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Vegane Ernährung mit 13/14?

T#umaxn


Kurzer Einwurf zu Vit. B12. Es wird ab und zu erwähnt, daß Vit.B12 auch im menschlichen Körper gebildet wird. Dies ist zwar korrekt, allerdings wird es in einem Darmabschnitt gebildet, in dem es anschließend nicht mehr genutzt werden kann, es sei denn, man würde einen Teil seiner Fäkalien wieder zu sich nehmen. So machen es die Gorillas, die rein vegan leben, so geschieht es bei bestimmten Menschengruppen, die weitgehend vegan leben, deren Hygenie-Umstände allerdings so sind, daß ein gewisser Anteil an Fäkalien in die Nahrungsmittel gelangt - ändert man für diese Menschen die Hygenie Bedingungen in Richtung unseres Standards, leiden sie früher oder später unter B12 Mangel. B12 kann sehr lange gespeichert werden, deshalb wird ein Mangel nicht so schnell erkennbar. Einige Ärzte setzen den Grenzwert von B12 in der Blutanalyse als zu niedrig an, dies wird inzwischen bemängelt. Hier ein interessanter Link zur B12 Thematik:

[[http://www.vitamin-b12-mangel.org]].

fUuzxzzi


Milch verursacht ein saures Milleu im Blut, das durch eine Base ausgeglichen werden muss. Diese Basen spült der Körper mit dem Kalzium aus den Knochen heraus, sodass Milch letztenendes ein Kalzium-Null-Produkt ist, weil es genauso viel verbraucht, wie man dadurch dem Körper wieder zuführt. Komisch auch, dass Osteoporose weit verbreiteter in den Ländern ist, wo die Menschen am meisten Milch trinken...

Scaro

Davon las ich auch immer wieder. Aber was, außer Sesam und Gemüse ist dann noch ein ausreichender Kalziumlieferant?

Man will ja jetzt auch nicht täglich Tonnen in sich hineinschaufeln müssen, um den Kalzium bedarf zu decken. Ich habe das auch mittlerweile aufgegeben.

Bei t-online fand ich diese Aussage, die ich aber für falsch halte:

Eine Orange ist eine wahre Gesundheitsbombe:

Sie deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C, Vitamin B und Kalzium. Das alles zusammen stärkt die Immunabwehr und kann Krankheiten vorbeugen. Das Weiße unter der Schale steht dem Rest der Frucht nichts nach: Es ist eine weitere Hautschicht und enthält reichlich Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Außerdem enthalten sind Vitamin C und so genannte Flavonoide, die ebenfalls die Körperabwehr stärken.

Quelle: [[http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_16035452/ernaehrung-irrtuemer-und-lebensmittelmythen-.html]]

fRuzzxzi


Ergänzung: Dann müßte eine Orange 1000mg Kalzium enthalten, und das glaube ich ja nun mal gar nicht.

Nwordi$84


Für mein Gefühl ist hier der soziale Aspekt wichtiger als der gesundheitliche. Sicher, man muss sich mit der Ernährung auseinander setzen und schauen was man essen sollte, das ist aber durch entsprechende Literatur machbar. Viel schwieriger ist die Ausgangslage: Ländliche Gegend bedeutet das es dort keine oder kaum entsprechende Märkte gibt in denen man die doch eher speziellen Lebensmittel einkaufen kann, längst nicht jeder Supermarkt hat das "ausgefallene" Zeug.

Dazu kommt das wir hier von einer 14jährigen reden, da fehlen eben auch die finanziellen Mittel um die Einkäufe zu bezahlen. Es ist halt nicht ganz günstig wenn man statt Quark, Milch oder Eiern für ein paar Cent die teuren roten Linsen o.ä. kaufen muss. Nur vom Taschengeld stell ich mir das ziemlich schwierig vor. Von den (Sonder-)Fahrten zum Supermarkt mal ganz abgesehen.

Zu guter letzt wurde ja schon erwähnt: Es muss alles extra gekocht werden. Das kann man ehrlich gesagt nicht von den Eltern erwarten, sprich die TE muss sich nach der Schule selbst an den Herd stellen und mehr oder weniger jeden Tag Zeit ins Kochen investieren.

suensibrelmMan


Ich kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass ein anderes Lebewesen für meine Nahrung gequält werden oder sterben musste.

Wenn man dieses Denken auf die Natur überträgt, würde das bedeuten, dass man die halbe Tierwelt abschaffen müsste, weil Tiere Tiere töten (teilweise auf martialische Art- ohne Rücksicht auf das "Wohl und Wehe" der Beute- da wird die Beute bei lebendigem Leib zerissen ...).

Als Mensch halte ich es auf jeden Fall für sinnvoll, deutlich weniger tierische Nahrung zu sich zu nehmen, das würde schon aus landwirtschaftlicher ökologischer Sicht viel entspannen, Tiere müssten nicht so intensiv und quälend gehalten werden und Menschen könnten dennoch vereinfacht essentielle Nahrungsbestandteile ohne große Nahrungsanalysen aufnehmen. Die Ernährung gerade in jungen Jahren wirkt sich teilweise erst nach Jahrzehnten aus- z.B. was die Haltbarkeit des Knochenapparate betrifft ([[https://de.wikipedia.org/wiki/Osteoporose#Ursachen Osteoporose]])- ja, auch zuviel tierische Nahrung kann da schädlich sein.

Vegane Ernährung halte ich für extrem.

KDleihneHexxe21


Ich glaube einfach, dass vegane Ernährung nicht für jeden Menschen gleich gut ist. Ich zum Beispiel kann meinen Eisenhaushalt - warum auch immer - einfach nicht mit pflanzlichen Lebensmitteln aufrecht halten. Auch wenn ich Massen davon esse. Ich muss dann dauerhaft ein Eisenpräparat zu mir nehmen, das mit leider aber überhaupt nicht bekommt. Also esse ich, meiner Gesundheit wegen, auch Fleisch. Nicht jeder verstoffwechselt alles gleich.

Eine andere Sache ist die doch teilweise stark chemische Verarbeitung vieler veganer Lebensmittel. Es ist einfach gesünder, natürliche Lebensmittel selber zu verwirtschaften. Ohne chemische Modifikation. Die meisten Veganer in meinem Umfeld schaffen das nicht. Sie nehmen extrem viel chemischen Müll zu sich. Das kann einfach auf Dauer nicht gesund sein.

Und dann sollte man tatsächlich als Normalesser oder Veganer die Ökobilanz überdenken. Ich kaufe gerne regional ein, also beispielsweise auf Höfen. Das meiste Fleisch, das bei uns auf dem Teller landet, habe ich vorher noch lebendig gesehen. Oder ich achte im Supermarkt darauf, wo welches Lebensmittel her kommt. Viele vegane Produkte, wie zum Beispiel diese Butter, haben oft eine dermaßen schlechte Ökobilanz, dass ich das nicht unterstützen möchte.

Und dann möchte ich noch als Mutter anmerken, dass ich mein Kind bei seinem Veganismus auch nicht unterstützen würde. Denn ich bin weder bereit, ständig zwei Dinge zu kochen, noch würde ich das Mehrgeld für Nahrungsergänzungen oder teuere Ersatzprodukte ausgeben. Dass Tiere für unsere Nahrung gequält werden, finde ich auch nicht gut. Aber das kann man auch boykottieren, indem man auf Produkte zurück greift, die auf heimischen Höfen oder im eigenen Garten produziert werden. Das kostet zwar auch mehr, aber immerhin hat man kein chemisch modifiziertes Zeug konsumiert und muss auch keine Ergänzungsmittel nehmen.

LmenilKrueLger


Solange man es nicht ausprobiert, weiß man ja aber nicht, ob man vegane Ernährung gar nicht, gut oder besser als omnivore Ernährung verträgt.

Mein Freund ist Veganer und ich esse auch die meiste Zeit vegan. Ich wüsste nicht, dass wir da irgendwelchen "chemischen Müll" zu uns nehmen. Ich verwende jedenfalls nur Grundnahrungsmittel. Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Leistungswasser. Die Sachen, die ich kaufe und verzehre gibt es auch in jedem gut sortierten Supermarkt, da brauchts keinen "Spezialmarkt". Zu ca. 80% kommt das, was ich esse aus der unmittelbaren Region, zu 90% aus Deutschland, zu 95% immerhin aus Europa. Ich halte da generell nichts von Produkte um den Erdball fliegen zu lassen und vermeide es daher wo es nur geht, gibt schließlich auch regional sehr leckere Produkte. Und wer braucht schon vegane Butter?

Einen veganen Geburtstagskuchen würde ich nie erwarten, ich mag schließlich überhaupt keinen Kuchen, egal ob vegan oder nicht. Mein Freund meinte aber vegane Kuchen, die ich ihm gebacken hätte (z.B. Apfelmus statt Ei) wären sehr lecker gewesen.

Was die Beweggründe angeht, sind diese für mich zwar auch nicht ganz nachvollziehbar, aber es gibt doch keine vorgeschriebenen Beweggründe aus denen man Veganer werden "darf".

Ich sehe auch als größtes Problem die Familie, aber die kenne ich ja nicht, daher weiß ich nicht, wie sich da vegane Ernährung am besten umsetzen lässt. Bei uns ist es einfach, da isst einer vegan, also essen alle vegan, schließlich ist das ja auch eine Teilmenge von omnivor, aber das lässt sich wohl nicht auf jede Familie einfach ummünzen. Vielleicht ja erstmal mit ein paar Kompromissen anfangen, wie zwei Mal pro Woche vegan für alle, die restlichen Tage kocht die TE extra für sich, bzw. es werden Gerichte gekocht, die sich leicht um tierische Bestandteile ergänzen lassen? Vielleicht findet sich ja sowas?

sNenssibtelmAan


Ich zum Beispiel kann meinen Eisenhaushalt - warum auch immer - einfach nicht mit pflanzlichen Lebensmitteln aufrecht halten.

Vermutlich weil du zuwenig pflanzliche Kost mit hinreichend viel Eisen isst oder gegesssen hast. Wenn man sich diese Tabelle anschaut, sieht es für pflanzliche Nahrungsmittel im Vergleich zu Fleisch nicht so schlecht aus- z.B. mal der Vergleich zwischen Linsen oder Zuckerrübensirup mit Fleisch (im Übrigen sind die Gemüsesorten, die höheren Eisengehalt aufweisen oft auch gute Eiweißspender).

Eine vegane Ernährung ohne Hülsenfrüchte halte ich für riskant oder meistens ungesund.

Viele vegane Produkte, wie zum Beispiel diese Butter

Da gibt es aber auch regionale Alternativen zu. Soja kann vollständig durch regionale Produkte ersetzt werden. Erbsen z.B. kann man auch wunderbar roh essen und das schmeckt den meisten Menschen auch.

Als ich noch als Kind und Jugendlicher mich vegetarisch ernährte, aß ich einfach mehr Kartoffeln und Gemüse und ließ das Fleisch unbeachtet- das geht auch in einer Familie, in der Fleisch gegessen wird (selbst in der Schulspeisung ging das oft unproblematisch- da habe ich dann einfach gesagt, kein Fleisch und viel Gemüse bitte).

TRapxs


Ich zum Beispiel kann meinen Eisenhaushalt - warum auch immer - einfach nicht mit pflanzlichen Lebensmitteln aufrecht halten.

Vermutlich weil du zuwenig pflanzliche Kost mit hinreichend viel Eisen isst …

Das kann aber auch daran liegen, dass tierisches und pflanzliches Einsen vom Körper anders verwertet werden. Außerdem – nicht jeder verträgt Hülsenfrüchte in Mengen.

Vegane Ernährung mit 14 – ohne gewisse Ernährungsrichtlinien zu kennen- halte ich auch für bedenklich.

C,inneamAon4


Außerdem – nicht jeder verträgt Hülsenfrüchte in Mengen.

Ja, das war bei mir auch ein Problem. Außerdem war es jedes Mal eine Qual für mich , Linsen o.ä. runterzuwürgen %:| . Wenn man Hülsenfrüchte nicht mag und/oder nicht verträgt, wird es schon schwierig.

sHchn5ecken198x5


-Essen ist für mich eine soziale Sache. Als Veganer hat man es schwer, auswärts zu essen.

Das kommt drauf an, wo man wohnt.

Trotzdem muss die Essensbegleitung dann mit in das vegane Restaurant. Oder es muss ewig recherchiert werden, wo es neben omni-Gerichten auch vegane Gerichte gibt.

Einladungen bei anderen werden auch schwierig, immerhin wird niemand deinetwegen eine vegane Geburtstagstorte kredenzen.

Die meisten Veganer machen daraus aber auch kein Problem, dann essen sie die Torte eben nicht, oder manche essen aus Höflichkeit und weil ihre Ernährung kein Dogma ist ein Stückchen, manche bringen sich halt nen Keks mit - es gibt alle möglichen Arten von Menschen, auch Veganer sind nicht alle gleich

Das nicht-essen meinte ich mit "sozialem Essen". Man nimmt eine Sonderrolle ein.

Das fängt bei Familientreffen an und hört bei Kochabenden mit Freunden auf.

fertige vegane Lebensmittel sind oft teuer oder schwer verfügbar (wenn man einigermaßen am Land lebt). Zudem steckt da meistens eine Menge Chemie drin, und Chemie im Essen sehe ich auch nicht unbedingt als vollwertig und gut an (siehe Analogkäse, bääääh).

Das ist ein wichtiger Punkt, aber erstens muss man sich nicht von Fertig-Lebensmitteln ernähren - auch als Veganer nicht! Zweitens essen Nicht-Veganer ja auch nicht grundsätzlich gesund. Oder meinst du, in Tiefkühl-Pizza sind mehr Vitamine?

Es soll ja auch Omnivoren geben, die sich nicht nur von Tiefkühlpizza und McDonalds ernähren %-| Meine Güte.

Natürlich kann man vieles auch selber herstellen. Mein Post schließt das ja nicht aus, sondern verweist lediglich auf die Zusammensetzung von fertigen Lebensmitteln. Und veganen Käse kann man auch schlecht in der eigenen Küche zusammenbrauen, falls man Käse mag.

zum ethischen Essen im Allgemeinen: Wenn man Produkte verzehrt, die um den halben Erdball angeflogen werden müssen, dann ist die ökologische Bilanz ziemlich beschissen und macht die gute Intention hinter dem Veganismus auch teilweise wieder kaputt.

Darüber hat er sich wahrscheinlich auch schon Gedanken gemacht. Auch hier: Darum kümmern sich Nicht-Veganer meist auch selten, verlangen das aber von Veganern grundsätzlich. Ich finde das immer sehr seltsam.

Ich verlange gar nichts. Die TE gibt aber als Motivation für die Ernährungsumstellung selber ethische Gründe an. Insofern wird hier gar nichts verlangt, sondern bloß darauf hingewiesen. Und es gibt auch genug Omnivoren, die auf solche Aspekte achten (mich z.B.).

wichtig bei Mädchen / Frauen: Viele Frauen haben Probleme mit dem Eisen. Pflanzliches Eisen wird vom Körper deutlich schlechter verwertet, als tierisches Eisen. Daher würde ich immer wieder Blutproben beim Arzt machen lassen. Manche haben nie ein Problem mit Eisen, andere dauernd. Das hängt davon ab, wie gut dein Körper das zugeführte Eisen verwertet.

Ich esse seit vielen Jahren kein Fleisch mehr, eine frühere Arbeitskollegin hat immer viel Fleisch gegessen. Mein Eisenwert war auch in der Schwangerschaft in Ordnung, bis auf die typische 28. Woche. Bei meiner Kollegin war der Eisenwert sehr viel schlechter (ich erwähne die Schwangerschaft, weil man da eben testet). Bluttests mögen ja sinnvoll sein, wenn man sich schlecht fühlt. Aber die Ernährung ist nicht grundsätzlich und nicht bei jedem ein Faktor für schlechte Werte.

Hab' ich was anderes geschrieben, als dass es bei manchen - abhängig von ihrer körperlichen Konstitution - zu Mangelerscheinungen kommen kann? Und dass nicht jeder Mensch Eisen gleich gut aus der Nahrung aufnehmen kann? Meine Mutter hatte z.B. das Problem, dass sie eine extrem starke Periode hatte und gleichzeitig über die Nahrung Eisen kaum verwertet - die musste sich das dann spritzen lassen.

Außerdem hast du wohl noch keinen guten veganen Kuchen gegessen

Nein, hab' ich nicht. Wobei meine Freundin in einem Laden arbeitet, der auch vegane Kuchen (selbstgemacht) anbietet und ich fand alle probierten Sorten scheiße.

s$chnec%ke1V985


@ sensibelman

Vermutlich weil du zuwenig pflanzliche Kost mit hinreichend viel Eisen isst oder gegesssen hast. Wenn man sich diese Tabelle anschaut, sieht es für pflanzliche Nahrungsmittel im Vergleich zu Fleisch nicht so schlecht aus

Pflanzliches Eisen wird vom Körper deutlich schlechter verstoffwechselt, als tierisches Eisen.

Der Mensch kann Eisen aus tierischen Lebensmitteln (Hämeisen) sehr viel besser verwerten als aus Obst und Gemüse (Nicht-Hämeisen). Denn pflanzliches Eisen liegt meistens fest gebunden und in dreiwertiger Form (Fe3+) vor. Damit der Körper es aufnehmen kann, muss er es zunächst in eine lösliche Form überführen und zu zweiwertigem Eisen (Fe2+) reduzieren. Hämeisen in Fleisch, Geflügel und Fisch liegt als zweiwertiges Eisen vor. Im menschlichen Organismus wird es über einen spezifischen Aufnahmeweg im Darm etwa 2- bis 3-mal besser aufgenommen.

[[http://www.bfr.bund.de/cd/28369]]

H,asencreRich


@ Pankox3

Ich kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass ein anderes Lebewesen für meine Nahrung gequält werden oder sterben musste.

Jedenfalls möchte ich mal eure Meinung wissen: Vegan (im Wachstum und im Allgemeinen)-ja oder nein?

Ich kann Dich absolut verstehen!!! @:) :)*

Vor allem, den Grund, warum Du Dich so ernähren MUSST, kann ich total nachvollziehen!

Ich ernähre mich auch seit einigen Jahren vegetarisch (aus dem gleichen Grund), habe es auch als Kind schon gehasst, Fleisch essen zu müssen, habe es sogar gehasst mit meiner Mutter zum Einkaufen zu gehen, weil ich wusste, sie würde wie immer auch zum Metzger gehen, und ich hasste diese schrecklichen Fleischauslagen im Fenster.............

Und ich finde auch, dass Fleisch nicht zwingend notwendig ist, auch für Kinder nicht - es wäre für mich sehr viel einfacher gewesen, Essen zu genießen, wenn nicht immer und überall dieses Schreckliche Fleisch gewesen wäre..... aber zu meiner Kindheit wurde das noch nicht so akzeptiert, wie man es heute - zumindest doch versucht zu akzeptieren .

Deshalb kann ich Dir nur Mut machen: Bleibe dabei!!! @:) @:) @:)

Was die vegane Ernährung nun angeht, habe ich keine Erfahrung damit (ich ernähre mich ovo-/ lakto-vegetabil) - aber ich denke, mit der richtigen Abwechslung und Vielfalt, die es eben gerade auch unter den Pflanzen und Kräutern gibt, hast Du auch hier die Chance Dich vollwertig und gesund zu ernähren!

Wichtig ist für Dich allerdings, dass Du genügend Eisen aufnimmst, hier mal ein Link für eisenhaltige Pflanzen: (Wichtig vor allem für die Zeit während der Monatsblutung)

[[http://www.heilpflanzenkatalog.net/pflanzentipps/16-eisenhaltige-pflanzen.html]]

k1l~einer_draOchen3stxern


Ok, auf dem Land ist bestimmt vieles anders als in der (Groß)stadt, unbenommen, aber hier ist es überhaupt kein Problem, auch beim auswärte Essen vegan zu leben, in nahezu jedem Restaurant, das was auf sich hält, gibt es doch inzwischen neben Fleischgerichten auch vegetarische und vegane Alternativen.

Und in dem Alter der TE ist es doch keine "Sonderrolle" mehr Dinge nicht zu essen, da ist es doch Usus, dass gar niemand mehr alles isst. :=o

Echte und eingebildete Allergien und Unverträglichkeiten sind doch gang und gebe und ich kenne es gar nicht anders, als das vor Essenseinladungen erst mal abgefragt wird, wer was nicht isst: Veganer, Vegetarier, Lactose- und Fructoseintolerante, Anhänger glutenfreier Ernährung, Zöllikalier etc. pp, habe ich bei jeder (!) Essenseinladung dabei und wenn Kinder und Jugendliche dabei sind, werden es deutlich mehr.

KLlelineKHexKe21


Ich hatte aber auch geschrieben, dass ich meinen Eisenhaushalt mit pflanzlicher Kost nicht aufrecht erhalten kann, ...

Auch wenn ich Massen davon esse.

Also kann ich diese Aussage

Vermutlich weil du zuwenig pflanzliche Kost mit hinreichend viel Eisen isst oder gegesssen hast.

schon mal widerlegen.

Es ist aber so wie Schnecke gesagt hat: Eisen aus pflanzlicher Quelle wird oft schlechter verstoffwechselt. Und ich scheine zu diesen Personen zu gehören, die es wohl kaum verstoffwechseln.

Das mit dem zweiwertigen und dreiwertigen Eisen stimmt übrigens bei mir. Ich hab gerade mal nachgeschaut, auch Eisenpräparate mit dreiwertigem Eisen haben bei mir nichts gebracht. Zweiwertiges allerdings schon...

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