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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

P{lanete5nwind


Wenn sie krank würden und sterben würden, wäre das vllt so.

Auch ziemlich kalt so zu denken.

Elhem#aliKger Nut!zer (#x580649)


1. Fleisch schmeckt!

2. Fleisch essen macht Spaß!

Genau das ist der Grund. Und das ist doch OK. Warum denn nicht? Warum irgendwelche Argumente suchen, die auch wenn sie stimmen mögen für die meisten nicht der Grund sind.

Nzy4xis


Aber: Unsere Verdauung/Gebiss waren damals nicht auf Fleisch ausgelegt

Warum nicht?

(wir hatten ja vorher keins gegessen).

Sagt wer?

Und ein Allesfressergebiss zu haben (was wir wie gesagt nicht wirklich haben,

Das geht schon in Richtung groben Unsinns. %-|

nicht dass wir alles essen müssen/sollen.

Sagt ja auch niemand - ein Allesfresser KANN aber alles essen/fressen (und verwerten/verdauen).

Wir hätten, wenn wir eins hätten, das versuche ich hier zu erläutern nicht ein Allesfressergebiss

Noch mal, wir haben ein Omnivoren-Gebiss. Jeder, der etwas Anders behauptet, weiß nicht, wovon er redet!

weil sich jemand überlegt hat, dass wir Fleisch essen sollen.

Die Evolution "überlegt" sich nichts! Sie probiert aus ...

trotz Nicht-Allesfressergebiss,

Wir können nicht alles essen, weil wir ein Allesfressergebiss haben, sondern weil unser Verdauungstrakt dazu ausgelegt ist eine Mischnahrung zu verwerten. Und ja, deswegen wir HABEN wir ein Allesfressergebiss. :-/

irgendwann damit angefangen haben es zu tun,

Kein Tier kann einfach damit ANFANGEN etwas zu essen, wofür sein Organismus nicht geschaffen wurde. Eine Kuh kann Fleisch nicht verwerten/keine Nährstoffe daraus spalten ... Wir können Gleiches auch nicht mit/aus Blut - Vampirfledermäuse schön. Bei zu viel Blut in unserem Magen wird uns übel und wir übergeben uns. Ob wir das nun schön finden, oder nicht.

und sich unser Körper ganz langsam anpasst

Noch mal: die Evolution passt nicht langsam an - sie probiert aus (spontane Mutationen) und wenn es passt, das Wesen nicht nur überleben, sondern sich auch fortpflanzen kann, überlebt das Geschöpf als solches – wenn nicht, stirbt es aus. :[]

A9liceH,argreaZves


http://m.welt.de/wissenschaft/article108557276/Fleisch-beguenstigte-Aufstieg-des-Fruehmenschen.html

Soviel zum Thema Thema Frutarier 😂

m%u`hkuh2xk


Machen wir uns nichts vor: Fleisch in Maßen ist sehr gesund. Auf alle Fälle deutlich besser als die Kohlenhydrat-Mast auf der die meisten Veganer zwangsweise unterwegs sind.

E\hemarligaer Nugtze@r (#58-064x9)


Machen wir uns nichts vor: Fleisch in Maßen ist sehr gesund. Auf alle Fälle deutlich besser als die Kohlenhydrat-Mast auf der die meisten Veganer zwangsweise unterwegs sind.

Sagt wer?

N,amjxa


(wir hatten ja vorher keins gegessen).

Sagt wer?

Bevor wir angefangen haben Fleisch zu essen (darum ging es in meinem Beitrag), haben wir per Definition kein Fleisch gegessen. Sonst wäre es nicht "bevor"...

Sagt ja auch niemand - ein Allesfresser KANN aber alles essen/fressen (und verwerten/verdauen).

Dass wir Fleisch verdauen können habe ich nie bestritten. Aber nur dass wir das können ist eben kein Argument dafür es zu tun. Ich kann auch eine Keule nehmen und sie meinem Nachbarn über den Schädel braten. Ist trotzdem scheiße.

Die Evolution "überlegt" sich nichts! Sie probiert aus ...

Es wäre cool wenn du nicht einfach das "nicht" aus dem vorhergehenden Halbsatz weglassen würdest.

Eine Kuh kann Fleisch nicht verwerten/keine Nährstoffe daraus spalten ...

Das ist Blödsinn. Fleisch verwerten ist mit einem Herbivoren-Verdauungstrakt komplett unproblematisch.

Nvamxja


Auch ziemlich kalt so zu denken.

Du hast meine Intention falsch verstanden. Ich meinte, wenn wir ohne Fleisch früher sterben würden, dann wäre es vielleicht so, dass es ein evolutionärer Nachteil wäre, weil wir unsere Gene nicht weitergeben können. Da aber der Stand der Wissenschaft eher ist, dass man ohne Fleischkonsum jedenfalls länger und gesünder lebt als der durchschnittlich viel Fleisch konsumierende Durchschnittsdeutsche, ist es eben nicht so. Das meinte ich mit "dann wäre es so". Das war nicht als schulterzuckendes "wennse sterben isses halt so" gemeint.

m-uhbkuh2xk


Machen wir uns nichts vor: Fleisch in Maßen ist sehr gesund. Auf alle Fälle deutlich besser als die Kohlenhydrat-Mast auf der die meisten Veganer zwangsweise unterwegs sind.

Sagt wer?

Ich. Und es wird dir nahezu jede Person bestätigen die Probleme im Magen-Darmbereich hat und somit sensibel für die Verträglichkeit von Nahrungsmitteln ist.

N^yGxis


Bevor wir angefangen haben Fleisch zu essen (darum ging es in meinem Beitrag), haben wir per Definition kein Fleisch gegessen. Sonst wäre es nicht "bevor"...

Warum sollte es ein "davor" gegeben haben? :)D

N&yrxis


Nur mal so am Rande: Herbivoren (auch Pflanzenfresser genannt) ist nicht gleich Herbivoren.

Das mußt Du runterbrechen auf die Nährstoffe und ihren Zustand, anders macht die Frage gar keinen Sinn, ob Herbivoren Fleisch vertragen, oder nicht.

Und dann mußt Du unterscheiden zwischen Pflanzenfressern wie Kaninchen oder Pferd, und Wiederkäuern, die noch einen Pansen haben.

Fleisch an sich ist nicht schädlich für Pflanzenfresser - die allermeisten Pflanzenfresser fressen zB ihre Nachgeburt, weil das die einzige Möglichkeit ist, die bei der Geburt verloren gegangenen Nährstoffe schnell wieder zu ersetzen und über die darin enthaltenen Hormone die Milchbildung schnell anzuregen.

Im Magen-Darmtrakt der Pflanzenfresser wird Fleisch genau so verdaut wie alles andere Eiweiß auch: es wird zerlegt in seine Bestandteile, die Aminosäuren, und der Darm hat keine Ahnung (und interessiert sich auch nicht dafür), woher die kommen.

Eben darum ist man ja darauf gekommen, den Wiederkäuern Eiweiß in Form von Fleischmehl oder Blutmehl zu verfüttern, denn das ist nun mal auch für Pflanzenfresser genau die Zusammensetzung an AS, die sie brauchen. "Übersehen" hat man dabei "nur", daß die verschiedenen Ernährungsformen in der Natur sich eben nicht nur der Nährstoffe wegen entwickelt haben, sondern auch im Laufe der Jahrzehntausende dazu geführt haben, daß sich ein paar Parasiten, Krankheiten und eben Prionen (BSE-Auslöser) auf die unterschiedlichen Tierarten "eingestellt" haben. Und das führte dann halt zu der Entdeckung, daß Allesfresser und FLeischfresser gegen verschiedene Krankheiten weniger empfindlich sind als Pflanzenfresser, insbesondere eben Wiederkäuer (bei denen die Pansenbakterien eine große Rolle spielen).

Was das "kurzfristig vertragen" angeht: Pflanzenfresser sind auf einen ausreichend hohen Anteil "Rohfaser" (=pflanzliche Gerüstsubstanzen) angewiesen, der begrenzt den Einsatz aller Futtermittel. Fleisch hat keine solchen Gerüstsubstanzen und ist daher als Futter "in Mengen" nicht geeignet. Bei Allesfressern hatte man früher 1-4% Tiermehle in der Futtertrockenmasse, das hat zusammen mit pflanzlichen Eiweißen ausgereicht. Wieviel Eiweiß man bei Pflanzenfressern durch tierisches Eiweiß ersetzen könnte, kommt auf die Tierart an - wird aber - siehe oben - nicht gemacht, ist eh zu teuer, und - siehe oben - eine überflüssige Fehlerquelle. Sowas wird sich vermutlich erst wieder rechnen (und dann auch weiter erforscht werden), wenn die Flächen für die Haltung von Pflanzenfressern noch knapper werden.

Bei Pflanzenfressern ohne Pansen würde das Fleisch direkt im Magen landen, da wird der Eiweißanteil durch das Pepsin in Peptide gespalten, also "kleinere Bruchstücke" . Das ist bei allen Tierarten gleich, auch das , was im Darm ankommt, ist dementsprechend gleich. GROB gesagt.

Bei den Wiederkäuern landet alles Futter zuerst im Pansen, da wird es von Bakterien, Hefen und EInzellern gefressen. Wiederkäuer fressen also ihr Ftter gar nicht direkt, sondern sie leben von abgestorbenen Bakterien und den Stoffwechselprodukten der lebenden Bakterien, und aus den Eiweißen wird dann über Ammoniak "Bakterienmasse" (GROB sagen kann man: das Eiweiß wird auseinandergenommen und zu Bakterieneiweiß umgebaut). Danach landet es im normalen Magen, und dann im Darm, das ist dann das selbe wie bei allen anderen Tieren.

Jetzt gibt es bei der ganzen Eiweißverdauung aber ein Problem: die Eiweiße bestehen zwar alle aus den selben Aminosäuren, aber in verschiedener Reihenfolge. Und die Enzyme, die die Eiweiße spalten, sind verschieden. Pepsin zB hat ganz bestimmte "Schnittstellen" für ein Eiweiß. Je nach Ausgangseiweiß, zB pflanzlich oder tierisch, sind also die Bruchstücke auch verschieden. Am besten sehen kann man das an der Verdaulichkeit: ein Eiweiß, das "gut verdaulich" ist, kann vom Pepsin (und den nachfolgenden Enzymen) gut zerlegt werden, weil es viele "passende Schnittstellen" hat. Ein Eiweiß, das "schwer verdaulich" ist, hat nur wenig passende Schnittstellen, deswegen kommt eine Menge davon unverdaut am Ende des Dünndarms an. Und ein Eiweiß, das "giftig" ist, ist deshalb giftig, weil es von den Enzymen in Bruchstücke zerlegt wird, die dem Tier nicht bekommen. Entsprechendes gilt natürlich auch für die Eiweißverdauung über Bakterien im Pansen.

Es kommt also schon darauf an, welches Eiweiß man welchem Tier ins Futter tut, denn nicht die ASen selber könnten giftig sein, sondern die "übriggebliebenen Stücke". Genau DAS war das Problem bei BSE: das Futter selber war nicht giftig, aber die "übriggebliebenen Prionen" bei der Bakterienverdauung haben sich selbständig gemacht. Bei hydrolysiertem oder degeneriertem Eiweiß passiert das zwar weniger leicht, ist aber auch nicht völlig auszuschließen.

Und ob so ein Giftiges Bruchstück dann wirkt, oder nicht, liegt eben daran, WO im Darm die Bakterien sitzen: bei den Pferden und Kaninchen sitzen sie im Dickdarm - die dort abgebauten Stoffe landen also nicht mehr im Körper, denn im Dickdarm wied nur wenig resorbiert.

Bei den Wiederkäuern landet das vorverdaute Bakterieneiweiß aber VOR dem eigentlichen Magen-Darm-Trakt, d.h. ggf giftige Anteile können resorbiert werden.

Zusammenfassend kann man also sagen, die scharfe Trennung zwischen Pflanzenfresser, Allesfresser und FLeischfresser macht (abgesehen von den ökologischen Zusammenhängen bei der Futternutzung!) auch deswegen Sinn (in der Natur), weil nicht jede Tierart jedes Eiweiß gleich gut "verträgt" und verdaut. Bei der gezielten Fütterung liesse sich das mit entsprechender Forschung zwar (vielleicht) ausschließen, aber Rückschläge wie bei BSE wären eben auch immer wieder mal möglich.

Das selbe gilt übrigens für alle widernatürlichen Fütterungen, dazu gehört zB auch Quark / Milchprodukte an Vögel zu geben (Hühner!), oder eben ursprünglich von der Natur als Giftpflanzen gedachte Pflanzen (Soja, Raps!) an überhaupt irgendjemand.

Ist aber meiner Ansicht nach wirklich nicht sinnvoll, in keiner wie auch immer gearteten Hinsicht! Jede Tierart lebt genau dann am "sichersten" und vor allem am umweltfreundlichsten, wenn sie sich nach den Vorgaben einer natürlichen Nahrungszusammensetzung richtet, denn dazu ist ihre Enzymausstattung gedacht und gemacht.

Verständlich?

NWamjxa


Warum sollte es ei. "davor" gegeben haben?

Wenn wir nicht seit dem ersten Leben auf der Welt Fleisch gegessen haben (haben wir nicht, Fleisch gab es da noch nicht ;-) ) gab es ein "davor". Das wird in der Evolutionsbiologie üblicherweise bei ca. 5 Mio Jahren in der Vergangenheit angesiedelt.

Nvyxi^s


Ehrlich jetzt!? Wollen wir jetzt wirklich in der Ursuppe anfangen und versuchen zu definieren, ab wann es "Fleisch" gab? :-/ ;-D ;-D ;-D ;-D

bWeetleajui0ce21


Na uns gibt es ja auch nicht seitdem... man sollte schon bei nem homo sapiens beginnen und nicht bei nem urtierchen. .. lol..

Oder glaubst du an Adam und Eva?

Und auchh ich Ess Fleisch weil es lecker ist und ich wenig kh essen darf... fertig. Ich brauch auch kein aanderes Argument. Und ich würde auch selbst schlachten.

N5y?xixs


Nee, aber auch schon die Vorfahren des Homo sapiens sapiens haben sich omnivor ernährt. Zum Beispiel der Homo erectus, der Homo habilis, bzw. rudolfensis und auch der Australopithecus afarensis oder Orrorin tugenensis ... Es gibt im Stammbaum des modernen Menschen aber immer mal wieder Abzweigungen, die sich weitgehend vegetarisch ernährten (siehe heute Nasen-, Brüllaffen, Colombos). Allerdings sind diese nicht direkt verwand mit uns und kommen auch nicht in unserer direkten "Blutlinie" vor.

Einige heutigen Affenarten (Krallenaffen), z. B. Makis und Fingertier fressen praktisch nur Insekten und andere Kleintiere. Der Schimpanse, als unser nächster Verwandter frißt auch Fleisch. Sie gehen regelrecht auf Antilopen- und Affen-Jagd. Auch Paviane fressen zum Beispiel Flamingos und junge Antilopen. Und auch der Orang Uthan frißt Insekten und auch mal Vogeleier und Küken. Selbst der fast immer vegetarische Gorilla liebt Termiten.

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