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10 Kilo müssen runter! Clean Eating nach Tosca Reno!

c-icek'2m015


nein, ich hab das nicht gemischt! ohweh, das wäre ja richtig abartig gewesen :-D aber so wie ich das sehe kommt da in zukunft auch kein eigelb dazu. ich mach das mit dem eiweiß immer wie rührei.

wieso zuerst müsli und dann ei?

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Die Reihenfolge ist egal, ging nur darum, dass es nicht irgendwie mischt. Dann würde ich echt vom Hocker fallen ]:D

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Achsooo, nein. aber trotzdem, so Haferflocken mit Wasser gekocht und Eiweiß.... Sieht aus wie Gefängnisessen und ist... naja...nicht grade ne Geschmacksexplosion ;-D

Bin grade am vorkochen für die Woche. Meine Küche sieht aus wie ein Schlachtfeld und ich wünsche mir einen dritten Arm! :-o

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Das Problem kenne ich. Bei mir ist das immer das schöne Ritual ab 6 Uhr am Sonntag. Musik an und los gehts hehe

c-iScek2R015


so, meine Woche ist fast fertig. Nur noch einmal Hühnchen anbraten ;-D

Hab grade mal nachgerechnet. Das sind in der Anfangszeit nicht wesentlich mehr als 1000kcal pro Tag o.O momentan komme ich gut damit aus, aber ich hab auch wenig Appetit und geh vor allem noch nicht wieder ins Training. Ich glaub ich werd noch ganz schön abk* :=o

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Kommt drauf an. Je nach ausgangslage kann es gut sein, dass du absolut keine Leistungsverluste hast. Kommt aber auch auf das Training an. Je länger es geht, desto härter wird es. Generell sollte man in einer Diät ja das Volumen reduzieren, damit man die Intensität aufrecht erhaöten kann.

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Was genau meinst du mit Volumen'?

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Volumen beschreibt im Kraftsport die Gesamtanzahl der Wiederholungen, die mit einem Arbeitsgewicht ausgeführt werden, meist auf eine Muskelgruppe gesehen

Beispiel: Ich mache z.B. 5x5 Backsquats + einen Maximalversuch. Danach Frontsquats mit 3x12WDH. Dann haben meine Beine ein Volumen von 62 Wiederholungen. In einer moderaten Diät würde ich dann z.B. 3x5 und 2x10-12 wählen um auf ein Volumen von 35-40 WDH zu kommen. Es geht darum den Muskel zu erhalten, dafür ist ein geringeres Volumen ausreichend und behindert nicht unnötig die schlechtere Regeneration! In einer HSD würde ich dann auf 2x5 und 1x12 reduzieren, allerdings ist das für mich absolut nicht sinnvoll...

Skolam5ixe


Bei solchen Ernährungsplänen frag ich mich ja immer, wo da der Genuss bleibt. Nicht falsch verstehen, Gesundes kann wahnsinnig lecker sein, dazu muss man sich keinen Zucker oder Weißmehl reinhauen. Aber fehlt euch der Genuss gar nicht? Es klingt so rein funktional - das und das muss ich essen... okay, ich würde etwas mehr von dieser funktionalen Denke vertragen ;-D aber man kann doch auch Gesundes so zubereiten und zelebrieren, dass es richtig lecker ist. Ist Euch das echt egal, oder klingt da nur so? Ist eine ernst gemeinte Frage. Ich meine, 3x am Tag das selbe Essen, Eiklar zum Frühstück, 9 Eier zum Abendessen *urgsh* Hm. Ihr überlegt echt nur, was euer Körper braucht, oder? Nicht, was euch schmeckt, das Gemüt braucht, oder? Interessant. Und wie gesagt, ich meine damit nicht, dass man umbedingt was Ungesundes essen müsste, aber es klingt eben alles so rational

L8ila+Linxa


Meistens kommt da ganz schnell der Hinweis, dass es sehr wohl schmecken kann und Genuss ist ;-)

Ich könnte es nicht dauerhaft durchziehen und für zwei Wochen so ein Hauruck-Programm zu fahren bringt meiner Meinung nichts. Gerade nicht, wenn man schon eine Essstörung hatte und sich gerade erst davon wieder Richtung normales Essverhalten bewegt.

c-icexk2015


aaaaalso. Es kommt drauf an. Natürlich ist pures Eiklar zum Frühstück kein Genuss. Allerdings gehts mir damit grade trotzdem sehr gut, das ist aber ne individuelle Sache und muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich wusste, dass das mit der Essstörung irgendwann aufs Tapet kommt, deswegen erkläre ich mal kurz: Meine Lage ist ja nicht, dass ich magersüchtig war und dann jetzt direkt mit dem Plan weitermache. Ich habe die letzten 2 Jahre konstant zugenommem, was, zusammen mit meiner Vorgeschichte, ziemlich schwer zu ertragen war. Aber ich hab irgendwie gewusst, dass ich das brauche, um gesünder zu werden. Man durchläuft, wenn man sich dazu entscheidet, sich von so einer Krankheit abzuwenden, ja verschiedene Phasen. Zuerst hatte ich totale Angst und habe zwar mehr, aber immer noch restriktiv gegessen. Das hat sich schrittchenweise gesteigert, bis ich an einem normalen Gewicht mit einem normalen Verhalten zum Essen angelangt war. Nur leider blieb es nicht dabei, denn irgendwann ist das ganze aus dem Ruder gelaufen. Ich habe ne Zeit lang verdammt ungesund gegessen (obwohl ich schon lange im Normalgewicht war) mit vielen Süßigkeiten, viel Convenience und so weiter. Natürlich war mir klar, dass das ungesund ist, aber jetzt weiß ich, dass ich das einfach gebraucht habe. Ich musste selbst fühlen, dass ich selbst bestimmen kann, was ich essen mag, dass ich auch einfach mal drauf sch* kann, ob das jetzt gesund und figurfreundlich ist, oder nicht und dass ich auch zunehmen kann in eine Gewichtsklasse, bei der ich früher dachte, ich häng mich auf. Und siehe da, niemand zeigt mit dem Finger auf mich, die Leute sind noch nett zu mir, mein Freund liebt mich noch. Das musste ich einfach erfahren, sonst wäre ich da ewig drauf hängengeblieben. Zudem hab ich angefangen Sport zu machen und konnte, je mehr Gewicht ich hatte, beobachten, wie die Leistungs- und Regenerationsfähigkeit steigt. Das war ne gute Sache.

So. Jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich sagen kann, ich möchte an meinem Körper arbeiten und mich wieder wohler fühlen. Nicht mit einem Apfel am Tag, sondern kontrollierter. Ernährungspläne finde ich auf dem Gebiet, solange man genug hinterfragt, dienlicher, als einfach so loszulegen. Sonst kommt man ganz schnell wieder dahin, dass man fast nix mehr ist. Dieser "Hauruck"-Plan, den ich jetzt mache, sehe ich persönlich nicht als Geißelung, sondern als große Erleichterung. Er ist a) ein klarer Abschnitt zu dem Rumgefresse von vorher, er ist b) zeitlich begrenzt auf 2 Wochen und fühlt sich c) fast schon ein bisschen "reinigend" an, da ich jetzt weiß, was ich wann esse und dass es gesund ist. Bis auf das Eiweiß beim Frühstück ist er übrigens echt lecker, heut Mittag gibts zum Beispiel Kabeljau mit Spinat und Süßkartoffeln. Außerdem find ichs super, dass weder mit Gramm- noch Kalorienzahlen gearbeitet wird, sondern mit Handgrößen. Das ist für Ex-Essgestörte ne super Sache, denn so sieht man einiges lockerer und kanns auch auf später übertragen. Der Plan nach den 2 Wochen bietet nur noch Anregungen für Gerichte, die total abwandelbar sind. Wobei ich über Rezepte ganz froh bin, am Herd bin ich echt keine Leuchte ;-D Außerdem find ich 5-6 kleine Mahlzeiten am Tag alle 3 Stunden total super, denn Hunger kann ich seit der Magersucht nur noch ganz schlecht ertragen. Mein Körper sendet da immer noch direkt ein "Panik!"-Signal. Also so alles in allem find ich diese Clean Eating Sache ne super Lösung für mich :)

Was jetzt um Gottes Willen nicht heißen soll, dass ich das allen (Ex-)Essgestörten rate, man muss definitiv bereit dafür sein. Hätte ich vor 2 Jahren damit angefangen, wärs in die Hose gegangen ;-)

LQilaXLinla


Es war von mir keinesfalls so gemeint, dass du dich erklären oder rechtfertigen musst.

Ich persönlich könnte mich auch keine zwei Wochen so ernähren und sehe gerade bei einer zurückliegenden Essstörung es eher kritisch, zwei Wochen ein so extremes Programm durchzuziehen. Die Herausforderung bzw. Problematik dahinter wird dir aber viel offensichtlicher bewusst sein als mir und daher wollte ich keinerlei Wertung da mit reinbringen.

In diesem Faden soll es ja um das "Programm" von Tosca Reno gehen. Daher werden Hinweise zu "Normalernährung" eher weniger hier hingehören.

Umser{739x48


Naja im Endeffekt ist es schon lecker! Ich bin der Meinung, dass "Clean Eating" schon eher Normalernährung ist, als das was der Durchschnittsdeutsche tagtäglich in sich reinstopft. Es ist natürliches, gesundes und Nährstoffreiches Essen. Was will man mehr? Man gewöhnt sich ziemlich schnell an Essen ohne diese ganzen Geschmacksverstärker,, Konservierungsmittel, Geschmackschemieexplosion usw.. Und ich kann für meinen Teil nur sagen: Essen ist jetzt mehr Genuss als früher (jetzt vielleicht mal von den Temperaturen bei den Tupperdosen abgesehen :-D ). Nur auf was süßes will ich nicht verzichten. Man muss für sich einfach herausfinden, wie man das Verhältnis zwischen "Clean" und "nicht ganz so clean" setzt. 80:20 oder 75:25 ist mMn ein gutes Verhältnis, das man auch langfristig umsetzten kann. So kann man dann und wann alles essen.. Das einzige wo man als ehemals Essgestörter aufpassen muss ist die Kategorisierung von Lebensmitteln und gut und schlecht. Wenn man sich aber dessen bewusst ist, ist alles in Butter (A pros pros ich muss mal wieder kochen *:) )

9 Eier zum Abendessen *urgsh*

Was isn daran so schlimm? Zu viel oder wie? Ist für mich eher ne kleine zwischenmahlzeit hehe..

A^ntZigoxne


na dann harre ich solange aus :)D :)D

(Flamechen79)

Vielleicht sehe ich mir das dann auch mal an.

Außerdem find ich 5-6 kleine Mahlzeiten am Tag alle 3 Stunden total super

(cicek2015)

Alle 3 Stunden? Da habe ich gar keinen Hunger (und auch keinen Appetit). ???

U\ser7R3948


Alle 3 Stunden? Da habe ich gar keinen Hunger (und auch keinen Appetit). ???

deshalb kann man die Mahlzeiten so kleine halten - wenn man will.

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