt an die 4 Euro. Da können doch 500g nicht 20 Euro kosten?

E*hemalitger #Nhutzer (#5x28611)


Doch. Ich stehe jedes mal entsetzt vorm Kühlregal.

Original aus Italien usw...

Ist auch der einzige Parmesan, den die örtlichen 3 Supermärkte haben. Also ich könnte wenn den Parmesan nur dort kaufen...

bqiencthen3x21


Was ich nur noch im Ausnahmefall kaufe sind Toast und Schwarzbrot. Gutes Schwarzbrot ist in Bayern quasi nicht zu bekommen, sieht zwar gut aus ist aber zu trocken. Im Vergleich zu anderen Brotsorten ist Schwarzbrot echt einfach und "schnell" zu backen, weil es nicht geknetet wird.

Toastbrot schmeckt selbstgemacht oder vom Bäcker um längen besser als das aus der Plastiktüte im Supermarkt. Braucht aber leider Vortag, man muss sich also leider rechtzeitig überlegen wann man Lust auf Toastbrot bekommt.

Richtiges Brot zu bekommen wird hier in der Gegend aber immer schwieriger, die kleinen Bäcker sterben aus und es übernehmen die großen Aufbäcker.

cDlair;et


Pesto mach ich immer selbst, weil das gekaufte Pesto kein richtiges ist. Sonnenblumenöl statt Olivenöl, Cashew statt Pinienkernen, kein Parmesan, irgendwelche Aromen drin. Eigentlich eine Unverschämtheit dieses Zeug Pesto zu nennen.

@ Benutzerin005

Man braucht doch kein halbes Kilo Parmesan! Ich nehme immer ca. 20g und das reicht für 4 Portionen Pesto. Pinienkerne gibt es im Sommer auch bei Aldi.

Fixtütchen habe ich vor ein paar Jahren auch gekauft, ich gebs zu. ;-D Als Kochanfänger ist das schon praktisch. Besonders wenn man im Supermarkt steht und keine Ahnung hat was man kochen soll und wie. Dann geht man zum Fix-Regal, sucht sich ein Gericht aus und kauft die Zutaten, die darauf stehen. Aber mit zunehmender Kocherfahrung braucht man diese Krücke nicht mehr und sobald ich anfing richtig selbst zu würzen mochte ich den künstlichen Fix-Geschmack nicht mehr.

IMsa bell


Cleo

Da gibt es doch immer wieder richtig tolle Schätze. Kihlrouladen sind ja so lecker

Du meinst Kohlrouladen nehme ich an? ;-)

Hat sich meine Tochter neulich von mir gewünscht - an einem Tag mit über 35 Grad - aber sie wollte unbedingt mal wieder "meine Kohlrouladen" essen, da freut sich doch das konservative, Hausfrauen-Mutterherz und stellt sich gerne in die sowieso schon heiße Küche für ein paar Stunden x:) ;-D

Ratlos23

Passierte Tomaten kaufe ich aber immer in der Dose, das überbrühen, häuten, kleinschneiden mache ich echt nur bei besonderen Anlässen

Sind sowieso viel besser (aromatischer für Soße) als die Tomaten die man bei uns so kaufen kann. Sie werden viel, viel reifer geerntet, sofort verarbeitet und ab in die Dose/Tetrapack.

Ich habe mir früher auch die Arbeit mit dem Abbrühen, Häuten usw. gemacht z.B. auch für Gulasch(suppe). Heute nehme ich nur noch die Dosen.

Mr. Tempset

Wenn man die so macht wie in unserer Familie, dann kommt man schon auf 10€. Da kommt dann ein ganzes Hühnchen in einen großen Topf und dann wird der andere Kram irgendwie dazugeschmissen, später wird dann das Huhn in einer irren Kleinarbeit zerfetzt und das Ganze weitergekocht.

So habe ich gar nicht daran gedacht, dass es auch in kleinerem, günstigeren Rahmen geht. Die Dose ist trotzdem günstiger und macht weniger Arbeit

Ich mache sie auch so wie von Dir beschrieben.

Und 1. finde ich da schon einen nicht geringen Unterschied im Geschmack (die selbstgemachte schmeckt einfach frischer, ist weniger fettig irgendwie) und

2. Du hast da einen Denkfehler in der Berechnung: wenn ich die Suppe selbst koche (komme aber trotz ganzem Hähnchen + Gemüse auf keine 10 Euro, vielleicht 7) - bekomme ich ungefähr die Menge von 6 Dosen raus (oder so herum: 3-4 Liter oder nochmal anders: 10 Leute von satt), wenn nicht noch mehr. Und das ist die reine Suppe - hinzu kommen dann ja noch Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Und diese 'Sattmacher' sind in den Dosensuppen meist der Hauptanteil - kauft man die Markensuppen bei denen das vielleicht nicht so ist, dann sind diese auch wieder dementsprechend teuer.

Also ich will Dir damit nichts einreden - aber Dein Preisvergleich hinkt einfach. ;-)

gauloise

Ist das vielleicht eine Art kuschliger Kindheitserinnerung? Wie Dosenravioli, die meine großen Kinder nach wie vor lieben, bei deren Geruch ich mich schon, äh, abwenden möchte?

Same here ;-D - obwohl meine Kinder mein Essen lieben, Dosenravioli kommen trotzdem gut an so hin und wieder. Oder auch wenn sie meine selbstgemachte Pizza lieben - es darf auch mal selbst die billige TK-Pizza sein ;-).


Was die Fix-tütchen angeht:

Für den "Notfall" habe ich öfter was da - muß ich zugeben. Aber (fast) nur diverse Suppen oder einfache Nudelsoßen. Wenn ich mal krank bin oder keine Lust/Zeit zum Kochen habe. Vermehrt jetzt, wo ich auch Singlekoch bin. Kommt allerdings sehr selten zum Einsatz.

Was ich noch mache: Ich lasse mich manchmal inspirieren von den Rezepten. Da stehe ich dann vor dem Regal, lese irgendwas und schaue mir an, was da so bei rauskommen soll, dann kommt das Tütchen wieder weg und ich koche es selbst nach (ist das eigentlich Diebstahl geistigen Eigentums?? ;-D).


Ansonsten koche ich eigentlich immer selbst, so zu 80-90%. Auch jetzt für mich alleine. Z.B. ein Hühnerfrikassee, Rahmgeschnetzeltes, eine Suppe usw... - wird dann portionsweise eingefroren - zwei Tage Arbeit anfang des Monats und gut ist. Zwischendurch gibt es dann frische Sachen wie mal einen Salat mit Hähnchenbrustfiletstreifen oder so.

Was ich aber immer da habe ist eine Instantbrühe. Hier auch verschiedene Sorten. Der wirkliche Hardcorekoch macht auch diese selbst, bzw. auch diverse Fonds. Hier muß ich zugeben, dass ich A) oftmals nicht an die nötigen Zutaten komme (z.B. für Kalbsfond) oder sie mir zu teuer in der Herstellung sind.

Snaiperskaja

Cool rohe Kartoffeln reichen dafür?! ...

Nein, Du brauchst noch ein Bindemittel - Mehl und Eier und ganz unbedingt: Zwiebeln, auch gerieben.

MneistJer_GlAanxz


Dosenravioli sind ein Notfallmittel am Wochenende, wenn der Dönerladen mal nicht am Weg lag oder man dringend heimwollte. Da existiert also keine selbstgemachte Alternative, weil das muss dann genau so sein. ;-)

Teigtaschen allgemein, ob jetzt Ravioli, Maultaschen, Pelmeni, Piroggen oder sonstwelche Dumplings würd ich jetzt auch nicht selbst machen. Im Wissen, dass die womöglich viel besser schmecken würden. Aber da ist mir der Aufwand einfach zu gross.

e&nigm9atijc16x06


Was ich nur noch im Ausnahmefall kaufe sind Toast und Schwarzbrot. Gutes Schwarzbrot ist in Bayern quasi nicht zu bekommen, sieht zwar gut aus ist aber zu trocken. Im Vergleich zu anderen Brotsorten ist Schwarzbrot echt einfach und "schnell" zu backen, weil es nicht geknetet wird.

Warte, meinst du nun mit dem Schwarzbrot tatsächliches Schwarz/Graubrot oder Vollkornbrot (ewil ich da auch schon gehört hab, wie das einige Schwarzbrot nennen) ? Denn, wenn du erstes meinst, dann frag ich mich, wo aus Bayern du herkommst :-D Also bei uns in der Gegen dgibt es wirklich gutes Schwarzbrot (innen weich und außenrum eine herrlich rösche Kruste) sowohl von den Bäckerei-Ketten als auch bei den kleinen Familienbäckern, die es bei uns nach wie vor gibt.

Sicher, ich glaube sofort, dass es selbstgebacken, wenn man es denn macht und das richtige Rezept hat, nochmal besser ist, aber ich war von Brot vom Bäcker auch noch nie enttäuscht.

Sind sowieso viel besser (aromatischer für Soße) als die Tomaten die man bei uns so kaufen kann. Sie werden viel, viel reifer geerntet, sofort verarbeitet und ab in die Dose/Tetrapack.

Ich glaube ohnehin, dass sowohl bei solchen Dingen wie Dosentomaten als auch bei TK-Gemüse oft sehr viel Geschrei um Nichts gemacht wird und das Zeug viel, viel besser ist als es der Ruf, den diese Dinge oft haben, einen glauben machen möchte.

nNulliH&prixesemut


Pesto mach ich immer selbst, weil das gekaufte Pesto kein richtiges ist. Sonnenblumenöl statt Olivenöl, Cashew statt Pinienkernen, kein Parmesan, irgendwelche Aromen drin.

Doch, das gibt's, im Bioladen. Kostet aber dann auch um die 4 Euro. Und trotzdem schmeckt selbst gemachtes noch besser. Wenn, kaufen wir aber dieses.

n6ulli[&pri5esemuxt


Tomaten schmecken doch sowieso nur aus dem eigenen Garten ;-) Außer, man hat ne fiese Ernte. Aber dieses Jahr können wir uns nicht beklagen ;-D

I[sabe7lxl


Tomaten schmecken doch sowieso nur aus dem eigenen Garten

:)z

Die verwende ich dann aber nur zum Kochen, wenn sie schon überreif sind. Ansonsten sind sie viel zu schade zum zerkocht werden. Dann kommen sie auf's Brot, in den Salat oder, oder....

n>ulli]&8priEesemuxt


Ach so, ja klar. Zum Kochen viel zu schade. Aber hier mag eh keiner Tomatensuppe oder Tomatensauce. ;-)

b ie>ncheSn32x1


Warte, meinst du nun mit dem Schwarzbrot tatsächliches Schwarz/Graubrot oder Vollkornbrot (ewil ich da auch schon gehört hab, wie das einige Schwarzbrot nennen) ?

Ich meine das was man in Norddeutschland unter Schwarzbrot versteht: tief schwarz, leicht süßlich, eher saftig und viiiiiiele Körner drin. Sowas ähnlich aussehendes gibt es in Bayern als Finnenbrot zu tun, hat weder was mit Schwarzbrot noch mit Brot was in Finnland gegessen wird zu tun (die essen auch "richtiges" Schwarzbrot).

Hier gibt es leider im Umkreis nur noch Aufbäcker oder sehr große Filialbäcker. Von letzteren kauft das gekaufte Brot die ersten zwei Tage, danach ist es trocken. Auf dem Markt ist noch ein richtiger, das Brot kann ich, ebenso wie selbstgebackenes, eine Woche liegen lassen und es ist noch essbar.

Doch, das gibt's, im Bioladen. Kostet aber dann auch um die 4 Euro. Und trotzdem schmeckt selbst gemachtes noch besser. Wenn, kaufen wir aber dieses.

Da muss man aber auch Glück haben, mein Bioladen um die Ecke hat zwar teures 4€ Pesto aber da ist dann auch Olivenöl und Pinienkerne drin, damit man es auflisten kann, aber trotzdem noch Sonnenblumenöl, Cashewkerne, Grana Padano etc. zum strecken. Zwar ohne sonstigen "Müll", aber definitiv sein Geld nicht wert. Und dann ist selbstmachen mit den Originalzutaten immer noch günstiger.

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