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Ernährungsmanager (Software) - jemand Erfahrung?

HHorus~TxheSG hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen

Hat hier jemand Erfahrung mit dem Ernährungsmanager [[http://www.ernaehrungsmanager.de/]] oder irgeneiner vergleichbaren Software für Ernährung.

Was mir an den Ernährungsmanager gut gefällt... man hat Zugriff auf den Bundeslebensmittelschlüssel, in den 10.000 Lebensmittel mit bis zu 139 Nährstoffen eingetragen sind, ausgewertet vom Max-Rubner-Institut. Und man hat eine Soll-Ist-Auswertung für Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß, Vitamin A-Z, Eisen, Kalzium etc. für den Tag. Der große Haken: Die Software kostet 80€. Bei so einem Preis informiert man sich vorab!

Die Demo habe ich bereits getestet, aber eventuell kann jemand seine Erfahrung mit dem Programm schildern, ob es sich lohnt?

Antworten
HPansZileainc@hxen


Der große Haken: Die Software kostet 80€.

Ein noch größerer Haken: Davon frißt Du noch nicht weniger. ;-D

U)ser473948


in den 10.000 Lebensmittel mit bis zu 139 Nährstoffen eingetragen sind, ausgewertet vom Max-Rubner-Institut. Und man hat eine Soll-Ist-Auswertung für Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß, Vitamin A-Z, Eisen, Kalzium etc. für den Tag. Der große Haken: Die Software kostet 80€. Bei so einem Preis informiert man sich vorab!

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Ganz ehrlich, mal unabhängig von dem Programm, denke ich nicht, dass so eine herangehensweise wirklich gut ist. Ich möchte hier mal ein paar Punkte und anregungen aufführen, ist nur meine Meinung. Zum einen Frage ich mich, wie jemand so viel Zeit damit verbringen will, wirklich ALLES in seinem Essen zu tracken. Wenn mal ein Vitamin oder Mineral fehlt oder 10 oder 20 was machste dann? Gehst du über die Barrikaden (der Spruch geht doch irgendwie anders oder? ;-D )? Stirbst du an MAngelernährung? Unsere Vorfahren haten manchmal wochenlang nichts zu essen. Ein großteil der Menschen ernährt sich von Fastfood und lebt noch, da werden dich 10mg Magnesium nicht umhauen! Wenn man denn wenigstens so genau sein könnte! Es handelt sich bei alle dem immer noch um Naturprodukte! Diese haben mal mehr mal weniger Nährstoffe und unterschiedliche Verteilungen. Dazu kommt noch das unwissen über Metalle, die du garnicht haben möchtest - Kuperleitungen und damit Kupferhaltiges Kochwasser verhindert z.B. Zinkaufnahme. Generell werden die ganzen Wechselwirkungen nicht berücksichtigt. Außerdem werden generell niemals alle Nährstoffe aufgenommen, weder Makros noch Mikros! Das variiert ziemlich stark. Beispiel Ballaststoffe: Diese werden bei manchen Menschen mit nahezu 0kcal verwertet, bei anderen mit bis zu 4kcal - je nach Darmflora.

Viele Inhaltsstoffe der LEbensmittel sind noch nichtmal richtig erforsch tund teilweise noch garnicht bekannt.

Noch dazu ist das die Expressversion in eine Essstörung - ich sag's nur. ICh hab früher selber versucht, so auf alles zu achten und am Ende hat man entweder einen kranken Bezug zum Essen oder man gibt nach 4 Wochen verzweifelt auf - bei mir war es zum Glück letzteres. Wenn du Gewichtsprobleme hast, kannst du 4 free mit z.B. MyFitnessPal tracken, damit du einen groben Überblick hast - mach ich auch! :)^

Das ist nur meine Meinung, erfahrungen mit dem PRogramm kann ich leider nicht bieten. Wenn du aber denkst, dass du damit glücklich wirst - go for it! Scheint schon nicht schlecht auszusehen @:)

H%or-usT1hexSG


Tatsächlich muss ich zusehen, dass ich mehr esse. ;-D Wie ich in meinem anderen Faden erzählt habe, wiege ich mittlerweile schon unter 80kg bei einer Körpergröße von 1,9m. Manch einer fragt mich, ob ich krank bin und das nicht untersuchen lassen möchte. Weil es ungewöhnlich ist für einen Mann in meinem Alter und bei (früher) Normalgewicht, Gewicht zu verlieren. Die Regel ist ja eine Gewichtszunahme. Ich möchte aber auch selber wieder etwas Gewicht zulegen, also mehr kalorienhaltige Nahrung zu mir nehmen. Allerdings möchte ich nicht jeden Schrott (Junkfood, Fertignahrung) in mich reinpumpen so wie es mir manch einer rät, ich solle doch öfter mal nach McDonald's fahren und mir Döner, Pizza holen.

@ User73948

Ich kann deine Meinung sehr gut nachvollziehen.

ICh hab früher selber versucht, so auf alles zu achten und am Ende hat man entweder einen kranken Bezug zum Essen oder man gibt nach 4 Wochen verzweifelt auf - bei mir war es zum Glück letzteres.

Ich neige manchmal zu Perfektionismus und nehme Details zu wichtig. Kann mich noch daran erinnern als ich meine Frau unterstützt habe Kalorien zu zählen. Da habe ich versucht grammgenau zu dokumentieren was sie gegessen hat. Nach wenigen Wochen habe ich entnervt aufgegeben. Sie hat es dann auf eigene Faust mit zirka-Angaben gemacht und es hat funktioniert ;-D ;-D

Auch den Absatz davor verstehe ich. Jeder Stoffwechsel ist anders. Der eine resorbiert Vitamine, Spurenelemente, Minerale anders. Hinzu kommt das bestimmte Nährstoffe die Resorbtion eines anderen hemmen und manche Nährstoffe wirken synergetisch miteinander und fördern sich bei der Aufnahme. Außerdem sind die Daten aus der Datenbank für das Lebensmittel was ich gerade auf den Tisch habe und verzehren möchte nicht komplett übereinstimmend. Gerade bei Obst und Gemüse unterscheiden sich die Nährstoffe je nach Herkunft, Saison, Klima, Lagerung, Zubereitung etc.

Ich werde also niemals kleinlig-genau den Nährwert ermitteln können. Ist aber auch gar nicht wichtig.

Was ich mir vom Programm erhoffe: Ich möchte feststellen, welche Nährstoffe ich mit meiner Ernährung gut abdecke und welche nicht. Die Nährstoffe von denen ich zu wenig aufnehme würde ich dann durch die Integration von Lebensmittel die viel von dem besagten Nährstoffen haben abdecken.

t@he r#ea,l ]noki


Der große Haken: Die Software kostet 80€. Bei so einem Preis informiert man sich vorab!

Dann probier fddb.info aus, das ist kostenlos.

U~ser7k394x8


Das klingt doch schonmal sehr gut. Da du eh zunehmen willst (Muskeln oder Fett?), solltest du ohnehin sehen, dass du genug isst. Gerade dann wird man im Regelfall nie eine Mangelernährung haben. Was dir fehlen wird, ist zu 99% Zink und Vitamin D. Und wenn du nicht 2x die Woche fetten Fisch isst, Omega 3 Fettsäuren. Pflanzliche O3's können kaum resorbiert werden! Diese 2-3 Sachen wollte man mMn immer über Nahrungsergänzungen zuführen. Der Rest wird meist nicht zu wenig sein!

Ich denke 80€ sind für dein Vorhaben zu viel, gerade weil du hier ohnehin nachgefragt hast, ob sich das lohnt.

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