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Vegane Ernährung mit 13/14?

P3ankPoxx3 hat die Diskussion gestartet


Hallo :3

Joa ich werde bald 14 Jahre alt und bein seit gut einem halben Jahr Vegetarier.

Seit ein paar Tagen ernähre ich mich nun vegan und würde das auch gerne fortführen.

Ich lebe auf dem Land und es war schon mehr oder weniger schwer für meine Familie, vor allem für meine Eltern, die vegetarische Ernährung zu akzeptieren. Letzten Endes mussten sie sich damit doch zurechtfinden und arrangieren. Doch als ich nun verkündet habe, nun auf vegan für eine unbestimmte Zeit umzusteigen, waren sie recht geschockt. Kommentare wie:"Was willst du denn dann noch essen" "Das ist doch total ungesund" oder "Du bist doch im Wachstum, du brauchst doch mehr Nährstoffe" fielen. Einerseits kann ich sie schon verstehen - dem letzten Punkt muss ich wohl zustimmen. Aber ich bin trotzdem überzeugt davon, mich vegan - jedenfalls vorerst- zu ernähren. Ich kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass ein anderes Lebewesen für meine Nahrung gequält werden oder sterben musste.

Jedenfalls möchte ich mal eure Meinung wissen: Vegan (im Wachstum und im Allgemeinen)-ja oder nein?

Antworten
Lcuis0$8


Ich wünsche dir viel Glück dabei, dass jetzt nicht tausend Leute, die überhaupt keine Ahnung haben, aufschreien, dass man unbedingt Fleisch braucht und dass man sich nicht vegan ernähren darf, das passiert hier leider regelmäßig. Da wird sich über jede Bitte hinweggesetzt.

Ich hoffe für dich, dass sich hier eher viele Veganer mit hilfreichen Tipps melden :)z

Ich würde ansonsten mal in speziellen Veganer-Foren umsehen oder bei Ernährungsexperten, die sich mit diesem speziellen Thema auskennen (das sind nämlich auch nicht alle).

Ich finde es übrigens super, wie du drauf bist und auch toll, dass du dich gegen deine Eltern durchgesetzt hast :)^ :)^ :)^

Soweit ich weiss, bekommt man ALLE Nährstoffe, sogar oft noch in hochwertigerer Form, über pflanzliche Nahrung. Das einzige, was nicht über pflanzliche Ernährung eingenommen werden kann, ist Vitamin B12, das müssen Veganer extra zu sich nehmen.

Man muss nur etwas schauen, was wo drin ist und die ernährung etwas umstellen, damit gesichert ist, dass man alle Nährstoffe bekommt.

Aber nochmal der Rat, sich mir wirklichen Experten auszutauschen. Und nicht jeder Arzt ist gleich ein Experte für vegane Ernährung.

w/interzsonne x01


Ich kann dir nur abraten.

Dein Körper ist noch in der Entwickelung und braucht viele Stoffe, die du mit einer veganen Ernährung nicht zu führen kannst. Du kannst dir da dauerhafte Schäden zuziehen.

(Knochen brauchen Calzium... Milchprodukte oft der Lieferant, sonst bekommst du später Osteoporose und auf den Eisengeahlt deiner Nahrung musst du besonders achte...wenn du dich schlapp fühlst, Haarverlsut hast sind das erste Anzeichen für Mängel)

Erkundige dich mal , aber nicht bei Veganer (für die es ja mehr eine Philosophie zu sein scheint) sondern bei einem richtigen Ernährungsberater. Schau mal, wo das in deiner Statd angeboten wird.

Auf alle Fälle kannn ich dir nur raten, wenigsten hin und wieder von deinem HA ein BLutbild machen zu lassen, um die Werte zu quecken..damit du nicht lange in einer Unterversorgung bleibst.

n#ulli&Upries+exmut


Ich fürchte, in diesem Alter ist das eine gewisse Gratwanderung. Wenn du dich wirklich gesund vegan ernähren möchtest, musst du einige Zeit in Kochen & Co. investieren. Es müssen Lebensmittel gekauft werden, die evtl. momentan bei euch zuhause nicht als Grundnahrungsmittel vorhanden sind (Nüsse, hochwertige Öle, Saaten). Das heißt, du wirst deine Eltern nicht nur überzeugen müssen, dass du selbst in der Lage bist, für eine ausreichende Nährstoffzufuhr zu sorgen (indem du selbst kochst und dir Nahrung zusammenstellst), sondern auch, dass sie die entsprechenden Dinge zur Verfügung stellen. Oder willst du das allein vom Taschengeld bestreiten? Inklusive der Nahrungsergänzung, die du nehmen solltest?

Darüber würde ich mir Gedanken machen. Da du auf dem Land lebst und dich bisher vegetarisch ernährst: Isst du noch Eier, benutzt du noch Milch in der Ernährung? Sind die bei euch vielleicht von Biohöfen oder von kleineren Höfen zu haben? Könntest du evtl. eine Zeitlang noch auf diese Weise Kompromisse eingehen? Langfristig ist es einfacher, die Eltern als Unterstützer zu gewinnen, denn als Feinde deiner neuen Ernährungsform.

S@cFaro


Knochen brauchen Calzium... Milchprodukte oft der Lieferant

Milch verursacht ein saures Milleu im Blut, das durch eine Base ausgeglichen werden muss. Diese Basen spült der Körper mit dem Kalzium aus den Knochen heraus, sodass Milch letztenendes ein Kalzium-Null-Produkt ist, weil es genauso viel verbraucht, wie man dadurch dem Körper wieder zuführt. Komisch auch, dass Osteoporose weit verbreiteter in den Ländern ist, wo die Menschen am meisten Milch trinken...

Für den Eisengehalt empfehle ich dir wärmstens den regelmäßigen Verzehr von Linsen, Kernen (Kürbis, Sonnenblume), Leinsamen, Pistazien, Haferflocken und trotz ursprünglicher Falschberechnung auch immer noch Spinat. Als Frau solltest du täglich auf 15 mg Eisen kommen. Mit 120 g Linsen, 250 g Spinat oder 120 g Quinoa bist du schon dabei und hast das abgedeckt.

Leider kennen sich die meisten Ernährungsberater auf dem Gebiet nicht richtig aus. Natürlich gibt es Ausnahmen, jedoch gehören die meisten noch der bedingungslosen Omnipartei an. Man vermisst die Flexibilität. Es gibt nun mal viele Wege, sich ausgewogen und gesund zu ernähren.

Wenn du dich wirklich gesund vegan ernähren möchtest, musst du einige Zeit in Kochen & Co. investieren.

Dem pflichte ich absolut bei! Viel selbst kochen ist extrem wichtig! Stelle ich mir mit 14 aber schwierig vor. Bei meinen Eltern hätte es das damals nicht gegeben, die hätten mich nie und nimmer täglich mein eigenes Essen kochen lassen. Da hieße es dann "jeden Tag Kartoffeln mit Buttergemüse oder sterben". Finde die Einstellung derartiger Erwachsener traurig. Besonders in dem Alter ist die Unterstützung der Eltern so wichtig. Respekt, wenn du das durchziehst. Aber mach es nicht auf Teufel komm raus... Ich meine, wenn sie nicht akzeptieren, dass du halt andere Nahrungsbedürfnisse hast, dann bleib irgendwie bei vegetarisch, bevor du dir deinen Körper mit dem kläglichen, überbliebenen Nahrungsangebot im Elternhaus kaputt machst.

E|hema(liger N~utzer E(#467193x)


Kann man schon, ist immerhin auch deine Entscheidung. Aber bitte, bitte lies dich gut in die Materie ein - und damit meine ich nicht mal eben fünf Minuten im Internet googeln.

Freund von mir war ein Jahr lang Veganer (wollte sich selbst etwas beweisen) und hat sich da wirklich drumgekümmert, damit er eine ausgeglichene Ernäherung zusammenbringt, was phasenweise durchaus eine Herausforderung war. Er lernte dann auch ein paar selbsternannte Veganer kennen, wo er meinte, dass sich die einfach nur schlecht ernähern.

In der Hinsicht hatte er auch recht, weil bei zwei seiner Kollegen das Blutbild schlicht mies war und Mangel aufzeigte.

BSadebxär


Ich finde es immer amüsant, wie man plötzlich massiv auf seine Ernährung achten soll wenn man vegan isst ;-D

Klar, solange man gelegentlich n Milchshake trinkt und Bratwurst futtert, bekommt man natürlich alles was der Körper braucht.

Nene. Ich find super, dass Du da deinen Weg gehst, Pankox3! Sich mit seiner Ernährung auseinanderzusetzen ist immer sinnvoll. Brokkoli und zB auch Chinakohl haben übrigens ganz viel Calcium.

Wegen Vitamin B12: Ich esse seit 24 Jahren kein Fleisch und mein B12-Wert ist in der Norm. Im Auge behalten kannst Du es natürlich trotzdem!

v=ampiBrelxla75


Vielleicht kannst du deine Eltern ja auf die Idee einer gemeinsamenveganen Grundversorgung bringen, die dann ja jeder nach seinem Gusto "aufpeppen" kann , also du mit Körnern, Tofu, Mandelmich u.ä und sie mit Käse, Eiern, Fleisch...

Stelle ich mir viel einfacher vor als was ganz anderes zu Essen als der Rest der Familie.

s@ensgimbexlman


Wenn du vegan leben willst, solltest du vielfältige Gemüsesorten essen (wollen!, es sollte dir schmecken)- auch in größerer Menge- vor allem Linsen, Erbsen, Bohnen- da gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Zubereitung (vor allem des Eiweißes wegen- wichtig für den Zellaufbau), alle möglichen Kohlsorten (Weißkohl, Rotkohl, Kohlrabi, Rosenkohl, Blumenkohl, Broccoli aber auch Spinat, Porree, Zwiebeln, Radieschen, Gurken, Paprika, Knoblauch, Rote Bete, aber auch Nüsse, Teigwaren wie Brot und Nudeln, Pflanzenöle/Magarine, Hafer(flocken), Essen mit Seitan, Salat ist eher wenig nährstoffhaltig- viel Wasser (wie Gurke) ...... , denke daran, dass Eiweiße und Fette essentiell sind (Kohlenhydrate nicht), ... für [[https://de.wikipedia.org/wiki/Brottrunk B12 Vitamin empfehle ich das hier- aber auch nur des B12 Gehaltes wegen ...]]

vcivixda


was aussagen von ärzten angeht, habe ich bisher immer nur gehört, dass vegan vor dem 6. lebensjahr schädlich sein soll, danach nicht mehr, wenn man es denn dann richtig macht. mir scheint, dass einige daran dann doch scheitern. ich fänds auch nicht leicht eben die nährstofffe immer gezielt über bestimmte nahrungsmittel in bestimmten mengen aufzunehmen. das erfordert schon ein paar kenntnisse und vor allem wohl überzeugung. regelmäßige blutuntersuchung fänd ich auch ratsam.

eine freundin von mir war auch eine weile vegan, hat es dann aber aufgegeben wegen einiger mängel. bei ihr sah vegan allerdings auch mehr nach bloßem wegglassen tierischer lebensmittel aus - ohne sich sonst groß damit zu beschäftigen, was sie sonst so isst.

Ich finde es immer amüsant, wie man plötzlich massiv auf seine Ernährung achten soll wenn man vegan isst

Klar, solange man gelegentlich n Milchshake trinkt und Bratwurst futtert, bekommt man natürlich alles was der Körper braucht

da stimme ich dir zu. allerdings finde ich den meist mindestens latenten vorwürf, dass alle nicht-veganer sich automatisch ungesund und unbewusst ernähren genauso nervig.

wenn ich allerdings an den durchschnitt der leute denke, deren ernährungsgewohnheiten ich so kenne, kann ich den vorwurf irgendwo auch wieder verstehen. da habe ich schon den eindruck, dass die meisten veganer deutlich gesünder oder zumindest bewusster essen ;-D

sjchn)eck4e198x5


Ich schreibe jetzt mal aus Elternsicht:

Ich würde mich über Veganismus in der Familie nicht freuen (Vegetarismus finde ich hingegen echt unproblematisch), denn:

-Essen ist für mich eine soziale Sache.

Als Veganer hat man es schwer, auswärts zu essen. Man muss als schulpflichtiges Kind entweder täglich selber kochen oder man nötigt indirekt die Eltern dazu, immer mindestens zwei Gerichte zu kochen.

Einladungen bei anderen werden auch schwierig, immerhin wird niemand deinetwegen eine vegane Geburtstagstorte kredenzen.

- Veganismus funktioniert nur mithilfe von NEG, d.h. Vitamin B12 muss immer künstlich zugeführt werden. Verzichten, aber Pillen nehmen... ich weiß nicht ":/

- fertige vegane Lebensmittel sind oft teuer oder schwer verfügbar (wenn man einigermaßen am Land lebt). Zudem steckt da meistens eine Menge Chemie drin, und Chemie im Essen sehe ich auch nicht unbedingt als vollwertig und gut an (siehe Analogkäse, bääääh).

- zum ethischen Essen im Allgemeinen: Wenn man Produkte verzehrt, die um den halben Erdball angeflogen werden müssen, dann ist die ökologische Bilanz ziemlich beschissen und macht die gute Intention hinter dem Veganismus auch teilweise wieder kaputt.

- wichtig bei Mädchen / Frauen: Viele Frauen haben Probleme mit dem Eisen. Pflanzliches Eisen wird vom Körper deutlich schlechter verwertet, als tierisches Eisen. Daher würde ich immer wieder Blutproben beim Arzt machen lassen. Manche haben nie ein Problem mit Eisen, andere dauernd. Das hängt davon ab, wie gut dein Körper das zugeführte Eisen verwertet.


Nur ein paar Denkanstöße *:)

vvampir!el5lax75


B12 muss mitnichten bei jedem Veganer von außen zugeführt werden. In meinem Freundeskreis sind viele Veganer, teilweise schon seit 20 Jahren als es noch viel schwieriger war sich so zu ernähren und keiner hat einen B12 Mangel.

Den sozialen Aspekt sollte man aber wirklich nicht außer acht lassen, auf dem Land ist es leider immer noch schwierig sich vegan zu ernähren und es ist da auch noch nicht so alltäglich wie In Hamburg, München oder Berlin.

Wäre die TE mein Kind würde ich auch nicht vor Freude im Dreieck springen, vor allem wegen des o.g. sozialen Faktors aber es wäre mir wesentlich lieber als die normale Pizza und Pommes und MäcDoof Teenie-Ernährung.

s7chnecSke19x85


PS: Das wichtigste Argument zum Schluss: Veganer Kuchen schmeckt scheiße ;-D

CeinJnhamoxn4


Wenn du das wirklich langfristig machen willst, musst du dich definitiv damit auseinander setzen, wie du entstehenden Nährstoffmängeln entgegenwirken willst. Ich war als Teenager ein paar Jahre Vegetarierin und habe das nicht getan. Ich war eben ein Teenager, der tausend Dinge im Kopf hatte. Zumindest habe ich einen Eisenmangel bekommen und wurde ziemlich krank (natürlich kann man so einen Mangel ausgleichen, aber bis der evtl. ärztlich festgestellt wird, ist man im besten Fall weniger leistungsfähig und im schlimmsten Fall... tja... sind da bleibende Schäden möglich? ich weiß es nicht genau). Auf jeden Fall würde ich dir dazu raten, relevante Blutwerte 1 x im Jahr checken zu lassen und einer ausgewogenen, veganen Ernährung besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Wenn du mich nach meiner persönlichen Meinung zum Veganismus im Allgmeinen fragst, bin ich da eigentlich recht neutral eingestellt. Wenn man meint, es tut der eigenen Gesundheit gut oder man will nix mit der Nutztierhaltung zu tun haben, warum nicht. Dieses Argument finde ich in dem Zusammenhang aber immer viel zu kurz gedacht:

Ich kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass ein anderes Lebewesen für meine Nahrung gequält werden oder sterben musste.

Dir ist vermutlich klar, dass Pflanzen auch Lebewesen sind?

Sie verfügen über eine Sprache, die wir erst zu verstehen beginnen (Informationsübermittlung bzw. Kommunikation per Botenstoffe). So kann man anhand dieser Botenstoffe nachweisen, dass Pflanzen Schmerz empfinden. Und sie merken sich auch, wer ihnen Schmerz zufügt. Wenn ihnen jemand nahe kommt, der ihnen schon mal weh getan hat, geht da ein Feuerwerk ab.

Mit der Argumentation dürfte man nix mehr essen, außer Steine. Wobei, meiner Weltsicht nach nicht mal die. Aus meiner Sicht hat Alles, was existiert, ein Bewusstsein.

Ich persönlich fände es das bessere Ziel, hochwertige Lebensmittel - ob nun tierisch oder pflanzlich - zu erwerben, für die die Lebewesen möglichst wenig leiden mussten und möglichst gut behandelt wurden. Aber auch das ist ein schwieriges Ziel, wenn man noch kein Geld verdient.

nSulli&pLrie1semuxt


-Essen ist für mich eine soziale Sache. Als Veganer hat man es schwer, auswärts zu essen.

Das kommt drauf an, wo man wohnt.

Einladungen bei anderen werden auch schwierig, immerhin wird niemand deinetwegen eine vegane Geburtstagstorte kredenzen.

Die meisten Veganer machen daraus aber auch kein Problem, dann essen sie die Torte eben nicht, oder manche essen aus Höflichkeit und weil ihre Ernährung kein Dogma ist ein Stückchen, manche bringen sich halt nen Keks mit - es gibt alle möglichen Arten von Menschen, auch Veganer sind nicht alle gleich ;-)

fertige vegane Lebensmittel sind oft teuer oder schwer verfügbar (wenn man einigermaßen am Land lebt). Zudem steckt da meistens eine Menge Chemie drin, und Chemie im Essen sehe ich auch nicht unbedingt als vollwertig und gut an (siehe Analogkäse, bääääh).

Das ist ein wichtiger Punkt, aber erstens muss man sich nicht von Fertig-Lebensmitteln ernähren - auch als Veganer nicht! Zweitens essen Nicht-Veganer ja auch nicht grundsätzlich gesund. Oder meinst du, in Tiefkühl-Pizza sind mehr Vitamine? ;-)

zum ethischen Essen im Allgemeinen: Wenn man Produkte verzehrt, die um den halben Erdball angeflogen werden müssen, dann ist die ökologische Bilanz ziemlich beschissen und macht die gute Intention hinter dem Veganismus auch teilweise wieder kaputt.

Darüber hat er sich wahrscheinlich auch schon Gedanken gemacht. Auch hier: Darum kümmern sich Nicht-Veganer meist auch selten, verlangen das aber von Veganern grundsätzlich. Ich finde das immer sehr seltsam.

wichtig bei Mädchen / Frauen: Viele Frauen haben Probleme mit dem Eisen. Pflanzliches Eisen wird vom Körper deutlich schlechter verwertet, als tierisches Eisen. Daher würde ich immer wieder Blutproben beim Arzt machen lassen. Manche haben nie ein Problem mit Eisen, andere dauernd. Das hängt davon ab, wie gut dein Körper das zugeführte Eisen verwertet.

Ich esse seit vielen Jahren kein Fleisch mehr, eine frühere Arbeitskollegin hat immer viel Fleisch gegessen. Mein Eisenwert war auch in der Schwangerschaft in Ordnung, bis auf die typische 28. Woche. Bei meiner Kollegin war der Eisenwert sehr viel schlechter (ich erwähne die Schwangerschaft, weil man da eben testet). Bluttests mögen ja sinnvoll sein, wenn man sich schlecht fühlt. Aber die Ernährung ist nicht grundsätzlich und nicht bei jedem ein Faktor für schlechte Werte.

Außerdem hast du wohl noch keinen guten veganen Kuchen gegessen ;-) Ich esse zwar aus reiner Bequemlichkeit "nur" vegetarisch, aber ich kenne einige, die wegen Allergien und eben weil sie Veganer sind auf Eier, Milch & Co. verzichten. Die machen hervorragende Kuchen. Wir haben hier in unserer Stadt auch einige Cafes, die vegane Kuchen und Torten anbieten, die sind sehr gut. Ich selbst backe seit vielen Jahren ohne Eier, es macht wenig Unterschiede. Klar kann man nicht die 8-Eier-Torte machen oder so... ;-D

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