» »

Wieviel Schaden durch meine Ernährung?

G#astx1 hat die Diskussion gestartet


Hey zusammen,

ich bin männlich, 27 Jahre alt, Nichtraucher, trinke nur selten, aber ich ernähre mich ziemlich ungesund und bin dementsprechend auch übergewichtig. Genau das möchte ich aber nun unbedingt ändern. Ich möchte Gewicht verlieren und ich möchte mich allgemein gesünder fühlen, da ich auch eine Angststörung habe und ein extremer Hypochonder bin, und mir bspw. ständig Gedanken um Blutdruck, Risiko für Herzinfarkt usw. mache.

Mein Problem bei meiner Ernährung: ich mag kein Gemüse und kein Fisch, und habe mich jahrelang viel zu häufig von Fast Food ernährt und in meinem Leben schon viele Tüten Chips gegessen. Und da ich aufgrund meiner bevorstehenden Diät bereits ziemlich viel zum Thema Ernährung gegoogelt habe, bin ich auch darauf gestoßen, dass frittierte Sachen wie Pommes, Chips usw. Stoffe enthalten, die Krebs erregen können.

Nun bin ich etwas in Panik geraten, da ich ja gerade diese Dinge in ziemlich hohen Mengen über die letzten Jahre zu mir genommen habe. Ich habe also Angst, dass ich bereits großen Schaden angerichtet habe und Krebs bekommen werde durch diesen ganzen Müll. Natürlich will ich das jetzt ändern und mich gesund ernähren, aber ich fürchte, es könnte eventuell schon zu spät sein. Was denkt ihr?

Erst gestern habe ich bspw. eine Dose Stapelchips gegessen (der Marke "Bravo"). Eine solche Dose enthält folgendes:

Kartoffelpulver 43 %, Sonnenblumenöl 29 %, modifizierte Kartoffelstärke, natürliches Aroma, Speisesalz, Glukosesirup, Zucker, Zwiebelpulver, Hefeextrakt, Paprikapulver, Jalapeno Chilipulver 0,2 %, Säuerungsmittel Essigsäure, Knoblauchpulver, Tomatenpulver, Farbstoff Paprikaextrakt, Gewürzextrakt, Gewürze.

Was denkt ihr? Können diese Stoffe Krebs auslösen? Ich spiele bereits mit dem Gedanken, nächste Woche zum Arzt zu gehen und mich komplett durchchecken zu lassen. Oder übertreibe ich?

Außerdem habe ich noch eine weitere Frage bzw. Bitte: denn wie bereits erwähnt, mag ich weder Fisch noch Gemüse (auch Eier mag ich nicht) möchte aber meine Ernährung vernünftig umstellen und nicht einfach nur hungern, um einen möglichen Jo-Jo-Effekt zu vermeiden. Habt ihr dazu irgendwelche Tipps oder Ratschläge für mich?

Antworten
P@lüsc5hbiesxt


Lass dir von der Krankenkasse eine Ernährungsberatung genehmigen.

Keine Panik, wegen Stapelchips bekommt man so schnell keinen Krebs.

Allerdings wird gesunde Ernährung ohne Gemüse kaum möglich sein.

Isst du den Salat?

n0ululiS&pLries3emut


"Mag kein Gemüse" ist eine gute Ausrede, um nichts ändern zu müssen, nährt aber natürlich auch weiterhin deine Ängste. Bevor du das nicht kapierst, wirst du weiterhin Müll essen und Krankheiten googeln. Ganz ehrlich: von all den Gemüsesorten, die du hierzulande bekommen kannst, magst du wirklich KEINE? Keine Tomaten, keine Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Erbsen, Blumenkohl, Broccoli, Bohnen, Zucchini, Auberginen, Gurken, Paprika, Kürbisse, Spinat, Kohl, Salate? Wahrscheinlich kennst du das alles nur verkocht...

E0hemaliguer N'utzekr (&#573797x)


Wenn man schon häufig Chips isst, wär's auf jeden Fall besser, welche zu kaufen ohne diese ganzen Zusatzstoffe, also nur mit "Kartoffeln, (Sonnenblumen-)Öl und Salz", dazu am besten noch Meeressalz.

Chips sollten halt keine Hauptmahlzeit ersetzen. Im Übrigen würde ich mir um ganz andere Sachen als Krebs Sorgen machen, nämlich um Vitamin- und Mineralstoffmängel durch deine Ernährung. Obst und Gemüse sind einfach wichtig, das wird dir jeder sagen.

S&olaKmie


Manches mag man auch erst mit etwas Gewöhnung ;-) . Gibt es denn zumindest 1-3 Gemüse und Obstsorten, mit denen Du mal beginnen könntest? Eier und Fisch wäre auch gesund... hmm. Hülsenfrüchte, Quark und andere Milchprodukte?

s@chnBec ke1985


Und ganz wichtig: Eine Verhaltenstherapie!!!!

Nyordix84


Und ganz wichtig: Eine Verhaltenstherapie!!!!

Ohne die wird eh keine Ernährungsumstellung Erfolg haben. Das Krebsrisiko durch Kartoffelchips ist völlig egal, vorher gibt es tausend andere Krankheiten die dich umbringen.

Der menschliche Körper kann ziemlich viel wegstecken und verzeiht ziemlich viele Fehler. Wichtig ist allerdings das man ab nem gewissen Punkt gegensteuert und nicht weite rmacht. In dem konkreten Fall hier bedeutet das: Weniger fritiertes Zeug, weniger Kohlehydrate, mehr Bewegung, mehr Gemüse, mehr Proteine. Allein dadurch sinkt das Risiko auf irgendwelche Krankheiten so enorm, das erfasst am Ende keine Statistik.

Und wie gesagt: Krebs ist da ne Krankheit die ganz am Ende einer langen und ausdauernd schlechten Entwicklung steht.

s6chne3cke198x5


Noch was zum Thema: Ich mag kein Gemüse

Es gibt sicher tausende von Gemüsesorten und ebenso hunderte von Früchten. Es gibt dazu noch unzählige Zubereitungs- und Kombinationsformen (roh, als Smoothie, gekocht, kurzgebraten, im Ofen gegart, Dampfgaren, frittieren ect.ect.).

Von daher kann ich es keinem Menschen glauben, dass er kein Gemüse und kein Obst mag. Ich bin bei Obst ziemlich mäkelig, aber es gibt trotzdem noch genügend Sorten, die ich lecker finde oder lecker zubereite (Fruchtpüree, Bananenmilch, Smoothie...). Vieles, was den Geschmack betrifft, ist einfach Gewohnheitssache. Wenn ich Dinge immer und immer wieder probiere, dann mag ich sie meistens. Oder entdecke eine geile Kombi, in der ich das Gemüse / Obst dann mag.

Wenn man dagegen viel Fastfood / Fertiggerichte / Chips isst, dann gewöhnt man sich an den hohen Salzgehalt und die Geschmacksverstärker und anderes Essen erscheint zunächst leer und geschmacklos. Alles eine Frage der Gewohnheit.

Bzen-itaB.


Und seeeehr zu empfehlen, genau gegen Krebs: das Buch: Krebszellen mögen keine Himbeeren.

Da wirste Deine Pommeschips ums Verrecken nicht finden. Aber Gemüse und Obst hoch und runter.....

Oder sieh Dir LOGI an, Gemüse hoch und runter. Oder Paleo.

Aber Fuß aufstampf wie ein 3jähriger. Mein Gemüse ess ich nicht.... Wie schon jemand schrieb:

An der Ernsthaftigkeit wirklich was ändern zu wollen erkenne ich rein gar nichts.

mHnef


ich mag kein Gemüse

Solange es kein Ekel ist (solls ja auch geben): Diverses Gemüse lässt sich in viele Gerichte einfach unterjubeln, ohne dass man es groß rausschmeckt. Du musst dir ja nicht täglich einen Teller voll Rohkost pur einverleiben. Und selbst das ist auch kein Ding, selbst wenn einem davon nicht gerade das Wasser im Mund zusammenläuft. Nicht so in "iiih mag ich nicht" reinsteigern - du bist 27 und nicht 7.

da ich auch eine Angststörung habe und ein extremer Hypochonder bin

Dann halt dich selbst im Griff, indem du nicht mehr googlest, welches Krebsrisiko die Lebensmittel, die du in der Vergangenheit gegessen hast, theoretisch haben. Die Sache ist jetzt eh gelaufen. Mach es ab jetzt anders. So dramatisch ruiniert hast du dir deine Gesundheit mit Sicherheit nicht.

Ich spiele bereits mit dem Gedanken, nächste Woche zum Arzt zu gehen und mich komplett durchchecken zu lassen. Oder übertreibe ich?

Ja, du übertreibst massiv. Den Arztbesuch kannst du dir mMn schenken. Was soll er tun? Auf sämtliche Krebsarten und andere Erkrankungen kann und wird dich niemand vorsorglich untersuchen, nur weil du zu viel Mist gegessen hast und Hypochonder bist.

Nimm die Vorsorgeleistungen der GKV, die dir zustehen, in Anspruch und geh zum Arzt, wenn du bestimmte (und nicht vor Panik eingeredete) Symptome hast (scheint ja aktuell nicht der Fall zu sein). Alles andere ist komplett sinnfrei. Psychiater mal ausgenommen.

Erst gestern habe ich bspw. eine Dose Stapelchips gegessen

Gestern? Eine ganze Dose? Du bist aber nicht sehr konsequent mit deiner Ernährungsumstellung.


Wenn man schon häufig Chips isst, wär's auf jeden Fall besser, welche zu kaufen ohne diese ganzen Zusatzstoffe, also nur mit "Kartoffeln, (Sonnenblumen-)Öl und Salz", dazu am besten noch Meeressalz.

Acrylamid-frei sind die aber trotzdem nicht.

Emhemal8iger NNutzFer $(#5v7379x7)


Acrylamid-frei sind die aber trotzdem nicht.

mnef

Nee natürlich nicht, hab ich auch nicht geschrieben, aber wenigstens ohne die ganzen Zusatzstoffe.

Dieser Faden ist sowieso ... naja. Wenn man solch extreme Angst aufgrund seiner Ernährung hat, krank zu werden - gut, dann muss man sie halt konsequent umstellen.

Nur Krebs kann man aus tausend verschiedenen Gründen bekommen und dass daran irgendwann mal ausschließlich die Chips Schuld sein könnten, bezweifle ich. Nur ist diese ganze Ernährung trotzdem nicht förderlich, was die Gesundheit betrifft, aber das sollte einem ja auch ohne Ratschläge bewusst sein.

msnexf


hab ich auch nicht geschrieben

Auf einen Beitrag Bezug nehmen ist auch manchmal einfach nur Ergänzung und nicht automatisch Widerspruch oder Korrektur ;-)

C<omraCn


ich mag kein Gemüse und kein Fisch

Ich mag auch kein Gemüse, aber die meisten Gemüse esse ich als Salat gerne. Probier einfach mal vieles aus, da wird schon was dabei sein. Deine Ablehnung kommt durch Gewohnheit. Genauso ist es mit Fisch. Ein Lachs hat mit einer Makrele nicht viel zu tun, ein Thunfisch schmeckt anders als Forelle. Ich glaube nicht, dass dir kein Fisch schmeckt, sondern dass du eine Ablehnung gegen Fisch hast (Optik, Gräten, Konsistenz).

Eine solche Dose enthält folgendes:

Die Inhaltsstoffe allein sind nicht das Problem - sondern die Verarbeitung (Backen/Frittieren). Natürlich sollte klar sein, dass so eine Dose Stapelchips billigen Schrott verarbeitet und mit Lebensmittel nicht viel zu tun hat. Aber auch dieser Anteil sollte kein Problem sein, wenn du mal 100 Gramm davon verfutterst. Vielmehr ist die allumfassende Ernährungsumstellung wichtig.

Du bist gerade mal 27 und es ist vermutlich noch kein Schaden entstanden, der nicht reversibel ist. Hauptsache du hast das Problem erkannt und bist bereit, es umzustellen.

Ursser 7394x8


Du musst dich halt entscheiden! Willst du dein Leben lang immer kranker werden und mit 50 elendig verrecken oder lange, gesund und vital leben? JEder ist für sich selber verantwortlich! Mach es doch mal so: Fleisch mit Stärketräger (Kartoffel, Reis, Nudeln o.ä.) und Gemüse. Dann bei jedem bissen etwas Fleisch, Stärketräger und Gemüse, schmeckt richtig gemacht Bombe!

Eehemalliger Nutzrer (#5785x81)


Eier und Fisch wäre auch gesund... hmm. Hülsenfrüchte, Quark und andere Milchprodukte?

Nein, außer Hülsenfrüchten ist in diesem Satz nichts gesundes dabei. Go vegan!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Ernährung oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Übergewicht · Unter­gewicht · Magen und Darm · Zahnmedizin · Suchtprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH