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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

Edhemal;iger N0utzer (#5m80649)


Nein die beweisen auch nichts. Sind alles nur individuell Erfahrungsberichte.

Sehe ich auch so. Diese Berichte im Internet beweisen gar nichts, weder was die vegane noch irgendeine andere Ernährung angeht. Man muss einfach viel lesen, viel vergleichen, viel beobachten, auf seinen Körper und sein Gewissen hören. Das ist doch bei fast allem so. Du merkst nach einer Weile schon, was dir gut tut. Und wer skeptisch ist, kann ja hin und wieder sein Blut untersuchen lassen. Und zwar auch vor der Ernährungsumstellung. Denn Mangelerscheinungen bestehen bei vielen und werden oft zu unrecht auf die vegane Ernährung geschoben.

Man kann seine Ernährung doch auch jederzeit wieder ändern, wenn es einem nicht gut tut. Ich habe mich lange ausschließlich vegan ernährt. Ging super. Mir gings gut. Gewicht war gut, keine Mangelerscheinungen.

H7at|rixs


Das habe ich auch nicht behauptet. Mir ist durchaus bewusst, dass da zumindest alles drin ist. Nun wird dei Sache aber dennoch komplexer wenn es um Themen wie Bioverfügbarkeit und co. geht. Und genau da streiten sich die Wissenschaftler nun mal. Die einen sagen bei veganem Essen wirds sogar noch besser resorbiert, die anderen sagen das Gegenteil sei der Fall. Die Frage ist halt was kommt im Körper wirklich und in außreichender Menge an?

Nochmal, welche Nährstoffe meinst du konkret? Mir schwant, dass das hier in Richtung biologische Wertigkeit geht. Welche übrigens nicht unumstritten ist. Und selbst wenn das ein Problem sein sollte, macht es die vegane Ernährung maximal etwas komplizierter, nicht aber unmöglich, wie manch einer hier behauptet. Und eine perfekte, ausgeglichene, gesunde Ernährung ist nie einfach, mMn. sogar deutlich komplexer, wenn man Tierprodukte konsumiert (Stichwörter Antibiotika, Bioakkumulation, Cholesterin etc.)

Und genau das kann ich nicht anerkennen. Zu dem Thema fehlen richtige Langzeitstudien, womöglich auch über Generationen hinweg.

Es gibt genügend Studien, welche die positiven Effekte bescheinigen. Eine Frage, hast du Langzeitstudien gelesen, bevor du Tierprodukte konsumiert hast? Wenn nein, wieso nicht?

ENhemaligber N[utzer/ (#580649)


Es gibt genügend Studien, welche die positiven Effekte bescheinigen. Eine Frage, hast du Langzeitstudien gelesen, bevor du Tierprodukte konsumiert hast? Wenn nein, wieso nicht?

Genau das verstehe ich bei Nichtveganern auch nicht. Große Skepsis und Scheinargumente gegenüber veganer Ernährung, aber Urvertrauen in "gesunde" Milch und in Fleisch, "das Stück Lebenskraft" ...

D9ieKruxemi


, auf seinen Körper und sein Gewissen hören. Das ist doch bei fast allem so. Du merkst nach einer Weile schon, was dir gut tut.

genau so! Mein Schlüsselerlebnis hatte ich vor ca 30 Jahren in der Pubertät. Ich habe 2 Schwestern, wir liegen vom Alter her alle recht dicht zusammen. Haben auf dem Land gelebt, d.h. Fleisch vom Bauern aus der Region, heute würde man es Biofleisch wohl nennen. Wir drei Mädels hatten alle Akne-Probleme mit Beginn der Pubertät. Dann kam der Tag, an dem ich -aus anderen Gründen- beschloss, auf Fleisch zu "verzichten". Ich hatte binnen kurzer Zeit eine völlig reine, schöne Haut, meine Schwestern plagten sich mit ihren Hautproblemen bis Anfang ihrer 20ger. Zwischendurch habe ich immer mal Phasen gehabt, in denen ich etwas Fleisch gegessen habe, aber ich fühlte einfach, dass es mir nicht gut tat, wenn es "zu viel" war.

P+lanQeten=wind


Nochmal, welche Nährstoffe meinst du konkret? Mir schwant, dass das hier in Richtung biologische Wertigkeit geht. Welche übrigens nicht unumstritten ist.

Habe doch die Bioverfügbarkeit genannt und auch dass sowas umstritten ist.

Aber ok mal ein paar konkrete Beispiele:

Eisen. Stichwort Hämeisen. Gibts nur tierischen Ursprungs. Soll von der Bioverfügbarkeit besser sein laut Nicht-Veganern. Außerdem wird die Aufnahme nicht so leicht gestört durch andere Stoffe. Veganer sagen wiedrum dass das nicht stimmt.

Milch und das Calcium: Nicht-Veganer sagen Milchprodukte seien extrem wichtig wegen dem Calcium. Gemüse enthält nicht ausreichend. Veganer sagen dass das Milchcalcium schädlich sei oder gar nicht erst verwertet werden kann.

Retinol: Veganer nehmen nur das Provitamin mit der Nahrung auf. Der menschliche Körper kann es umwandeln. Veganer sagen in ausrechendem Maße. Nicht-Veganer sagen oft nur ungenügend. Der Mensch sollte auch Retinol direkt zu sich nehmen, da die Umwandlung alleine nicht ausreicht.

Omega3-Fettsäuren: Reicht ALA oder brauchen wir mit der Nahrung direkt EPA und DHA? Zumindest braucht unser Körper EPA und DHA. Er kann ALA dazu umwandeln. Wieder die gleiche Frage: reicht die Umwandlung? Sehr umstrittenes Thema. EPA und DHA gibt es nur tierischen Ursprungs.

Taurin ist auch so eine Sache: keine essentielle Aminosäure, der Körper kann sie herstellen. Aber anscheinend recht schlecht. Bzw. es kommt nicht so viel dabei raus. Wieder ein Streitpunkt: sollte der Mensch Taurin mit der Nahrung aufnehmen oder reicht das was er bildet aus?

Ja ich weiss dass es genannt wurde: das Vitamin B12. Wie sinnvoll ist denn einen Ernährung, die angereichert werden muss? Und nun kommt mir nicht mit dem Argument, dass es dem Tierfutter auch zugesetzt werden muss. Ja das stimmt. Aber das ist ein Problem der Massentierhaltung. Das ist eh nicht natürlich.

Und selbst wenn das ein Problem sein sollte, macht es die vegane Ernährung maximal etwas komplizierter, nicht aber unmöglich, wie manch einer hier behauptet.

Siehe obige Punkte (Liste nicht vollständig, waren ein paar Beispiele). Es gibt Unterschiede von Mensch zu Mensch wie gut gewisse Nährstoffe resorbeirt werden und auch was die Umwandlung genannter Stoffe betrifft. Kurz gesagt: nicht jeder kanns gleich gut. Warum soll es nicht möglich sein, dass es bei manchen so chlecht geht, dass vegan nicht mehr geht? Ich spreche hier nicht von krankheiten sondern von ganze normalen Abweichungen bei den Menschen.

Und eine perfekte, ausgeglichene, gesunde Ernährung ist nie einfach, mMn. sogar deutlich komplexer, wenn man Tierprodukte konsumiert (Stichwörter Antibiotika, Bioakkumulation, Cholesterin etc.)

Ok zum einen sind Produkte aus Massentierhaltung natürlich suboptimal. Das bestreitet wohl keiner. Was meinst du mit Bioakkumulation? Und das mit dem Cholesterin ist auch so eine Sache. Da gibt es inzwischen auch genug Forscher die sagen, dass das Cholesterin im Blut nichts mit dem Cholesterin in der Nahrung zu tun hat. Und in Foren für Veganer sind als ab und zu auch mal User entsetzt, weil nach jahrelanger veganer Ernährung ein erhöhter Cholesterinspiegel im Blut entdeckt wurde. Die fragen sich dann wie sowas denn sein kann. Ganz einfach: der Körper bildet das Zeug auch selbst. Zum anderen: siehe wieder obige Liste. Je nachdem wem man Glauben schenkt, ist man mit tierischen produkten schon mal automatisch besser versorgt.

Es gibt genügend Studien, welche die positiven Effekte bescheinigen.

LANGZEIT-Studien. Und dann kommt immer darauf an wie gut eine Studie gemacht ist. Oder ob sie das Ergebnis beschönigt.

Eine Frage, hast du Langzeitstudien gelesen, bevor du Tierprodukte konsumiert hast? Wenn nein, wieso nicht?

Wozu sollte ich? Ich rufe hier nicht durchs Forum dass alle Fleisch essen können/sollen und dass das bei jedem klappen muss.

Genau das verstehe ich bei Nichtveganern auch nicht. Große Skepsis und Scheinargumente gegenüber veganer Ernährung, aber Urvertrauen in "gesunde" Milch und in Fleisch, "das Stück Lebenskraft" ...

Weil vegane Ernährung jung ist und nicht-vegane Ernährung sehr viel älter.

FEuruxba


Finde den Startbeitrag sehr gut. Sehe ich genauso.

Bin auch auf einem Bauernhof groß geworden und war von klein auf mit dabei wenn Schweine, Kühe, Hühner geschlachtet und anschließend zu Fleisch und Wurst verarbeitet wurden und anschließend auf unseren Tellern landeten. Fleisch essen gehört für mich einfach dazu und es schmeckt. Da brauch ich keine tollen Argumente.

Wurde auch an einem Buffet schonmal von einer Vegetarierin/Veganerien dumm von der Seite angemacht, als ich mir ein Schnitzel auf den Teller getan hab... sie schielte mich dann giftig von der Seite an und murmelte irgendwas von "Tiermörderin" in sich hinein. Sowas wird dezent überhört. Missionieren lasse ich mich schonmal gar nicht und erst recht nicht auf so eine Art und Weise. ]:D

M~irsanJmixr


Oweh da wissen ja einige sehr gut Bescheid über Allergien und Intoleranzen und einem daraus resultierendem sehr kranken Darm.

Ernähre dich mal vegetarisch und meide Fructose, Lactose, Nüsse, alle Früchte, die zur Familie der Nüsse gehören, Soja und natürlich alle Zucker und Zuckerersatz (Stevia und so Zeug) bis auf Traubenzucker.

Was bleibt? Kartoffeln?

MOons!ti


Du kannst dich vegan ernähren, da gibt es keine Ausnahme.

Das ist eine ziemlich dusslige Bemerkung. Die Ausnahmen gibt es nämlich sehr wohl. Ich gehöre z.B. dazu, da mein Gedärmel um ca. 270 cm eingekürzt ist, so dass ich ohne tierische Produkte glatt verhungern würde, weil mein Darmtrakt mit pflanzlicher Nahrung viel zu wenig abfangen kann.

Selbst dann, wenn dies nicht so wäre, würde ich ab und zu Fleisch/Fisch essen, ganz einfach, weil der Mensch es von Natur aus braucht, will er Fehlendes nicht irgendwann per Pille oder Spritze zuführen. So etwas empfinde ich als pervers, gehört die tägliche Ernährung doch zu den grundlegenden Bedürfnissen aller Lebewesen. Bei Haustieren geht es oft um artgerechte Ernährung, wieso nicht auch bei uns Menschen? Wir sind gemäß unseres gesamten Verdauungstraktes von den Zähnen bis zum After eindeutig omnivor, dies bedeutet, dass wir uns artgerecht ernähren, wenn wir pflanzliche UND tierische Nahrung zu uns nehmen. Über das Verhältnis dieser beiden Komponenten bzw. das heutige Ausmaß des Verzehrs an Fleisch lässt sich allerdings diskutieren.

Schade, dass diese Diskussion schon wieder derart abgleitet und mitunter ein sektenhaftes Gerüchle annimmt. Der Thread-Titel ist doch eindeutig, der Eingangsbeitrag ebenfalls, oder? Oder ist es nicht mehr üblich, derlei Nebensächlichkeiten aufmerksam zu lesen? ???

M~irsmanxmir


Monsti mein Darm ist auch verkürzt, aber nicht so schlimm wie bei dir, pflanzlich rutscht bei mir dennoch auch recht schnell durch.

Zur Zeit geht es mir aber sogar besser, ich kann viel mehr Gemüse vertragen und habe vor kurzem sogar wieder Tomaten essen können ohne große Folgen. Aber wer weiß, wie lange es anhält.

Doch überlassen wir gerne das Feld wieder denen, die genau wissen, was jeder essen muss und soll und kann, wie gut, dass wir hier so Ernährungsspezialisten gefunden haben... ]:D

HCa)trixs


Eisen. Stichwort Hämeisen. Gibts nur tierischen Ursprungs. Soll von der Bioverfügbarkeit besser sein laut Nicht-Veganern. Außerdem wird die Aufnahme nicht so leicht gestört durch andere Stoffe. Veganer sagen wiedrum dass das nicht stimmt.

Milch und das Calcium: Nicht-Veganer sagen Milchprodukte seien extrem wichtig wegen dem Calcium. Gemüse enthält nicht ausreichend. Veganer sagen dass das Milchcalcium schädlich sei oder gar nicht erst verwertet werden kann.

Retinol: Veganer nehmen nur das Provitamin mit der Nahrung auf. Der menschliche Körper kann es umwandeln. Veganer sagen in ausrechendem Maße. Nicht-Veganer sagen oft nur ungenügend. Der Mensch sollte auch Retinol direkt zu sich nehmen, da die Umwandlung alleine nicht ausreicht.

Omega3-Fettsäuren: Reicht ALA oder brauchen wir mit der Nahrung direkt EPA und DHA? Zumindest braucht unser Körper EPA und DHA. Er kann ALA dazu umwandeln. Wieder die gleiche Frage: reicht die Umwandlung? Sehr umstrittenes Thema. EPA und DHA gibt es nur tierischen Ursprungs.

Taurin ist auch so eine Sache: keine essentielle Aminosäure, der Körper kann sie herstellen. Aber anscheinend recht schlecht. Bzw. es kommt nicht so viel dabei raus. Wieder ein Streitpunkt: sollte der Mensch Taurin mit der Nahrung aufnehmen oder reicht das was er bildet aus?

Ja, manches ist umstritten. Ich möchte nicht ausschließen, dass es für manche Nährstoffe effektivere Möglichkeiten gibt. ABER: Diesen (umstrittenen!) Nachteilen stehen Handfeste Vorteile entgegen, von Bluthochdruck bis Krebs gibt es viele Erkrankungen, deren Risiko nachweislich gesenkt werden kann.

Ja ich weiss dass es genannt wurde: das Vitamin B12. Wie sinnvoll ist denn einen Ernährung, die angereichert werden muss? Und nun kommt mir nicht mit dem Argument, dass es dem Tierfutter auch zugesetzt werden muss. Ja das stimmt. Aber das ist ein Problem der Massentierhaltung. Das ist eh nicht natürlich.

Wie bereits vorher angesprochen ist die natürlichkeit kein Argument. Aber um trotzdem mal darauf einzugehen:

Vitamin B12 muss aus dem gleichen Grund supplementiert werden, aus dem wir Tiere mit B12 angereichertes Futter füttern: Die heutige Nahrungsmittelerzeugung ist nicht natürlich. Wie du wahrscheinlich weißt, stellen auch glückliche Bio-Rinder B12 nicht selber her, sondern nehmen es über Gras auf, letztlich stammt es aus dem Boden. Auf engstem Raum wachsendes, gut abgewaschenes Gemüse enthält natürlich kein B12. Auch unser Trinkwasser ist heute so sauber, dass es zwar keine Keime mehr enthält-dafür aber eben auch kein B12 mehr. Unser Lebenswandel und unsere Ernährung ist gewissermaßen zu "sauber", um B12 in ausreichender Menge aufzunehmen. Das B12, welches du durch dein Essen bekommst, stammt letztlich aus der gleichen Fabrik wie meins :=o .

LANGZEIT-Studien. Und dann kommt immer darauf an wie gut eine Studie gemacht ist. Oder ob sie das Ergebnis beschönigt.

Beim Thema Studien beschönigen würde Ich ja eher die Lebensmittelindustrie beschuldigen als ein paar versprengte Veganer (PETA ist laut, hat aber kaum Einfluss).

Bedenke: KEINER in der Lebensmittelindustrie hat ein Interesse an Tierfreier Nahrung. Dir ist wahrscheinlich bekannt, wie viel pflanzliche Nahrung zur Herstellung von Fleisch und anderen Tierprodukten benötigt wird. Eine vegane Weltbevölkerung würde nicht mehr, sondern weniger Soja, Mais Weizen und andere landwirtschaftliche Produkte benötigen, so seltsam das erstmal klingt. Daran hat niemand ein Interesse.

Weil vegane Ernährung jung ist und nicht-vegane Ernährung sehr viel älter.

Falsch. Vegane Ernährung ist nicht so jung, wie es hippe Instagrammer machen.

Fleisch essen gehört für mich einfach dazu und es schmeckt. Da brauch ich keine tollen Argumente.

Sind dir die negativen Folgen für dich und deine Umwelt bewusst?

Wurde auch an einem Buffet schonmal von einer Vegetarierin/Veganerien dumm von der Seite angemacht, als ich mir ein Schnitzel auf den Teller getan hab... sie schielte mich dann giftig von der Seite an und murmelte irgendwas von "Tiermörderin" in sich hinein. Sowas wird dezent überhört. Missionieren lasse ich mich schonmal gar nicht und erst recht nicht auf so eine Art und Weise. ]:D

Sowas kannst du meinetwegen auch dezent überhören. So erreicht man keinen.

F/uiru:ba


Ich wüsste nich warum Fleischkonsum für mich negative Folgen haben sollte. Solang man es nicht damit übertreibt (das gilt aber für so ziemlich alles, nicht nur für Fleisch). Der Mensch isst von jeher Fleisch. Wenn das ach so böse und gefährlich wäre, wäre die Menschheit ja schon lange ausgestorben.

Hhat9r.ixs


Selbst dann, wenn dies nicht so wäre, würde ich ab und zu Fleisch/Fisch essen, ganz einfach, weil der Mensch es von Natur aus braucht, will er Fehlendes nicht irgendwann per Pille oder Spritze zuführen.

Das tust du schon. Ob dein Körper gewisse Nährstoffe per Pille bekommt oder das Schwein dass du isst macht im Endeffekt keinen Unterschied. Höchstens in deinem Kopf, in dem du dir sagen kannst, dass du dich gerade ganz natürlich ernährst.

Bei Haustieren geht es oft um artgerechte Ernährung, wieso nicht auch bei uns Menschen?

Eine vegane Ernährung beim Menschen ist Artgerecht. Nicht die einzig mögliche, aber problemlos möglich.

Wir sind gemäß unseres gesamten Verdauungstraktes von den Zähnen bis zum After eindeutig omnivor, dies bedeutet, dass wir uns artgerecht ernähren, wenn wir pflanzliche UND tierische Nahrung zu uns nehmen.

Das bedeutet es eben nicht. Dein Körper kann tierische Nahrung verwerten, er muss nicht. Dein Körper kann so einiges, das heißt nicht, dass er es muss.

Über das Verhältnis dieser beiden Komponenten bzw. das heutige Ausmaß des Verzehrs an Fleisch lässt sich allerdings diskutieren.

Na immerhin.

Schade, dass diese Diskussion schon wieder derart abgleitet und mitunter ein sektenhaftes Gerüchle annimmt.

Hier gleitet doch garnichts ab? Ich finde hier wird sehr sachlich diskutiert.

Das ist eine ziemlich dusslige Bemerkung. Die Ausnahmen gibt es nämlich sehr wohl. Ich gehöre z.B. dazu, da mein Gedärmel um ca. 270 cm eingekürzt ist, so dass ich ohne tierische Produkte glatt verhungern würde, weil mein Darmtrakt mit pflanzlicher Nahrung viel zu wenig abfangen kann.

Das kann Ich nicht einschätzen, deine restliche Argumentation lässt mich aber daran zweifeln.

PZocketKMouWse


Wenn es um das Thema Ernährung geht, wird immer sehr viel zusammen geworfen. Häufig auch viele Emotionen.

Es ist natürlich ein sehr moralisches Thema. Man sollte zwischen dem tierwohl und der ökologischen Problematik unterscheiden.

Grundsätzlich ist es aber schon so, dass ein Veganer Menschen und Tieren und der Umwelt weniger schadet als 99% der Fleischessernden Europäer.

Ich denke auch, dass es kein Argument gibt, warum es gut idt Tiere zu töten. Es gibt auch kein ökologisches Argument für Fleisch.

Die Argumente für Fleisch sind immer rein egoistisch. Das ist allerdings bei den meisten Dingen so. Es ist auch besser Fahrrad zu fahren anstatt Auto. Es ist auch besser keinen Urlaub zu machen und nie zu fliegen. Genauso ist es besser in einem Mehrfamilienhaus zu wohnen als im Eigenheim. Ein Pullover von armedangles ist besser als einer von Kik. Nicht rauchen ist besser als Rauchen.

Die Liste an Dingen die wir aus rein egoistischen Motiven (Bequemlichkeit und Genuss) tun ist lang.

Die moralischen Empfindungen sind vollkommen unterschiedlich und jeder Mensch definiert für sich selbst eine Grenze. Die Grenze verläuft dort, wo die Beruhigung des Gewissens wichtiger ist als die Befriedigung von Bedürfnissen wie Genuss und Bequemlichkeit. Diese Grenze ist variabel und hängt an ganz vielen Faktoren.

MwirsanEmixr


Die Argumente für Fleisch sind immer rein egoistisch.

Stimmt, es ist schon recht egoistisch von Leuten wie Monsti und mir und einigen anderen, die hier schon vor Seiten geschrieben haben, dass wir einfach nur nicht verhungern wollen, weil uns pflanzliche Nahrung entweder krank macht oder nicht verdaut wird.

%-|

MXonstai


Fleisch/Fisch und andere tierische Produkte haben - in Maßen genossen - selbstverständlich keinen negativen Einfluss auf unseren Organismus - im Gegenteil (Produkte aus Bioproduktion vorausgesetzt). Schließlich ist er dafür konzipiert. Ohne auch tierische Ernährung hätte sich der Mensch wahrscheinlich nicht zu dem entwickelt, was er heute ist.

Ich bin jetzt aber raus aus dem Faden, weil mir die Veganer-Religion auf den Keks geht,

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