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es gibt keine Argumente für Fleisch - na und?

buee!tlejLuicSe21


@ Nyxis:

ich hab dir durchaus recht gegeben, nur falls das nicht angekommen ist. Egal wie der Homo xy nun mal heißt.... da würde ich auch ansetzen, und die waren meines wissens nach alle Jäger und Sammler im Bereich ihrer Möglichkeiten.

PdockvetkMousxe


Ich frage mich bei dem Argument der "Natürlichkeit" immer, auf welchen Stand der Natur man sich da beruft?

Nun fühlt sich das derzeitige Leben mit Plastik und Maschinen nicht so natürlich an. Natürlich klingt gut und mir gefällt frisches Gemüse aus dem Garten auch besser als die Paste aus dem Labor.

Nun ist es aber doch gar nicht möglich einen bestimmten Stand zu definieren. Ist Ackerbau natürlich? Viehzucht? Das Leben bis zur Industrialisierung? Das Ganze unterliegt doch einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, die wiederum auch natürlich ist.

Der "Jäger und Sammler" ist damals nicht besonders alt geworden. Das lag an vielen Faktoren. Vermutlich nicht an der Ernährung. Aber wie kommen wir darauf, dass die Ernährung die "richtige" war? Die meisten Menschen wurden keine 40 Jahre alt. Die 40 Jahre schaffen heute auch die meisten Leute die sich völlig ungesund ernähren.

Die Menschen sind dann ja doch recht schnell auf die Idee gekommen Tiere zu halten anstatt ihnen immer hinterher zu ziehen. Das ist ja schon eine Gedankenleistung die nicht mehr reinen Instinkten folgt. Ist das noch natürlich? Und wenn das natürlich ist, wo fängt es dann an unnatürlich zu werden?

S&ilk.Pexarl


wie kommen wir darauf, dass die Ernährung die "richtige" war? Die meisten Menschen wurden keine 40 Jahre alt. Die 40 Jahre schaffen heute auch die meisten Leute die sich völlig ungesund ernähren.

Weil die Menschen dieser Zeit noch "näher dran" waren an einer ursprünglichen Ernährung, nimmt man das an. Und sie war in der Form natürlich, weil alles was damals wuchs, einer unbelasteten Natur entsprang.

Trotzdem ist "Paleo" höchstens ein schöner Traum. Denn die dafür notwendige Ernährung gibts definitv nicht mehr. Alles hat sich längst verändert bzw. musste sich (gentechnisch, durch Spitzmittel, Hormone etc.) verändern lassen. Eigentlich gehts heute mehr um Schadensbegrenzung.

Und die knapperen Lebensjahre früherer Generationen entsprangen zum großen Teil härtesten Lebensbedingungen, also dem Verschleiß, oder Infektionen. Heutzutage gehts um mehr Jahre, die wir eben der Eliminierung vieler ansteckender Krankheiten verdanken bzw. der modernen Medizin - nur scheint es so, als ob wir dem Leben lediglich mehr Jahre hinzufügen und leider nicht den Jahren mehr Leben. Denn die auf dem Vormarsch befindlichen, zahlreichen degenerativen Erscheinungen machen uns die geschenkten Jahre nicht gerade zum Himmel auf Erden.

bFeetl3ejuicxe21


Ich glaub gar nicht das die auf dem Vormarsch sind sondern immer da waren... nur durch die nun höhere Lebenserwartung sehen wir sie mehr.

Früher wurde man mit 50 dünn und starb. Ob das Krebs war wusste keiner... oder starb an nem Blinddarmdurchbruch einer Fehlgeburt oder oder. .. Zeit für Demenz blieb da nicht oft.

Egal ob vegetarisch oder mit Fleisch ;-D

S]i%lkPeaxrl


Dennoch stimmt es, dass die übermäßig stark zucker- und stärkehaltige Nahrung unserer heutigen Welt für den Körper eine hohe Belastung darstellt, ebenso wie Chemie in Nahrung und Wasser und die weltweite Fastfood-Verbreitung. Das ist jenseits jeglicher Fleischdiskussion so und lässt sich nicht wegreden.

NZyxQis


Soweit ich das weiß, ist der Mensch genetisch für 30 Jahre ausgelegt - alles darüber ist ein Plus, für das wir dankbar sein sollten. :)* Noch bis vor nicht all zu langer Zeit (vielleicht 200 Jahre) sind der Großteil der Menschen auch nicht viel älter geworden, als 30/35 ...

sSeven#t:hxree


solche Diskussionen sind doch müßig, wurde alles schon x mal durchgekaut

der Mensch ist ein Raubtier, das allein begründet schon den Fleischverzehr. Wäre der Mensch kein Raubtier, würden wir immer noch als Affen in Afrika auf den Bäumen hocken.

Der "Jäger und Sammler" ist damals nicht besonders alt geworden. Das lag an vielen Faktoren. Vermutlich nicht an der Ernährung.

natürlich lag es auch an der Ernährung, vorallem an fehlender Ernährung. Dazu kommt der Verzehr von verdorbener oder giftiger Nahrung.

Dennoch stimmt es, dass die übermäßig stark zucker- und stärkehaltige Nahrung unserer heutigen Welt für den Körper eine hohe Belastung darstellt, ebenso wie Chemie in Nahrung und Wasser und die weltweite Fastfood-Verbreitung.

so hoch ist die Belastung aus der heutigen Nahrung nicht, dafür werden wir noch immer nicht alt genug. zb. die Schwermetalbelastung könnte ein Problem werden wenn wir 200 bis 400 Jahre alt werden, solange wir unter 100 Jahre bleiben ist die Konzentration im Körper nicht groß genug für Vergiftungserscheinungen.

Und i.d.R. kommen doch bei den meisten Todesfällen durch die so genannten Zivilisationserkrankungen mehrere Faktoren zusammen, falsche Ernährung, zuwenig Bewegung, ungesunde Lebensgewohnheiten etc.

Ich würde stattdessen behaupten, das heutige reichhaltige Nahrungsangebot trägt auch einen Teil zur rasant gestiegenen Lebenserwartung mit bei.

SrilkFPeqarxl


Du findest die Diskussion überflüssig, steigst aber unverdrossen im nächsten Moment wieder ein :=o ]:D

so hoch ist die Belastung aus der heutigen Nahrung nicht, dafür werden wir noch immer nicht alt genug. zb. die Schwermetalbelastung könnte ein Problem werden wenn wir 200 bis 400 Jahre alt werden, solange wir unter 100 Jahre bleiben ist die Konzentration im Körper nicht groß genug für Vergiftungserscheinungen.

Mag ja sein. Dennoch ist z. B. die Unfruchtbarkeit bei beiden Geschlechtern gestiegen, und dies wird sicher nicht ganz unbegründet an der Hormonbelastung des Fleisches und des Wassers festgemacht. Für mich sind das auch schon so etwas wie Vergiftungserscheinungen.

Und i.d.R. kommen doch bei den meisten Todesfällen durch die so genannten Zivilisationserkrankungen mehrere Faktoren zusammen, falsche Ernährung, zuwenig Bewegung, ungesunde Lebensgewohnheiten etc.

Auch das mag sein. Es geht aber ja nicht nur um die zu früh eintretenden Todesfälle. Es geht auch um das halbkranke Dahinsiechen in späteren Jahren. Und wenn z.B. durch schlechte Nahrung eine Osteoporose eingetreten ist, dass das die Lebensqualität doch erheblich mindert.

I

ch würde stattdessen behaupten, das heutige reichhaltige Nahrungsangebot trägt auch einen Teil zur rasant gestiegenen Lebenserwartung mit bei.

Ja, aber unter welchen Bedingungen werden wir älter? Genau das hatte ich ja angesprochen.

Ein weites Feld, und ich diskutiere sonst auch nicht mehr darüber...

EHhemaligfer Nutzzer (B#580649x)


Der Zusammenhang wischen Osteoporose und Milchkonsum scheint mittlerweile nachgewiesen zu sein. Trotzdem hält sich die Ansicht, dass Milch wegen des Kalziumanteils wichtig für die Knochen ist. Das ist nur ein Beispiel für eine ungünstige Ernährung.

Man müsste erstmal klären, was unter einem reichhaltigen Nahrungsangebot zu verstehen ist.

S-ilkPxearl


Dieser Zusammenhang ist kausal aber noch immer nicht bewiesen. Er ist nicht auszuschließen, aber beteiligt ist auf jeden Fall das Vitamin D bzw. die Sonne, außerdem gehts um die Stoffwechselbedingungen - Zucker in hohen Mengen ist ein Kalziumräuber, das steht fest - und vieles mehr.

P6laneteLnwinxd


Der Zusammenhang wischen Osteoporose und Milchkonsum scheint mittlerweile nachgewiesen zu sein.

Nö.

Was brauchen die Knochen? Vitamin D, Vitamin K2, Calcium und Magnesium. Da mal eben zu sagen trinkt viel Milch und euren Knochen gehts gut, ist halt nicht ganz korrekt. Aber nachgewiesen, dass es zwischen Milchkonsum und Osteoporose einen Zusammenhang gibt, ist dennoch falsch.

Und dann mal die Preisfrage: Woran mangelt es denn den Deutschen von den aufgeführten Stoffen am meisten?

Außerdem: mit Knochen ists ähnlich wie mit Muskeln. Die müssen gefordert werden, sonst bauen sie ab. Kraftsport ist deshalb auch gut für die Knochen.

PAoc~ketMpo0usxe


Weil die Menschen dieser Zeit noch "näher dran" waren an einer ursprünglichen Ernährung, nimmt man das an. Und sie war in der Form natürlich, weil alles was damals wuchs, einer unbelasteten Natur entsprang.

"Man" geht davon nicht aus. Paleo basiert darauf. Paleoanhänger gehen davon aus. Nun glaube ich aber nicht, dass die meisten derer die hier Fleisch als evolutionär wichtig erwachten, nach Paleo essen.

Und die knapperen Lebensjahre früherer Generationen entsprangen zum großen Teil härtesten Lebensbedingungen, also dem Verschleiß, oder Infektionen. Heutzutage gehts um mehr Jahre, die wir eben der Eliminierung vieler ansteckender Krankheiten verdanken bzw. der modernen Medizin - nur scheint es so, als ob wir dem Leben lediglich mehr Jahre hinzufügen und leider nicht den Jahren mehr Leben. Denn die auf dem Vormarsch befindlichen, zahlreichen degenerativen Erscheinungen machen uns die geschenkten Jahre nicht gerade zum Himmel auf Erden.

Joa, ich bin der Meinung das eine kleinteilige Biolandwirtschaft die einzige Lösung ist. Weniger Umweltgifte, weniger Verarbeitung, weniger Transport, weniger Verpackung... Das Ganze halte ich in vegan für realistischer und moralischer. Aber für mich persönlich spricht auch nichts gegen das altdeutsche Schwein, welches naturnah auf seinem Bio-Hof lebt.

In diesen Diskussionen finde ich immer erstaunlich, dass die "Pro Fleisch Fraktion" immer Biofleisch vom Regionalbauern konsumiert. Wo sind denn die ganzen Menschen die das Discounterfleisch essen? Der Marktanteil an Biofleisch (und da reden wir noch nicht vom regionalen Super Bio Bauern) ist unter 2%.

b9elTl)agixa


Dass wir heute wählen können wie wir uns ernähren: vegan, vegetarisch, mit Fleisch oder nach Atkins.... oder sonst wie.... das ist ein Luxus unserer Zeit.

Der Mensch ist ähnlich wie das Schwein ein Allesfresser.

Spätestens wenn der Hungertod droht, wird er alles essen, was ihn irgendwie am Leben erhält.

Ich gehe davon aus, dass auch die meisten Veganer oder Vegetarier in einem solchen Fall das Fleisch nicht mehr so unnatürlich finden werden. ;-)

Wir sollten dankbar sein, dass man zumindest in Europa nach seiner Vorstellung glücklich werden darf und jedem seine Sicht lassen.

P+ockmetMXouse


Für mich ist es ein Unterschied, ob es um mein Überleben geht oder nur um ein evtl. aktuell leicht erhöhten Genuss.

Selbstverständlich würde ich ein Schwein töten, um zu überleben. Aber ein Schwein töten, weil ich Salami ein wenig cooler finde als einen anderen Aufschnitt - das kommt für mich persönlich nicht mehr so wirklich in Frage.

Ob etwas "natürlich" ist, spielt für mich keine große Rolle. Mein ganzes Leben hat nichts mit dem eines Neandertalers zu tun. Meine Gesundheit spielt schon eine Rolle. Deswegen achte ich auf Abwechslung, kaufe viel Bio, vermeide Fertigessen, versuche Teile meiner Nahrung selbst anzubauen, gehe auf den Markt und zum Bauern. Ich lebe nicht 100% vegetarisch. Vegan schon gar nicht. Aber grundsätzlich richtig finde ich das schon.

N*yxi>s


Aber grundsätzlich richtig finde ich das schon.

Das soll Dir auch nicht genommen werden. Ich für meine Teil liebe das Fleisch-Essen und möchte auch, das dies akzeptiert wird. @:)

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