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Grüner Tee aus Japan

SFirmiulsNone hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich wollte mir mal eben einen "Beistand" holen.

Ich habe Tee trinken für mich entdeckt und zwar hat es mir der japanische grüne Tee angetan, der mitunter ganz schön teuer sein kann. Ich habe mir den hier geholt

[[http://www.sunday.de/gruener-tee-sencha-uji-jo.html]]

weil es erstens Bio-Tee ist und zweitens keine negativen Berichte wegen verstrahlter Anbauregionen gibt, ausserdem ist dieser vom Preis Leistungsverhältnis her echt richtig gut.

Nun habe ich einer Bekannten davon erzählt und sie hat mir einen Tee bestellt, auch von sunday.de, leider aus einer Region die mehrmals nach der Atomkatastrophe den Export stoppen musste, weil Tee hoch belastet war.

Der hier aus Shizouka ist es

[[http://www.sunday.de/gyokuro-okabe.html]]

Wie ihr seht, wesentlich teurer, kein Bio-Tee, geschmacklich aber sicher der Oberknaller. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man den trotz Radioaktivitäts - "Zertifikat" ruhigen gewissens, vor allem über längeren Zeitraum, trinken kann.

Zertifikat hin oder her, in 10 Jahren heisst es eventuell "ätsch, alles gefälscht". Die Japaner möchten sicher auch nicht auf ihren Tee sitzen bleiben, von daher kann man da eventuell nicht mal böse Absicht unterstellen.

Ich meine, schaut euch doch den Mist z.B. bei den hochgelobten Meßmer Teebeuteln (und andere sogar Bio-Marken) an, die sind auch hoch belastet mit Pestiziden und es kräht irgendwie kein Hahn danach, verkauft werden die immer noch und die Leute denken, sie tun sich was gutes damit.

Ich habe mich eine weile eingelesen in das Thema grünen Tee, aber umso mehr man nach der speziellen Radioaktivitäts-Problematik googelt, umso verunsicherter ist man irgendwie.

Würdet ihr Tee oder Lebensmittel allgemein aus Japan verzehren oder es bleiben lassen? Ich habe es mit chinesischen Tee probiert, dieser ist aber definitiv nicht so lecker wie der japanische und auch gesundheitlich wegen der Pfannenröstung nicht so hochwertig wie schonend gedämpfter aus Japan.

Gibt es hier auch ambitionierte Grüntee Trinker? Vielleicht kann mir jemand den bitteren "Beigeschmack" nehmen, wenn ich meinen Tee trinke.

Antworten
H@ansisleinxchen


Ich habe es mit chinesischen Tee probiert, dieser ist aber definitiv nicht so lecker wie der japanische

Ich würde vermuten, es gibt sowohl in China als auch in Japan zig verschiedene grüne Tees...Ist das nicht seit uralten Zeiten DAS Getränk der chinesischen Feldarbeiter usw.?

Vielleicht kann mir jemand den bitteren "Beigeschmack" nehmen, wenn ich meinen Tee trinke

Sich genau an die Zubereitungstips halten? Also Wasser nur max 80Grad undsoweiter

Ich habe Tee trinken für mich entdeckt

...mach da aber nicht gleich eine Wissenschaft draus. ;-)

Shiriu}sxNone


Okay ... anders ... ich habe mich falsch ausgedrückt ... der chinesische Tee ist nach meinem Geschmack nicht so lecker wie der japanische ... es gibt sicher auch total guten chinesischen grünen Tee, aber dennoch mundetet mir bisher der japanische am meisten.

Der bittere Beigeschmack war extra in Anführungszeichen geschrieben, ich bezog mich schon auf das Thema Verstrahlung, nicht auf die Art der Zubereitung.

Sorry, wenn ich den "Ach hab dich nicht so!"-Vertretern die Augen verdrehe, aber ich möchte im Moment meine Lebensweise in eine vollkommen gesunde Richtung bringen und dabei aber nicht gleich mit einem gesundheitlichem Konflikt starten. Auf [[www.gruenertee.de]] hat der Dr. Schweikart 2013 z.b. noch auf die Frage zu gruenem Tee geschrieben, dass er Tee aus Shizuoka "derzeit" (also 2013) noch meiden würde. Deshalb ein bisschen Verunsicherung.

Grüße

SY. wamllxisii


Geigerzähler?

S2irvi=usNonxe


Nein, geht leider nicht, die Radioaktivität lässt sich in solch geringen Mengen nicht mit einem handelsüblichen Geigerzähler feststellen

S&ilkPe8arl


Ich trinke ihn, derzeit hauptsächlich Matcha. Über Händler bezogen, die ihn prüfen, liegt darin für mich nicht wesentlich mehr Risiko als in jedem Schluck Wasser, das auch z. B. hormonbelastet sein kann.

Wenn Dich Deine Unsicherheit nicht verlässt, würde ich Dir aber chinesischen Tee empfehlen, denn Ängste "trinken" sich mit den Gedanken mit und sind vermutlich schädlicher als die eventuelle Belastung.

S*ir^iusqNo|ne


Ich glaube ich sollte das Google einfach mal verbannnen. Auf der Seite von sunday.de sind ja die ganzen Radioaktivitäts-Tests für eigentlich jedes Produkt hinterlegt. Jetzt kann man nur noch "Fälschung" unterstellen und das will ich nun wirklich nicht ... werde mir mal ein Tässchen machen, von einem wird man schon nicht umkommen^^

1b00 swxatch


Hm, also ehrlich gesagt habe ich mir über die mögliche Belastung japanischer Lebensmittel noch keine Gedanken gemacht. Ich konsumiere die eigentlich nicht - zumindest nicht wissentlich. Aber wenn ich es mir so überlege hätte ich ein ganz schlechtes Gefühl pflanzliche Produkte zu verzehren, aus einem Land, in dem eine Atom-Katastrophe stattfand.

Bio-Qualität hin oder her...was nützt wenn die internationalen Grenzwerte für Pestizide eingehalten werden, dafür aber eventuell Radionuklide enthalten sind?

Die als unbedenklich geltenden Maximalwerte wurden ja nach der Katastrophe in Japan angehoben. Man scheint dort also nicht sehr sensibel im Bezug auf Radioaktivität und deren Zerfallsprodukte zu sein. Und welche Mengen in der Tat bedenklich oder unbedenklich sind, wird sich erst auf lange Sicht zeigen.

Ist auf der Verpackung japanischer Lebensmittel so etwas wie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung oder ein Zertifikat angebracht? Testet man dort stichprobenartig auf die Substanzen, die aus den zerstörten Nuklearanlagen entweichen oder wird jedes einzelne Produkt vor dem Export von japanischen Behörden auf mögliche Kontamination geprüft? Bei der Einfuhr hier ins Land wird das ja vermutlich nicht getan.

Also kurzum: ich würde die Finger von pflanzlichen Produkten japanischer Herkunft lassen und Alternativen suchen. Ist aber nur meine Meinung - evtl. sehe ich das mangels Sachkenntnis zu kritisch.

SkiriusNxone


Also die Produkte oben im Link haben alle ein einsehbares Laboregebniss, man muss auf die Bilder klicken, ist ein wenig versteckt.

Soweit wie ich weiß, prüft der japanische Export auf Grenzwerte und beim Import werden auch stichprobenartig Prüfungen vorgenommen. Wie gut die sind ist allerdings fraglich.

Stichprobenartig beim Import heisst allerdings auch "nicht vollständig" und könnte somit Lücken enthalten. Die Kontrolle von Japan beim Export kann man auch mit viel böser Unterstellung zunichte machen, weil Japan extrem abhängig davon ist, ihren Tee zu verkaufen ... ich denke schon, dass da hier und da sicher vieles verschwiegen wird.

Die dritte Instanz ist das deutsche Labor, das sunday.de zum Beispiel hat und regelmäßig für Kontrollen heranzieht, das halte ich für die aussagekräftigste Instanz.

Jetzt ha man ja eigentlich 3 Schutzmechanismen, soll man nun trotzdem noch mißtrauisch sein?

1%00R s w]atch


Stichproben sind natürlich nicht sehr aussagekräftig. Angenommen, eine Probe von Feld X eines Anbaugebietes wird getestet und für unbedenklich befunden, aber Material von Feld Y wird gerade nicht getestet und genau dort befindet sich vielleicht ein Hotspot...

Also ich kann die Gefahr nicht beurteilen aber so leid es mir für die Japaner und ihre Wirtschaft tut: ich hätte größte Bedenken bei Lebensmitteln die dort her kommen ":/

SiiSr&iu+sNonxe


Ja deswegen ja die Labortests in Deutschland ... dort wird eine Probe des Tees ins Labor eingeschickt und auf Cäsium und Iod getestet ... beim genannten Tee war das Ergebniss <1 Bq/kg ... der Grenzwert liegt bei 100 soweit ich weiß.

1W00\ sSwat5ch


Naja, dann hast du im Prinzip doch die Sicherheit. (Wobei Iod und Cäsium nicht die einzigen Elemente sind, die bei radioaktivem Zerfall entstehen.)

SPilk$Pe+arxl


Lies mal zur Entspannung ein paar Bücher von Hans-Ulrich Grimm; dann kannst Du sehen, wie belastet unsere Nahrung und unser Wasser ist. Der Logik entsprechend, nichts Pflanzliches mehr aus Japan zu sich zu nehmen, müsstest Du dann auch hier das Essen und Trinken am besten ganz einstellen.

SLilkP&earxl


Ich selbst ziehe es vor, mich so gründlich wie möglich zu informieren, und dann diese Gedanken möglichst wieder aus meinem Kopf zu bekommen. Wir können einer gewissen Belastung nicht ausweichen, so oder so. Damit sollten wir uns nicht den Genuss verderben, den wir trotzdem noch haben können. Das ist meine Philosophie, mit der ich gut fahre. Wenn jemand aber besser damit lebt, sich stets vor allem vorzusehen und ängstlich nur auf Zehenspitzen durch die Nahrungswelt zu gehen, ist das auch eine Entscheidung. Die kann einem niemand abnehmen. 8-)

S#iriu4sNonxe


Was mir ein wenig komisch vorkommt ... in Jahre 2012 hat man in Frankreich einen aus Shizuoka stammenden Tee beschlagnahmt, der über 700 bq/kg aufwies (Grenze liegt bei 500 bq/kg) ... jetzt 2 Jahre später soll aber der importierte Tee (siehe oben) weniger als 1 bq/kg aufweisen. Ich hätte jetzt eher mit 10-50bq gerechnet, aber nahezu null ist schon komisch ... hat denn Tee keine natürliche Strahlung'? Wie kann der Wert plötzlich gegen 0 streben?

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