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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

T'esrtralxe


Warum ist es denn für die Vegetarier in Ordnung Pflanzen zu verspeisen, haben Pflanzen nicht auch ein Recht zu leben?

Theoretisch darf man nur Fallobst essen, alles andere ist vergewalltignunder Natur!

Veganer und Vegetarier sind Pflanzenmörder!

Mzo9n<sti


Das bedeutet es eben nicht. Dein Körper kann tierische Nahrung verwerten, er muss nicht. Dein Körper kann so einiges, das heißt nicht, dass er es muss.

Liest Du eigentlich auch mal mehr als den letzten Beitrag?

Ganz klar (fett für die ganz Blinden): Ich kann pflanzliche Nahrung kaum verwerten, d.h. ich benötige die Nahrung tierischen Ursprungs lebensnotwendig. Es bestätigt noch einmal, warum es besser ist, wenn ich von diesem Faden Abschied nehme.

Ppoc$ketMTouxse


Mirsanmir, ja natürlich. Genauso egoistisch ist es von mir, Medikamente zu nehmen die an Tieren getestet wurden.

Es ist immer eine Abwägung. Es geht darum die eigenen Bedürfnisse gegenüber seinen eigenen moralvorstellungen abzuwägen. Da entscheiden die Leute sehr unterschiedlich. Einige sind in keiner Weise bereit ihre eigene Bequemlichkeit / Genussbedurfniss zu beschränken, andere gehen sehr weit und verzichten zum Beispiel auch auf Medikamente und stellen ihr Leben damit nicht über das der Tiere an denen getestet wird.

Egoismus ist njcht grundsätzlich verkehrt, er ist sogar sehr natürlich. Man sollte den aber auch äußern können.

Ich lebe im übrigen nicht vegan. Aus Gründen der Bequemlichkeit und des Genusses.

k,atBerc=hazrlie


vorab: hab nur die beiden ersten und die zwei letzten seiten gelesen

wir waren vor drei jahren in indien. vier monate lang. haben uns sehr gewundert

als der bus bei ner sehr langen reise am restaurant angehalten hat, nachts um drei und unsere zwei mitreisenden jungs vom sitz hinter uns (vegetarier) gesagt haben: da essen sie nix. alle sind raus um essen...

wieso denn, das ist doch vegetarisch hab ich gefragt

oh no, war die antwort: schau, die haben auch einen nicht vegetarischen bereich. und in der küche wird mit dem löffel aus dem fleischtopf bestimmt auch das vegggie essen umgerührt. tja. nachts um drei waren zwei jungs ned hungrig.

nach unserer rückkehr aus dem fernen land hab ichs gegugelt:

dort sind die meisten menschen vegetarier, und indien hat 1,3 MILLIARDEN einwohner.

der durchschnittliche fleischkonsum pro jahr und kopf liegt bei 4 komma irgendwas kilo.

in schland sind es 60 -70 kilo pr person und jahr...

HBavt:ris


Ich wüsste nich warum Fleischkonsum für mich negative Folgen haben sollte.

Fleisch/Fisch und andere tierische Produkte haben - in Maßen genossen - selbstverständlich keinen negativen Einfluss auf unseren Organismus - im Gegenteil (Produkte aus Bioproduktion vorausgesetzt).

Dass Fleisch (vor allem rotes/verarbeitetes) als krebserregend eingestuft wird, ist euch bewusst, oder?

H}atr.ixs


Ganz klar (fett für die ganz Blinden): Ich kann pflanzliche Nahrung kaum verwerten, d.h. ich benötige die Nahrung tierischen Ursprungs lebensnotwendig.

Ja, na klar %-|

F[urKuba


Heutzutage ist doch eh fast alles in irgendeiner Art krebserregend. Da darf man bald gar nix mehr essen. ;-)

kyaterchWarlixe


und rauchen ]:D

F2uruxba


Außerdem esse ich eh am liebsten Hühnchen und Fisch/Meeresgetier... üppige Schweine- und Rindsbraten ess ich jetzt nicht allzu oft. Aber jetzt kommen bestimmt auch Argumente, warum weißes Fleisch mind. genauso ungesund ist wie rotes. :-/

Naja, ich finde jeder soll das essen, was ihm schmeckt... wenn man irgendwann auf alles verzichtet, was potentiell ungesund ist, einem aber schmeckt, bleibt irgendwann der Genuss beim Essen ganz schön auf der Strecke. ":/

Ich esse ja auch Obst und Gemüse... aber Fleisch gehört für mich ebenso dazu.

PFlanemtenwxind


Ja, manches ist umstritten. Ich möchte nicht ausschließen, dass es für manche Nährstoffe effektivere Möglichkeiten gibt. ABER: Diesen (umstrittenen!) Nachteilen stehen Handfeste Vorteile entgegen, von Bluthochdruck bis Krebs gibt es viele Erkrankungen, deren Risiko nachweislich gesenkt werden kann.

Was hat Fleisch essen eigentlich mit Bluthochdruck zu tun? Da müssten die Menschen aus der Paleo-Szene ja alle hohen Blutdruck haben. Und sorry wenn ichs schon wieder schreibe, ich weiss auch dass das gerade kürzlich wieder durch die Medien ging, aber ein Krebsrisiko durch Fleischkonsum ist umstritten und kann nach wie vor nicht belegt werden.

Wie bereits vorher angesprochen ist die natürlichkeit kein Argument. Aber um trotzdem mal darauf einzugehen:

Für mich persönlich ist die Natürlichkeit ein Hauptargument, egal um was es geht.

Vitamin B12 muss aus dem gleichen Grund supplementiert werden, aus dem wir Tiere mit B12 angereichertes Futter füttern: Die heutige Nahrungsmittelerzeugung ist nicht natürlich. Wie du wahrscheinlich weißt, stellen auch glückliche Bio-Rinder B12 nicht selber her, sondern nehmen es über Gras auf, letztlich stammt es aus dem Boden. Auf engstem Raum wachsendes, gut abgewaschenes Gemüse enthält natürlich kein B12. Auch unser Trinkwasser ist heute so sauber, dass es zwar keine Keime mehr enthält-dafür aber eben auch kein B12 mehr. Unser Lebenswandel und unsere Ernährung ist gewissermaßen zu "sauber", um B12 in ausreichender Menge aufzunehmen. Das B12, welches du durch dein Essen bekommst, stammt letztlich aus der gleichen Fabrik wie meins :=o .

Ok das ist - hau mich bitte nicht ;-D - auch umstritten. Soweit ich weiss ist das eine Theorie. Eine andere besagt, dass z.b. die Kuh, wenn sie auf der Weide steht, ein Teil ihres eigenen Kots frisst beim Grasen und so das B12 aufnimmt, das in ihrem eigenen Darm gebildet wurde. Ich habe auch gehört in der Theorie spräche nichts dagegen, dass das beim Menschen auch funktioniert. :=o ;-D Aber da Menschen sowas dann doch wieder nicht machen (auch früher nicht), der Bedarf wohl über das Essen von Tieren/tierischen produkten gedeckt wurde.

Bedenke: KEINER in der Lebensmittelindustrie hat ein Interesse an Tierfreier Nahrung. Dir ist wahrscheinlich bekannt, wie viel pflanzliche Nahrung zur Herstellung von Fleisch und anderen Tierprodukten benötigt wird. Eine vegane Weltbevölkerung würde nicht mehr, sondern weniger Soja, Mais Weizen und andere landwirtschaftliche Produkte benötigen, so seltsam das erstmal klingt. Daran hat niemand ein Interesse.

Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht ob da wirklich gar keiner Interesse dran hat. Wenn ich im Supermarkt so sehe, was es da inzwischen alles an veganen Lebensmitteln gibt. Aber ich stimme dir hier größtenteils zu.

Falsch. Vegane Ernährung ist nicht so jung, wie es hippe Instagrammer machen.

Soweit ich weiss gab es aber nie ein Naturvolk das wirklich vegan lebte. Vegetarisch, ja, aber nicht vegan.

Das tust du schon. Ob dein Körper gewisse Nährstoffe per Pille bekommt oder das Schwein dass du isst macht im Endeffekt keinen Unterschied. Höchstens in deinem Kopf, in dem du dir sagen kannst, dass du dich gerade ganz natürlich ernährst.

Das wäre aber streng genommen nur wieder ein Argument dafür, dass wir die Tiere artgerecht halten müssen, dass die die Zusätze nicht brauchen.

Eine vegane Ernährung beim Menschen ist Artgerecht. Nicht die einzig mögliche, aber problemlos möglich.

Ich glaube nicht, dass sie artgerecht ist. Wir scheinen nun einmal Omnivore zu sein und ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Omnivore mal eben Den Fleischanteil weglassen kann ohne dass das auf Dauer zumindest Risiken beinhalten kann. Es gibt in Amerika eine Gruppe an Menschen, die tatsächlich Carnivor lebt. Denen scheint es auch gut zu gehen, trotzdem glaube ich persönlich nicht, dass sie als Omnivoren so auf Dauer gesund leben können.

Das bedeutet es eben nicht. Dein Körper kann tierische Nahrung verwerten, er muss nicht. Dein Körper kann so einiges, das heißt nicht, dass er es muss.

Die Frage ist halt, ist dies tatsächlich nur eine Option oder ein Muss? Dass wir vom Magen-Darm her auf eides eingestellt sind, muss nicht heissen, dass wir uns entscheiden können, sondern kann auch heissen, dass tatsächlich beides benötigt wird und sowohl das eine als auch das andere alleine auf Dauer Probleme bereiten kann.

Ganz klar (fett für die ganz Blinden): Ich kann pflanzliche Nahrung kaum verwerten, d.h. ich benötige die Nahrung tierischen Ursprungs lebensnotwendig.

Ja, na klar %-|

Hast du gelesen was sie geschrieben hat? Sie hat einen stark verkürzten Darm. Sie kann auf die Art pflanzliche Nahrung kaum verwerten.

mwiQri)80


Dass Fleisch (vor allem rotes/verarbeitetes) als krebserregend eingestuft wird, ist euch bewusst, oder?

Ich frage mich eher ob es irgend etwas gibt das nicht mit Schadstoffen belastet ist oder krebserregend ist. Kürzlich nachgewisen: Mikroplastik in Speisefischen... Das ist ein Thema das mich 100x mehr interessiert als Fleisch/kein Fleisch. Dieser Berg an Plastikmüll nach jedem Einkauf. Eingeschweisste Gurken, Obst und Gemüse in Plastikschalen. Kekse verpackt in der Plastikschale mit Folie drumrum im Karton. Das alles gelangt in die Umwelt. Es gibt bereits gewaltige Müllstrudel in den Ozeanen...

Wvalki*ngGohost


@ Testrale

Warum ist es denn für die Vegetarier in Ordnung Pflanzen zu verspeisen, haben Pflanzen nicht auch ein Recht zu leben?

Theoretisch darf man nur Fallobst essen, alles andere ist vergewalltignunder Natur!

Veganer und Vegetarier sind Pflanzenmörder!

Dieses Argument wurde längst entkräftet. Gewöhn dir doch bitte einen Funken Anstand an und lies den Thread wenigstens kursorisch, bevor du postest. Diese Sinnlos-Diskussionen wiederholen sich hier alle 3 Seiten :|N

N6amxja


Hingegen kriegt man Fleisch üblicherweise direkt vom Tier abgeschnitten gleich unverpackt auf die Hand ;-). Milch trinken wir auch unverpackt aus dem Euter.

Ja, Plastikverpackungen sind scheiße und man sollte sie weitestmöglich vermeiden, wenn einem die Weltmeere etc. wichtig sind. Das ist aber kein Argument pro oder contra Fleisch/Tierprodukte und dementsprechend hier eigentlich eher themenfremd, oder?

Zum Thema können und müssen habe ich letztens einen interessanten Artikel darüber gelesen, dass Kühe durchaus gelegentlich Fleisch fressen (in der Massentierhaltung werden sie sowieso nicht herbivor ernährt und auf der Wiese muss anscheinend gelegentlich ein Bodenbrüter-Nest dran glauben o.ä.) und das wunderbar verdauen können. Fleisch ist relativ einfach zu verdauen, jeder Herbivor kann das. Er muss aber nicht.

HYatrCis


Warum ist es denn für die Vegetarier in Ordnung Pflanzen zu verspeisen, haben Pflanzen nicht auch ein Recht zu leben?

Theoretisch darf man nur Fallobst essen, alles andere ist vergewalltignunder Natur!

Veganer und Vegetarier sind Pflanzenmörder!

Ist das ironisch gemeint? ;-)

Wäre nämlich noch ein grund mehr, vegan zu leben-die Herstellung von Tierprodukte verbraucht wesentlich mehr pflanzliche Ressourcen!

Heutzutage ist doch eh fast alles in irgendeiner Art krebserregend. Da darf man bald gar nix mehr essen. ;-)

Das könnte als Totschlagargument fürs Rauchen durchgehen.

Naja, ich finde jeder soll das essen, was ihm schmeckt... wenn man irgendwann auf alles verzichtet, was potentiell ungesund ist, einem aber schmeckt, bleibt irgendwann der Genuss beim Essen ganz schön auf der Strecke. ":/

Ja, natürlich. Ich sage ja nicht, dass man sich vegan ernähren muss. Aber sich seine (relativ) ungesunde Ernährung schönreden ist halt etwas, was mir sauer aufstößt. Anstatt abzuwägen zwischen den gesundheitlichen Risiken und dem Genuss, um dann einen Kompromiss zu finden (z.B. auf Milchprodukte verzichten, nur noch weißes Fleisch in geringen Maßen...) werden hier gesundheitliche Risiken zugunsten des eigenen Gewissens ausgeblendet bzw. sich über Veganer lustig gemacht, welche ja lediglich das beste für sich und ihre Umwelt wollen.

Hqatkris


Hast du gelesen was sie geschrieben hat? Sie hat einen stark verkürzten Darm. Sie kann auf die Art pflanzliche Nahrung kaum verwerten.

Damit wollte Ich nicht ihre persönliche Erfahrung in Frage stellen. Aber will sie mir ernsthaft erzählen, sie könne sich nicht vegan ernähren?

Ist sie [[https://de.wikipedia.org/wiki/Bildtafel_Obst_und_Gem%C3%BCse diese]] Liste mal durchgegangen und hat dort nichts gefunden? Ernährt sie sich etwa 24/7 von Tierprodukten? Nein, ich glaube dass war lediglich eine billige Ausrede. Erinnert an "mein Knie ist kaputt, Ich kann keinen Sport treiben!"

Ob es im Alltag sonderlich praktikabel ist sich vegan zu ernähren ist eine andere Frage. Aber es geht.

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