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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

E7hemalKiger HNiutz6er (#518064x9)


Meine persönliche Erfahrung ist allerdings auch, dass man sich nicht erst für etwas Besseres halten muss (was ich strikt ablehne), damit die andere Seite implizit davon ausgeht.

Genau, fast niemand findet es toll, ein Tier zu töten. Aber die meisten essen trotzdem gern Fleisch. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass ihnen bei der Sache nicht ganz wohl aus. Um das nicht an sich heranzulassen, wirft man Vegetariern gern mal vor, sie hielten sich für Besseres.

PElanYeten"wixnd


Um das nicht an sich heranzulassen, wirft man Vegetariern gern mal vor, sie hielten sich für Besseres.

Nein daran liegt das sicher nicht. :|N Die meisten haben einfach schlechte Erfahrungen gemacht. Ich war mal Vegetarier und hab einiges zu hören bekommen. Nun als wieder Flieschesser muss ich mir auch einiges anhören.

ZLim


Dass wir von Zähnen, Verdauungssystem usw. geeignet sind Fleisch zu essen da sollte man eigentlich nicht dran zweifeln.

Wenn du ohne Werkzeug ein totes, rohes Schwein oder eine Kuh vor dir hast, wird es dir schwerfallen, ein Stück abzubeissen, auch wenn dir wer ein roher Stück Fleich, nicht abgelegen, gibt, hast du sicher Schwierigkeiten, im Gegensatz zu Fleischfressern, wie Bären oder Wölfen.

Echte Allesfresser wie Schweine haben ein kräftigeres Gebiss.

Lt. Dr. Weidinger haben Menschen ein Fructivoren-Gebiss (Fruchtesser), das auch zum Zerkleinern von Samen, Nüssen, Körnern und Wurzeln konzipiert ist

Auch bei einem Hasen hättest du schon Probleme.

Was ginge, wäre, vielleicht Würmer essen, ohne Werkzeug oder ähnlichen Kleinkram, Austern, kleine Fische.

Ich hab mal einen Hund, der halb so schwer war wie ich, ein Steak, das noch nicht gegrillt war, und für zwei Personen gedacht war, sicher 700 g oder so, vom Tisch stehlen sehen und mit einem Happen verschlingen sehen, das würde ich gerne mal bei jemanden sehen, der behauptet, Menschen wären Fleischfresser ;-)

A%liceHRarg'reave s


Unsere Vorfahren hatten es nicht nötig mit ihren Zähnen zu jagen die haben Speere benutzt genau wie unsere nächsten Verwandten im Tierreich die Schimpsansen [[http://mobil.stern.de/panorama/wissen/natur/verhaltensforschung-schimpansen-jagen-mit-speeren-3357486.html]]

Einfach mal ein bisschen informieren ;-)

P3lanfetPenwi.nd


Ich hab mal einen Hund, der halb so schwer war wie ich, ein Steak, das noch nicht gegrillt war, und für zwei Personen gedacht war, sicher 700 g oder so, vom Tisch stehlen sehen und mit einem Happen verschlingen sehen, das würde ich gerne mal bei jemanden sehen, der behauptet, Menschen wären Fleischfresser ;-)

Ein Hund ist (zumindest habe ich das so gehört, wird ja auch oft behauptet er sei ein Omnivore) ein Karnivore. Natürlich kann der das Fleisch so essen. Menschen sind Omnivoren. Das ist halt ein Unterschied.

EKhema`liger `Nutzer (l#58064x9)


Einfach mal ein bisschen informieren

Was ist das denn für ein überheblicher Spruch? Zim hat sich informiert und auch auf einen Experten verwiesen. Außerdem ging es nicht ums Jagen, sondern ums Abbeissen. Einfach mal ein bisschen genauer lesen ... %-|

P!lane)tenwYinxd


Wegen dem Abbeissen: an sich ist das auch kein Argument. Denn das Problem an sich hätten wir Menschen auch bei verschiedenen Pflanzen. Schon mal von einem Kürbis abgebissen? Ohne Hilfsmittel wäre das schwierig. Außerdem muss man die meisten Sorten kochen. So gesehen würde auch einiges an pflanzlicher Kost komplett wegfallen.

s$chnLecke61985


Ich könnte ein Tier töten. Zwar nicht mit irgendwelcher Freude / Lust, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache. Von daher fällt das Argument "verdrängter Schuldkomplex" zumindest bei einigen Omnivoren ziemlich flach.

NVyxWis


1. Fleisch schmeckt!

2. Fleisch essen macht Spaß!

3. Mein Verdauungstrackt ist auf Mischernähung ausgelegt!

4. Mein Zahnapparat ist ebenfalls auf Mischkost ausgelegt!

5. Fleisch schmeckt (hatten wir schon, kann man aber nicht genug betonen)! :=o

S)inaSNounxdso


Genau, fast niemand findet es toll, ein Tier zu töten. Aber die meisten essen trotzdem gern Fleisch. Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass ihnen bei der Sache nicht ganz wohl aus. Um das nicht an sich heranzulassen, wirft man Vegetariern gern mal vor, sie hielten sich für Besseres.

Wenn ich vor der Wahl stuende "auf Fleisch verzichten" oder "ein Tier toeten", dann wuerde ich das Tier toeten.

Natuerlich ist es nicht toll. Aber ich faende es auch nicht so toll, auf dem Feld oder auf einer Teeplantage zu arbeiten. Trotzdem esse ich Getreide sowie Gemuese und trinke Tee. Die Vegetarier und Vegane wahrscheinlich ebenso.

Ich werfe den Vegetariern nicht vor, dass sie sich fuer was besseres halten, warum auch?

Allerdings lasse ich es auch nicht auf mir sitzen wenn ich als Fleischesser als Moerder oder schlechter Mensch bezeichnet werde.

Zum Glueck habe ich in meinem Freundeskreis nur "normale" Vegetarier und Veganer, also Menschen, mit denen man ganz normal alles machen kann, ohne dass jedes Mal ein Kleinkrieg ausbricht. Restaurants werden immer so ausgesucht, dass auch was vegetarisches und veganes auf der Karte steht, manchmal auch nur das. Und wenn ich daheim gucke, schau ich mir alle Zutaten vorher nochmal ganz genau an und ja, ich brate mir (und den anderen Fleischessern) dann manchmal einfach noch ein Stueck Fleisch dazu.

Und das geht alles OHNE Streit und boesartige Diskussionen!!

NOamqjva


Wir haben ja irgendwann, vor ca 5 Mio Jahren, mal angefangen Fleisch zu essen. Wenn "mein Gebiss" und "meine Verdauung" ein gutes Argument wären hätten wir das wohl damals eher nicht tun dürfen, oder? Oder glaubt ihr die Evolution hat sich schon vorher prophylaktisch überlegt, dass es ja cool wäre die Verdauung und das Gebiss der Menschen auf Omnivore Ernährung auszulegen, weil sie ja vllt irgendwann mal damit anfangen könnten?

Was ich sagen will: Unser Körper folgt evolutionär den Umständen, u.a. den Ernährungsgewohnheiten, nicht umgekehrt.

Das was diejenigen, die daraus schließen, dass sie jetzt weiter Fleisch essen müssten machen ist ein völliges verkennen von Ursache und Wirkung. Wie gesagt, wäre der evolutionäre Status quo ein Grund nichts zu ändern, wären wir immernoch Amöben - wenn überhaupt. Wir verändern uns wegen der Umstände, nicht prophylaktisch vorher.

PRlapnetWenwxind


@Namja:

Natürlich passen wir uns an, ginge halt vielleicht ein paar Millionen Jahre oder so. Nur bringt das den Menschen, die HEUTE nicht mit der veganen Ernährung klar kommen gar nichts. Die werden krank und sterben u.U. früher bzw. können ihre Gene nicht weiter geben.

sYchnueycke19x85


PS: Insgesamt sehe ich es schon als sinnvoll an, omnivor auch als omnivor zu verstehen, d.h. reichlich pflanzliche Nahrung und vielseitige Nahrungsquellen in den Alltag zu integrieren. Leute, die meinen, ohne Fleisch sei eine Mahlzeit keine Mahlzeit, kann ich auch nicht verstehen. :|N

Mit einem Kraftsportler, der sich massenweise Proteine reinschaufeln muss (Hühnchen mit Reis, Magerquark) wäre ich deutlich unglücklicher, als mit einem Vegetarier.

Sicher ist es weder ökologisch, noch ethisch, noch gesundheitlich sinnvoll, die durchschnittlichen 60kg pro Jahr zu verdrücken. Da bin ich dann wieder ganz bei den Veggies.

Und wenn ein Veganer bei mir zum Essen kommt, dann gibt es wirklich Dutzende phantastische Gerichte, die ich auftischen kann und auch im Alltag verknuspere. :-q

Nur Veganer mag ich nicht, das erscheint mir alles so genussfeindlich, widernatürlich (in unseren Gegenden), bemüht, verkrampft und bäh :-p :-X (Ich bleibe dabei: Veganer Kuchen ist kompromiss-lecker, aber keineswegs so lecker wie nicht-veganer Kuchen) :-q

Ich koche viel italienisch, Pasta, Hülsenfrüchte (die Italiener haben auch eine ganz große Hülsenfrüchte-Kultur), die traditionellen Gerichte meiner Herkunftsregion sind sowieso vorwiegend fleischfrei (weil die Leute aus Armut de-facto-Vegetarier waren).

Dafür bin ich in der glücklichen Lage, dass mein Fleisch zu 99% von dem mir verwandten Bauern (und zugleich Metzger) kommt, da kriegen wir auch Pute und Wild (Hirschbraten, lecker!). Ohne diese Connection wäre es wohl schwer, finanziell und logistisch (hier in der Stadt gibt es noch ganze 4 Metzger) :(v

N|amja


Wenn sie krank würden und sterben würden, wäre das vllt so. Wenn wir vom Fleisch essen gestorben wären (also in einem vor 5 Millionen Jahren realistisch erreichbaren Alter), hätten wir uns auch nicht als Omnivoren weiterernährt. Aber: Unsere Verdauung/Gebiss waren damals nicht auf Fleisch ausgelegt (wir hatten ja vorher keins gegessen). Trotzdem haben wir damit angefangen und nicht gesagt "aber mein Gebiss...". Allein darum geht es mir. Und ein Allesfressergebiss zu haben (was wir wie gesagt nicht wirklich haben, Schneidezähne haben Pflanzenfresser auch und unsere Eckzähne sind a) winzig und b) nicht wirklich relevant, wie man an Gorillas und Nilpferden sehr schön sieht) heißt allerhöchstens dass wir "alles" essen können, nicht dass wir alles essen müssen/sollen. Wir hätten, wenn wir eins hätten, das versuche ich hier zu erläutern nicht ein Allesfressergebiss weil sich jemand überlegt hat, dass wir Fleisch essen sollen. Sondern weil wir, trotz Nicht-Allesfressergebiss, irgendwann damit angefangen haben es zu tun, und sich unser Körper ganz langsam anpasst (inzwischen vmtl. nicht mehr, da Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc. heute kein Evolutionskriterium mehr sind).

S;hel>by xT.


dass wir "alles" essen können, nicht dass wir alles essen müssen/sollen

Ich bin mir sicher, keiner hat (hier im Faden) gefordert, das Vegetarier/Veganer Fleisch essen müssen? Oder?

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