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Habe langsam Angst vor weiterer Gewichtsabnahme

äVpPfe2l/ch-exn


Ja.

In der Klinik gabs festgeregelte Essensmengen und erstens habe ich vor meiner Essstörung nicht so regelmäßig gegessen wie dort und zweitens auch von den Mengen her nicht so. Und vor allem auch anders, weniger bewusst, mehr Süßigkeiten. Vielleicht kam ich vor der Essstörung auf die Kalorien, aber das weiß ich nicht mehr so genau.

Danach konnte ich auf jeden Fall, als sich das eingependelt hatte, futtern wie ein Scheunendrescher. Und habe dann irgendwann in der Klinik trotzdem abgenommen (war aber auch immer noch im Untergewicht) und habe zusätzlich Fresubin trinken müssen, um weiter zuzunehmen.

Als ich dann ein Gewicht (immer noch leicht UG, aber tragbar) erreicht hatte, mit dem ich entlassen werden konnte, habe ich tatsächlich mehr gegessen als vor meiner Essstörung und mein Gewicht gehalten. Da das Fresubin wegfiel halt auch nicht weiter zugenommen.

Ui, also wenn ich Dich richtig verstehe, hat Dein Körper quasi AUCH noch abgenommen, als Du ihm Dein Essmuster gegeben hast, VOR Deiner ES!?

Damit du Dir das vorstellen kannst, damit habe ich nach ein paar Wochen, in denen ich erst zugenommen hatte (ich habe vor der Klinik schließlich fast nichts mehr gegessen), wieder abgenommen, weshalb erhöht werden musste.

Morgens: 2 Brötchen mit Belag plus Butter/Magarine, dazu Beilagen wie Müsli/Joghurt/Obst

Mittag: Schale mit Suppe, 1 Teller Hauptgericht (Gemüse, Reis/Nudeln/Kartoffel, ich war Vegetarier, deshalb kein Fleisch, aber oft sowas wie Gemüsepatties), Salat, Nachspeise (Obst, 2x die Woche Dessert wie Pudding, Quarkspeise, etc.)

Abends: 3 Scheiben Brot mit Belag und Butter/Magarine, dazu Beilagen wie Salate, Rohkost, etc.

Deshalb kamen dann die Zwischenmahlzeiten zusätzlich dazu:

1. ZM: Joghurt und Brötchen mit Belag

2. ZM: Stück Kuchen und Joghurt (da ich aber Kuchen nicht mag, habe ich das durch einen Schokoriegel ersetzen dürfen

Und als ich dann weiterhin nicht zugenommen habe, Fresubin.

*

Das habe ich gebraucht, um überhaupt erst zuzunehmen. Mein Körper hat sich immer kurz an die Essensmengen gewöhnt, minimal zugenommen (ich habe aber auch aus extrem UG heraus zunehmen müssen), dann gehalten bzw. abgenommen. Dann musste mehr her, um dann erst wieder zuzunehmen bzw. zu halten.

ä8pfe|lchen


Zum Vergleich, vor der Essstörung so ungefähr:

Kein Frühstück (ganz früher mal ein Schulbrot), mittags 1-2 Teller vom Mittagessen, abends eine Schale Cornflakes, manchmal Süßigkeiten.

E/hemalLiger `Nutze|r (#[53021x8)


Dass mit dem Schwimmen finde ich gut. Das beruhigt auch die Psyche - und das meine ich nicht spöttisch.

Persönlich finde ich nicht, dass es Sinn macht, wenn man sich mit anderen Körpern vergleicht bei der Kalorienmenge. Und Äpfelchens Ausgangslage ist mit deiner nicht vergleichbar ... Das ist jetzt keinem von euch beiden gegenüber böse gemeint.

Ganz allgemein kann man mit mehr Essen dann abnehmen, wenn man damit kalorientechnisch immer noch unter seinem Gesamtbedarf am Tag liegt. Wenn man sich mangelernährt, kann es da z.B. auch sein, dass man durch das mehr Essen solche Mangelzustände behebt - hängt aber davon ab, was man isst.

Und wenn du deine Kalorien mal zählst, wirst du merken, dass man "empfunden" gar nicht so anders ist und gleichwohl "das bisschen" im Vergleich Heute <-> Früher mittelfristig eine Zu- oder Abnahme ausmachen kann. Evtl. hast du früher auch weniger Stress gehabt oder hast früher anders auf Stress reagiert; heutzutage scheint dir der ja auf deinen Appetit/Hunger zu schlagen (du hattest das am Anfang mal geschrieben).

Ich würde vom Hier & Jetzt ausgehen bzgl. deiner Essensmenge und Kalorienmenge und dann durch Versuch und irrtum in etwa die Menge und Art der LM herausfinden, mit denen du im Schnitt dein Gewicht hälst (ohne die täglichen Schwankungen dabei als echte und fixe Zu- oder Abnahme zu notieren).

StilkoPbearxl


Merain

Der Spruch: "Man muss essen, um abzunehmen" kann dann Sinn machen, wenn man vorher seinen Stoffwechsel durch Dauer-Diäterei geschädigt hat.

Dahinter steht, dass der Körper durch langes bzw. wiederholtes Aushungern auf Sparmodus gegangen ist, deshalb jede Kalorie bunkert und erst dann bereit wird, etwas herzugeben, wenn wieder ausreichend Nahrung kommt.

Das ist aber nur das Modell! Im Fall des Falles reagiert so nicht jeder Körper.

äcpfe!lCchexn


Und man nimmt logischerweise erst einmal kurzfristig zu, bis der Körper merkt, dass er nicht mehr bunkern muss.

Aber dann nimmt man ab.

Das untermauert auch ein bisschen das, was ich Dir von mir geschrieben habe. Weshalb man die Essensmenge irgendwann immer weiter steigern muss, um zuzunehmen, weil der Körper "merkt", dass wieder regelmäßig was kommt und der Stoffwechsel wieder schneller wird.

Mner}ain


@ äpfelchen:

Ich würde gerne eine Sache verstehen.

Was ist gemeint, wenn es heisst, dass man MEHR essen muss.

Muss ich dann MEHR essen, als ich früher gegessen hab?

Oder NUR MEHR essen, als ich während meiner Diät esse?

l8e_chYixen


Merain, guck mal hier: [[http://www.fitforfun.de/abnehmen/schlankmacher/energiebedarsrechner-wie-viel-energie-brauche-ich_aid_8623.html]]

Wenn Du beim Weihnachtsgebäck zuschlägst, dann wirst Du dank schneller Kohlehydrate bestimmt bald zunehmen - willst Du dies eigentlich wirklich? ;-)

ätpfelcxhen


Ich bin ja kein Ernährungsberater, aber ich versuche das mal zu beantworten, ganz nach meiner Vermutung.

Zuerst einmal glaube ich, dass man mehr essen muss als während der Diät. Vorerst. Kommt aber auch auf die Diät an, wie sehr man seinen Stoffwechsel "geschädigt" hat. Ich kann nur von mir ausgehen und ich habe ihn vollkommen zerstört. Ich hing (hänge) komplett im Hungerstoffwechsel, deshalb nehme ich sehr schnell zu. Aber eben nur vorerst. Das habe ich ja schon geschrieben, als ich in der Klinik dann lange mehr gegessen hatte, ging das Gewicht hoch, weil ich plötzlich an einem Tag so viel gegessen habe wie sonst wohl in einer Woche. Nachdem sich das eingependelt hatte und mein Stoffwechsel sich wieder stabilisiert hatte, musste ich dann aber nicht nur mehr essen als während meiner Diät, sondern auch mehr als vorher.

Hier wurde ja aber schon erwähnt, dass man uns beide da nicht so ganz vergleichen kann. Ich bin seit 9 Jahren massiv essgestört.

*

Vielleicht isst du jetzt auch einfach nur gesünder als vorher. Bewusster. Bloß ist Dir das nicht bewusst. Deshalb kommt es Dir vielleicht so vor, als würdest du mehr essen, aber du isst vielleicht nur mehr mit weniger Gehalt? Weißt du, wie ich meine?'

*

Ansonsten glaube ich, dass sich der Körper und damit auch der Stoffwechsel verändert.

Auch, dass er auf die äußeren Faktoren eingeht. Vielleicht hast du jetzt mehr Stress als vorher. Wobei nein, du hast ganz sicher mehr Stress, weil du ihn Dir machst. Du glaubst gar nicht, wie sehr Denken den Körper auszerren kann. Wenn du Dir ständig einredest, dass du bestimmt körperlich krank bist, weil du nicht zunimmst, stehst du doch permanent unter enormer Anspannung? Bist vielleicht hibbeliger, ständig nervös, unruhig. Das laugt auch aus.

DU machst Dir den Stress und der Stress schlägt sich auf Deinen Körper aus...

*

Das ist jetzt so meine Idee dazu, aber ich bin nur Laie und ganz sicher kein gutes Beispiel, was Ernährung angeht. Und mein Körper ist wortwörtlich eine Ruine, der muss so viel ertragen, ich bin fast gestorben und das hat alles seine Spuren hinterlassen. Deshalb weiß ich halt wirklich nicht, inwieweit das irgendwie übertragbar ist, was ich durchgemacht habe mit meinem Stoffwechsel.

Und jeder Mensch ist anders.

Mzeraixn


Ich möchte es nur kurzzeitig, um zu sehn, dass bei MIR alles im Körper okay ist.

Es ist doch komisch.

Esse mittlerweile FAST wieder normal, noch nicht ganz wie ganz früher, da meine Arbeitszeiten das nicht immer zulassen, aber nehme EINFACH nicht weiter zu.

Ich erinnere mich, dass ich vor Wochen/Monaten sehr sehr oft mit Hunger ins Bett ging weil es am Tag nur 2 manchmal auch nur eine Mahlzeit gab!

Dass es aber SOOO schwer ist, 1Kilo auf 2 wieder draufzubekommen, hat mir ja ERST die Angst gemacht, dass ich vielleicht eine schreckliche Krankheit hab.

Ich würde gerne auf 59 Kilo kommen.

Wenn ich das geschafft habe, dann mache ich mir keine Sorgen, dass mich bald eine schlimme Krankheit niederrafft, dann bin ich zufrieden und weiss, dass alles okay ist, und halte diese 59 kilo mit gesunder Ernährung und Sport!!!!

äNpfeDlch}en


Esse mittlerweile FAST wieder normal, noch nicht ganz wie ganz früher, da meine Arbeitszeiten das nicht immer zulassen, aber nehme EINFACH nicht weiter zu.

Lies nochmal Deinen Satz.

Du isst FAST wieder normal. Das ist meiner Meinung nach der Knackpunkt.

lGe_c9hien


Wenn ich das geschafft habe, dann mache ich mir keine Sorgen, dass mich bald eine schlimme Krankheit niederrafft, dann bin ich zufrieden und weiss, dass alles okay ist, und halte diese 59 kilo mit gesunder Ernährung und Sport!!!!

Deine schlimme Krankheit heißt Angst. Diesen Test den Du da vor hast (habe ich 2011 leider auch gemacht als ich Krebsangst hatte) ist nicht wirklich aussagekräftig. :-(

äKpferlchxen


Ich glaube auch, dass dieser Test Dir nur kurzweilig helfen wird, wenn überhaupt.

Dann kommt vielleicht zu etwas anderem die Angst.

Du musst das Kernproblem, nämlich die Angst, angehen. Sonst schlitterst du von einer konkreten Angst in die nächste.

S2ilkxPeaxrl


dann bin ich zufrieden und weiss, dass alles okay ist

Es wäre toll, wenn sich jede bedrohliche Krankheit zuerst Durch Gewichtsabnahme bzw. durch nicht zunehmen können bemerkbar machen würde. 8-)

M(erauixn


Bin ja seit Jahren in Therapie.

Hab aber leider sehr viele Baustellen, dewegen auch immer wieder diese Rückfälle!

Ich bin mal gespannt, ich halte euch auf dem Laufenden, wie alles weitergeht!

Denke immer, dass ich vielleicht Lungenkrebs hab, weil ich zum Beispiel dieses Jahr jetzt zum 3ten mal Bronchitis hab.

Oder Darmkrebs. Irgendwo im Dickdarm, oder Magen.

Vielleicht hat man das in der SONO halt alles nicht gesehn!

Naja, mal abwarten! :=o {:(

mra?umXa


Hi, ich bin jetzt nicht gerade das Vorbild für vernünftige ausgewogene Ernährung und habe ein ähnliches Essverhalten wie du.

Ich möchte auch auf keinen Fall abnehmen hab nur 49,8 Kilo bei 165cm

Das was du , wir essen ist sehr wenig, reicht halt gerade so um Gewicht zu halten.

Andere würden abnehmen damit .

Es wird ja sogar davon ausgegangen das wenn mehr als 6 Stunden zwischen den Mahlzeiten sind automatisch Pfunde purzeln.

Auch dann wenn man dann viel, kalorinreich ist.

Irgendein Zusammenhang Bauchspeicheldrüse oder so.

Wenn ich jetzt aus irgeneinem Grund mal noch weniger esse, weil Stress, keine Zeit oder wie auch immer wieg ich auch gleich weniger, teilweise bis zu einem Kilo.

Zum einen ist der Magen leer zum anderen will der Körper trotzdem versorgt werden und geht gleich an das was da ist.

Du hast mit Sicherheit keine schlimme Krankheit sondern isst einfach immer noch zu wenig oder eben gerade soviel das du dein Gewicht behälst.

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