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Vegane Ernährung mit 13/14?

e,nigmaJticx1606


@ hankshrader

Das Fleisch scheint den Verstand zu benebeln :P

Oh ja, wie war das ... man merkt ganz deutlich, dass es die bösen "Omnis" sind, die unsachlich diskutieren und ausfallen werden :=o Aber wenn einem die sinnvollen Argumente ausgehen, versucht man eben, die Gegenseite zu diskreditieren, indem man ihr die Zurechnungsfähigkeit abspricht. Großes Kino :)=

@ Namja

Du hast keine Ahnung von Logik oder? Die Aussage, die ich mit meiner Patenschaft widerlege ist, dass keiner (das heißt: 0 Personen!) bereit wäre Schweine zu finanzieren die nicht gegessen werden.

Eine "keiner" Aussage lässt sich durch ein einziges Gegenbeispiel widerlegen. Das habe ich getan. Dafür muss ich nicht der Nabel der Welt sein. Ich muss nur die Grundregeln der Logik beherrschen.

Schon lustig, dass du mir mit Logik kommst ... Aber gut, ich hab ja durchaus was für Ironie über. Also mal rein logisch - nur weil du ein Schwein (unter)hältst (selber halten tust du es ja nicht), würde dass noch lange nicht die Erhaltung der gesamten Art bedeuten.

Und mal - rein logisch - weitergedacht, kann dein Schwein, dass du finanzierst, nur deßhalb überleben, weil es momentan die gesamten Vorrausetzungen für Schweinehaltung gibt. Diese Vorraussetzungen würden aber über kurz oder lang wegfallen, wenn Schweine nicht mehr profitabel gehalten werden. Das fängt bei Ställen an und hört bei Futtermitteln auf.

Fe, würdest du einem 15 jährigen drogenabhängigen Mädchen dazu raten Kinder in die Welt zu setzen, oder sollte sie vielleicht doch lieber verhüten? Die Kinder hätten eine wesentlich bessere Chance auf ein glückliches, erfülltes Leben als das durchschnittliche Schwein. Trotzdem würden mir wohl die meisten Leute zustimmen, dass sie doch lieber aufpassen und erstmal nicht schwanger werden sollte, oder?

Sicher, dass das Mädchen "nur" drogenabhängig ist ? Sollte es nicht passenderweise auch noch nen brutalen Schläger als Freund haben, mit dem sie auf der Straße lebt, während sie nebenbei zur Finanzierung ihrer Drogensucht als Prostituierte arbeitet und das alles, weil sie aus einem zerüttetem Familienverhältnis kommt, in dem sie vom alkoholkranken Vater und dessen Pokerrunde regelmäßig missbraucht worden ist, während die schizophrene Mutter nur zugesehen hat ? %-| Vergleiche schön und gut, aber bleibt mal auf dem Teppich oder lasst es sein.

Ich würde als Schwein am liebsten mein Leben auf einem Gnadenhof zu Ende leben.

Aber wenn mir heute jemand die Wahl gibt, ob ich 10 Jahre ohne Tageslicht, in meiner eigenen Scheiße stehend auf einer Fläche auf der ich mich kaum umdrehen kann (oder gleich im Kastenstand) leben will, und dann mit Sicherheit getötet werde, oder ob ich dann doch lieber gleich sterben will, würde ich lieber gleich sterben.

Ich würde mich zu 100% dafür entscheiden, dass meine Art nicht mehr künstlich gezüchtet und gequält wird, auch wenn sie dadurch ggf. aussterben würde.

Gut, eure persönliche Meinung. Ich teile sie nicht unbedingt, aber verstehen und nachvollziehen kann ich sie allemal.

Allerdings kehrt ihr dabei halt bequemerweise unter den Tisch, dass das eben nicht auf 100% aller Tiere zutrifft. Auf viele, ja leider. Zu viele. Und genau das gilt es zu ändern, nicht den Fleischkonsum an sich abzuschaffen.

@ Comran

:)z :)z :)z :)^

Die Logik erschließt sich mir nicht.

Mach dir nichts draus - da ist schlichtweg keine vorhanden, die sich erschließen könnte ;-)

N9axmja


Wie schon diskutiert ist aber ausschließliche Weidehaltung in Europa nahezu nicht existent. Und wenn du dir den von mir verlinkten Artikel durchliest (der jetzt wirklich nicht grade von PETA ist), wirst du sehen, dass die Kalorien der für Menschen nutzbaren Nahrung die für Tiere verwendet wird höher sind als dir Kalorien des Fleischs, das am Ende gegessen wird.

Dh: Man könnte sich ohne diese Tierhaltung die Bewirtschaftung aller Flächen die jetzt für nicht-menschentaugliches Tierfutter verwendet werden komplett sparen und von den Flächen die jetzt für menschenessbares Tierfutter verwendet werden die Menschen direkt ernähren und hätte noch was übrig.

e#nigmBatic16V06


[[https://de.wikipedia.org/wiki/Maissilage]]

Die Maissilage ist eine Silage aus der ganzen Maispflanze, die als Grundfutter für Wiederkäuer

Jetzt vergiss doch mal deine Schweine als Monogastrier-Exot, die machen maximal 50% des Fleischverzehrs aus (kannst du bei statista.com nachlesen) und stehen in Futterkonkurrenz zum Menschen.

Die meisten gegessenen Tierarten sind aber Wiederkäuer. Kälber & Rinder, Wild, Schafe, Ziegen, Hasen, Kaninchen. Diese stehen nicht in Futterkonkurrenz zum Menschen. Das Futter für diese kann den Fleischverzicht nicht ersetzen, insofern brauchst du erheblichen Mehrbedarf an Agrarprodukten, wenn du die Tiere nicht mehr isst.

Mensch, du willst aber auf Biegen und Brechen Recht behalten... ich bin mal raus, das bringt nichts. %-|

N8amwjPa


Sicher, dass das Mädchen "nur" drogenabhängig ist ? Sollte es nicht passenderweise auch noch nen brutalen Schläger als Freund haben, mit dem sie auf der Straße lebt, während sie nebenbei zur Finanzierung ihrer Drogensucht als Prostituierte arbeitet und das alles, weil sie aus einem zerüttetem Familienverhältnis kommt, in dem sie vom alkoholkranken Vater und dessen Pokerrunde regelmäßig missbraucht worden ist, während die schizophrene Mutter nur zugesehen hat ? %-| Vergleiche schön und gut, aber bleibt mal auf dem Teppich oder lasst es sein.

Selbst wenn das alles der Fall wäre hätte das Kind immernoch eine bessere Chance auf ein lebenswertes Leben als ein Massentierhaltungsschwein.

Allerdings kehrt ihr dabei halt bequemerweise unter den Tisch, dass das eben nicht auf 100% aller Tiere zutrifft. Auf viele, ja leider. Zu viele. Und genau das gilt es zu ändern, nicht den Fleischkonsum an sich abzuschaffen.

Dann geh ich mal davon aus dass du außer Haus vegan lebst und zuhause nur Fleisch isst, was ein glückliches Bio-Leben mit viel Freilauf hatte? Oder ist das da oben doch wieder nur Gerede und in Wirklichkeit ist es dir doch egal wie die Tiere leben?

T^eSx2as7x9


Echt immer wieder witzig.

Es gibt bei der einen Seite leider nur schwarz-weiss. Entweder grausame Massentierhaltung oder Vegan sein.

Klar gibt es leider noch zu viel Massentierhaltung, aber es gibt eben auch andere Tierhaltungen. Die gilt es gegenüber der Massentierhaltung zu fördern.

Habe auch eine Patenschaft, für ein süsses Rind ;-D

[[http://natur-konkret.ch/infos/investment/kuhinvestment/]]

[[http://natur-konkret.ch/]]

war auch schon dort zu Besuch.

NEamja


Enigmatic ich bin auf die von dir so toll kopierte Aussage eingegangen. Du auf meine Antwort nicht. Wie wär's wenn du das tätest, wenn du dazu was zu sagen hast?

Nlamjxa


@Texas es gibt für mich keineswegs nur entweder oder, ich habe das, was hier viele von sich behaupten (nur Biofleisch etc.) tatsächlich lange getan. Aber auch bei optimal gehaltenem Biofleisch wird das Tier am Ende als Jungtier getötet. Das fand ich irgendwann nicht mehr gerechtfertigt, nur dafür dass ich ein Steak essen kann.

Aber die allermeisten die mit Biofleisch argumentieren essen in der Praxis eben doch (zumindest manchmal) Massentierhaltungsfleisch. Und wenn man das tut muss man sich auch daran messen lassen, und nicht am theoretischen Optimum.

M&ali4bur xBay


Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass ein Veganer der einen Hund oder eine Katze hält seine ganzen Aussagen ad absurdum führt. Ein Hund oder eine Katze hat heute nämlich keinerlei anderen Sinn oder Zweck als den Besitzer zu erfreuen. Gerade größere Hunde fressen aber insbesondere, wenn man sie z.B. mit Barf artgerecht ernährt sehr viel mehr Fleisch als Menschen. Das heißt alleine für den persönlichen Luxus einen Hund zu haben der noch dazu hochgezüchtet wurde und dadurch ja anscheinend laut der Aussage einige Seiten vorher keinerlei Daseinsberechtigung hat sterben mehr Tiete als für einen "Omni".

Nfa<mxja


Kannst du ja drauf hinweisen. Inwiefern das jetzt eine omnivore Ernährung rechtfertigt oder gegen eine vegane Ernährung spricht, musst du mir aber noch erläutern.

Die Aussagen vorher bezogen sich immer auf Spezies, nie auf einzelne Tiere.

Insofern hat der einzelne Hund natürlich ein Recht zu leben. Die Spezies hat nur keinen Anspruch darauf weiter gezüchtet zu werden.

e\nZigmaticx1606


Enigmatic ich bin auf die von dir so toll kopierte Aussage eingegangen. Du auf meine Antwort nicht. Wie wär's wenn du das tätest, wenn du dazu was zu sagen hast?

Gibt wenig Grund dazu - Comran hat dazu alles nötige schon gesagt. Davon abgesehen rate ich dir mal, den von dir verlinkten Wiki-Artikel genau durchzulesen und nicht nur die Abschnitte, die deine Meinung unterstützen.

Selbst wenn das alles der Fall wäre hätte das Kind immernoch eine bessere Chance auf ein lebenswertes Leben als ein Massentierhaltungsschwein.

Womit du im Grunde gerade selbst zugibst, dass der Vergleich abwegig und meilenweit an Sinn und Zweck vorbeischrammt.

Dann geh ich mal davon aus dass du außer Haus vegan lebst und zuhause nur Fleisch isst, was ein glückliches Bio-Leben mit viel Freilauf hatte? Oder ist das da oben doch wieder nur Gerede und in Wirklichkeit ist es dir doch egal wie die Tiere leben?

Ja, tu ich, zumindest in ca 80% der Fälle verzehre ich zu Hause nur Fleisch, von dem ich weiß, wo es herkommt und dass die Tiere ein anständiges Leben hatten. Bei Eiern sogar zu 100%, da könnte ich, wenn ich wollte, sogar 10 Minuten radweg in Kauf nehmen und die Hühner bei ihrem Treiben beobachten. Die ca 20% die übrig bleiben, fallen bei mir hauptsächlich auf Milch an, die ich dann doch nur im Supermarkt kaufe und von der ich nicht unbedingt mit Sicherheit sagen kann, wo sie herkommt.

Außer Haus vegan leben tu ich allerdings nicht - hab ich allerdings auch nicht behauptet, von wegen Gerede und so - allerdings kommt außer Haus essen bei mir auch so extrem selten vor, dass das nicht weiter ins Gewicht fällt.

Ob du es mir also glaubst oder nicht (was mir, zugegeben, egaler nicht sein könnte), ich versuche tatsächlich, innerhalb der mir in meinem Alltag gegebenen Möglichkeiten, so weit wie möglich Tierhaltung, die ich für korrekt halte, durch mein Konsumverhalten zu unterstützen. Mir ist bewusst, dass ich an einigen Stellen Kompromisse eingehe (oben erwähnte Milch zB oder der Burger und die Leberkässemmel alle paar Wochen mal von einem Metzger/FF-Riesen, bei dem ich nicht zu 100% weiß, wo das Fleisch herkommt), aber mit denen kann und muss ich leben.

Davon abgesehen werd ich es Comran nachtun und mich an dieser Stelle ausklinken.

Mhalib0uG BaVy


Kannst du ja drauf hinweisen. Inwiefern das jetzt eine omnivore Ernährung rechtfertigt oder gegen eine vegane Ernährung spricht, musst du mir aber noch erläutern.

Ich wollte damit nur sagen, dass Veganer die dann aber Hunde oder Katzen halten sich meiner Meinung nach jegliches Recht verwirkt haben irgendjemanden seine Omni Ernährung vorzuwerfen

NIamja


Entschuldige wenn du den Sinn meines Vergleichs nicht verstanden hast, ich werde nochmal versuchen es extra für dich ausführlich zu erklären. Mein Vergleich sollte zeigen, dass man bei einem Menschen sagen würde, er soll besser keine Kinder kriegen, auch wenn die Situation dafür um Welten besser ist als bei einem Schwein, und keine Sekunde in Betracht zieht, dass es für die Spermien/Eizellen doch vielleicht trotzdem besser wäre zu leben als nicht zu leben. Verhütung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Dann bei einem Schwein zu argumentieren dass es immernoch besser wäre ein "Leben" in einem Massentierhaltungsstall zu haben als gar nicht gezeugt zu werden ist lächerlich.

N8amxja


Ich wollte damit nur sagen, dass Veganer die dann aber Hunde oder Katzen halten sich meiner Meinung nach jegliches Recht verwirkt haben irgendjemanden seine Omni Ernährung vorzuwerfen

Nachdem ich das nicht tue gestehst du mir das Recht nun also zu?

Eine Diskussion über die Tiergerechtigkeit von veganer Hundeernährung will ich hier jetzt nicht anfangen. Allerdings finde ich veganes Trockenfutter auch nicht schlimmer als unveganes (und beides nicht wirklich toll).

Rnoger Rabbit


Diese Tiere hätten dann kein Leben, in dem sie gequält werden. Sie hätten dann statt dessen gar kein Leben.

Ist das wirklich besser?

Ja, natürlich. Warum sollte es nicht besser sein?

Ist das typische Schweineleben so schrecklich, dass ihr euch als Schwein am liebsten direkt die Kugel geben würdet? Ich könnte es verstehen, aber ich glaub, ich würde eher am leben hängen, selbst wenn ich wüsste, dass ich im Kochtopf ende…

Fe. weißt du, wie Schweine in Massentierhaltung gehalten werden?

Es gibt ca. 600000 Veganer in Deutschland. Würden wir alle vegan leben, wären es 82 Millionen. Die Auswirkungen auf Landwirtschaft und freilebende Arten wären enorm. Da kannst du ganz viel über Verantwortung gegenüber Tieren nachdenken. Du kannst als Mensch Gras nicht essen. Weidetiere schon. Als Veganer musst du Kalorienträger, Eiweiße und entsprechende Elemente kompensieren über eine entsprechend zusammengestellte und für Menschen verwertbare pflanzliche Ernährung. Der Bedarf ist fast doppelt so hoch wie bei einem Omni. Du kannst dir die Katastrophe an drei Fingern abzählen, denn das bedeutet, dass über 80 Millionen Menschen doppelt so viele Landwirtschaftsprodukte konsumieren wie vorher. Das ist so, als müsste unsere Landwirtschaft die doppelte Bevölkerungszahl ernähren.

Es ist aber nunmal einfach so, dass für die Erzeugung von Futtermitteln mehr Ressourcen verbraucht werden als für die Erzeugung von Nahrung direkt für den Menschen.

Ein Hund oder eine Katze hat heute nämlich keinerlei anderen Sinn oder Zweck als den Besitzer zu erfreuen.

Hunde und Katzen gibt es ja tatsächlich auch noch, obwohl sie gar nicht zum Zweck des Fleischkonsums gehalten werden…

Zur Ausgangsfrage (liebe TE, wo bist du denn eigentlich):

Ich sehe da keine allzu großen Probleme, solange du dich nicht hauptsächlich von Getreide und Süßigkeiten ernährst. Aber das wäre schließlich auch nicht gesund, wenn du Tierprodukte zu dir nehmen würdest. Wenn ich mir anschaue, wie sich viele Jugendliche ernähren, wüsste ich nicht, warum vegane Ernährung zwangsläufig ungesünder sein soll als nicht-vegane.

Foe.


Dann bei einem Schwein zu argumentieren dass es immernoch besser wäre ein "Leben" in einem Massentierhaltungsstall zu haben als gar nicht gezeugt zu werden ist lächerlich.

Das kannst du gern so sehen, wenn du meinst, aber ich werde dem Kind deiner 14-jährigen Drogensüchtigen gewiss nicht sagen: "Dein Leben ist doch nichts wert, hätten deine Eltern dich doch besser mal verhütet!"

Und dem Schwein sag ich das auch nicht.

Aber wenn du meinst, sein Leben sei so schrecklich, dann ist es doch gradezu ein Akt der Humanität, es zu schlachten und zu Wurst zu verarbeiten ;-)

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