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Vegane Ernährung mit 13/14?

EGhemali'ger NutzeSr (#47901x3)


@ Pankox3

Ich bin auch mit 13 Vegetarier geworden und hab das bis jetzt (30) durchgezogen. Mein Eindruck ist schon, dass sich das zum Teil auf die Entwicklung auswirkt. Nicht besser oder schlechter, aber irgendwie anders. Teilweise hat man den Eindruck, wie in einer Parallelwelt zu existieren. Im Zweifelsfall solltest du es erst mal bei vegetarischer Ernährung belassen.

S)chwaxrz666


Knochen brauchen Calzium... Milchprodukte oft der Lieferant, sonst bekommst du später Osteoporose

Oh, da hat die Gehirnwäsche der Milchindustrie ja bei jemandem Erfolg gehabt!

Milch ist für Kälber und nicht für Menschen!

Kalzium gibt es in tausenden pflanzlichen Nahrungsmitteln, teilweise sogar wesentlich mehr, als in Milch. Google hilft bei der Suche, es gibt für alle benötigten Mineralstoffe und Vitamine Listen, nach Gehalt sortiert.

sqensibPelmxan


Was ich als noch zu wenig erforscht empfinde ist, wie der menschliche Körper auf Ernährungsumstellung reagiert. Ich vermute stark, dass sich der Körper über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf neue Ernährungsgewohnheiten einstellt und z.B. auch die Eisenaufnahme ins Blut aus pflanzlichen Nährstoffen über einen Zeitraum verbessert.

Auch die Aufnahme von Hülsenfrüchten ist eine Gewöhnungssache.

OK, wem Hülsenfrüchte nicht schmecken, der sollte auf vegane Ernährung verzichten. In vielen Fällen ist schon viel damit getan, seinen Konsum von tierischen Produkten zu reduzieren- in vielen Fällen leben Menschen ernährungsmäßig ohnehin recht ungesund (nicht nur der tierischen Fette wegen, sondern auch des Verzehrs von Kohlenhydraten wegen (Süßigkeiten, Teigwaren, ...)), was insbesondere an den [[http://www.adipositas-gesellschaft.de/uploads/pics/Praevalenz1_06.gif Statistiken zum Übergewicht]] deutlich wird (nur ein geringer Prozentsatz ist dabei organisch/hormonell bedingt).

C1omrxan


Als bekennender Griller bin ich vermutlich der falsche Ansprechpartner. :-/

Moralisch kann ich deine Gründe, vegan zu leben, teilweise nachvollziehen oder zumindest akzeptieren. Die Entscheidung darf jeder selbst treffen. Aber eine vegane Ernährung wird der evolutionären Entwicklung des Menschen und birgt zumindest ernährungsphysiologische Risiken, über die man sich informieren muss. Wir sind seit über 500000 Jahren Omnivoren und das steckt auch in unserer Körperfunktion drin, die sich über die Generationen diesbezüglich optimiert hat. Daher würde ich mich an deiner Stelle über die Risiken einer Mangelernährung informieren und wie man gegensteuern kann. Dein Ernährungsplan wird damit deutlich strenger und auch außerhalb deines Zuhauses (Klassenfahrten, Ausgehen, später Mensa oder Kantine) schwieriger.

Ich finde aber nicht, dass du aus den von dir genannten Gründen Veganer werden musst. Es gibt genügend Bezugsquellen, wo kein Tier für das Produkt gequält werden muss. Gerade auf dem Land sollte das möglich sein. In meinen Augen reicht es, wenn du auf Fleisch verzichtest, um diesen Anspruch zu erfüllen, denn mit der Möglichkeit von Milch- und Eiprodukten kannst du deinen Speiseplan als Vegetarier sehr leicht erweitern.

Ceomr=axn


wird der evolutionären Entwicklung des Menschen nicht gerecht

Wo bleibt die Editierfunktion für eigene Beiträge?

KbleNi^neHeFxe2&1


@ Sensibelman,

warum sollen denn alle Kohlenhydrate schlecht sein?

Ich vermute stark, dass sich der Körper über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf neue Ernährungsgewohnheiten einstellt und z.B. auch die Eisenaufnahme ins Blut aus pflanzlichen Nährstoffen über einen Zeitraum verbessert.

Das kann ich nicht bestätigen. Die Einnahme eines dreiwertigen Eisenpräparates über ein Jahr hinweg und das gleichzeitige Verzehren von massenhaft pflanzlicher Kost mit hohem Eisengehalt hatte bei mir nur zur Folge, dass Schlussendlich nicht nur ein Eisenmangel nachweisbar war, sondern sogar der Speicher komplett leer war.

Sorry, aber ein Versuchszeitraum von über einem Jahr sollte reichen.

s)ens+ibelmxan


Es gibt genügend Bezugsquellen, wo kein Tier für das Produkt gequält werden muss.

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Bio-Siegel Biosiegel]] sind relativ zuverlässig.

sJen$sibexlman


warum sollen denn alle Kohlenhydrate schlecht sein?

Nur zuviele sind ungesund. Ansonsten sind Kohlenhydrate nicht essentiell, da der Körper Kohlenhydrate selbst synthetisieren kann.

KvleGineH+exe2x1


Aber sie sind Bestandteil einer abwechslungsreichen Ernährung und vor allem bei Sportlern nahezu unverzichtbar. Und auch hier gilt wieder der Grundsatz: Nicht jeder Mensch verstoffwechselt gleich. Es gibt Menschen, die brauchen mehr Kohlenhydrate und andere, denen reichen weniger oder sie kommen fast ohne aus.

Biosiegel]] sind relativ zuverlässig

Hast du schonmal eine bio- Tierhaltung gesehen, die im großen Maßstab produziert?

Das ist nahezu die gleiche Tierquälerei wie einfache konventionelle Haltung. Nur bekommen die Tiere keine Medikamente und haben deshalb ein kleines mü mehr Platz. Aber Tiergerecht ist wirklich was anderes!

Relativ zuverlässig sind regionale Bauern, die ihre Tiere noch auf die Weide treiben. Und genau das sollte man auch unterstützen.

sJeinsibuelmxan


Hast du schonmal eine bio- Tierhaltung gesehen, die im großen Maßstab produziert?

Ja.

Das ist nahezu die gleiche Tierquälerei wie einfache konventionelle Haltung.

Nein, abgesehen von schwarzen Schafen ist die Tierhaltung doch deutlich anders als konventionelle Tierhaltung (sofern die [[https://www.oekolandbau.de/erzeuger/umstellung/oeko-was-ist-anders/schweinehaltung/ Einhaltung der Vorschriften (hier z.B. der Schweinehaltung)]] hinreichend geprüft ist).

Ja, regionale Erzeugung halte ich auch für besser (da achte ich auch drauf). Manche [[http://www.zeit.de/2012/13/Bio-Frage-1-Tiere Bioverbände]] legen zudem höhere Maßstäbe an die Haltung an.

Die Wahrscheinlichkeit bei konventionell gehaltenen Tieren, dass diese unter problematischen Bedingungen aufwachsen, ist deutlich größer- auch unabhängig von regionaler oder nichtregionaler Erzeugung. Das ist zunächst unabhängig davon, dass Tiere im Sommer auf der Weide stehen (bei Schweinen eher selten).

Kclein4eHexe2x1


Die Wahrscheinlichkeit bei konventionell gehaltenen Tieren, dass diese unter problematischen Bedingungen aufwachsen, ist deutlich größer- auch unabhängig von regionaler oder nichtregionaler Erzeugung. Das ist zunächst unabhängig davon, dass Tiere im Sommer auf der Weide stehen (bei Schweinen eher selten).

Das stimmt allerdings. Ich war doch etwas geschockt. Unter einem Biohof hatte ich mir doch etwas besseres vorgestellt. Wobei eine Freundin von mir immer sagt, dass Demeter weit strengere Anforderungen stellt und es den Tieren deshalb wirklich gut geht.

Ich glaube, das ist auch ein guter Punkt. Bio ist nicht gleich Bio.

Dturchageknmallt


Kinder vegan zu ernähren, sei absurd, meint Sarah Wiener.

Vegane Lebensmittel sind pure Kunstprodukte. ":/ Hm, spricht wohl die Köchin aus ihr.

[[http://www.focus.de/familie/ernaehrung/veganer-gefaehrden-ihre-gesundheit-kinder-vegan-zu-ernaehren-ist-absurd-sarah-wiener-kritisiert-ernaehrungstrend_id_5048631.html]]

1^tox3


Vegane Lebensmittel sind pure Kunstprodukte.

Dafür reicht schon ein Blick auf die Zutatenliste. Das ist tatsächlich Lebensmittelchemie pur.

Ehhem<aliger' NutZzer (6#578x581)


Ich bin selbst seit 12 Jahren Vegetarier (mit 12 habe ich mich dazu entschieden) und seit 6 Monaten Veganer. Ich habe die Entscheidung nicht bereut!

Den ganzen Schwachsinn von wegen "Milch braucht man wegen dem Kalzium" oder "Woher bekommst du dein Eiweiß?" oder "Hast du keinen Eisenmangel?" kann ich nicht mehr hören. Die Medien, Lehrer und Eltern erzählen uns diesen Schwachsinn, der nachweislich falsch ist!

Je mehr Milch konsumiert wird, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit einer Osteoporose. Außerdem sind tierische Aminosäuren (also alle Produkte aus Fleisch, Fisch, Eier oder Milch) krebsfördernd! In den USA gibt es einen Professor, der Krebspatienten allein durch die Ernährung geheilt hat!

Leute, wacht endlich auf. Man braucht keine tierischen Produkte, sie schaden uns mehr als sie helfen! Außerdem erzeugen sie Welthunger, zerstören die Umwelt (51% der CO2-Ausstöße kommen aus der Massentierhaltung) und machen krank.

Nicht ohne Grund hat sich der Anteil an Vegetariern und Veganern in den letzten Jahren extrem erhöht. Nicht ohne Grund sprießen vegane Cafes und Restaurants aus dem Boden. Die Leute wachen mehr und mehr auf!

Und der Grund "Fleisch schmeckt mir zu gut" ist einfach peinlich. Seinen eigenen Geschmack über das Leid der Tiere zu stellen, ist egoistisch und assozial. Zudem lassen sich alle Fleischgerichte vegan imitieren, wenn es denn unbedingt sein muss (Ich bin davon kein Fan)

Ich kann der TE nur empfehlen, sich über die Eltern hinweg zu setzen und sich vegan zu ernähren! Natürlich sollte sie 1-2 Mal im Jahr ihr Blut untersuchen lassen. Das gilt aber nicht nur für Veganer, sondern auch für die Omnis unter uns! 90% der Deutschen haben beispielsweise einen Vitamin D-Mangel. Die Omnis juckt das nicht, die Veganer merken es dank der regelmäßigen Kontrolle und können supplementieren.

Ich supplementiere Vitamin D und B12. Bei Vitamin D hatte ich einen Mangel (wohl zu wenig Sonne getankt) und bei Vitamin B12 mache ich es rein vorsorglich. Da man B12 nicht überdosieren kann und ein Jahresvorrat extrem günstig ist, ist das auch kein Problem.

Übrigens ist das Argument "Veganismus ist ungesund wegen B12" Schwachsinn! Was glaubt ihr, wo die Schweine, Rinder, Hühner ihr B12 bekommen? Das wird in einem Zug mit den den Antibiotika über das Futter zugeführt. Indirekt supplementieren also alle B12, da die Böden mittlerweile so zerstört sind, dass es natürlich so gut wie nicht mehr aufgenommen werden kann.

Also: Go Vegan! Ihr werdet es nicht bereuen!

EthetmaliJger Neu9tzeNr (#5785x81)


**Dafür reicht schon ein Blick auf die Zutatenliste. Das ist tatsächlich Lebensmittelchemie pur.

**

Schwachsinn! Schau doch mal auf die nicht-veganen Fertigprodukte. Da ist es nicht besser!

Der Großteil der Fertigprodukte, egal ob vegan, vegetarisch oder mit Leichenteilen, ist voll mit Zusatzstoffen. Deshalb kauft man sowas auch nicht, wenn man sich gesund ernähren will, sondern kocht selber. Und wenn es doch Fertigprodukte sein müssen, gibt es meistens auch qualitativ hochwertige mit sehr wenigen oder gar keinen Zusatzstoffen.

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